

(DEL/Düsseldorf) PM Doppel-Derbysieger! Die DEG gewinnt nach Penalty-Schießen mit 2:1 (1:0, 0:1, 0:0,0:0, 1:0) bei den Kölner Haien und holt damit fünf Punkte am Derbywochenende! Dabei zeigte sie erneut eine Leistung, die Mut macht!
Führung nach 20
Nur zwei Tage nach dem kleinen Nachbarschafts-Duell stand das „große“ Derby an. Die Gäste dabei mit unveränderter Aufstellung und mit dem Drei-Tore-Yip-Man in der Starting Six. Die DEG-Fans die ersten fünf Minuten mit einem hörbar stummen Stimmungs-Boykott. Sie protestierten damit gegen die erneut gestiegenen Ticketpreise in der Kölner Arena. Die rot-gelben Anhänger außerdem auf zwei nahezu entgegengesetzte Blöcke verteilt – ein seltener Anblick.
In den ersten Minuten verteiltes Spiel. Die DEG mit ersten Chancen durch Collins und Weiß, aber auch die Haie mit natürlich - Gogulla gefährlich. Nach 5.33 die Gäste-Führung! Die Defensive der Haie mit einem kapitalen Fehlpass auf den freistehenden Kammerer, und unser „Rookie des Jahres“ mit einem trockenen Schuss ins rechte Eck. Gustaf Wesslau hier machtlos. Danach die favorisierten Gastgeber mit mehr Elan, aber immer noch ungeordnet. Die DEG überstand dazu zwei Unterzahlsituationen mit viel Leidenschaft und ging deshalb mit einer durchaus nicht unverdienten 1:0-Führung in die erste Pause.
Unentschieden nach 40
Zu Beginn des Mittelabschnitts erhöhten die Haie den Druck, ohne aber wirklich zu überzeugen. Die Gäste verlegten sich in dieser Phase auf Konter. Am gefährlichsten Collins mit einem Pfostenschuss (29.) sowie Nowak mit einer Halbdistanz und starkem Wesslau als Vereitler. Auf der Gegenseite Niederberger aufmerksam gegen Ehrhoff und Jones. In Minute 34 checkte Alex Preibisch Philip Gogulla und damit ein Düsseldorfer Kölner einen Kölner Düsseldorfer. Derby-Wahnwitz. Dann Strafe gegen Bernhard Ebner. Die Haie im folgenden Powerplay sogleich in Position und brandgefährlich. Schuss auf Schuss brandete auf den DEG-Kasten. Erst scheffelte Gogulla eine Hager-Vorlage noch Zentimeter neben den linken Pfosten, wenige Sekunden später brachte derselbe Trick den Ausgleich. Der ewige gegen-Düsseldorf-Torschütze Gogulla verwandelte eine Vorlage von eben jenem Hager zum 1:1 (35.38, zweite Vorlage Ehrhoff). Danach die DEG mit wütenden Angriffen und Chancen durch Yip und Bowman. Mit einem insgesamt verdienten Unentschieden ging das zweite Drittel zu Ende.
Schon mal ein Punkt nach 60
Im Schlussabschnitt wurde es dramatisch und damit endlich derby-esk. Die DEG in Überzahl und mit zwei großen Möglichkeiten durch Kammerer aus kurzer Distanz. Kaum sind die Haie wieder komplett, setzt Gogulla die Scheibe im Konter an die Latte. Danach die Haie bei mehreren Überzahlen hautnah vor der Führung. Hospelt und Reinhart trafen aber nicht – wie und warum auch immer. Bis zur Sirene fielen keine Tore mehr. Damit hatte sich die DEG schon mal einen Punkt gesichert. In der Verlängerung fielen keine Tore mehr, obwohl die DEG erneut in Unterzahl agieren musste. Der Zusatzpunkt musste also ausgeschossen werden. Lewandowski scheitert, Reinhart scheitert, Courchaine scheitert, Eriksson scheitert, ebenso Collins, Gogulla und Turnbull. Die Entscheidung dann durch den achten Schuss – und Brandon Yip! Sieg! Zwei Punkte!
Ausblick: Direkt am Dienstag geht es weiter mit einem Spiel, das fast noch wichtiger als das heutige Derby ist. Um 19.30 Uhr kommt der Tabellennachbar Straubing Tigers in den ISS DOME.
(Foto Birgit Häfner)
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(DEL/Straubing) (MA) Vor dem Spiel trafen die Tigers statistisch gesehen bei jeder fünften Überzahlmöglichkeit. Allein heute gelang ihnen dass bei jeder zweiten. Aber nicht nur die vier Überzahltreffer sorgten für die Entscheidung. Das Wichtigste war für die Tigers nach der Zwischenzeitlichen 3:0 Führung die Nerven zu behalten. Viel zu oft konnten die Straubinger einen Vorsprung nicht ins Ziel bringen. Aber für einen Sieg waren heute auch die Gäste zu schwach. Mit zu geringer Durchschlagskraft und zu vielen Strafzeiten brachten sie sich selbst auf die Verliererstraße.
Die Straubing Tigers zeigten in dem bayerischen Derby von Beginn an eine engagierte Leistung. Den Druck endlich wieder einmal ein Heimspiel zu gewinnen sah man der Mannschaft nicht an. Der Führungstreffer durch Sean Sullivan (9.) fiel in Überzahl. Perfekt wurde der Verteidiger von Timmins und Williams freigespielt. Die Oberbayern kamen nicht so richtig in Tritt. Ihre Angriffe spielten sie entweder nicht konsequent genug zu Ende oder es war der Pass zu viel vor dem Tor von Matt Climie. Anders die Gastgeber die in der 16. Minute durch einen schnellen Konter, der ebenfalls sehenswert heraus gespielt wurde, auf 2:0 erhöhten. Mike Connolly behielt die Übersicht, sah den mitgelaufenen Jeremy Williams und der knallte den Puck aus kurzer Distanz ins Netz. Da war aber noch nicht Schluss für die Tigers. Bei einer weiteren Überzahlmöglichkeit konnte sich Adam Mitchell (19.) in die Torschützenliste eintragen. Als es eng wurde vor dem Tor von Timo Pielmeier behielt der Stürmer den Überblick und Netze ein zum 3:0 Zwischenstand. So mancher Fan im Stadion rieb sich die Augen und kaum war er damit fertig, kam das erwartete Gegentor. Thomas Oppenheimer (20.) bekam hinter dem Tor der Tigers freies Geleit und überwand Climie mit einem Bauerntrick zum 3:1 Pausenstand. Die Frage war nicht ob die Tigers heute gewinnen können, sondern wie lange der Vorsprung reichen wird. Denn wenn die Straubinger in einem Punkt wohl führend sind, dann im Verspielen von Führungen.
Nach diesem Motto begann der zweite Abschnitt. Der Anschlusstreffer des ERC lies nicht lange auf sich warten, auch wenn er sehr glücklich für die Gäste war. John Laliberte bekam den Schuss von McNeill an den Schlittschuh und von dort sprang der Puck direkt ins Tor. Normalerweise würde es nicht lange bis zum Ausgleich dauern. So kannte man das aus den vergangen Spielen der Tigers. Doch sie stemmten sich gegen den Ausgleich, hatten viel Abwehrarbeit zu verrichten, da der Druck der Gäste immer mehr zunahm. Aber nicht nur Matt Climie hielt weiterhin gut sondern auch die Stürmer unterstützten die Verteidiger mehr als in den vorangegangenen Spielen. Dafür belohnten sich die Tigers vierzehn Sekunden vor dem Ende des Mittelabschnitts selbst. Maury Edwards Treffer Nummer drei im Powerplay am heutigen Abend. Auch sein Schuss war begünstigt durch einen abgefälschten Schläger. Jedoch interessierte das im Lager der Tigers keinen. Wichtig für das Team war den Torabstand aus dem ersten Drittel auch in den letzten Abschnitt mitzunehmen und dann den Sack zuzumachen.
Diese Gelegenheit bot sich als die Schanzer sich mit zwei Fouls selbst reduzierten. Coach Larry Mitchell nahm vor der wichtigsten Phase für die Tigers eine Auszeit. Denn er wusste genau, sollte jetzt bei 5-3 kein Tor für die Tigers fallen kann das Ganze nach hinten los gehen. Doch sein Team hielt sich an den Plan und erzielte das 5:2 nur Sekunden später. Jeremy Williams (46.) war es der die Fans wieder jubeln lies mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend. Dies war auch der Endstand. Die Ingolstädter waren an diesem Abend einfach nicht mehr in der Lage einen Gang höher zu schalten. Es gab für die Gäste überhaupt nur eine kurze Drangphase im zweiten Abschnitt. Den überwiegenden Teil des Spiels dominierten die Niederbayern. Der Sieg hätte auch noch höher ausfallen können, denn die Tigers spielten sich in den letzten Minuten in einem Rausch. Aber am Ende war man einfach nur noch glücklich über die verdienten drei Punkte und man rangiert weiterhin auf Platz elf der Tabelle.
