(DEL/Mannheim) PM Mit drei Verteidigertoren kamen die Adler im Nachholspiel gegen den ERC Ingolstadt zu einem 4:2-Erfolg. Nach dem frühen 0:2-Rückstand (Tore: Oppenheimer, Irmen) drehten die Adler die Partie im zweiten Drittel mit den Treffern von Marcus Kink, Dominik Bittner und Carlo Colaiacovo. Nikolai Goc besorgte im Schlussdrittel das Tor zum 4:2-Endstand. Mit dem fünften Heimsieg in Folge schieben sich die Adler in der Tabelle wieder an den punktgleichen Kölner Haien vorbei auf Platz drei.
Vier Tage nach dem emotionalen Höhepunkt beim DEL Winter Game hatten die Adler, zurück im Ligaalltag, zunächst so ihre Probleme gegen hellwache Ingolstädter. Thomas Oppenheimer nutzte die erste Chance der Gäste zur 1:0-Führung, eine knappe halbe Minute später bedankte sich Danny Irmen für einen Fehler der Adler im eigenen Drittel mit dem 2:0. Ryan MacMurchys Direktabnahme in der sechsten Minute war zu unplatziert, doch der Schuss des Mannheimer Torjägers bei seinem Comeback nach überstandener Verletzungspause war der Auftakt zu konzentriertem und strukturiertem Spiel.
Carlo Colaiacovo (11. Minute), Luke Adam (17.) und erneut Ryan MacMurchy (20.) prüften Ingolstadts Keeper Marco Eisenhut, der von seinem Trainer Tommy Samuelsson nach dem „zu Null“ in der SAP Arena Anfang Dezember wieder das Vertrauen erhielt. Doch die Mannheimer Versuche waren in den ersten zwanzig Minuten noch nicht zwingend genug.
Drei Tore im Mitteldrittel bringen die Wende
Die Adler schafften es, die Partie im Mittelabschnitt zu drehen. Doch bezeichnend dafür, dass dazu eine gehörige Portion Arbeit notwendig war, waren die Torschützen. Zunächst fälschte Kapitän Marcus Kink einen Schlenzer von Mathieu Carle zum 1:2-Anschlusstreffer ab (30.), zweieinhalb Minuten später arbeitete Dominik Bittner mit Hilfe des Pfosten und des gegnerischen Keepers die Scheibe zum Ausgleich über die Linie. Und in Minute 35 brachte Carlo Colaiacovo die Blau-Weiß-Roten mit 3:2 in Führung. Für den 33 Jahre alten Verteidiger war es der sechste Treffer im elften Spiel.
Und auch im dritten Drittel war ein Verteidiger zur Stelle: Nikolai Goc machte mit seinem Schlenzer zum 4:2 in der 49. Minute alles klar. Die Gäste prüften zwar Adler-Keeper Dennis Endras noch einige Male, doch die Hausherren ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Auch gegen sechs Ingolstädter Feldspieler in den letzten neunzig Sekunden ließen die Adler nichts mehr anbrennen.
(Foto Tina Kurz)
Mehr Informationen über die Adler Mannheim erhalten Sie hier...


(DEL/Schwenningen) PM Die Schwenninger Wild Wings haben mit Verteidiger Benedikt Brückner und den beiden Stürmern Simon Danner und Marcel Kurth ein deutsches Trio über die Saison hinaus an den Klub gebunden.
»Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Sascha Goc hat Simon Danner das Kapitänsamt übernommen und so gezeigt, dass er nicht nur auf dem Eis Verantwortung übernehmen kann. Er ist ein sehr wichtiger Spieler in unserem Mannschaftsgebilde und wir freuen uns, dass er den Wild Wings erhalten bleibt. Auch Marcel Kurth und Benedikt Brückner sind wichtige deutsche Spieler für uns. Benedikt verleiht unserer Defensive Stabilität, auf ihn ist zu einhundert Prozent Verlass«, erklärt Manager Jürgen Rumrich.
