(EBEL-Red Bull Salzburg) Mit Niko Hovinen im Tor startete der EC Red Bull Salzburg in Luleå (Schweden) ins Achtelfinal-Hinspiel der Champions Hockey League, auch die Verteidiger Zdenek Kutlak und Brian Fahey waren wieder zurück im Team. Beide Mannschaften legten sofort ein hohes Tempo vor.

 

Das erste Mal richtig brenzlig wurde es in der 9. Minute bei einem Gestocher vor Salzburgs Tor, Niko Hovinen konnte klären. In der 11. Minute lief plötzlich Konstantin Komarek nach einem Verteidigungsfehler der Schweden allein aufs Tor zu, war beim Abschluss aber zu unentschlossen. Danach drückten die Salzburger weiter, wurden bei einem ersten Unterzahlspiel aber wieder in die Defensive gezwungen.

 

Die Partie blieb ausgeglichen und die Hausherren hatten in der 16. Minute die erste Top-Möglichkeit, als Cam Abbott im Slot bedient wurde, aber zum Glück nicht richtig an die Scheibe kam. Das aber gelang wenig später Troy Milam, der Salzburger Verteidiger netzte 57 Sekunden vor der ersten Pause im Powerplay zur 1:0-Führung ein und wurde dabei von Ben Walter optimal mit einem Querpass vor dem Tor bedient.

 

(Foto Gepa-Piuctures)

 

Im zweiten Abschnitt machten die Hausherren zu Beginn mächtig Druck, die Red Bulls brauchten etwa vier Minuten, sich aus der Verteidigungszone zu befreien. Danach wurden auch sie wieder gefährlich in Richtung gegnerisches Tor und erhöhten in der 25. Minute prompt auf das 2:0, Brett Sterling verwertete den Abpraller nach einem Distanzschuss von Zdenek Kutlak. Kurz darauf hatte Luleås Cam Abbott freie Schussbahn, kam aber an Niko Hovinen nicht vorbei. Und dann purzelten die Tore wie am Fließband: In der 30. Minute netzte Kyle Beach aus Halbdistanz ein, wobei die Scheibe abgefälscht und somit unhaltbar wurde. In der 32. Minute machten die Hausherren ihr erstes Tor, der Schuss von der blauen Linie war für Niko Hovinen nicht zu sehen und in der 33. Minute spielte Zdenek Kutlak die Scheibe von der Bande hinterm Tor nach vorn und traf dabei den Goalie, der den Puck unglücklich ins eigene Tor zum 1:4-Zwischenstand aus Sicht der Gastgeber lenkte. Dabei blieb es auch nach 40 Minuten, wenn gleich Luleå mit Chris Abbott, der das fast leere Tor von der Seite verfehlte, noch eine Top-Chance ausließen.

 

Im Schlussdrittel lieferten sich beide Teams weiterhin einen offenen Schlagabtausch, wobei die Red Bulls nun auch von Beginn an präsent waren. Gute Szenen wechselten auf beiden Seiten und beide Teams hatten immer wieder gute Momente, wobei die Schweden jetzt etwas mehr vom Spiel hatten. Und sie wurden immer besser und setzten die Red Bulls zunehmend unter Druck. Bei einem letzten Unterzahlspiel vor der Schlusssirene konnten die Salzburger noch dagegen halten – die Spieler warfen sich jetzt in jeden Schuss –, aber der zweite Treffer der Hausherren in der 59. Minute war dann doch verdient. Am Ende aber freuten sich die Red Bulls über einen unglaublichen 4:2-Auswärtssieg gegen Luleå Hockey und haben es nun in der Hand, beim Rückspiel in einer Woche in Salzburg den Aufstieg ins Viertelfinale perfekt zu machen.



 

CHAMPIONS HOCKEY LEAGUE | ACHTELFINALE

Luleå Hockey – EC Red Bull Salzburg 2:4 (0:1, 1:3, 1:0)

Tore: Wallmark (32.), Zaar (59.) resp. Milam (20.PP), Sterling (25.), Beach (30.), Kutlak (33.)

 

Salzburgs Head Coach Daniel Ratushny freute sich mit der Mannschaft über den Sieg, warnte aber auch zugleich vor dem Rückspiel: „Wir hatten einen guten Start mit dem Tor im ersten Drittel und haben heute prinzipiell viele Tore aus relativ wenig Chancen gemacht. Dazu konnten wir uns auf einen starken Goalie und ein gutes Unterzahlspiel verlassen. Der späte zweite Gegentreffer ist natürlich ärgerlich, aber letztlich haben wir auch mit dem 4:2-Erfolg eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel. Dort müssen wir allerdings besser spielen als heute, die Schweden können mehr als sie gezeigt haben.“


Morgen, Mittwoch, fliegen die Red Bulls nach Salzburg zurück und genießen ein paar freie Tage, ehe die intensive Vorbereitung auf das Rückspiel beginnt:

 

CHAMPIONS HOCKEY LEAGUE | ACHTELFINALE

EC Red Bull Salzburg – Luleå Hockey

Di, 11.11.2014; Salzburger Eisarena, 19:30 Uhr

Live auf Laola1.tv

 

Markus Pöck und Alexander Cijan ins Nationalteam nachberufen


Am gestrigen Montag hat sich das österreichische Nationalteam in Ljubljana (SLO) zur Vorbereitung auf die Euro Ice Hockey Challenge 3. bis 8. November getroffen. Aufgrund einiger Ausfälle wurden nun neben anderen auch Markus Pöck und Alexander Cijan nachnominiert, sie werden am Mittwoch gemeinsam mit Teamchef Daniel Ratushny nach Ljubljana reisen. Bei der Euro Ice Hockey Challenge in der Hala Tivoli trifft Österreich auf Weißrussland (06.11., 16:00 Uhr), Japan (07.11., 16:00 Uhr) und Slowenien (08.11., 18:30 Uhr).

 

 


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