Coach Tommy Samuelsson war nur über das erste Drittel enttäuscht: "Da hat Straubing alles richtig gemacht. Wir haben heute keinen Weg gefunden den Rückstand umzudrehen. Eine gute Phase im zweiten Drittel reichte dazu nicht aus. Straubing hat im Überzahl und Unterzahl sehr gut gespielt und das Spiel so für sich entschieden, da geht der Sieg auch in Ordnung."
Coach Larry Mitchell war sogar erstaunt über die gelungene Umstellung: "Ich habe im Überzahl etwas verändert, das haben wir gestern dann trainiert und das uns heute gleich vier Treffer gelingen hat mich etwas überrascht. Es war heute für das Team sehr wichtig dass sie die Unterstützung nach dem zwischenzeitlichen 3:2 von den Fans bekommen haben. Vor dem entscheidendend 5-3 Überzahlspiel im letzten Drittel habe ich die Auszeit genommen da wir schon lange nicht mehr in dieser Situation waren. Dann hat sich die Mannschaft genau nach dem Plan gehalten und es hat geklappt. Glückwunsch an mein Team und die Fans. Wir haben uns heute alle die drei Punkte verdient."
Spiel vom 18.12.2016
Straubing Tigers - ERC Ingolstadt 5:2 (3:1|1:1|1:1)
Tore:
1:0 |09.|Sean Sullivan (Williams, Timmins) PP1
2:0 |16.|Jeremy Williams (Connolly)
3:0 |19.|Adam Mitchell (Hedden) PP1
3:1 |20.|Thomas Oppenheimer (Buck, Laliberte)
3:2 |25.|John Laliberte (McNeill, Buck)
4:2 |40.|Máury Edwards (Brandl, Hedden) PP1
5:2 |46.|Jeremy Williams (Connolly, Sullivan) PP2
Strafen:
Strauibng 6 - Ingolstadt 14
Zuschauer:
3.861
Bericht: Markus Altmann
Foto: Sean Sullivan (Foto: eishockey-online.com / archiv)
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(DEL/Schwenningen) (BM) Nach dem Erfolg gegen Bremerhaven wollten die Wild Wings erneut auf heimischen Eis nachlegen. Mit den Panthern aus Augsburg wartete allerdings keine leichte Aufgabe auf die Mannschaft von Pat Cortina. 50 Minuten egalisierten sich beide Teams ehe Stefano Giliati die Scheibe entscheidend abfälschte und zur Führung traf. Mit zwei Empty-Net-Toren machten die Neckarstädter letztendlich das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt.
Schwenningen musste erneut auf Jiri Junkes Kapitän Sascha Goc verzichten. Dazu gesellte sich Uli Maurer. Die Hausherren begannen mit viel Selbstvertrauen gegen das Team der Stunde aus Augsburg. Die erste Chance bot sich für die Gäste, doch Dustin Strahlmeier konnte die Bemühungen unterbinden. Im Gegenzug scheiterte Daniel Schmölz nach einem Aufbaufehler der Augsburger Hintermannschaft völlig frei vor Ben Meisner. In Überzahl drückten die Hausherren mächtig auf die Führung aber die Fuggerstädter retteten in höchster Not. Auf der anderen Seite schaffte es Augsburg in eigener Überzahl ebenfalls nicht die Führung zu erzielen. Torlos ging es also in die erste Pause.
Anfang des zweiten Drittels kamen die Gäste hellwach aus der Kabine und drängten auf den Führungstreffer. Schwenningen verteidigte mit viel Herz und hielt das Tor sauber. Nachdem Kai Herpich von einem Schläger im Gesicht getroffen wurde, musste er zuerst einmal behandelt werden. Die Schiedsrichter ahndeten dieses Vergehen allerdings nicht und so drückte Augsburg weiter auf das erste Tor. Trotz aller Bemühungen ging es erneut torlos in den letzten Abschnitt.
In den ersten Minuten des Schlussabschnittes ging das Spiel auf und ab. Chancen zum vorentscheidenden ersten Treffer besaßen beide Teams. Bei angezeigter Strafe erhöhte Schwenningen den Druck und schnürte Augsburg im eigenen Drittel ein. In Überzahl sollten die Schwenninger darauf das erste Mal jubeln. Andreé Hult brachte die Scheibe vor das Tor, wo Stefano Giliati entscheidend abfälschte.
Die Wild Wings witterten ihre Chance und erarbeiteten sich Chance um Chance. 5 Minuten vor dem Ende musste Dustin Strahlmeier noch einmal sein ganzes Können aufbieten um sein Tor sauber zu halten. Kurz vor dem Ende nahm Augsburg den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Zunächst scheiterte Jake Hansen am Pfosten des leeren Tores, Marc El-Sayed erlöste aber kurz darauf sein Team mit dem 2:0. Meisner blieb weiter auf der Bank um die letzte Chance zu wahren. Daniel Schmölz zerstörte aber 7 Sekunden vor dem Ende die letzte Augsburger Hoffnung mit dem zweiten Empty-Net-Goal.
Spiel vom: 18.12.2016
Schwenninger Wild Wings - Augsburg Panther
Tore:
1:0 |50.|Giliati (Hult / Kaijomaa)
2:0 |60.|El-Sayed (Brückner / Gysbers)
3:0 |60.|Schmölz (Acton / Samson)
Zuschauer: 3561
Bericht: Benjamin Maser
Foto: Jens Hagen
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(DEL/Wolfsburg) (MM)
DEL - Shutout auch für Sebastian Vogl! Grizzlys Wolfsburg gewinnen mit 4:0 gegen die Krefeld Pinguine
Am 4. Advent empfingen die Grizzlys Wolfsburg die Pinguine aus Krefeld. Vor 14 Tagen trafen beide Teams letztmals aufeinander. Diese Begegnung endete mit 3:0 für die Hausherren. Nach ihrer knappen Niederlage in Augsburg wollten die Grizzlys zeigen, dass sie es besser können. Krefeld hatte die Niederlage gegen Düsseldorf zu verdauen und wollte sich unter die ersten zehn Teams mischen. Mit Daniel Pietta und Marcel Müller standen gleich 2 Spieler der Pinguine auf dem Eis, die sich unter den Top Ten der Scorerliste befanden. Alexander Dotzler, Kris Foucault, Robbie Bina und Tyler Haskins standen Cheftrainer Pavel Gross nicht zur Verfügung.
Die Grizzlys starteten wieder mit Sebastian Vogl im Tor. Bei den Krefeldern hütete Patrick Galbraith das Tor. Das 1:0 fiel bereits nach 34 Sekunden. Ein perfekter Spielzug mit viel Platz. Mark Voakes lief an, passte auf Brent Aubin, der Fabio Pfohl bediente. Mit einem platzierten Schuß erzielte er das 1:0. Die Grizzlys zeigten von Beginn an viel Druck und Zug zum Tor. Nach dreieinhalb Minuten musste allerdings Sebastian Vogl retten. Pietta lief alleine auf ihn zu, er legte sich quer und verhinderte so den Ausgleich. In der 7. Spielminute gab es die erste Powerplaysituation für die Grizzlys nach einem Foul an Höhenleitner, dem im vollen Lauf die Beine weggezogen worden waren. Das Powerplay hob sich sofort auf, da auch die Wolfsburger 4 Sekunden später eine Strafe bekamen. Es wurden knapp 2 Minuten 4 gegen 4 gespielt. Beide Mannschaften neutralisierten sich, kamen zwar ins Drittel, aber nicht zwingend vors Tor. Kaum komplett wurde die nächste Strafe angezeigt. Die Gastgeber konnten lange mit 6 Feldspielern agieren, da Krefeld nicht an den Puck kam. Der Torhüter von Krefeld, Patrick Galbraith, hatte die Strafe bekommen, weil er einen Stock seinem Mitspieler zugespielt hatte. Das Powerplay dauerte nicht lange. Mark Voakes bediente Jimmy Sharrow, der fast von der blauen Linie abzog. Jetzt hieß es nicht nachzulassen, denn die Grizzlys hatten zwei Tage zuvor in Augsburg auch früh mit 2:0 geführt und noch verloren. Dieses Mal legten sie gleich nach. Wieder war es Mark Voakes, der auf Jimmy Sharrow spielte. Dieser schoss wieder aufs Tor. Der Puck rutschte durch die Schoner von Galbraith, blieb aber vor der Linie liegen. Brent Aubin schaltete als Erster und schubste die Scheibe mit langem Schläger über die Linie. Kurz danach gab es eine kuriose Szene: Diesmal hatte Patrick Galbraith seinen eigenen Schläger verloren, suchte mehrfach den Blickkontakt zu den Unparteiischen, durfte ihn aber nicht aufnehmen. Als die Grizzlys gefährlich ins Drittel kamen, holte er sich trotzdem den Schläger und bekam erneut die Strafe. Im Powerplay passierte nicht viel. Die restlichen Spielminuten versuchte Krefeld den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch Sebastian Vogl konnte mehrfach den 3:0-Vorsprung retten. So ging es auch in die erste Pause.
