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Kaufbeuren(DEL2-Kaufbeuren) Auch im Nachholspiel gegen Bremerhaven gelang es dem ESV Kaufbeuren nicht, die Negativ-Serie zu stoppen.

 

 

Das Spiel begann denkbar unglücklich für die Hausherren. In der fünften Minute spielte Kapitän Daniel Menge Matt Waddell schön frei, doch dessen Direktabnahme landete nur am Pfosten. Doch es kam noch bitterer. Mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute nach dieser Aktion gingen die Fischtown Pinguins mit 2:0 in Front. Jan Kopecky und bei einem Konter Björn Bombis waren die Torschützen. Kaufbeuren hatte zwar immer wieder Chancen, unter anderem Snetsinger aus dem Slot in einer Powerplaysituation in der zehnten Minute und nochmals sechs Minuten später, als wieder Langmann gegen ihn Sieger blieb, doch die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss fehlte, so dass es letztich mit 0:2 in die Pause ging.

 

 

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich dann ein munteres Hin und Her, wobei vor allem Bremerhaven durch schnelle Konter stets gefährlich war. Doch auch die Joker hatten das Toreschießen nicht verlernt. Als Heider aus einer denkbar ungünstigen Position nahe an der Bande abzog, war es Max Schmidle, der den Puck entscheidend zum Anschlusstreffer abfälschte. Beinahe wäre der neue Spielstand nur eine kurze Momentaufnahme gewesen, doch der Torschütze zum 0:1, Jan Kopecky, vertändelte den Puck be einem Alleingang zum Glück für die Hausherren. Auch Brock Hooton hätte den alten Abstand wiederherstellen können, doch Thorsten Knorr blieb Sieger gegen den Kanadier bei dessen Unterzahlchance. Beide Seiten hatten nun zahlreiche Möglichkeiten, auch begünstigt durch so manch haarsträubende Fehler in der Defensive. Schließlich war es erneut Björn Bombis, der für Bremerhaven traf, nachdem Knorr seinen Schuss nach einem Pass von hinter dem Tor nicht völlig ablenken konnte. Die Joker zeigten sich zwar kurz geschockt vom erneuten Gegentor, doch erneut der heute sehr agile Snetsinger tauchte plötzlich vor Langmann auf, in dem er aber erneut seinen Meister fand. Schienen die Joker nun vom Schock erholt, bauten die Seestädter ausgerechnet nach einem klaren Stockschlag an Stefan Loibl ihre Führung bei einem Konter erneut aus. Ein Powerplay am Drittelende sollte die Allgäuer dann aber nochmals näher heranbringen. Nach Zuspiel von Menge versuchte Waddell sich im Abschluss, Langmann musste prallen lassen und zum zweiten Mal an diesem Abend war Max Schmidle der Torschütze, der mit einem Schlagschuss ins halbleere Tor nichts anbrennen lassen wollte. Quasi mit der Pausensirene war aber dann nochmals Knorr gefragt, der nach einem Querpass in höchster Not Brendan Cooks Direktabnahme sowie den Abpraller noch entschärfte.

 

 



 

 

Früh im letzten Abschnitt gelang den Mannen von Mike Stewart dann erneut ein drei Tore Vorsprung. Brock Hooton ließ das Spielgerät in der 45. Minute im Netz zappeln. Der ESVK versuchte zwar noch viel, doch haftet momentan scheinbar das Pech an der Kelle, denn auch beste Möglichkeiten wurden ausgelassen. Fehlendes Selbstvertrauen spiegelte sich in so mancher Spielsituation deutlich wieder, wenn so manch sicheres Tor einfach nicht gelingen will. Drei Minuten vor dem Ende gab es dann noch eine kleine Auseinandersetzung zwischen Mathias Müller und Sam Verelst, die jeweils mit 2+2+10 Minuten zum Duschen mussten. Dabei blieb Müller Sieger – immerhin ein kleiner Trost für die 976 Zuschauer.

 

 

Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Gästetrainer Mike Stewart vor allem an, wie wichtig die zwei schnellen Tore für das Selbstvertrauen seiner Mannschaft waren. Kaufbeuren habe sich auch nicht versteckt und sei nicht ungefährlich gewesen, doch die Defensive sei solide gewesen. Uli Egen dagegen sah unnötige Fehler, die zum 0:2 führten. Für den schlechten Abschluss sah er den Grund in fehlender Kraft und Konzentration. „Die Fehler hinten laden den Gegner ein. Der Wille war da, aber wir haben momentan einfach kein Selbstvertrauen", so Egen weiter. „Wir müssen den Bock umstoßen und wieder gewinnen."

 


Mehr Infors über den ESV Kaufbeuren finden Sie hier...

 

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