(Oberliga-Herne) Auf diesen Moment mussten die Herner Eishockey-Fans lange warten. Aber am Freitagabend schaffte der Herner EV endlich den heiß ersehnten Derbysieg gegen die Füchse aus Duisburg. Mit 3:1 schickten die Gysenberger den hoch ambitionierten Rivalen aus Duisburg wieder nach Hause.  In den vergangenen Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften gab es immer wieder enge Ergebnisse mit dem letzten Ausschlag für die Duisburger.  Doch nun endlich belohnte sich das Team von Trainer Frank Petrozza für seinen passionierten und kämpferischen Einsatz.

 

Den ersten Grund zu jubeln lieferte Abwehrspieler Stephan Kreuzmann in der 14. Spielminute. Im Powerplay bekam er die Scheibe an die blaue Linie und zog ab. Der Schuss landete unhaltbar für Gäste-Torhüter Felix Bick im Gehäuse der Duisburger. „Herne hat das sehr clever gespielt“, beschrieb Duisburgs Cheftrainer Matthias Roos das Vorgehen seines Gegners. „So spielt man das im Powerplay. Wenn viel Verkehr vor dem Tor ist, einfach schießen“, ergänzte Roos. Und nicht genug damit, dass der HEV in Führung ging, im zweiten Spielabschnitt war es Damian Schneider, der für sein Team sogar zum 2:0 nachlegen konnte.

 

(Foto: Dirk Unverferth / Powerplay Media)


Erneut in Überzahl. Für die 980 Zuschauer in der Gysenberghalle gab es nun kein Halten mehr. Aber es wurde noch besser aus Herner Sicht: Christian Nieberles Solo endete keine zwei Minuten mit dem 3:0. Eine Vorentscheidung. Duisburg investierte in den letzten 20 Minuten zwar nun mehr, aber scheiterte jeweils an der leidenschaftlichen Darbietung des HEV. Zwar gelang den Gästen noch der Anschlusstreffer zum 3:1, aber mehr als Ergebniskosmetik sollte es nicht sein. Und so feierten die Herner Fans nach dem Sieg ihr Team auf und neben dem Eis. Auch Trainer Petrozza musste eine kleine Tanzeinlage hinlegen.

 



 

Aber es dauerte nicht lange, ehe er wieder zur Konzentration aufrief: „Wir müssen heute diesen Moment genießen und feiern. Aber schon am Samstag gilt unser Fokus auf das Spiel am Sonntag in Neuss“. Mit einem weiteren Sieg in Neuss könnte der Herner EV das nächste sechs-Punkte-Wochenende besiegeln. Bully beim Neusser EV ist um 20 Uhr.

 

Tore: 1:0 (13:37 Min.) Kreuzmann (Dreischer/Svejda)(PP+1); 2: 0 (32:53 Min.) Schneider (Rumpel/Svjeda)(PP+1); 3:0 (34:12 Min.) Nieberle (Schneider/Hauptig); 3:1 (53:48 Min.)

 

Strafen:

Herner EV: 8 Min.

EV Duisburg: 10 Min.

 

Zuschauer: 980

 

 

 


Mehr Informationen über den Herner EV finden Sie hier...

 

 

 

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