Das zweite Drittel war ein Duplikat des ersten Abschnittes. Wieder spielten beide Mannschaften sehr schnell und erneut bekam Krefeld eine frühe Strafe. Mike Collins verhinderte direkt auf der Höhe der generischen Torline durch Haken den Aufbaupass der Grizzlys. Auf der Gegenseite machten es die Grizzlys nicht besser. Somit mussten sie wieder 4 gegen 4 spielen. Diesmal für 1:54. Jetzt gelangen beiden Mannschaften keine zwingenden Möglichkeiten. Mit komplettem Personal wurde das Spiel besser. Sebastian Vogl musste sich mehrfach mit guten Saves auszeichnen. Es gab wenige Unterbrechungen. In der 25. Minute traf Brent Aubin nur das Gestänge. Bis zum Powerbreak erfreute sich das Wolfsburger Publikum an schönem Eishockey mit vielen Torszenen, jedoch ohne Tor. Krefeld kam besser ins Spiel, aber die Grizzlys ließen nicht nach. Erneut führte ein schnell vorgetragener Konter zum 4:0. Sebastian Furchner mit dem Aufbaupass auf Gerrit Fauser. Der lief auf der rechten Seite auf Patrick Galbraith zu. Da das kurze Eck zu war, spielte Fauser mit Übersicht auf den mitgelaufenen Höhenleitner. Dieser brauchte nur noch einnetzen. Die Krefelder Fans zeigten nun ihren Unmut, rollten die Fahnen ein, nahmen die Banner ab und stellten den Support ein. Dabei gab es durchaus Möglichkeiten für die Pinguine, aber Sebastian Vogl zeigte sehr gute Paraden und war bis zur Pausensirene nicht zu überwinden.
Das Schlussdrittel sahen nur noch wenige Krefelder Fans. Die Mehrheit hatte in der Drittelpause den Block verlassen. Die Pinguine setzten die Grizzlys jetzt stark unter Druck. Immer wieder stand Sebastian Vogl im Mittelpunkt. Fast 7 Minuten kam Wolfsburg nicht aus dem eigenen Drittel. Danach fingen sie wieder an zu kontern, verpassten aber einige Male. Acht Minuten vor Schluß fingen die Wolfsburger Fans an, ihre Mannschaft lautstark zu feiern. Krefeld bekam noch eine Strafe wegen hohen Stocks und so verlagerte sich das Spiel ins Drittel der Gäste. Nach Ablauf der Strafe waren noch gute 5 Minuten auf der Uhr. Die Grizzlys fingen an einen eventuellen Shutout für Sebastian Vogl zu verteidigen. Dieser ging selbst auf Nummer Sicher und warf sich in der Schlußphase 2x sehenswert auf den Puck. Das Spiel endete ohne weitere Tore mit 4:0 für die Grizzlys.
Fazit:
Souveräner Sieg der Grizzlys. Die Torhüterphilosophie in Wolfsburg zahlt sich aus. Kurz nach dem Shutout-Rekord von Felix Brückmann zeigte auch Sebastian Vogl, dass er seinen Kasten sauber halten kann. Hervorzuheben war auch die Leistung von Mark Voakes, der an 3 von 4 Toren beteiligt war.
Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Krefeld Pinguins 4:0 (3:0|1:0|0:0)
Tore:
1:0 | 00:34 | Fabio Pfohl (Aubin, Voakes))
2:0 | 10:38 | Jimmy Sharrow (Voakes)
3:0 | 14:14 | Brent Aubin (Voakes, Sharrow)
4:0 | 32:08 | Christoph Höhenleitner (Fauser, Furchner)
Zuschauer:
2.490
Aufstellung:
#90 Brückmann, #25 Vogl,
#2 Dehner, #3 Sharrow, #9 Likens, #12 Wurm, #28 Bina, #10 Haskins, #11 Aubin, #17 Furchner,
#18 Dixon, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #95 Pfohl
Aufstellung Krefeld:
#31 Galbraith, #30 Treutle,
#86 Pietta, #9 M.Müller, #13 Collins, #88 Schymainski, #44 St-Pierre, #19 Rosa, #23 Vasiliews, #41 Hambly, #34 Sonnenburg,
#96 Koziol, #49 Klubertanz, #72 Mieszkowski, #77 K. Orendorz, #63 Faber, #15 Vainonen, #55 Little, #84 Umicevic
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Britta Koglin (eishockey-online.com)
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(DEL/Ingolstadt) PM Thomas Greilinger bestreitet heute Abend beim Derby in Straubing sein 700. DEL-Spiel. Der 35-jährige Angreifer, bekannt für seinen Torriecher und exzellenten Hände, feierte in dieser Zeit bereits zwei Meistertitel und eine Auszeichnung zum DEL-Spieler des Jahres.
das erste DEL-Spiel: Greilinger, von Heimatclub Deggendorf per Förderlizenz abgestellt, spielte 18-jährig seine erste DEL-Partie beim Playoffauftakt 2000 für die München Barons (17. März). Die Partie im Münchner Olympia-Eisstadion gewannen die Gäste aus Frankfurt vor 3500 Zuschauern mit 3:2 nach Penaltyschießen.
die erste Weltmeisterschaft: Greilinger, der damals seitens der Presse den Spitznamen „Turbo-Thomas“ erhielt, stürmte von der der Oberliga Süd (dritte Liga) direkt in die Top-Reihe der Nationalmannschaft. Trainer damals: Hans Zach. Greilinger wurde nach Tests umgehend für die Weltmeisterschaft 2000, B-Gruppe, in Katowice (Polen) berufen. Trotz einer Niederlage gegen die Gastgeber stieg Deutschland auf. Kurios: Die WM fand mitten unter den DEL-Playoffs statt. Greilinger kehrte danach zu den Barons zurück und holte den Titel.
die erste Meisterschaft:
Schon nach vier DEL-Spielen war Greilinger erstmals Meister. Die Barons holten, mit drei Finaleinsätzen des Angreifers, gegen die Kölner Haie den Titel.
sein erstes DEL-Tor:
Greilinger wechselte, um viel DEL-Eiszeit zu erhalten, trotz Angebot von Spitzenclubs zu Schwenningen. Für die Wild Wings war er gleich zum Saisonauftakt 2000/01 am 8. September 2000 erfolgreich. Gegner im Eisstadion am Bauchenberg waren die Krefeld Pinguine.
sein erster Hattrick:
In den Playoffs 2002/03, Greilinger spielte damals für Nürnberg, war es soweit. Am 14. März traf er dreimal ins Tor der Adler Mannheim. Sein Bestwert sind übrigens sogar vier Tore in einer Partie. In den Playoffs 2012, am 28. April, traf er im ISS Dome viermal gegen die Düsseldorfer EG.
seine Pause: Zwei Knieverletzungen warfen Greilinger zurück, einmal musste er 18 Monate pausieren. Er nahm sich die Zeit, dass sich sein Körper erholen konnte, und begann bei Heimatclub Deggendorf mit der Rückkehr.
beim ERC Ingolstadt: 2008 wechselte Greilinger von Deggendorf nach Ingolstadt. Bis heute ist er für die Panther aktiv. Greilinger, zweifacher Familienvater und ein bodenständiger Typ, ist in Ingolstadt heimisch geworden. 452 der 699 DEL-Spiele bestritt er für die Panther, mit denen er 2014 auch den DEL-Titel gewann. 242 Tore und 308 Vorlagen (davon 178 Tore und 224 Assists für den ERC) stehen für den DEL-Spieler des Jahres 2010 zu Buche.