Seinen Vertrag verlängert hat ebenfalls Marcel Kurth. Der 22-Jährige kehrte 2015 zu seinem Heimatverein zurück und hat sich seit dieser Zeit im Team der Wild Wings etabliert. »Marcel kam aus der DEL2 nach Schwenningen zurück und hat sich sehr schnell an das höhere Tempo in der Deutschen Eishockey Liga gewöhnt. Er ist einer der Spieler, der unseren eingeschlagenen Weg verkörpert auf junge deutsche Spieler zu setzen. Auch charakterlich passt er perfekt in unsere Mannschaft«, so Rumrich weiter.
Sowohl Marcel Kurth als auch Benedikt Brückner unterschrieben Verträge über zwei, Simon Danner erhält einen Vertrag über drei Jahre.
(Foto Jens Hagen)
Mehr Informationen über die Schwenninger Wild Wings erhalten Sie hier...
(DEB/Nationalmannschaft) Die Nachfrage nach Eintrittskarten für die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft (5. – 21. Mai in Köln und Paris) ist auch zu Beginn des WM-Jahres ungebrochen. Nun steht auch der vierte WM-Spieltag in der Kölner LANXESS arena, namentlich Montag der 8. Mai 2017, vor dem Ausverkauf. Dort wird am Nachmittag um 16:15 Uhr der absolute Klassiker Deutschland-Russland (aktuell Weltranglisten-Zweiter) geboten, gefolgt vom weiteren Top-Spiel USA-Schweden (20:15 Uhr).
Für diesen Spieltag sind insgesamt nur noch knapp 900 Tickets in den mittleren Sitzplatz-Kategorien 2, 3 und 4 zu haben, darüber hinaus auch noch attraktive Hospitality-Angebote in der Kombination aus Top-Sitzplätzen und einem erstklassigem Gastronomieangebot im „Backstage“-Restaurant. Die Kategorien 1 und 5 sind bereits komplett vergriffen.
"Dass dieser Spieltag besonders zieht, ist kein Wunder, denn gleich drei der fünf aktuell weltbesten Eishockey-Nationen werden an jenem Montag in Köln ihr Können darbieten", erläutert Henner Ziegfeld, Generalsekretär der 2017 IIHF WM, und fügt hinzu: "Zudem freuen sich die deutschen Fans genauso wie die zahlreichen Mitglieder der russischen Gemeinde in Nordrhein-Westfalen auf ein weiteres der vielen WM-Duelle der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gegen die große russische 'Sbornaja'. Bereits bei der 2010 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft haben beide Fangruppen in gleich zwei Begegnungen die ausverkaufte Kölner LANXESS arena in ein friedlich-fröhliches Eishockey-Tollhaus verwandelt. Wer erinnert sich nicht daran, wie ein sensationell auftrumpfendes deutsches Team die mit allen Stars gespickte russische Mannschaft im Halbfinale lange am Rande der Niederlage hatte?"
Es ist also kaum damit zu rechnen, dass es die Spiele des 8. Mai noch in den im Frühjahr beginnenden den Einzelkartenverkauf schaffen. Für alle, die an diesem Eishockey-Großkampftag in Köln noch live dabei sein wollen, heißt die Devise also jetzt: "Ranhalten"!
Immer mehr zu einem "Super-Samstag" entwickelt sich zudem der 13. Mai 2017 in Köln mit drei Spielen. Hier trifft Deutschland am Abend um 20:15 Uhr auf die auch im Eishockey stets unbequemen Italiener. Vorher gibt es um 12:15 Uhr die Partie Lettland-USA, gefolgt um 16:15 Uhr von Russland-Slowakei. Für diesen Spieltag gibt es auch nur noch gut 2.800 Karten. In der Kategorie 5 sind für diesen Tag bereits keine Tickets mehr erhältlich.
