(DEL-Berlin) Die Eisbären Berlin bezwangen am Sonntag vor 11.560 Zuschauern die Schwenninger Wild Wings mit 2:1.

 

Das Eröffnungsbully gewannen die Gastgeber und Julian Talbot kam auch direkt zur ersten Schusschance. Diese konnte Ryan Caldwell gut verteidigen in dem er die Kelle in den Schuss hielt. Die Eisbären ließen sich davon nicht beeindrucken und starteten direkt danach die erste Druckphase auf das Tor von Dimitri Pätzold. Dieser konnte die Versuche nur mit Mühe parieren. Langsam fanden auch die Gäste ins Spiel und die ersten Aktionen folgten.

 

Mathias Niederberger im Kasten der Berliner war hellwach und entschärfte jeden Versuch. Schließlich nahm Petr Pohl den Gästen den Puck ab und lief auf das Tor von Dimitri Pätzold zu. Er spielte auf Jens Baxmann ab, welcher durch Kyle Greentree und Sean O`Connor in die Mangel genommen wurde und somit nicht zum Abschluss kam. Die Eisbären ließen nicht locker und setzen sich im Drittel der Schwenninger fest. Trotz intensiver Bemühungen und zahlreicher Schüsse Richtung Tor traf erst in der zwölften Minute Anré Rankel zum 1:0. Nachdem Henry Haase für 2 Minuten auf der Strafbank platz genommen hatte, konnten die Gäste durch Sean O´Connor zum 1:1 ausgleichen.

 



 

Zum Beginn des zweiten Drittels konnten sich beide Teams keine wirklichen Chancen erarbeiten. Das Spiel ging hin und her bis schließlich Casey Borer den ersten Versuch Richtung Tor unternahm.

 

Diese Situation nutzen die Eisbären um sich erneut vor dem Tor der Schwenninger festzusetzen und Dimitri Pätzold hatte alle Hände voll zu tun um die Versuche abzuwehren. Nach einem Pass von Petr Pohl gelang es Constantin Braun den Puck direkt hinter Dimitri Pätzold ins Tor zu befördern und die Gastgeber gingen wieder in Führung. Diese gaben sich damit aber nicht zufrieden und nutzten weiter Ihre Überlegenheit. Die Gäste wollten sich nicht geschlagen geben und erhöhten den Druck auf den Kasten von Mathias Niederberger. Er verteidigte seinen Kasten und ließ keine weiteren Möglichkeiten zu.

 

Im letzten Drittel dominierten weiterhin die Eisbären und erspielten sich im Minutentakt gute Chancen. Der Goalie der Gäste lieferte glänzende Paraden ab, ohne diese wäre das Spiel sicher anders ausgegangen. Die Schwenninger versuchten dann in den letzten Minuten noch den Ausgleich zu erzielen, scheiterten aber immer an Mathias Niederberger. Dann zog Sven Ziegler im Alleingang Richtung Tor und wurde kurz vor Abschluss unsanft von den Beinen geholt. Dafür erhielt er einen Penalty, welchen Dimitri Pätzold mit seinem Schoner abwehren konnte. In der letzten Minute nahmen die Schwenninger diesen aus dem Tor. Auch durch einen sechsten Feldspieler konnten die Schwenninger den Rückstand nicht mehr ausgleichen und so gewannen die Eisbären mit 2:1.

 

Am Freitag treten die Eisbären Berlin dann in Krefeld bei den Krefeld Pinguinen an.

 


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