Greilinger wird vor dem nächsten Heimspiel am 26. Dezember gegen die Eisbären Berlin für sein 700. DEL-Spiel ausgezeichnet.
(Foto Birgit Eiblmaier
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat das Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim mit 3:2 (2:1|1:0|0:1) gewonnen und damit den achten Heimsieg in Folge eingefahren. Vor 5.310 Zuschauern egalisierte Daryl Boyle mit seinem ersten Saisontor die Führung der Gäste. Die weiteren Münchner Treffer erzielten Keith Aucoin und Jon Matsumoto.
Der Tabellenführer aus München und der Dritte aus Mannheim verzichteten auf die Abtastphase und spielten von Beginn an nach vorne. Die besseren Chancen hatten zunächst die Hausherren, doch erst parierte Adler-Torhüter Dennis Endras stark gegen Deron Quint (2.), dann wurde der einschussbereite Brooks Macek beim Abschluss entscheidend gestört (7.). Auf der Gegenseite scheiterte Mirko Höfflin bei einem Alleingang an Danny aus den Birken (8.). Wenige Sekunden später war der Münchner Torhüter chancenlos, Matthias Plachta brachte die Adler in Überzahl in Führung. Die Red Bulls zeigten aber wie schon so oft in dieser Saison, dass sie mit Rückständen umgehen können: In der zwölften Minute staubte Daryl Boyle zum 1:1-Ausgleich ab und 66 Sekunden vor der ersten Pause brachte Keith Aucoin das Jackson-Team in Überzahl in Führung.
Den besseren Start im Mittelabschnitt erwischten ebenfalls die Hausherren: Jon Matsumoto erhöhte nur 40 Sekunden nach Wiederbeginn per Bauerntrick auf 3:1. Mit der Zwei-Tore-Führung im Rücken agierten die Roten Bullen spielbestimmend, Mannheim blieb aber bei Kontern stets gefährlich. Das Niveau der Partie war weiterhin hoch, auch wenn von der 30. bis zur 39. Minute die ganz großen Höhepunkte fehlten. In der Schlussphase des zweiten Abschnitts lieferten sich dann Mannheims Verteidiger Sinan Akdag und Danny aus den Birken ein Privatduell: Zweimal hatte Akdag die große Chance auf den Anschlusstreffer, beide Male reagierte Münchens Torhüter glänzend.
IZu Beginn des letzten Drittels standen die Roten Bullen unter Druck, überstanden diese Drangperiode aber ohne Gegentreffer. In der 48. Minute hätte Münchens Jerome Flaake nach einem Querpass für die Vorentscheidung sorgen können, er verfehlte das Adler-Tor jedoch knapp. Auf der Gegenseite machten es die Mannheimer besser: In Überzahl brachte der Ex-Münchner Daniel Sparre die Gäste auf einen Treffer heran (52.). Da München danach eine knapp zweiminütige doppelte Überzahl nicht nutzen konnte, blieb es bis in die Schlussphase beim knappen Ergebnis, welches die Gastgeber mit einer engagierten Defensivleistung über die Zeit brachten.
Danny aus den Birken: „Insgesamt war es eine hochklassige und intensive Partie, die Zuschauer haben ein tolles Spiel gesehen. Es gab viele Powerplays heute, am Ende waren wir bei fünf gegen fünf die bessere Mannschaft. Das war meiner Meinung nach entscheidend und der Schlüssel zum Sieg.
Endergebnis:
EHC Red Bull München gegen Adler Mannheim 3:2 (2:1|1:0|0:1)
Tore:
0:1 | 08:15 | Matthias Plachta
1:1 | 11:20 | Daryl Boyle
2:1 | 18:54 | Keith Aucoin
3:1 | 20:40 | Jon Matsumoto
3:2 | 51:54 | Daniel Sparre
Zuschauer:
5.310
(Foto Tina Kurz)
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(DEB) Künast: „Wir haben gesehen wie schwer es ist wieder aufzusteigen“ Die U20-Nationalmannschft gewinnt im letzten Spiel der 2017 IIHF U20 Eishockey Weltmeisterschaft Div.I in Bremerhaven mit 6:4 (2:0; 2:2; 2:2) gegen Frankreich und holt damit den zweiten Platz. Zuvor gewann Kasachstan im direkten Abstiegsduell gegen Norwegen und sicherte sich dadurch den Klassenerhalt. Weißrussland bezwang Österreich mit 4:0 und realisierte damit den direkten Wiederaufstieg in die Top-Division.
Die DEB-Auswahl startete gut in das Spiel um Silber und Lokalmatador Christoph Körner konnte seine Farben in der 5.Spielminute in Führung bringen. Noch vor der ersten Pause erhöhte Valentin Busch auf 2:0.
Doch Aufsteiger Frankreich gab sich nicht auf und nutze ein Überzahlspiel zum Anschlusstreffer. Ein Querpass prallte am Schlittschuh eines deutschen Spielers ab und landete im Kasten von Mirko Pantkowski. Dann ging es Schlag auf Schlag. Valentin Busch stellte wenige Minuten später den alten Abstand mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend wieder her, bevor Frankreich erneut auf einen Zähler ran kam. Nach einer überstandenen Strafe der Deutschen verwandelte Yannick Drews auf Zuspiel von Eder und Körner im Fallen zum 4:2.
In einem etwas zerfahrenen Schlussabschnitt konnten die Franzosen erneut ein Überzahlspiel nutzen und verkürzten auf 4:3. Doch Tobias Eder und Lukas Kälble erhöhten durch ihre Tore zum 6:4-Endstand und sicherten damit die Silbermedaille für Deutschland.
Christian Künast: „Wir haben im Großen und Ganzen ein gutes Turnier gezeigt. Am Ende hat es mit einer Niederlage leider nicht ganz gereicht, dadurch sehen wir aber wie schwer es ist in einem so engen Teilnehmerfeld wieder in die Top-Division zu kommen.“
(Foto Natascha Eymold/Archiv)
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(DEL/Augsburg) PM Sechster Heimsieg in Folge! Die Augsburger Panther bleiben in der DEL weiter auf Erfolgskurs. Gegen die Grizzlys Wolfsburg gewannen die Panther in einer umkämpften Partie letztlich verdient mit 4:3 und feierte damit gleichzeitig den dritten Dreier gegen Wolfsburg im dritten Spiel. Die Treffer für den AEV vor 4299 Zuschauern erzielten Aleksander Polaczek (12.), Trevor Parkes (23.), T.J. Trevelyan (25.) und Matt MacKay (55.). Für die Grizzlys waren Gerrit Fauser (2.), Sebastian Furchner (8.) und Fabio Pfohl (51.) erfolgreich.
Wolfsburg trifft früh und legt nach
Mike Stewart konnte im Vergleich zur Niederlage in Nürnberg wieder auf T.J. Trevelyan zurückgreifen. Adrian Grygiel, Evan Trupp und Jonathan Boutin fielen allerdings weiter aus. Für Boutin stand wieder Ben Meisner zwischen den Pfosten und dieser musste früh hinter sich greifen. Bereits nach 82 Sekunden stand Fauser goldrichtig und staubte aus kurzer Entfernung zur Gäste-Führung ab (2.). Die Panther taten sich in der Anfangsphase gegen defensiv stabile Grizzlys schwer und mussten in der achten Spielminute den nächsten Nackenschlag hinnehmen. Auf Zuspiel von Philip Riefers schloss Furchner einen perfekten Konter zum 0:2 ab (8.).
Doch der AEV blieb dran - in Überzahl hatte Drew LeBlanc nach einem tollen Solo den Anschlusstreffer auf dem Schläger, aber Sebastian Vogl reagierte stark (11.). Kurz nach Ablauf der Strafe konnten die Hausherren aber dennoch jubeln. Steffen Tölzer bediente Alexander Thiel, der wunderbar auf Polaczek querlegte. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten, zog direkt ab und verkürzte (12.).
Panther drehen das Spiel
Auch im zweiten Powerplay der Panther war ein Treffer möglich, aber Vogl blieb gegen Ben Hanowski Sieger und wehrte auch den Nachschuss von Trevor Parkes herausragend ab (je 16.), so dass es mit der knappen Wolfsburger Führung ins Mitteldrittel ging. Dort schalteten die Panther einen Gang hoch und belohnten sich prompt mit dem Ausgleich. Aus dem Hinterhalt zog Gabe Guentzel ab, Thomas Holzmann nahm Vogl die Sicht und Parkes fälschte auch noch unhaltbar zum 2:2 ab (23.).