Eintrittskarten für die 64 Spiele der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Kölner LANXESS arena und der Pariser AccorHotels Arena gibt es:
- online auf www.iihfworlds2017.com und www.facebook.com/iihfhockey
- Telefonisch unter +49 (0)1806 2017 01 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen // Montag-Sonntag 08.00 – 19.00 Uhr)
(Foto eishockey-online.com)
eishockey-online.com ist Partner & Sponsor des Deutschen Eishockey Bund und vermarktet die Original Gameworn Eishockeytrikots der Nationalmannschaft, welche im SHOP verfügbar sind.


(DEL/Mannheim) PM ECHL, AHL, NHL und KHL – Drew MacIntyre hat in seiner Karriere schon so einiges gesehen und erlebt. Jetzt schnuppert der 33-jährige Kanadier erstmals DEL-Luft. Im Interview spricht MacIntyre über seine ersten Eindrücke, den Wechsel nach Mannheim und seine Ziele bei den Adlern.
Drew, herzlich willkommen in der Eishockeystadt Mannheim. Das erste Training mit der Mannschaft ist vorbei, wie fällt dein erster Eindruck aus?
Es war ein gutes Training und es hat unglaublich viel Spaß gemacht, mit den Jungs auf dem Eis zu stehen. Ich freue mich auf das, was jetzt noch kommt.
Du hast zuletzt 21 KHL-Spiele für Medve¨čak Zagreb bestritten, warum hast du dich für einen Wechsel entschieden?
Nach der Vertragsauflösung in Hamburg habe ich im Sommer vergangenen Jahres ein Trainingscamp mit den Washington Capitals absolviert. Danach fiel der Entschluss, einen Drei-Monats-Vertrag in Zagreb zu unterzeichnen. Sowohl für die Organisation als auch für mich war es das Beste. Gegen Ende meiner Vertragslaufzeit habe ich mich nach einem neuen Verein umgeschaut. Dankbarerweise waren einige Teams an mir interessiert, und jetzt bin ich hier. Ich wollte mein Können in der DEL unter Beweis stellen und die Adler sind eine Spitzenmannschaft. Das hat mir die Entscheidung letztlich sehr leicht gemacht.
Apropos Hamburg: Wie war das für dich, als du vom Rückzug der Freezers erfahren hast?
Das war sehr enttäuschend, keine Frage. Die Nachricht kam sehr spät. Daher war es auch nicht leicht, einen neuen Verein zu finden. Die meisten Clubs hatten ihre Kaderplanungen bereits beendet. Außerdem hatten wir uns auf die Zeit in Hamburg gefreut. Das Appartement war einzugsbereit und meine Tochter war bereits in der Schule angemeldet.
Was weißt du bereits über die Adler?
2011 war ich mit den Buffalo Sabres hier in Mannheim, damals noch mit Luke Adam und Jochen Hecht. Ich war hinter Ryan Miller und Jhonas Enroth der dritte Torhüter. Wir waren ein paar Tage in der Stadt, da konnte ich mir ein erstes Bild machen. Jeder kennt Mannheim und weiß, dass die Adler eine Top-Adresse sind.
Wie hast du denn in diesem Spiel die Stimmung in der SAP Arena wahrgenommen?
Das war unglaublich. Ich stand damals zwar leider nicht auf dem Eis, konnte aber das Geschehen von der Tribüne aus verfolgen. Die Stimmung in der Arena war sensationell.
Kennst du neben Luke Adam noch weitere Spieler aus dem Team?
Ich kenne Aaron Johnson sehr gut, mit ihm stand ich vor zwei Jahren beim Spengler Cup in Davos für Team Kanada auf dem Eis. Mit Mathieu Carle habe ich zusammen in Hamilton gespielt. Generell habe ich gegen einige der Jungs schon gespielt.
Welche Ziele hast du für die Zeit bei den Adlern gesteckt?
Ich möchte nicht zu weit nach vorne schauen. Ich bin gekommen, um der Mannschaft zu helfen. Alles andere wird sich zeigen. Dennis ist einer der besten Keeper in Deutschland. Wenn ich meinen Einsatz bekomme, möchte ich meine Leistung bringen. Ich bin zuversichtlich, dass mir das auch gelingt. Ich war zufrieden mit meinen Leistungen in der KHL und hoffe, dass ich daran anknüpfen kann.
