(EBEL-Linz) Die LIWEST Black Wings haben dem souveränen Tabellenführer der Erste Bank Eishockey Liga lange einen erbitterten Kampf geboten und reisten zumindest mit einem Punkt in der Tasche aus Wien nach Hause. 2:0 führten die Stahlstädter gegen die Vienna Capitals, am Ende gab es aber eine Niederlage nach Penalty Schießen.

 

Die Kritik nach dem Auswärtsmatch in Ungarn durch Trainer Rob Daum hatte seine Mannschaft offenbar erreicht. Die LIWEST Black Wings starteten beim Tabellenführer nämlich ambitioniert und mit viel Körpereinsatz. Da half es durchaus, dass Andrew Kozek schon nach 47 Sekunden das 1:0 für die Gäste erzielte und damit für Rückenwind sorgte. Zwar musste Mike Ouzas in der Anfangsphase einige Male kräftig zittern, aber auch die Linzer hatten ihre Chancen, auf Tore. Brian Lebler und Fabio Hofer vergaben aber das 2:0, auch Chad Rau scheiterte nur um Millimeter, ebenso Andrew Kozek, der am langen Eck vorbei hob.

 

Die Vienna Capitals dominierten zwar rein optisch, die besseren Chancen hatten aber die Stahlstädter, die daher gar nicht so unverdient mit einer Führung in die Pause gingen. Im Mittelabschnitt sollte sich nicht viel ändern: die Hausherren spielten, die Linzer trafen. Zuerst musste Mike Ouzas zwei Mal klären, dann verwertete Matthias Iberer mittels One-Timer mit Nachdruck zum 2:0 (29.). Dass Ouzas auch in weiterer folge seinen Kasten sauber halten konnte war harte Arbeit, ebenso der Einsatz seiner Vorderleute. Blocks standen an der Tagesordnung, Franklin MacDonald hielt sogar den Kopf hin. Er bekam eine Scheibe mitten ins Gesicht und ging mit einer stark blutenden Wunde in die Kabine.

 

Nur wenige Minuten später stand der Verteidiger aber schon wieder am Eis und sah, wie Marc-Andre Dorion einen Lupfer nur knapp übers Tor hob. Beinahe hätten die Stahlstädter diese Zweitoreführung auch noch in die Pause mitgenommen, aber kurz vor der Sirene kassierten sie dann doch noch ein Tor. Direkt vom Bully weg ging die Scheibe unglücklich zu einem freistehenden Stürmer, der abzog und für das 1:2 der Wiener sorgte. Somit war dieses Spiel wieder offen, man durfte sich im Lager der LIWEST Black Wings auf ein heißes letztes Drittel gefasst machen. Vor allem auch deshalb, weil die Hauptstädter in den letzten sechs Partien im Schlussdrittel kein Gegentor mehr kassiert haben. Umso wichtiger war es, diesen Vorsprung zu verteidigen.

 



 

Von Beginn weg machten die Wiener Druck und drückten aufs Tempo, während die Stahlstädter ihrem Konzept treu blieben und ruhig der Dinge harrten, um dann gefährlich zu kontern. Wie in der 45. Minute, als sich Gregor Baumgartner die Scheibe hinter dem gegnerischen Tor angelte und nach einem Bauerntrick an der Stange scheiterte. Ein letzter Höhepunkt durch die Offensive der Stahlstädter, denn die letzten Minuten standen ganz im Zeichen der Gastgeber. Die Wiener kamen in der 50. Minute durch einen Power Play Treffer zum Ausgleich und drückten danach gewaltig auf das Gehäuse von Mike Ouzas. Dieser hielt aber alles, was zu halten war und rettete seiner Mannschaft damit zumindest einen Punkt. 2:2 hieß es nach 60 Minuten, die Verlängerung wartete.

 

In dieser passierte nicht viel, bis auf einen großen Save von Ouzas. Also ging es mit dem Penalty Schießen weiter. In diesem traf keiner der drei Linzer Schützen, während Mike Ouzas ein Mal hinter sich greifen musste und der Zusatzpunkt daher bei den Gastgebern blieb. Auch am kommenden Wochenende werden die LIWEST Black Wings viel Zeit im Bus verbringen. Am Freitag reisen die Linzer zum nächsten Top Spiel nach Salzburg, am Sonntag wartet dann der Auftritt bei den Villacher Adlern.

 

UPC Vienna Capitals - EHC LIWEST Black Wings Linz 3:2 n.P. (0:1, 1:1, 1:0, 0:0, 1:0)

Tore: 0:1 Kozek (1.), 0:2 Iberer (29.), 1:2 Foucault (40.), 2:2 Foucault (50./PP), 3:2 Sylvester

(65./entsch. Penalty)

 

Penalty Schießen: Schlacher gehalten, Lebler vorbei, Sylvester 1:0, Kozek gehalten,

Foucault gehalten, Ulmer gehalten

 

Bild: www.stewo.at


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