Aber es kam sogar noch besser, denn kurz danach ging der AEV erstmals in Führung. Nach einem langen Pass schloss Trevelyan eine Zwei-auf-Eins-Situation selbst ab, Vogl hielt, aber im Nachschuss bugsierte Trevelyan den Puck über die Linie (25.). Und die Panther blieben gefährlich: In Unterzahl verpasste Steffen Tölzer den vierten Treffer (27.) und von der Strafbank weg hätte auch Guentzel auf 4:2 stellen können (28.), aber Vogl bleib jeweils Sieger.
Krupp muss vorzeitig zum duschen
Anschließend beruhigte sich das Spiel etwas - Wolfsburg erspielte sich ein leichtes Übergewicht, gefährlich wurde es aber selten, da der AEV äußerst clever verteidigte. Und wenn doch mal ein Schuss durchkam, war Meisner, wie beispielsweise gegen Mark Voakes (37.), zur Stelle. Im Schlussdrittel wurde es dann aber richtig hektisch. Ausgangspunkt war ein übler Check gegen den Kopf von Björn Krupp gegen Michael Davies (45.). Davies musste genäht werden, konnte nach ein paar Minuten aber weiterspielen. Für Krupp war es die letzte Aktion des Abends, denn er musste mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig zum duschen.
Die stärkste Powerplay-Mannschaft der Liga konnte die fünfminütige Überzahl aber nicht nutzen. Zwar erspielte sich der AEV die ein oder andere Möglichkeit, aber Wolfsburg störte immer wieder entscheidend und blieb somit im Spiel. Mehr noch, denn kurz nachdem die Gäste wieder komplett waren, stand es 3:3, als Pfohl einen Schuss von Christoph Höhenleitner unhaltbar abfälschte (51.).
MacKay entscheidet das Spiel
Die Panther hatten aber eine Antwort parat: Als es nach einem Bandencheck von Armin Wurm wenig später wieder hektisch wurde und es Strafen gegen beide Teams gab, durfte der AEV ein weiteres Mal im Powerplay ran. Und dieses Mal klappte es: Davies legte auf Mark Cundari zurück, der sofort abzog und MacKay fälschte ab und erzielte sein erstes Saisontor (55.).
Dabei sollte es bleiben. Zwar übten die Grizzlys noch mächtig Druck aus und hatten auch noch eine Überzahlmöglichkeit, aber Meisner und seine Vorderleute ließen keinen weiteren Treffer mehr zu. In der Tabelle zogen die Panther damit mit Wolfsburg nach Punkten gleich und können am Sonntag nachlegen. Ab 16:30 geht es bei den Schwenninger Wild Wings um Punkte.
(Foto Britta Koglin)
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(DEL/Iserlohn) PM Zu Hause bleiben die Sauerländer eines der besten Teams der Liga, denn auch gegen die Eisbären Berlin siegten die Sauerländer am Ende nicht unverdient. Erneut war es, wie gegen Köln, Blair Jones, der im Penaltyschießen für die Entscheidung sorgte und letztendlich auch die gute Leistung der Roosters krönte.
Ohne die verletzten Stürmer Greg Rallo und Brad Ross, sowie dem gesperrten Matt Dziurzynski, gehörten die Anfangsminuten dennoch den Gastgebern. Fischer, Down, Jones und Halischuk prüften zu Beginn Eisbärenkeeper Petri Vehanen, der aber bei den jeweiligen Abschlüssen wenig Mühe hatte, die Scheibe abzuwehren. Erst in der 11. Minute musste Iserlohns Goalie Mathias Lange ins Spielgeschehen eingreifen, als André Rankel einen Distanzschuss auf das Roostersgehäuse abgab. Die Sauerländer blieben aber spielbestimmend und das zahlte sich aus. Periards Schuss fälschte Denis Shevyrin noch ab, die Scheibe sprang an den Innenpfosten und von da ins Tor – die Führung für die Roosters und es kam noch besser. Als Ex-Rooster Nick Petersen wegen Beinstellens auf der Strafbank musste, nahm Verteidiger Ryan Button Maß, dessen verdeckter Schuss erneut im Netz der Berliner landete. Die Führung für Iserlohn war nach den ersten 20 Minuten mehr als verdient.
Zu Beginn des Mittelabschnitts konnten sich beide Teams im Überzahl- beziehungsweise Unterzahlspiel beweisen. Die Gastgeber kamen sogar in Unterzahl zu Chancen durch Caporusso und Friedrich. Die größte Möglichkeit besaß allerdings Spencer Machacek auf Seiten der Berliner, der plötzlich frei vor Lange auftauchte, sich Zeit ließ und versuchte den Keeper auszuspielen. Den Puck bekam er dabei aber nicht über die Linie geschoben. Anschließend die Roosters in Überzahl und mit einem Schuss von Blaine Down an den Außenpfosten. Die Berliner gestalteten danach die Partie ausgeglichener und hatten Glück, als Halischuk den Puck vertändelte und Talbot mit der Rückhand Lange keine Chance ließ. Die Antwort der Iserlohner kam allerdings prompt. Pikkarainen spielte die Scheibe tief an die Bande, die Scheibe sprang vor das Tor zurück, dort stand Dylan Wruck goldrichtig und netzte zum 3:1 ein. Kurz vor dem Ende des Mittelabschnitts dann aber noch einmal eine Drangphase der Gäste und 30 Sekunden vor dem Ende hielt Wilson die Scheibe in einen Gervais Schuss und verkürzte erneut zum 2:3 aus Sicht der Eisbären.
Berlin hatte im letzten Drittel die erste große Möglichkeit als Shevyrin wegen hohen Stocks und Caporusso wegen Aneignung eines fremden Schlägers in doppelter Überzahl agierten. Dupont war es schließlich der mit einem Flachschuss abschloss und Lange keine Chance ließ. Immer noch in Unterzahl startete Blank einen Konter der Sauerländer den Vehanen aber parieren konnte. Fast im direkten Gegenzug schnappte sich Busch die Scheibe, Iserlohn mit Probleme beim Wechseln, doch der Berliner verzog frei vor dem Gehäuse den Puck. In der Schlussphase dann noch einmal Hektik, weil erst ein Foul an den Roosters nicht geahndet wurde und kurz darauf Ryan Button für eine Behinderung auf die Strafbank musste. Die Gastgeber überstanden allerdings die Unterzahl und auch die anschließende Verlängerung.
Im Penaltyschießen waren dann die Sauerländer die Glücklicheren an diesem Abend. Nachdem die ersten fünf Schützen scheiterten fasste sich Blair Jones ein Herz und verwandelte den letzten Penalty zum 4:3 Sieg für die Iserlohner.
Die Statistik:
Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin 4:3 n.P.(2:0/1:2/0:1/0:0)
Roosters: Lange – Button, Fischer; Larsson, Pikkarainen; Milam, Périard; Orendorz; – Blank, Down, Wruck; Friedrich, Jaspers, Caporusso; Halischuk, Jones, Shevyrin; Kahle, Bassen, Orendorz
Eisbären: Vehanen – Baxmann, Dupont; Constantin Braun, Gervais; Adam – MacQueen, Talbot, Machacek; Busch, Olver, Petersen; Rankel, Wilson, Tallackson; Laurin Braun, Fischbuch, Ziegler
Schiedsrichter: André Schrader (Dorsten), Gordon Schukies (Herne)
Tore: 1:0 (14:10) Shevyrin (Jones, Periard), 2:0 (16:56) Button (5-4/ Halischuk, Milam), 2:1 (34:11) Talbot (McQueen), 3:1 (35:48) Wruck (Pikkarainen, Blank), 3:2 (39:30) Wilson (Gervais, Petersen), 3:3 (46:06) Dupont (5-3/ Busch, McQueen), 4:3 (65:00) Jones (Penalty)
Strafminuten: Iserlohn 10 + 10 (Jaspers); Berlin 10
Zuschauer: 4.735
(Foto Heike Feiner)
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(DEL/Nürnberg) PM Am Freitagabend empfingen die THOMAS SABO Ice Tigers die Straubing Tigers zum dritten Tigerduell der laufenden Saison. Im Nürnberger Tor bekam Andreas Jenike den Vorzug, in der Verteidigung musste Marcus Weber auf die Tribüne.
