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Rbsalzburg(EBEL-Red Bull Salzburg) Beim Erste Bank Eishockey Liga-Heimspiel des EC Red Bull Salzburg gegen SAPA Fehérvár AV19 fehlten bei den Hausherren mit Luka Gracnar und Matthias Trattnig gleich zwei verletzte Stammspieler. Bernd Brückler, der schon beim letzten 6:1-Heimsieg gegen den VSV ab dem zweiten Drittel hinten für Sicherheit und nichts reingelassen hatte, stand somit heute von Beginn an im Tor. Als Backup saß der 20-jährige Axel Feichter, der erst gestern von einer MHL-Auswärtsreise mit dem Farmteam zurückgekommen ist, auf der Bank.

 

 

Die Red Bulls erwischten einen guten Start und gingen in der dritten Minute mit 1:0 in Führung. Ryan Duncan verwertete direkt vor dem Tor einen schönen Pass von John Hughes. Aber die Ungarn beeindruckte das nicht. Sie öffneten das Spiel und sorgten für eine abwechslungsreiche Partie, in der beide Mannschaften zu ihren Möglichkeiten kamen. Zunächst aber glichen die Gäste in der siebenten Minute aus, als Andrew Sarauer den Abpraller eines Banham-Schusses abstaubte. Kurz danach stand der Torschütze in Unterzahl plötzlich allein vor Bernd Brückler, scheiterte jetzt aber aus kurzer Distanz am Salzburger Torhüter. Umgekehrt hatten etwa Manuel Latusa und Thomas Raffl die mögliche neuerliche Führung auf dem Schläger, konnten aber ebenfalls direkt vor dem gegnerischen Goalie nicht einnetzen. Das 1:1 entsprach dem Spielverlauf.

 

Gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts traf dann aber Michael Bovin, der erst vor zwei Wochen von den Red Bulls nach Székesfehérvár gegangen war, im Powerplay zur 2:1-Führung der Gäste und das schürte offensichtliche Unsicherheit, denn in der Folge netzten die Ungarn noch zwei weitere Male ein und zeigten Schwächen in der Salzburger Defense auf. Jeff Lovecchio hatte den Überblick und den schnellsten Schläger, als die Scheibe nach einer Abwehr von Bernd Brückler von oben vorm Goalie wieder runter kam und Andrew Sarauer nutzte einen Patzer an der blauen Linie und hob die Scheibe nach Solo routiniert unter die Querstange. Es blieb ein Hin und Her, in dem die Salzburger langsam wieder Druck aufbauten und dafür in der 35. Mi-nute mit Troy Milams Powerplaytor belohnt wurden. Kurz danach blieb Bernd Brückler Sieger im 1:1-Duell mit einem gegnerischen Stürmer nach dessen Alleingang, das-selbe machte er schon in der 26. Minute! In den Schlussminuten des zweiten Drittels spielten die Red Bulls immer wieder schön vors Tor und waren dem Anschlusstreffer nahe, hatten jetzt aber teilweise auch Pech beim Abschluss.

 



 


Im Schlussdrittel drückten die Hausherren anfangs sofort aufs Tor und es keimte Hoffnung auf, als Ryan Duncan in der 45. Minute im Powerplay den 3:4-Anschlusstreffer fixierte. Doch fast im Gegenzug zogen die Gäste nach einem Konter-tor wieder auf 5:3 davon. Die Salzburger machten weiter, wenn gleich sich die Ungarn auch mit der 2-Tore-Führung im Rücken nicht zurückzogen und immer wieder ein ge-ordnetes Spiel aufbauten. Als Csaba Kovacs in der 55. Minute einmal mehr nach einem Abspielfehler nach kurzem Alleingang zum sechsten Mal für die Gäste einnetzte, war die Partie dann doch gelaufen. Die Red Bulls hörten zwar nicht auf zu spielen, doch gegen diese Ungarn war heute kein Kraut mehr gewachsen, auch wenn Manuel Latusa zehn Sekunden vor Schluss noch den vierten Treffer erzielte. SAPA Fehérvár AV19 gewann schließlich aufgrund der kompakten Spielweise und besseren Chancenverwertung in Salzburg verdient mit 6:4.

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA
EC Red Bull Salzburg – SAPA Fehérvár AV19  4:6 (1:1, 1:3, 2:2)
Tore: Duncan (3., 45./PP), Milam (35./PP), Latusa (60.) resp. Sarauer (7., 32./SH), Boivin (21./PP), Lovecchio (27.), Orban (47.), Kovacs (55.)

Salzburgs Head Coach Daniel Ratushny suchte nicht nach ‘Ausreden’ und gratulierte dem Gegner: “Sie waren einfach besser als wir. Das war nicht unser Tag heute. Egal was wir gemacht haben, die Ungarn waren in allen Details besser und haben verdient gewonnen. Es ist schwer zu sagen so kurz nach dem Spiel, woran es gelegen hat, denn wir waren ausgeruht und hatten keine schwere Woche.

 

 

 

 


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