Du wirst mit der Rückennummer 34 auflaufen. Welche Geschichte steckt dahinter?
Eine Geschichte steckt nicht dahinter. Ich habe nie mit dieser Nummer gespielt, bis ich in Toronto war. Seitdem trage ich sie.
(Interview & Foto Adler Mannheim)
Mehr Informationen über die Adler Mannheim erhalten Sie hier...
(DEL/Wolfsburg) (MM) Wir, Martina und Jörg Matthias von eishockey-online.com, hatten die Gelegenheit die Grizzlys Wolfsburg über 12 Tage mal näher zu betrachten und sie auch auswärts zu begleiten. Die Grizzlys schossen in dieser Zeit 12 Tore, eroberten 8 Punkte, kassierten aber auch 12 Gegentore. Sie siegten 2x glatt (jeweils zu Hause), verloren einmal glatt (in Straubing) und verloren 2x in Overtime/Penaltyschiessen (in Mannheim und zu Hause gegen Nürnberg). Insgesamt eine durchwachsene Quote, aber angesichts der Personalsituation in dieser Zeit noch durchaus zufriedenstellend.
Los ging es am 28.12.16 ohne 5 Stammspieler gegen Düsseldorf. Die Wolfsburger siegten souverän mit 4:1. 2 Tage später stand die Partie gegen die Thomas Sabo Ice Tigers auf dem Programm. Diesmal fehlten 7 Spieler. Da zeigte sich schon, dass Eishockey auch ungerecht sein kann, denn die Grizzlys spielten eines ihrer besten Spiele in dieser Saison, aber verloren im Penaltyschiessen. Beiden Mannschaften war in der regulären Spielzeit kein Tor gelungen. Trotzdem war es hochklassig und unterhaltsam. Dann war Silvester: Die Spieler liessen es ruhig angehen. Schließlich hatte man noch ein hartes Programm vor sich. Im Januar und Februar werden die Weichen für die Playoffplätze gestellt. Am 2.1. waren wir bei der Abfahrt der Mannschaft nach Mannheim und Straubing dabei. Motiviert stiegen die Grizzlys in den Bus, aber wieder fehlten einige, die die Auswärtsfahrt erst gar nicht antreten konnten. Kapitän Tyler Haskins ließ es sich aber nicht nehmen, obwohl sein Einsatz zu diesem Zeitpunkt schon so gut wie ausgeschlossen war.
In Mannheim ging den Grizzlys Wolfsburg zum Schluß die Puste aus. Wieder ohne 5 gegen eine Mannschaft mit 4 fast gleichwertigen Sturmreihen reichte es nur bis 90 Sekunden vor der Schlusssirene. Clevere Mannheimer nutzten einen Fehler, glichen aus und legten gleich nach 16 Sekunden in der Overtime den Siegtreffer nach. Da wäre mehr drin gewesen. Im Kabinengang und am Bus sah man unserer Mannschaft die Enttäuschung schon an. Für ihre Fans nahmen sie sich jedoch Zeit und lächelten in die Kameras. Ein Danke an dieser Stelle an Brent Aubin, der einem jungen Mädchen trotz der Niederlage den schönsten Geburtstag bereitete.
Am nächsten Tag ging es weiter nach Straubing. Wir selbst gönnten uns noch einen Tag in Mannheim und fuhren erst am Spieltag hinterher. In Straubing lief dann das Kontrastprogramm. Hier war es bitterkalt, der Winter war da und die Grizzlys spielten nicht gut. Das Lazarett hatte sich nicht gelichtet. Den Grizzlys fehlte das Schussglück und es sah auch alles sehr viel schwerfälliger aus. Straubing nutzte die Gunst der Stunde und gewann 3:0. Wieder waren wir erstaunt, wie freundlich die Spieler der Grizzlys nach dem Spiel waren. Wir trauten uns fast nicht zu ihnen, wollten ihnen ihre Privatsphäre lassen und waren ja auch selbst enttäuscht. Was sollte man auch sagen? Es war kein gutes Spiel gewesen. Trotzdem hatten viele ein nettes Wort für uns und wir für sie. Wir winkten dem Bus hinterher, der durch das nächtliche und verschneite Straubing Richtung Wolfsburg fuhr. Durchgefroren vom Spielverlauf, der kalten Halle und dem Winterwetter gingen wir zurück zum Hotel, um am nächsten Tag auch nach Hause zu fahren.
