(DEL-Düsseldorf) Die Düsseldorfer EG feierte einen blitzsauberen und grundsoliden Auswärtssieg. Sie siegte bei den Schwenninger Wild Wings nach starker Leistung mit 4:1 (2:0,1:1,1:0) und festigte damit ihren Platz unter den ersten Zehn.

 

Der DEG-Fanblock schon vor Spielbeginn mit erstaunlich viel Energie. Obwohl sowohl Busse als auch der pickepackepuckvolle Sonderzug deutlich vor sechs Uhr morgens in der schönen Stadt aufgebrochen und die Mitfahrer entsprechend mitgenommen waren, erschallte das „Heja DEG“ wie Donnerhall. Ansonsten gilt aus gutem Grund und wie in Vegas: Was im Sonderzug passiert, bleibt auch dort. Besser so.



Starkes Drittel der DEG



Zum Spiel: Die DEG erstmals wieder mit Bobby auf der Bank. Willkommen zurück! Dazu erneut mit Tobi Brazda, aber ohne Michael Davies und (leider noch länger) ohne Conboy und Daxlberger. Aber auch ohne diese beiden kamen die Düsseldorfer im ersten Abschnitt überaus gut zurecht. Es war bisher wohl das überlegenste Drittel der Saison. Spielfreudig, schnell und klug erspielten sich die Gäste Chancen im Minutentakt. Die frühe Führung durch einen äußerst coolen Collins! Die 19 hatte nach einem Abpraller noch ausreichend Zeit, sich die Scheibe mundgerecht auf den Schläger zu legen und einzunetzen (1.54, Vorlagen Kreutzer und Mondt). Die Schwenninger fanden nicht ins Spiel und früh murrte das Publikum. Doch die DEG legte sogar noch nach. Kurz nach einer Dmitriev-Großchance die dritte Reihe auf dem Eis – heute gebildet mit Turnbull, Thiel und Preibisch – und Letztgenannter schob aus dem Gewühl zum 2:0 ein (3.29, Thiel, Daschner). Danach das Kreutzer-Team nur selten in Gefahr. Bei zwei Unterzahlspielen gegen Belle und Ebner schoss Schwan Goc einige Male gefährlich – der Hüne hatte schon zu Hannover-Zeiten unzählige Schlagschusstore gegen uns gemacht -, aber sonst verlebte Tyler einen ruhigen Beskorowany.



Solides Drittel der DEG



Die Hausherren in den ersten Minuten des Mittelabschnitts dann in der Tat einmal wild wie Schwäne. MacGregor Sharp traf nach wenigen Sekunden den Pfosten und Kyle Greentree zielte knapp vorbei. Doch der Ansturm war schnell vorbei. Die DEG übernahm wieder das Kommando. Bei eigener Überzahl drosch Daschner die Scheibe derart satt in die Maschen, dass Torwart Pätzold nur staunen konnte (21.21, Martinsen, Mondt). Danach kontrollierten die Düsseldorfer das Spiel und der Gästeblock hatte Zeit und Lust, altes Liedgut zu schmettern. Man besang Peter und Roedger und Chris Valentine, dazu schunkelten alle und die Sterne funkelten hell und vor allem laut. Kurz vor Drittelende doch noch einmal Aufregung. Im Anschluss an einen nach Videobeweis doch nicht gegebenen vierten DEG-Treffer die Hausherren plötzlich im Aufwind. Die Rot-Gelben in ungewohnter Bedrängnis. Und tatsächlich der Anschlusstreffer: Jonathan Matsumoto überwand Beskorowany durch die Beine (selten!) zum 1:3 (37.39). Danach eine wüste Rauferei und die 500 Gästefans konnten Manuel Strodel als Punktsieger feiern. Eine Unterbrechung zur rechten Zeit, wurde so doch die Schwenninger Drangphase unterbrochen. Mit einem 1:3 ging es in die zweite Pause.

 



 

Tolles Drittel der Fans



Der Schlussabschnitt geriet zu einer halbstündigen Party vor 4.437 Zuschauern. Sportlich war nach Olimbs Abstaubertor alles entschieden (45.23). Martinsen hatte in einem Daniel Kreutzer-Gedächtnis-Move Sascha Goc umkurvt, war aber zunächst an Pätzold gescheitert. Anschließend wurde viel gesungen. Die Sonderzügler heischten um Sympathie der Hausherren, in dem sie lautstark die Adler Mannheim schmähten. Blieb dieses noch unerhört, konnten sich die Blauen den „Schwenningen“-Rufen der Rot-Gelben nicht mehr entziehen und konterten mit einem schönen „Düsseldorf“. Die gemeinsame LaOla geriet etwas bizarr, weil Schwenningen gleichzeitig „wellte“ und Unmut über seinen Trainer äußerte. Bei „Wir sind alles Eishockey-Fans!“ waren schließlich alle vereint.



Fazit: Die Düsseldorfer EG mit einem blitzsauberen und grundsoliden Auswärtssieg. Erneut weniger Strafen als der Gegner, erneut konzentriert in Offensive und Abwehr. So kann es bleiben! Weiter geht es bereits am Dienstag und dem Wiedersehen mit Jeffcoach Tomlinson und seinen Eisbären Berlin (Dienstag, 19.30 Uhr). Tickets für dieses oft hochklassige Duell unter www.degtickets.de. Diese DEG hat noch lange nicht genug!

Strafen:
SERC: 24 plus 20
DEG: 14 plus 20

(Quelle: deg-eishockey.de)

 

 

 

 


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