Die Ice Tigers nahmen sich vor, von Beginn an druckvoll nach vorne zu spielen und setzten das Vorhaben auch gleich in die Tat um. Die Reinprecht-Reihe setzte sich im Straubinger Drittel fest, Reinprecht legte ab an die blaue Linie, Jesse Blacker zog direkt ab und zwang Straubings Torhüter Matt Climie zu einem Abpraller. Yasin Ehliz stocherte nach, Climie konnte den Puck aber unter sich begraben (2.). Straubing hatte über Scott Timmins nach einem starken Wechsel die erste Chance, dem Stürmer der Niederbayern brach beim Abschluss aber der Schläger (3.). Als Max Renner den Puck nicht aus dem Straubinger Drittel klären konnte, kam Danny Syvret von der blauen Linie frei zum Abschluss, Climie reagierte aber gut mit der Stockhand (6.). In der 7. Minute checkte Brandon Prust den Straubinger Verteidiger Sean Sullivan fair in die Bande, James Bettauer näherte sich Prust und beide ließen sofort die Handschuhe fallen.
Es entwickelte sich ein Faustkampf auf Augenhöhe, beide Spieler durften daraufhin für 14 Minuten auf der Strafbank Platz nehmen. Es war nicht die einzige Szene, in der die Härte deutlich wurde, mit der beide Mannschaften agierten. Das erste Drittel war geprägt von harten Checks und Zweikämpfen, spielerische Höhepunkte waren eher selten. Die Ice Tigers überstanden in der 14. Minute eine längere Unterzahlsituation schadlos und setzten gegen Drittelende wieder offensive Akzente. Marco Pfleger scheiterte aus der Drehung (17.), Leo Pföderl schoss knapp am langen Pfosten vorbei (19.), so dass es nach 20 Minuten beim 0:0 blieb.
Im zweiten Drittel hatten die Fans ihre Plätze teilweise noch gar nicht wieder eingenommen, da durften die Ice Tigers und ihr Anhang auch schon jubeln. Gerade einmal 39 Sekunden waren gespielt, als Leo Pföderl die Nürnberger Führung erzielte. Danny Syvret hatte von der blauen Linie abgezogen, David Steckel hielt die Kelle rein und zwang Climie vor dem Tor zu einem Abpraller, den Pföderl goldrichtig stehend in Torjägermanier über die Linie drückte - 1:0 für Nürnberg. Mit der Führung im Rücken zogen die Ice Tigers auch das Momentum auf ihre Seite und spielten weiter munter nach vorne. Philippe Dupuis (23.) und Patrick Buzas (24.) hatten die nächsten Möglichkeiten, scheiterten aber beide am Straubinger Schlussmann. Besser machten es die Ice Tigers aber in der 27. Minute in Überzahl. Jeremy Williams saß für Straubing nach einem Bandencheck an Jesse Blacker auf der Strafbank, die Ice Tigers kombinierten sicher im Angriffsdrittel und erhöhten den Druck auf das Tor der Niederbayern. Yasin Ehliz schlenzte schließlich von der rechten Seite, Marco Pfleger zog zum Tor, hielt die Kelle rein und fälschte unhaltbar für Climie zur 2:0-Führung ab. Leo Pföderl hatte in der 29. Minute die Riesenchance zum 3:0, scheiterte bei seinem Alleingang aber an Climies Fanghand.
Lange dauerte es aber trotzdem nicht mehr bis zum nächsten Nürnberger Tor. In der 30. Minute legte Jesse Blacker mit der Rückhand ab auf Andrew Kozek, der von der oberen Kante des Bullykreises aus dem Handgelenk schoss und genau in den Winkel traf - 3:0 für Nürnberg. Es war Kozeks zehntes Saisontor, der damit nach Leo Pföderl und Patrick Reimer der dritte Spieler der Ice Tigers mit mindestens zehn Saisontoren ist. Die Ice Tigers setzten in der Folge nach, verpassten es aber gleich mehrfach, die Führung noch deutlicher zu gestalten. Steven Reinprecht schoss knapp am Tor vorbei (33.), Brandon Segal verpasste nach einem schönen Dupuis-Querpass nur knapp (38.) und Brandon Prust scheiterte an Climie (40.). Sieben Sekunden vor Ende des zweiten Drittels durften die Straubinger Anhänger auf einmal den Anschlusstreffer bejubeln. Mike Hedden spielte von der linken Seite vors Tor, Adam Mitchell stand goldrichtig und lenkte den Puck durch Jenikes Schoner zum 3:1 aus Nürnberger Sicht, gleichzeitig auch der Zwischenstand nach 40 Minuten.
Im letzten Drittel kontrollierten die Ice Tigers das Spielgeschehen weiterhin und konzentrierten sich vor allem auf ihre starke Defensive. Gleichzeitig setzten sie aber nach vorne immer wieder gezielte Nadelstiche, aber sowohl Prust (43.) als auch Pföderl (45.) brachten den Puck nicht an Climie vorbei. Straubing probierte es zwar immer wieder, biss sich am starken Andreas Jenike im Nürnberger Tor aber immer wieder die Zähne aus. In der 54. Minute parierte der Nürnberger Torhüter erst den Schuss von Colton Jobke von der blauen Linie und war dann auch noch gegen den Nachschuss von Thomas Brandl zur Stelle. Letztlich war es den Ice Tigers vorbehalten, den Schlusspunkt der Partie zu setzen: Milan Jurcina bediente Phil Dupuis mit einem perfekten Pass in den Lauf, Dupuis lief alleine auf Climie zu und traf zunächst nur den Pfosten, von dort prallte der Puck aber an den Schoner Climies und von dort über die Linie zum 4:1-Endstand.
Stimmen zum Spiel:
Larry Mitchell (Straubing): Wir wollten nach dem letzten Heimspiel, in dem wir uns nicht gut präsentiert haben, besser auftreten, es war aber leider ein Spiel wie so oft in dieser Saison mit vielen Chancen und Alleingängen. Wir hatten nach dem zweiten Drittel fast 30 Schüsse und waren trotzdem auf einmal 0:3 hinten. Wir haben sehr gutes Eishockey gespielt und waren trotzdem in Rückstand. Durch das Tor von Adam Mitchell hatten wir wieder Hoffnung, aber der Berg war am Ende zu hoch. Nürnberg hat seinen Alleingang dann verwertet und verdient gewonnen.
Rob Wilson (Nürnberg): Wir wussten, dass es ein harter Kampf werden würde. Wir haben im ersten Drittel nicht konzentriert genug gespielt und zu viele Chancen abgegeben. Wenn man ein oder zwei Tore erzielt, bekommt man automatisch Selbstbewusstsein. Dass wir Straubing noch einmal Leben gegeben haben, hat mir nicht gefallen. Andy war sehr gut heute und wir freuen uns einfach über die drei Punkte.
| 1. | 2. | 3. | OT | PS | Ergebnis | |
| Ice Tigers | 0 | 3 | 1 | - | - | 4 |
| Straubing Tigers | 0 | 1 | 0 | - | - | 1 |
| Tore: | |||||
| Spielstand | Zeit | Torschütze | 1. Assistent | 2. Assistent | Bemerkung |
| 1:0 | 20:39 | Pföderl | Syvret | Jurčina | |
| 2:0 | 26:56 | Pfleger | Reimer | Ehliz | 5:4-Überzahl |
| 3:0 | 29:33 | Kozek | Blacker | Segal | |
| 3:1 | 39:53 | Mitchell | Hedden | Brandl | |
| 4:1 | 54:45 | Dupuis | Jurčina | Prust | |
| Strafen: | |
| Ice Tigers | 16 Min + 10 Min (Prust, Jurcina) |
| Straubing Tigers | 12 Min + 10 Min (Bettauer) |
| Allgemeine Informationen: | |
| Zuschauer: | 4460 |
| Schiedsrichter: | Lars Brüggemann, Michael Klein |
(Foto Birgit Eiblmaier)
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(DEL/Krefeld) (RS) Die Düsseldorfer EG entscheidet das Nachbarschaftsduell in Krefeld ganz klar und souverän. Krefeld nicht präsent! Wieder ein Derby Sieg für Rot- Gelb von der anderen Seite des Rheins. Wieder eine schwache Heimvorstellung des KEV.
Dabei fing (mal wieder) alles ganz gut an für die Gastgeber.Man erarbeitete sich Chancen, traf den Pfosten und die Latte und kassierte dann in der 17. Minute das 0:1 durch Yip. Die Krefelder Defense war scheinbar schon beim Pausentee. Was danach folgte,zieht sich wie ein roter Faden durch die bisherigen Heimspiele und die Saison. Die Pinguine im zweiten Drittel von der Rolle und wurden von den Gästen auf diesselbe genommen. Düsseldorf musste nur auf die Fehler der schwachen Gastgeber warten. Die kamen prompt und Lewandowski (21.) und wieder Yip (33.) erhöhten auf 0:3.
