(DEL-München) Der EHC Red Bull München hat auch das zweite Derby gegen die Augsburger Panther mit 3:2 (1:0|1:1|1:1) gewonnen. Vor 5.303 Zuschauern im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion brachten Jon DiSalvatore und Garrett Roe die Münchner mit 2:0 in Front. Als die Führung nach dem Augsburger Anschlusstreffer wackelte, erzielte Dominik Kahun seinen DEL-Premierentreffer. Durch den knappen Erfolg in einer hart umkämpften Partie können die Münchner ihr drittes Sechs-Punkte-Wochenende der Saison feiern.

 

 


Es entwickelte sich vom Eröffnungsbully an ein klassisches Derby mit hoher Zweikampfintensität. Die erste Chance des Spiels hatten die Panther. T.J. Trevelyan wurde schön vor dem Tor freigespielt, scheiterte mit seinem Flachschuss aber am Schoner von Bullen-Goalie Florian Hardy (4.). Als nach rund sieben Minuten zwei Augsburger in die Kühlbox mussten, ließen sich die Red Bulls nicht zweimal bitten. Richie Regehrs Schlagschuss konnte Chris Mason noch abwehren, beim Nachschuss von Jon DiSalvatore war der Torhüter dann aber machtlos – 1:0 für die Red Bulls (8.). Die Isarstädter – immer noch mit einem Mann mehr auf dem Eis – hätten um ein Haar die Führung ausgebaut. Richie Regehr passte von der blauen Linie neben das Tor auf Daniel Sparre, der scheiterte jedoch mit seinem Abfälschversuch (9.). Zwei Minuten später hatten die Augsburger im Powerplay einige Chancen auf den Ausgleich. Zunächst parierte Hardy stark gegen den Ex-Münchner Fabio Carciola, dann behielt der Franzose bei drei Abschlüssen aus der Kurzdistanz den Überblick (11.). In der Folge waren die Münchner dank ihrer spielerischen Klasse das dominante Team. Die Panther hielten mit Kampf dagegen, so dass es mit der knappen Gästeführung in die Kabine ging.

Das Mitteldrittel begann mit einem Paukenschlag: AEV-Schlussmann Mason vertendelte in Überzahl nach einem Münchner Befreiungsschlag die Scheibe hinter dem Tor. Garrett Roe schaltete am schnellsten und stocherte die Scheibe zum 2:0 über die Linie (21.). Die nächsten beiden Aktionen gehörten den Hausherren. In der 25. Minute scheiterte T.J. Trevelyan von halblinks an Hardy. Drei Minuten später machte es der Stürmer besser. Er antizipierte einen Aufbaupass von Matt Smaby und traf aus einer ähnlichen Position wie kurz zuvor ins lange Kreuzeck zum 1:2. Die Red Bulls verloren nun etwas den Faden. Ins Passpiel des Tabellenzweiten schlichen sich Ungenauigkeiten ein. Die Gastgeber waren bissiger in den Zweikämpfen. Sie erkämpften sich so ein Übergewicht. In dieser Phase konnten sich die Münchner bei ihrem Goalie bedanken, der unter anderem im Privatduell gegen Trevelyan parierte (40.) und die Gästeführung in die zweite Pause rettete.

 

Foto: folgt..

 



 


Auch im letzten Drittel wurden die Münchner in die Defensive gedrängt. In Unterzahl erzeugten die Fuggerstädter viel Druck, doch erst der Pfosten bei einem Ciernik-Schuss (42.) und dann Hardy gegen Spencer Machacek verhinderten den Augsburger Ausgleichstreffer (43.). In den nächsten Minuten gelang es den Gästen, die Partie wieder ausgeglichener zu gestalten. Dann kam der große Auftritt von Dominik Kahun: Mit zwei schnellen Pässen hebelten die Red Bulls die Augsburger Hintermannschaft aus. Kahun tauchte alleine vor Mason auf und lupfte die Scheibe mit der Rückhand zum 3:1 unter die Latte (47.). Die Panther reagierten mit wütenden Gegenangriffen. Ivan Ciernik scheiterte aus einem Meter am starken Hardy (49.). Die Augsburger kämpften weiter und kamen bei angezeigter Strafe mit einem Abstauber von Dan DaSilva auf 2:3 heran (56.). In Überzahl nahmen die Panther eineinhalb Minuten vor Ende den Goalie vom Eis. Doch mit großem Einsatz und einem glänzenden Hardy retteten die Red Bulls den knappen Vorsprung über die Zeit und entschieden so auch das zweite Derby gegen die Panther für sich.

 

 

 


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