(Oberliga-Tölz) So erfolgreich der Oktober verlaufen war - am ersten Spieltag im November setzte es gleich einen Dämpfer für die Tölzer Löwen. Mit 4:5 (2:1, 1:3, 1:1) unterlagen die "Buam" den Erding Gladiators.

 

Dabei war es gar nicht so schlecht losgegangen. Florian Strobl brachte die Löwen in Führung (6.). Kurz darauf aber kam Erdings Bester, Colin Mulvey, gefährlich vor Marco Wölfls Kasten und zog nur knapp vorbei (10.). Den zwischenzeitlichen Ausgleich durch ein Eigentor (17.) beantworteten die Löwen mit einem schönen Powerplay-Treffer von Joseph Lewis (19.): Der Stürmer platzierte seinen Schuss exakt zwischen Pfosten und Torwart.

 

Im Mittelabschnitt schien es zunächst, als würden sich die Löwen ein sicheres Polster verschaffen: Dennis Neal überwand Erdings Torhüter Timon Ewert mit der Rückhand (26.). Doch die Löwen-Fans unter den 977 Zuschauern freuten sich zu früh: Nur 32 Sekunden später gelang Andrew Schembri mit einem Alleingang der Anschlusstreffer. Es folgte eine ganz schlechte Phase der Löwen: In neun Minuten kassierten sie acht Strafminuten und zwei Gegentore in Unterzahl. Beide Male war Colin Mulvey erfolgreich.


In den letzten 20 Minuten gaben die Löwen zwar nochmal Gas. Aber sie scheiterten aus mehreren aussichtsreichen Positionen, etwa Florian Strobl alleine vor Ewert (46.) oder Franz Mangold in Unterzahl (53.). Als Florian Funk den Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahm und erneut Mulvey ins leere Tor traf, schien das Spiel entschieden. Aber nur 15 Sekunden später zielte Florin Ketterer genau ins Kreuzeck. Tölz warf alles nach vorne, durfte sogar in doppelter Überzahl agieren – aber ein Tor wollte nicht mehr fallen.




"Wir hatten einen großen Siegeswillen", war Erdings Coach John Samanski zufrieden. "Es war die klassische Situation: Wir müssen irgendwann gewinnen, und die müssen irgendwann verlieren."


Florian Funk hatte so eine Vorahnung gehabt: "Wir haben schon in den letzten drei Spielen nicht so gut gespielt. Aber der Gegner war heute stärker." Das Problem sei gewesen, dass seine Mannschaft nach dem 3:2 zu zaubern begonnen habe. Funk: "Der Zeitpunkt für einen Dämpfer ist äußerst schlecht."


Denn jetzt folgt die Länderspielpause. Weiter geht's erst am 14. November gegen Sonthofen.

 


Mehr Informationen über die Tölzer Löwen finden Sie hier...

 

 

 

 

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