Die Schwarz- Gelben in der Folge platt und ohne Plan und Konzept ergaben in ihr Schicksal. Das mit 5841 Zuschauern nicht eben gut besuchte Strassenbahnderby (Spielt der KEV seine Halle leer?) wurde durch den dritten Treffer von Brendan Yip endgültig geklärt. An das mit vielen Fehlern behaftete Spiel der Krefeld Pinguine, haben sich die heimischen Besucher schon gewöhnt, auch das das Team teilweise ohne Gegenwehr die Punkte her gibt. Aber, eine solche blamable Niederlage gegen die DEG ist nur sehr schwer verzeihbar.
Die Geduld der Fans scheint am Ende... selbst das Pfeifkonzert zum Spielende, glich irgendwie der Aufgabe! Krefelder Eishockey, in welche Richtung gehst du? Wo ist die Reissleine? Wer zieht sie?
Am Sonntag geht es nach Wolfsburg, ein Tag vor Heiligabend kommen die Haie ( mit Christian Ehrhoff?) Die Saison scheint (schon) wieder gelaufen!
Spiel vom 16.12.2016
Krefeld Pinguine - Düsseldorfer EG 0:4 (0:1|0:2|0:1)
Tore:
0:1 17. Yip (Bowman)
0:2 21. Lewandowski (Yip, Davis)
0:3 33. Yip (Lewandowski, Haase)
0:4 58. Yip PP
Zuschauer:
5.841
Strafen:
Krefeld: 8+10 Schymainski+10+10 Müller
Düsseldorf: 10+10 Strodel
(Foto & Text Ralf Schmitt)
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(DEL/Mannheim) (SK) Starker Start ins vierte Adventswochenende. Mit dem 4:2-Heimsieg über die Kölner Haie haben die Adler am heutigen Freitagabend vor 12.254 Zuschauern in der heimischen SAP Arena wichtige Punkte auf Spitzenreiter München gut gemacht. Die Tore beim Aufeinandertreffen von Tabellenvierten und Tabellensechsten erzielten für die Hausherren Luke Adam (15./41.), Jamie Tardif (25.) und Carlo Colaiacovo (59.). Für die Gäste aus der Domstadt trafen T.J. Mulock (7.) und Corey Potter (22.).
Mit vorsichtigem Abtasten hielten sich beide Teams an diesem Abend nicht lange auf. Direkt von Beginn an lieferten sich Haie und Adler ein packendes, intensiv geführtes Match. Den besseren Start in die Partie erwischten aber die Gäste. Sechs Minuten waren gespielt, da prüfte Hai Fredrik Erikson erstmals die Reflexe von Dennis Endras im Tor der Adler (6.). Köln mit leichtem Chancenübergewicht zu diesem Zeitpunkt - das sich prompt auch auf der Anzeigentafel wiederspiegelt. T.J. Mulock nutzte das Zuspiel von Corey Potter zur 1:0-Führung aus Sicht seiner Haie (7.). Und auch danach hatten die Gäste mehr vom Spiel. Doch die Quadratestädter verteidigten entschieden, so dass alle Angriffs-bemühungen spätestens bei Dennis Endras ihr Ende fanden. Überhaupt zeigte Mannheims Schlussmann an diesem Abend wieder ein super Spiel mit starken Paraden, wie auch gegen Christian Ehrhoff (8.), Travis Turnbull (10.) und Philip Gogulla (13.). Doch nicht nur Mannheims Schlussleute kamen zunehmend besser ins Spiel. Der verdiente Ausgleich fiel fiel dann durch Luke Adam. Adam fackelte nicht lange und verwandelte die Vorlage von Adler-Kapitän Marcus Kink zum 1:1-Ausgleich (15.). Damit war die Partie wieder offen, doch weitere Tore wollten im ersten Drittel keine mehr fallen.
Mit dem 1:1 ging es ins Mitteldrittel mit zunehmend besseren Chancen für die Hausherren. Zwei Minuten waren gespielt, als es hinter Gustav Wesslau klingelte. Leider war es
aber nur das Gestänge des Kölner Tores. Auf der anderen Seite und im direkten Gegenzug hatte Corey Potter mehr Erfolg. Dennis Endras war beim erneuten Kölner Führungstreffer machtlos (22.). Doch diesmal ließ Mannheims Antwort nicht lange auf sich warten. Rund drei Minuten war das 1:2 für Köln alt, da glich Jamie Tardif erneut aus (25.). Das 2:2 gab scheinbar Aufwind, denn danach häuften sich nicht nur die Torchancen, mit guten Aktionen über Chad Kolarik (27.) oder David Wolf (32.), sondern auch eine doppelte Unterzahl kurz vor der zweiten Drittelpause konnte unbeschadet überstanden werden.
Das letzte Drittel startete dann gleich mit einem Pausenschlag. 18 Sekunden waren gespielt, da schnappte sich Luke Adam die Scheibe und netzte eiskalt zum 3:2 (41.) ein.
Danach ließen sich die Adler das Heft nur noch selten aus der Hand nehmen und hatten über David Wolf das 4:2 schon auf dem Schläger. Doch Mannheims Stürmer zielte bei seinem Solo zu hoch (50.). Drei Minuten vor Schluss noch mal Anspannung bei den Fans, als erst Patrick Hager und dann Philip Gogulla Dennis Endras mächtig unter Druck setzten.
Doch der Nationaltorhüter bewies einmal mehr seine ganze Klasse und hielt den knappen Vorsprung mit starken Paraden fest (57.). Nur 46 Sekunden vor der Schlussirene machte Carlo Colaiacovo dann mit seinem Schuss ins verwaiste Kölner Tor alles klar - 4:2 für die Adler und drei Punkte im Sack (60.). Für die Adler geht es am kommenden Sonntag zum amtierenden deutschen Meister, den EHC Red Bull München (18. Dezember 2016), ehe am 23. Dezember 2016 mit dem "Spiel der leuchtenden Herzen" die Feiertage eingeläutet werden.
Spiel vom 16. Dezember 2016
Adler Mannheim - Kölner Haie 3:2 (1:1|1:1|1:0)
Tore:
0:1 | 7.|T.J. Mulock (Corey Potter)
1:1 |15.|Luke Adam (Marcus Kink)
1:2 |22.|Corey Potter (Philiip Gogulla, Johannes Salmonsson)
2:2 |25.|Jamie Tardif (Brent Raedeke, Carlo Colaiacovo)
3:2 |41.|Luke Adam (Marcus Kink, Mathieu Carle)
4:2 |60.|Carlo Colaiacovo
Zuschauer:
12.254
(Foto Tina Kurz)
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(DEL/Schwenningen) (BM) Bremerhaven wird langsam aber sicher der Lieblingsgegner der Schwenninger Wild Wings. Mit 5:1 besiegten die Schwaben vor 3183 Zuschauern die Gäste von der Küste. Nach einem torlosen Drittel erwischte Schwenningen den besseren Start in Abschnitt zwei und erzielte in gut drei Minuten drei Treffer. Bremerhaven gelang in eigener Unterzahl der Anschlusstreffer, Schwenningen hatte aber im letzten Drittel die passende Antwort parat. Zuerst stellte Simon Danner in Unterzahl den alten Abstand wieder her, ehe Kalle Kaijomaa den Endstand zum 5:1 markierte.
Schwenningen hatte sich einiges vorgenommen und wollte gegen den Liga-Neuling aus Bremerhaven unbedingt punkten. Neben Jiri Hunkes musste Pat Cortina dabei kurzfristig auf Sascha Goc und Marcel Kurth verzichten. Von Beginn an nahmen die Hausherren das Heft in die Hand und kamen durch Maurer (4.) und Brückner (11.) zu guten Möglichkeiten. Hinten standen die Schwenninger sicher und ließen kaum etwas zu. Da vorne kein Tor fallen wollte, ging es torlos in die erste Pause.
Das zweite Drittel startete spektakulär. In Überzahl brachte Kalle Kaijomaa die Scheibe vor das Tor, wo Marc El-Sayed entscheidend zur Führung abfälschte. Nur eine Zeigerumdrehung später eilte Will Acton einer tief gespielten Scheibe hinterher. Jerry Kuhn wollte eilte aus seinem Torraum um die Scheibe zu kontrollieren. Dabei sprang die Scheibe unglücklich von der Bande vor das Tor, wo Will Acton dankend die Führung erhöhte.