Am Samstag war Öffenlichkeitsarbeit angesagt. Die Grizzlys luden zum Empfang für ihre Dauerkarteninhaber ein. Dort empfingen sie uns wieder so wie wir sie kannten. Freundlich, fröhlich und selbstbewußt. Es waren zahlreiche Fans erschienen, eine Vertragsverlängerung (Christoph Höhenleitner für weitere 2 Jahre) wurde bejubelt und die Mannschaft versuchte sich als Kellner für ihre Fans. Erfreulich war es, dass man in persönlichen Gesprächen hören konnte, daß einige Spieler doch auf dem Weg der Besserung waren und schon am nächsten Tag gegen Bremerhaven oder zumindest in nächster Zeit wieder sportlich zu Verfügung stehen würden. Einige Spieler mussten das nette Stelldichein früher verlassen. Sie spielten in der Autostadt ein Showtraining und ein kleines Match mit dem Nachwuchs.
Sonntag war wieder Matchday. Bremerhaven kam zum ersten Mal in ihrer DEL-Geschichte nach Wolfsburg. Die Halle war gut gefüllt, auch wegen der ca. 600 Gästefans. Aber auch die Werbung, in die Halle zu ,hatte gegriffen. Wie am vorherigen Tag waren die Grizzlys auch auf dem Eis wie ausgewechselt. Es fehlten zwar erneut 5 Spieler (immer wenn einer genesen war, kam ein neuer Kranker hinzu) und sie gerieten auch erst wieder in Rückstand. Aber dann nach dem Motto "Jetzt erst recht" spielten sie sich in einen Torrausch. Es war etwas Harakiri-Eishockey. Sie wollten Tore schiessen also ließen sie auch in der Abwehr was zu. Den Zuschauern gefiel es und das Ergebnis stimmte ja dann auch. Unsere Story endete hier mit einem Sieg.

(hier geht´s zum Spielbericht gegen die Fischtown Pinguins)
Wir haben gelernt, daß es nicht immer so geht wie man es sich wünscht - als Fan und auch als Mannschaft. Der Blick hinter die Kulissen macht deutlich, wie schwer der Weg zum nächsten Sieg ist.
Wir, Martina und Jörg, danken den Grizzlys, dass wir in dieser Zeit einen Einblick auch an Spieltagen haben durften. Bedanken möchten wir uns auch bei Christopher Gerlach, dem Pressesprecher der Grizzlys Wolfsburg, für die Organisation und Charly Fliegauf, dem Manager der Grizzlys, der auswärts immer ein offenes Ohr für unsere Wünsche hatte, sowie den Organisationen der SAP-Arena und der Straubing Tiger für die problemlose Erteilung der Akkreditierungen. Ein ganz besonderer Dank geht natürlich an das Team. Wir lieben Eishockey. Unser Team sind die Grizzlys Wolfsburg und wir werden weiter mit Stolz und Freunde von hier berichten. Demnächst dann wieder mit normalen Spielberichten. ENDE
Mehr Informationen über die Grizzlys Wolfsburg erhalten Sie hier...
(DEL/Krefeld) (RS) Krefeld tritt auf der Stelle und kriegt Zuhause kein Bein auf das glatte Parkett. Niederlage mit 1:3 gegen Straubing.
Krefeld hat weiter einen Heimkomplex und ist im Königpalast ein Fall für die Couch. Dabei fing alles so gut an. Gleich nach 50 Spielsekunden versenkte Rosa eine Vorlage von Vainonen. Sicherheit gab diese frühe Führung dem Team von Adduono jedoch nicht.
