Bayernliga - Vier Tore von Alexander Krafczyk reichen ESVB nicht zum Heimsieg über Ulm

 

(Bayernliga/Buchloe) PM Einen packenden, körperbetonten und temporeichen Schlagabtausch lieferten sich am frühen Sonntagabend der ESV Buchloe gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm. Und so mussten die rund 350 Zuschauer – darunter auch einige Schlachtenbummler aus Ulm – ihr Kommen nach mitreißenden und hart umkämpften 62 Minuten trotz der 6:7 (2:3, 3:3, 1:0) Overtime-Niederlage des ESV sicherlich nicht bereuen. Zwar sicherten sich die Gäste somit den Zusatzpunkt, doch ESV-Trainer Alexander Wedl war mit dem einen erbeuteten Zähler seiner Mannen nach einem Wechselbad der Gefühle durchaus zufrieden, da man auf Grund der Widrigkeiten gleich mehrfach Moral bewiesen hatte.

 

Alexander Krafczyk
(Foto: Alexander Krafczyk / eishockey-online.com Archivbild)

 


 

„Da war heute alles drin“, fasste der Buchloer Coach die sehenswerte Partie zweier Teams auf Augenhöhe im Anschluss knapp aber passend zusammen. Denn während die Hausherren gleich mehrfach einem Rückstand, zum Teil mit zwei Toren, hinterherliefen, zeigte man vor allem dank eines in bester Torlaune befindlichen Alexander Krafczyks Comeback-Qualitäten.

 


Aber der Reihe nach. Die Begegnung begann vom Start weg mit mächtig Tempo und Timo Rauskolb hatte bereits nach wenigen Sekunden die Chance zur Führung, scheiterte aber vor Gäste-Keeper Konstatin Bertet. Besser machte es dann Alexander Krafczyk, der einen tollen Querpass von Max Hofer per Direktabnahme zum 1:0 in die Maschen setzte (6.). Doch die Ulmer kamen umgehend zurück: Im Powerplay drückte Peter Brückner eine unglücklich liegengebliebene Scheibe vor dem Tor zum 1:1 über die Linie (8.). Aber auch die Buchloer nutzten ihre Überzahl im Anschluss, als mit zwei Mann mehr auf dem Eis erneut Krafczyk mit fast einer Kopie des ersten Treffers zur abermaligen Führung einnetzte (12.). Die Ulmer ließen sich allerdings auch davon nicht beeindrucken und drehten die Partie noch vor der Pause. Erst ließ der starke Tscheche Dominik Synek zwei Buchloer Abwehrspieler wie Slalomstangen stehen und traf zum Ausgleich (15.), ehe Felix Anwander bei angezeigter Strafe gegen die Piraten Alexander Reichelmeir im ESV-Tor mit einem Blueliner über die Stockhand zum 2:3 überwand (16.).

 


Auch der zweite Abschnitt begann alles andere als optimal für die Freibeuter, da die Ulmer 32 Sekunden nach Wiederbeginn ihren Vorsprung auf 2:4 ausbauten. Torschütze war wieder Synek, der einen Zwei auf Eins Konter perfekt abschloss. Aber die Piraten antworteten postwendend: Nur weitere 35 Sekunden später drückte Maximilian Schorer die Scheibe zum 3:4 ins Tor. Turbulent und torreich ging es auch in den folgenden Minuten in einem immer körperbetonter werdenden Match weiter. Zunächst stellten die Gäste mit dem dritten Treffer von Synek den alten Abstand zum 3:5 wieder her, woraufhin Arion Martinaj den Platz für Reichelmeir im Kasten der Gennachstädter übernahm. Die Rot-Weißen gaben sich jedoch auch nach diesem Rückschlag nicht auf und kämpften sich willensstark zurück. Ein Hammer von Alexander Krafczyk in Überzahl zum 4:5 brachte die Gastgeber wieder in Schlagdistanz (27.). Auch das 4:6 durch Peter Brückner nach 31 Minuten konterte der Buchloer Kapitän mit seinem vierten Treffer an diesem Abend umgehend (32.), sodass die Pirates nach 40 Minuten nur mit einem Tor Rückstand letztmalig in die Kabinen gehen mussten.

 

 


 


 

Und im finalen Durchgang erwischten dieses Mal tatsächlich die Buchloer einen perfekten Start. Wie zuvor im Mitteldrittel dauerte es nämlich gerade einmal 32 Sekunden, ehe David Strodel zum 6:6 traf. Im Anschluss entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide, in dem erst die Piraten mit einem Aluminiumtreffer von Alexander Krafczyk (49.) und einem Penalty die besseren Gelegenheiten auf das entscheidende Tor hatten. Doch Michal Telesz vergab den Strafschuss (58.), bevor auch die Ulmer kurz vor Schluss noch einmal eine riesen Möglichkeit am gut reagierenden Martinaj vergaben (58.).


So ging es durchaus leistungsgerecht in die Overtime, in der dann die Ulmer das bessere Ende für sich hatten. Denn nach 62 Minuten besorgte Florian Döring den 6:7 Siegtreffer in der Verlängerung, womit die Buchloer Aufholjagd ein ernüchterndes Ende fand.

 

 

 

 

 


 

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