In der 24. Spielminute agierten die Hausherren erneut in Überzahl. Da Schwenningen nicht richtig in die Formation fand, fasste sich Tim Bender ein Herz umkurvte Bremerhavens Hintermannschaft und schloss zum vielumjubelten 3:0 ab. Für Jerry Kuhn war der Arbeitstag frühzeitig zu Ende. In der Folgezeit kam es zu vielen Strafzeiten. Während Schwenningen erneut in Überzahl die Möglichkeit zur Vorentscheidung hatten, verlor Tim Bender in der eigenen Zone die Scheibe. Cory Quirk ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte den Anschlusstreffer.
Im Schlussabschnitt versuchten die Pinguins nochmal in das Spiel zu finden. In eigener Überzahl boten sich dafür sehr gute Möglichkeiten. In der 45. Spielminute spitzelte Simon Danner die Scheibe aus dem Drittel und machte sich auf und davon. Mit einer sehenswerten Körpertäuschung ließ er Jani Noeminen aussteigen und lupfte die Scheibe unter die Latte. Zwei Minute vor dem Ende setzte Kalle Kaijomaa den Schlusspunkt. In Überzahl beförderte er den Puck per Direktabnahme in die Maschen.
Für Schwenningen geht es am Sonntag gegen Augsburg um weitere 3 Punkte um den Anschluss in der Tabelle zu halten.
Spiel vom: 16.12.2016
Schwenninger Wild Wings - Fischtown Pinguins Bremerhaven
Tore:
1:0 |21.|El-Sayed (Kaijomaa / Bartalis)
2:0 |22.|Acton (Gysbers / Schmölz)
3:0 |24.|Bener (Schmölz / Acton)
3:1 |35.|Quirk (Slaton)
4:1 |47.|Danner
5:1 |59.|Kaijomaa (Bartalis / El-Sayed)
Zuschauer: 3183
Bericht: Benjamin Maser
Foto: Jens Hagen
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(DEL/München) PM/Kürzel (Autor) Am heutigen Abend trafen sich am Oberwiesenfeld in München vor 4.670 Zuschauer der amtierende deutsche Meister EHC Red Bull München und die Ingolstädter Panther. Seit dem Jahr 2012 gab es das oberbayerische Derby 19. Mal. Bislang hatten die Red Bulls aus München die Nase vorne und konnten zuletzt sechsmal in Folge gegen die Ingolstädter gewinnen und so sollte es heute auch weitergehen.
In einem weitgehend ausgeglichenen ersten Drittel mit einigen guten Torchancen auf beiden Seiten war es in der 17. Minute Darryl Boyce der nach einem Alleingang die Scheibe unter Danny aus den Birken zur 0:1 Führung für die Gäste einschob. Kurz zuvor setzten die Red Bulls München in einer Überzahlsituation den Nationaltorhüter Timo Pielmeier mächtig unter Druck.
Bislang erzielten die Münchner in der DEL Saison 2016/2017 92 Tore. Das ist der Spitzenwert der DEL und das, obwohl das Powerplay der Roten Bullen noch gar nicht richtig läuft. Nur rund jedes sechste Powerplay ist von einem Torerfolg gekrönt. Auch die Tordifferenz von +36 ist mit Abstand die Bestmarke. Ein Faktor ist das Unterzahlspiel mit einer Erfolgsquote von 92,8 Prozent – es ist das beste „penalty killing“ der DEL. Werfen wir einen Blick auf das zweite Drittel ob die Roten Bullen diesmal vielleicht im Powerplay treffen?
Die Fans hatten ihre Plätze noch gar nicht eingenommen, da klingelte es nach nur 14 Sekunden im Kasten von Timo Pielmeier. Jason Jaffray hatte sich von rechts durchgetankt und die Scheibe aus vollem Lauf ins Tor zum 1:1 Ausgleich buxiert. Mit dem schnellen Ausgleich nahm das Derby so richtig Fahrt auf und die Hausherren drängten weiter auf das gegnerische Tor. Bei einer nummerischen Überlegenheit der Ingolstädter traf jedoch Petr Taticek (24.) zur 1:2 Führung für Ingolstadt.
Weniger als 60. Sekunden später war es erneut Jason Jaffray der mit einem unhaltbaren Handgelenkschuss zum 2:2 Ausgleich traf. So kann es zur Freude der 4.670 Fans weitergehen, oder?
Mit dem Toreschiessen ging es zwar im Schlussabschnitt nicht weiter, jedoch boten die Protagonisten auf dem Eis der gut gefüllten Eishalle am Oberwiesenfeld ein richtig gutes Eishockeyspiel. Mit viel Tempo und Schwung ging es hin und her und beide Teams kämpften unerbittlich um jeden Zentimeter auf dem Eis. Die besseren Chancen hatten allerdings die Gastgeber. Kurz vor dem Ende erhielten die Münchner erneut eine Überzahlmöglichkeit, doch Timo Pielmeier hielt den Punkt für sein Team fest und so stand es nach 60. Minuten 2:2 Untentschieden.
In der anschliessenden Verlängerung, die eigentlich mit 3 gegen 3 gespielt wird, standen sich bis zur Hälfte der Overtime jeweils 4 Spieler gegenüber, dies war der verbleidenden Strafe der Ingolstädter geschuldet. Den Siegtreffer hatte Darryl Boyce in der 63. Minute auf dem Schläger als er nach einem Alleingang an aus den Birken scheiterte. 14 Sekunden vor dem Ende traf der älteste DEL Spieler der Saison Deron Quint zum 3:2 Siegtreffer für die Red Bulls München und setzte somit die Siegesserie gegenüber den Ingolstädter fort.
16.12.2016
EHC Red Bull München - ERC Ingolstadt 3:2 n.V. (0:1|2:1|0:0|1:0)
Tore:
0:1 |17.|Darryl Boyce
1:1 |21.|Jason Jaffray (Wolf, Regehr)
1:2 |24.|Petr Taticek (PPT)
2:2 |25.|Jason Jaffray (Flaake)
3:2 |65.|Deron Quint (Aucoin,
Zuschauer:
4.670
(Foto Christian Diepold)
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(DEB) (PM) Die U20-Nationalmannschaft gewinnt im vorletzten Spiel der 2017 IIHF U20 Eishockey Weltmeisterschaft Div.I in Bremerhaven mit 2:0 (0:0; 0:0; 2:0) gegen Norwegen. Morgen hat die Mannschaft um Bundesnachwuchstrainer Christian Künast spielfrei, bevor es dann am Samstag gegen Frankreich (20.00 Uhr) geht.
Im ersten Spielabschnitt erarbeitete sich die DEB-Auswahl deutlich mehr Spielanteile als ihre Gegenüber. Doch weder in Gleich- noch in Überzahl wollte der erste Treffer fallen. Sowohl Lucas Dumont als auch Julian Napravnik und Lukas Kälble scheiterten jeweils nur knapp.
Das selbe Szenario setzte sich im zweiten Spielabschnitt fort. Deutschland arbeitete gut, spielte aggressiv und engagiert in der Offensive und Torhüter Mirko Pantkowski hielt im deutschen Kasten allen Angriffen stand. So egalisierte er zu erst einen Alleingang, dann einen Penaltyschuss der Norweger.
Im Schlussabschnitt waren bereits zwölf Minuten gespielt, bevor Lokalmatador Christoph Körner das DEB-Team mit seinem Treffer in Überzahl erlöste. Norwegen versuchte bis zum Schluss alles um den Anschlusstreffer zu erzielen, doch die deutsche Defensive stand. Yannick Drews traf eine Sekunde vor Ende der Partie mit seinem Empty-Net-Treffer zum 2:0-Endstand.
Bundesnachwuchstrainer Christian Künast: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Die Jungs haben gut gearbeitet, waren geduldig und haben letztlich verdient gewonnen.“
Charlie Jahnke: „Es war ein super Gefühl heute zu gewinnen. Jetzt haben wir morgen den Tag frei und konzentrieren und dann auf die Partie am Samstag gegen Frankreich. Wir haben die ganze Saison hart auf diese Weltmeisterschaft vorbereitet, das wollen wir Samstag auch zeigen.“
(Foto Peggy Nieleck)
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(DEB) (PM) Die U20-Nationalmannschaft gewinnt im dritten Spiel der 2017 IIHF U20 Eishockey Weltmeisterschaft Div.I in Bremerhaven mit 4:3 (2:2; 0:0; 1:1; 0:0; 1:0) nach Penaltyschießen gegen Favorit Weißrussland.
(Foto Peggy Nieleck)
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