Viele kleine Fehler in der Defensivarbeit, die Gäste bestraften diese mit dem Ausgleich (7.) durch Brandl. Edwards stelle noch vor ersten Pause das Geschehen auf den Kopf und brachte den Gast (17.) gar in Front! Da man auf KEV Seite wieder sehr viele Chancen liegen lies, folgte die Rache auf dem Fuß. Obgleich, Matthew Climie im Strabinger Tor ein Meister seines Faches war und die Pinguine zur Verzweiflung trieb. Die Schwarz- Gelben nach 8 Punkten aus 3 Spielen in der Fremde, nun verunsichert und gebremst in ihrem Tatendrang.
Der Mittelabschnitt sah zuerst die Gastgeber im Vorwärtsgang um den Rückstand wett zu machen. Was prompt nach Hinten los ging, den Hedden (35.) erzielte das 3:1 für die Gäste als Short Hander.
Das letzte Drittel wurde zum anrennen auf das Gäste Tor. Wobei Matt Climie im Tigers Kasten immer zu Fels in der Bradung wurde.
Krefeld vergab Chance und Chance und die Zeit lief zu Gunsten Gäste, die das Ganze dann über die Zeit schaukelten und 3620 Zuschauer sich enttäuscht auf den Heimweg machen mussten.
Wieder eine "Übergangssaison" der Pinguine......Scheinbar! Die Saison 2016/2017 ist gelaufen. Jetzt scheint nur noch Schadenbegrenzzung angesagt!
Wie der aussieht? Wer weiss das.
Spiel vom 08.01.2017
Krefeld Pinguine - Straubing Tigers 1:3 (1:2|0:1|0:0)
Tore:
1:0 1. Rosa (Vainonen)
1:1 7. Brandl (Hedden)
1:2 17. Edwards (Mitchell)
1:3 35. Hedden SHG
--------------------------------------------------------------------
Strafen:
Krefeld:14
Straubing: 21+SD Jobke
Zuschauer:
3620
(Foto & Text Ralf Schmitt)
Mehr Informationen über die Krefeld Pinguine erhalten Sie hier...


(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat trotz eines starken Comebacks im Derby bei den Augsburger Panthern mit 5:6 nach Verlängerung verloren (2:1|0:2|3:2|0:1). 6.139 Zuschauer im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion Zuschauer sahen eine hochklassige Partie, in der Jason Jaffray mit einem Doppelpack, Brooks Macek, Daryl Boyle und Derek Joslin die Red Bulls nach einem 2:5-Rückstand in die Verlängerung schossen.
Das Derby hatte von Beginn an Alles, was ein gutes Eishockeyspiel auszeichnet: Tempo, intensive Zweikämpfe und gute Chancen auf beiden Seiten. Auf den ersten Treffer mussten die Zuschauer allerdings bis zur 18. Minute warten. In Überzahl fälschte Jason Jaffray zur Münchner Führung ab. Nur 19 Sekunden später glichen die Panther durch Steffen Tölzer aus. Kurz darauf stand die Defensive der Red Bulls zum ersten Mal dem besten Powerplay der Liga gegenüber – und die Münchner lösten diese Aufgabe sehr gut: Sie verteidigten gut und konterten sich durch einen Treffer von Brooks Macek zur 2:1-Führung (19.).
Im zweiten Drittel begannen die Gäste druckvoll. Das Team von Trainer Don Jackson hatte in der Offensive gute Aktionen, das Tor erzielten aber die Panther: In Überzahl traf Justin Shugg mit einem Schuss ins kurze Eck zum 2:2 (30.). Zwei Minuten später brachte Gabe Guentzel die Panther per Alleingang erstmals in Führung. Dass die Red Bulls nicht mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die zweite Pause gingen, hatten sie David Leggio zu verdanken: Der Schlussmann lenkte kurz vor der zweiten Sirene einen Schuss von Justin Shugg an die Latte.
