(DEL2-Bad Nauheim) Mit 2:5 (1:1, 1:1, 0:3) verloren die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim heute Abend das Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse, die somit den zweiten Tabellenplatz festigen. "Meine Mannschaft hat gegen die 15 Feldspieler von Weißwasser wie hungrige Haie nur gewartet, dass man hinten raus Tore schießen würde. Wir waren aber nicht in der Lage, die einfachsten Dinge zu tun", ärgerte sich Bad Nauheims Trainer Petri Kujala über die Art und Weise der Niederlage.

 

Die Partie begann erwartungsgemäß gleich mit offenem Visier und ohne großes Taktieren, wobei die Sachsen die bessere Anfangsphase hatten. Fischer (3.) und Lavallee (4.) prüften Jan Guryca, der somit sofort auf Betriebstemperatur war. Die Roten Teufel hatten durch Campbell ihre erste Chance (5.), doch auch Boutin war bei dem Onetimer zur Stelle.

 

Die Hausherren erhöhten den Druck und kamen nach einer schönen Kombination der ersten Formation zur 1:0-Führung, nachdem Boutin zunächst zwei Mal gegen Aab hielt und Lange dann aus spitzem Winkel ins Tor traf. Die Füchse brauchten einige Minuten, kamen aber dann zurück ins Spiel und zum Ausgleich: als Guryca die Sicht verdeckt war, nutzte Classen die Situation mit einem Schuss aus dem Halbfeld nach einem Rebound zum 1:1. Die restlichen Minuten gehörten den Kurstädtern, die sich einige Chancen erspielte, doch Gerbig (15.), Schütz (18.) sowie Helms in Überzahl (20.) scheiterten am Weißwasseraner Torhüter.

 



 


Auch im zweiten Abschnitt blieb es ein Spiel, das nur ein Ziel für beide Teams hatte: nach vorne zu spielen. Kyle Helms verpasste in der 22. Minute die erneute Bad Nauheimer Führung, Weißwasser machte es besser und nutzte durch Topscorer Johansson mit einem verdeckten Schuss die Möglichkeit zum 1:2. Nur 15 Sekunden später klingelte es auf der anderen Seite, als Dusan Frosch den Goalie verlud und zum Ausgleich traf. Wie im ersten Abschnitt nahmen sich beide Seiten nach diesem Auftakt ein paar Minuten spielerische Auszeit, ehe die Roten Teufel das Gaspedal nochmal durchdrückten. Die größte Chance hatte hierbei Max Campbell in Überzahl, doch sein versuchter Schuss in den Winkel ging über das Tor von Boutin.



Im letzten Abschnitt lauerten beide Mannschaften auf die Fehler des Gegners, wobei die Gäste das glücklichere Moment für sich hatten. Als Jan Guryca das Hartgummi schon sicher zu haben schien, bugsierte Wartenberg die Scheibe irgendwie zum 2:3 über die Linie. "Das war der Knackpunkt. Danach haben wir uns kampflos ergeben", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Spiel. Spätestens mit dem 2:4 durch Domogalla war das Match gelaufen, das 2:5 hatte nur noch statistischen Wert. "Ich bin ob unseres Kaders mit 15 Feldspielern sehr zufrieden. Das war eine geschlossene Teamleistung", freute sich Weißwassers Coach Dirk Rohrbach nach der Partie.



Am Sonntag geht es für die Roten Teufel nach Heilbronn (Beginn 18.30 Uhr).


EC Bad Nauheim - Lausitzer Füchse 2:5 (1:1, 1:1, 0:3)


Tore:
1:0 (07:05) Lange (Aab, Hájek)
1:1 (13:29) Classen (Wartenberg)
1:2 (22:56) Johansson (Classen)
2:2 (23:11) Frosch (Aab, Lange)
2:3 (47:48) Wartenberg (Palka, Classen)
2:4 (53:57) Domogalla (Mücke, King)
2:5 (56:19) Swinnen
Strafminuten: ECN 6 + 10 (Guryca) / ESW 10 + 10 (Götz)
Zuschauer: 2.228

 

 


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