(DEL-Krefeld) Zum letzten Spiel vor der Deutschlandcuppause mussten die Krefeld Pinguine am heutigen Sonntagnachmittag gegen die Iserlohn Roosters antreten. Nach dem tollen Sieg von München nach 0:2-Rückstand am Freitag wollten die Pinguine die unter dem Strich erfolgreiche Woche vergolden und gegen die Sauerländer den Siebten Heimsieg der Saison einfahren.

 

Vor 5.050 Zuschauern musste Coach Rick Adduono dabei neben den weiter verletzten Meyers und Beechey auch auf Nick St. Pierre verzichten, der sich in München eine Zerrung zugezogen hatte. Außerdem half Kevin Orendorz als überzähliger Spieler in der DNL aus. Im Tor wechselte man verabredungsgemäß zurück. Nach dem hervorragenden Debüt von Patrick Klein in München stand heute wieder Stammgoalie Tomás Duba im Kasten. Sein Gegenüber war, wenig überraschend, Mathias Lange, der bislang eine überragende Saison spielt.

 

Die erste große Chance einer bis dahin ausgeglichenen Partie auf gutem Niveau hatte in der 5. Minute Schymainski, als er, nach Fischer-Schlagschuss, am langen Eck völlig frei stand, die Scheibe aus sehr spitzem Winkel aber nicht aufs Tor brachte. Eine Minute später war es Mieszkowski, der freistehend zum Abschluss kam, doch Lange lenkte seinen Schuss mit einem starken Reflex gerade noch über die Latte. Die erste Gelegenheit der Gäste hatten in der 8. Minute Macek und Raedeke, doch Duba war auf dem Posten. Das Spiel wurde jetzt offener und im Gegenzug war es Schymainski, der aus kurzer Distanz scheiterte. In der Folge beherrschten die Gäste zunächst das Spielgeschehen,doch in der 14. Minute tauchten wieder die Pinguine gefährlich vor Lange auf und Pietta und Courchaine scheiterten binnen Sekunden jeweils aus aussichtsreicher Position. Und so war es eine Minute später Whitmore, der einen Fehler in der Deckung der Pinguine ausnutzte und die Scheibe aus kurzer Distanz über Duba hinweg in den Winkel schlenzte. Eine Minute vor Drittelende tauchten die Roosters nochmals gefährlich vor Duba auf, doch der Tscheche parierte mit etwas Glück und so ging es letztlich mit dem Zwischenstand von 0:1 erstmals zum sprichwörtlichen Pausentee in die Kabinen.

 

Der zweite Abschnitt war gerade 15 Sekunden alt, da kam Dupont gegen den bereits am Boden liegenden Duba vollkommen frei zum Schuss, doch der Teufelskerl war mit einem Hechtsprung zur Stelle und lenkte das Hartgummi um den Pfosten. Sekunden später war es das gleiche Duell, als der Kanadier aus dem hohen Slot abzog, doch erneut war Duba da und fing die Scheibe mit der Fanghand herunter. Nach knapp 25 Minuten aber waren es die Pinguine, die eiskalt zuschlugen. Pietta eroberte im eigenen Drittel die Scheibe und schickte Courchaine steil, der allein auf das Tor zuging und Lange mit einer eiskalten Körpertäuschung verlud und zum Ausgleich einnetzte. Jetzt waren Mannschaft und Fans richtig im Spiel und nur eine Minute später scheiterten erst Hauner und dann Long aus aussichtsreicher Position. In der 28. Minute klärte zunächst Fischer in höchster Not gegen den einschussbereiten Macek. Die Roosters setzte nach und Friedrich bekam die erste Strafzeit der Partie. In Überzahl versuchte Duba eine Scheibe schnell weiter zu spielen und legte sie Whitmore genau auf die Kelle.

 

Der Stürmer lief allein auf ihn zu und verwandelte in Unterzahl sicher zum 1:2. Wenige Sekunden vor Ablauf der Überzahl setzte sich Vasiljevs stark durch, verzog aber dann um Zentimeter. 32.Minutenwaren knapp absolviert, da ließ Lange nach einem Courchaine-Schuss die Scheibe fallen. Der Kanadier setzte nach, schoss den springenden Puck dann aber Zentimeter neben das Ziel. Zwei Minuten später fehlte dann nicht viel zum Ausgleich der Pinguine. Nach Schuss von Hanusch konnte Lange nur prallen lassen. Vasiljevs zog ab, doch Button warf sich in den Schuss und klärte für den bereits geschlagenen Goalie auf der Linie. Die Roosters befreiten sich und Fischer blockierte im Mitteldrittel den Puck, wofür er mit zwei Strafminuten bestraft wurde. Die Sauerländer machten viel Druck, doch das Schwarz-Gelbe Unterzahlbollwerk hielt einmal mehr. Eine Minute, nachdem man komplett war setzte sich Hauner schön durch und wurde von Dupont per Stockschlag gestoppt, wofür der Kanadier die nächste Strafzeit bekam. Die Pinguine aber vermochten die Überzahl nicht zu nutzen und so ging es mit 1:2 in die zweite Unterbrechung.

 



 

Das letzte Drittel begann wechselhaft. Erst hatte in der 42. Minute Courchaine nach tollem Pass von Perrault die Chance. Lange hielt stark und leitete sofort den Gegenzug ein. Dabei zog Blank nach Bassen-Zuspiel einfach aus der Drehung ab und überraschte Duba mit dem 3:1. Es war der zweite Saisontreffer des Ex-Pinguins und beide hatte er gegen sein altes Team erzielt. Die Pinguine versuchten, nach vorn zu spielen, konnten sich aber nicht durchsetzen und so waren es in der 49. Minute erneut die Sauerländer, die jubeln durften. Der heute überragende Whitmore legte auf Giuliano und der zog ab und traf vom Bullykreis hoch ins lange Eck. Keine Minute später setzte sich Sofron durch und wurde von Lavallée per Ellenbogencheck gebremst, so dass man sich nochmals in Überzahl probieren durfte. Erneut setzte man sich gut fest, kam aber nicht zu ganz klaren Gelegenheiten und so blieb es beim 1:4. Der Gast spielte jetzt die restliche Spielzeit sicher herunter und ließ nichts mehr zu. So blieb es bei der erst zweiten Saison-Heimniederlage der laufenden Spielzeit.

 

Somit verpasste das Team den aufgrund der Niederlage der Freezers möglichen Sprung auf Platz 4 zur Pause. Die Spieler bekommen jetzt fünf freie Tage zur Regeneration, ehe man sich intensiv auf die zweite Saisonphase vorbereitet.

 

Tore:

0:1 15. Whitmore (Wruck)

1:1 25. Courchaine (Pietta)

1:2 29. Whitmore SHG

1:3 42. Blank (Bassen, Lange)

1:4 49. Giuliano (Whitmore, Foster)

 

Strafen:

Krefeld: 2

Iserlohn: 6

 

Quelle: kev-pinguine.de

 


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