Auch im Schlussabschnitt begann München gut, doch Augsburg traf eiskalt: Justin Shugg (46.) und Benjamin Hanowski (51.) sorgten mit ihren Treffern für die vermeintliche Vorentscheidung zum 2:5. Die Red Bulls zeigten aber Moral und verkürzten durch Daryl Boyle (54.) sowie ein Überzahltor von Derek Joslin auf 4:5 (57.). Nun kippte das Momentum auf die Seite der Münchner. In der 58. Minute krönte Jason Jaffray das starke Comeback mit dem Treffer zum zum 5:5-Ausgleich, durch den sich die Gäste in die Verlängerung retteten.
Da schoss der überragende Justin Shugg die Panther 19 Sekunden vor dem Ende per Penalty zum Zusatzpunkt.
Jason Jaffray: „Wir haben in einem großartigen Eishockeyspiel den Kürzeren gezogen. Wir sind nicht gänzlich enttäuscht, aber wir sind enttäuscht von den ersten beiden Drittel.“
Endergebnis
Augsburger Panther gegen EHC Red Bull München 6:5 n.V. (1:2|2:0|2:3|1:0)
Tore
0:1 | 17:32 | Jason Jaffray
1:1 | 17:51 | Steffen Tölzer
1:2 | 18:46 | Brooks Macek
2:2 | 29:15 | Justin Shugg
3:2 | 31:54 | Gabe Guentzel
4:2 | 45:03 | Justin Shugg
5:2 | 50:07 | Benjamin Hanowski
5:3 | 53:24 | Daryl Boyle
5:4 | 56:12 | Derek Joslin
5:5 | 57:09 | Jason Jaffray
6:5 | 64:41 | Justin Shugg
Zuschauer
6.139
(Foto Gepa Pictures)
Mehr Informationen über den EHC Red Bull München erhalten Sie hier...


(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben mit Drew MacIntyre einen weiteren Torhüter verpflichtet. Der 33-Jährige unterschreibt einen Vertrag bis Saisonende.
Der in Charlottetown in der kanadischen Provinz Prince Edward Island geborene Linksfänger wurde 2001 in der vierten Runde an 121. Stelle von den Detroit Red Wings gedrafted. Nach Einsätzen für die Farmteams der Red Wings wurde er im September 2006 zu den Vancouver Canucks getradet. Dort gab er am 13. Dezember 2007 sein NHL-Debüt gegen die San José Sharks. Nach einem weiteren Einsatz verbrachte er seine restliche Zeit in der Canucks-Organisation bei deren AHL-Farmteam, den Manitoba Moose.
Im weiteren Verlauf seiner Karriere kam er zu jeweils zwei NHL-Einsätzen für die Buffalo Sabres und die Toronto Maple Leafs. Im April 2016 unterzeichnete MacIntyre einen Zweijahresvertrag bei den Hamburg Freezers. Dieser wurde durch die Insolvenz der Norddeutschen nichtig und der Torhüter schloss sich im Oktober Medveščak Zagreb an. Für die Kroaten absolvierte er 20 KHL-Spiele und erreichte dabei eine Fangquote von 92,3 Prozent. Die vergangenen drei Jahre nahm er jeweils für Team Canada am Spengler Cup teil.
MacIntyre wird am Sonntagabend in Mannheim erwartet und am Montagvormittag erstmals mit der Mannschaft trainieren. Wenn alles nach Plan verläuft, könnte MacIntyre sogar für das Heimspiel der Adler am Mittwoch gegen den ERC Ingolstadt bereits spielberechtigt sein.
Manager Teal Fowler: „Mit Drew konnten wir einen sehr erfahrenen Torhüter verpflichten. Wir kennen ihn bereits seit seiner Zeit in Nordamerika und haben auch seine Entwicklung in der KHL verfolgt. Im Hinblick auf die Playoffs sind wir froh, schon zu diesem Zeitpunkt einen starken Torhüter verpflichten zu können. Die vergangene Saison hat uns mit der Verletzung von Dennis Endras im Januar gezeigt, wie wichtig es ist, über Sicherheit auf dieser Schlüsselposition zu verfügen.“
(Foto Adler Mannheim)
Mehr Informationen über die Adler Mannheim erhalten Sie hier...


