(DEL-Düsseldorf) Nach dem ersten Punktgewinn auf fremdem Eis am vergangenen Wochenende wollte das Team um Cheftrainer Christof Kreutzer bei den Thomas Sabo Ice Tigers in Nürnberg nachlegen. Bereits vor knapp vier Wochen hatten die Düsseldorfer gezeigt, wie man gegen die finanziell stärkeren Ice Tigers aus Nürnberg gewinnen kann.

 

Damals gab Tyler Beskorowany sein Debüt im DEG-Tor und schaffte direkt einen 4:3 Sieg nach Penaltyschießen.  Nürnberg scheint unserer 39 zu liegen, denn auch dieses Mal behielt er die Oberhand. Die DEG gewann nach einem guten Auftritt vor 4108 Zuschauern verdient mit 4:1 (0:0, 1:0, 3:1) und holte die lang ersehnten ersten drei Auswärtspunkte.

 

Nachdem die A3 ein pünktliches Erscheinen zu Spielbeginn unmöglich gemacht hatte und der Spielverlauf es gut meinte, lässt sich das 1. Drittel kurz und knackig zusammenfassen. Die DEG startete mit dem wieder genesenen Beskorowany im Tor, wodurch Lukas Lang wieder die Backup-Rolle übernahm. Verzichten musste Christof Kreutzer auf Manuel Strodel, der vom DEL-Disziplinarausschuss für ein Spiel gesperrt worden war. Bis auf ein Überzahlspiel, welches nicht genutzt wurde, gab es keine nennenswerten Aktionen im ersten Spieldrittel, sodass der Spielstand nach der ersten 20 Minuten 0:0 lautete.

(Foto: Dave-Design / eishockey-online.com)

 

DEG trifft im Powerplay


Blieb auch zu Beginn des Mitteldrittels ein Powerplay noch ungenutzt, machte es die DEG in der 29. Spielminute besser. Andreas Martinsen erzielte, nach schöner Vorarbeit durch Michael Davies, per Rückhand den so wichtigen Führungstreffer für die Rot-Gelben (28.53 PP, Assists Davies, Olimb). Die DEG in der Folge mit Übergewicht, doch trotz guter Gelegenheiten blieb ein zweites Tor zunächst verwehrt. In der 31. Spielminute wurde es vor dem Nürnberger Gehäuse ruppiger. Jochen Reimer hielt einen DEG-Schuss nicht fest und Hüne Martinsen setzte nach – wie es für ihn typisch ist. Dies gefiel den Nürnberger Verteidigern wenig, sodass es zu einer Rangelei kam, wofür unsere 24 und die Nürnberger 24 Marcus Weber auf die Strafbank geschickt wurden. Es ging nun hin und her, gute Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten, doch ein weiteres Tor sollte vorerst nicht mehr fallen.

 

 



 

DEG eiskalt


Die Hoffnung auf den ersten Auswärtsdreier der Saison war da, lediglich 20 Minuten trennten die Düsseldorfer noch vom Sieg. Nürnberg rannte zu Beginn des Schlussdrittels an, doch die DEG verteidigte clever. Und wenn sich doch eine Sabo-Chance ergab, war Tyler der Fels in der Brandung und verhinderte einen Einschlag. Wie das eine „Spitzenmannschaft“ eben macht, erzielte die DEG trotz geringerer Spielanteile das 2:0. Travis Turnbull schloss einen Konter mit einem schönen Schuss in den Winkel ab (49.45 Assists Davies, Dmitriev). Die DEG nun in einem kleinen Rausch. Keine drei Minuten später verwertete Michael Davies einen Preibisch-Pass zum 3:0 und versetzte die 50 mitgereisten DEG-Fans in Ekstase (51.47 Assist Preibisch). Keine 60 Sekunden später schlug die DEG abermals zu! Dieses Mal in Person von Niki Mondt, der mustergültig von Corey Mapes bedient wurde und Jochen Reimer freistehend im Slot zum 4:0 überwand (52.16 Assists Mapes, Martinsen). Einen kleinen, unwichtigen Wermutstropfen gab es aber doch noch. 43 Sekunden vor Ende verhinderte Kyle Klubertanz – was für ein Name in Nürnberg – mit dem 4:1 den Shutout unserer 39. Dennoch: Sieg!

 

Fazit: Nach diesem befreienden, schönen und tollen ersten Auswärtssieg, geht es am Sonntag in Straubing weiter. Dort wartet zwar der Tabellenletzte, doch dieser ist nicht zu unterschätzen. Sollte die DEG jedoch genauso auftreten, wie bei den Ice Tigers, ist ein Sechs-Punkte-Wochenende durchaus möglich.



Strafen

Nürnberg 8                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     Düsseldorf  8

 

(Quelle: deg-eishockey.de)

 

 

 

 


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