(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat am Sonntagnachmittag einen enorm wichtigen Sieg gefeiert. Bei den Iserlohn Roosters gewann das Team von Christof Kreutzer mit 6:2 (2:1, 3:1, 1:0) und ging somit nach fünf Niederlagen wieder einmal als Sieger vom Eis.
Änderungen gab es schon vor dem ersten Bully. Und das zunächst aufgrund guter Nachrichten. Henry Haase kehrte nach Verletzungspause wieder in die Reihen der DEG zurück. Auch Chris Minard stand im Aufgebot. Dafür waren Alex Preibisch und Bernhard Ebner nicht dabei. Im Tor begann anders als in Augsburg wieder Mathias Niederberger.
Die Rot-Gelben begannen mit spürbar offensiverem Forechecking als zuletzt. So setzten sie die Hausherren schon im Aufbauspiel unter Druck und erzwangen viele Befreiungsschläge der Roosters. In der sechsten Minute dann ein Paukenschlag. Erst setzte Norm Milley mit einem tollen Pass Daniel Weiß ein. Der ehemalige Augsburger blieb allein vor dem Tor eiskalt und netzte zur Führung ein. Die zweite Vorlage kam von Manuel Strodel. Nur 29 Sekunden später zappelte die Scheibe dann erneut im Netz.
Dieses Mal hatte Alex Barta auf Vorlage seiner Sturmreihenkollegen Adam Courchaine und Chris Minard das 2:0 erzielt. Ein Auftakt wie gemalt. Danach verflachte die Partie etwas. Die Hausherren kamen erst ins Spiel, als sich nacheinander Brandon Yip, Marco Nowak und Daniel Weiß auf die Strafbank verabschiedeten. In der nun fast kontinuierlichen Unterzahl fiel dann auch der Iserlohner Anschlusstreffer durch Boris Blank.
Einen Traumstart bekamen die mitgereisten Fans im Mittelabschnitt zu sehen. Unordnung vor dem IEC-Kasten und letztlich ist es Youngster Maxi Kammerer, der für das verdammt schnelle 3:1 sorgt. Die Vorlagen kamen von Marco Nowak und Rob Collins. Und jetzt drückten die in Weiß spielenden Düsseldorfer auf die Vorentscheidung. Grade in die größte Druckphase hinein fiel zwar der abermalige Anschlusstreffer durch Brad Ross. Aber davon ließen sich die Gäste nicht beeinflussen. Mathias Niederberger noch mit einem Riesen-Save gegen Greg Rallo, dann legte die DEG nach. Erst fand Alexej Dmitriev auf Vorlage von Eddi Lewandowski eine Lücke im Torwarteck, wo gar keine war. Dann erhöhte Drayson Bowman mit einem sehenswerten Treffer auf 5:2. Der Pass kam von Rob Collins.
Es war die Vorentscheidung. Die Stimmung auf den Rängen der ausverkauften Eissporthalle am Seilersee kippte spätestens jetzt. Und so gab es im Schlussabschnitt auch kein Comeback der Hausherren mehr. Im Gegenteil: Tim Conboy – wahrlich nicht für seine Torgefährlichkeit bekannt – legte sogar noch nach und stellte auf 6:2.
Auf den Auswärts-Doppelpack folgt nun ein reines Heim-Wochenende. Am kommenden Freitag empfängt die DEG den Deutschen Meister EHC Red Bull München im ISS DOME (19.30 Uhr). Zwei Tage später kommen dann die Straubing Tigers nach Düsseldorf (Sonntag, 16.30 Uhr).
(Foto Birgit Häfner)
Mehr Informationen über die Düsseldorf EG erhalten Sie hier...
(DEL/Wolfsburg) (MM) Die Grizzlys Wolfsburg empfingen nach ihrem Road-Trip am heutigen Sonntag die Pinguins aus Bremerhaven zum Nordderby. Nachdem die Auswärtsreise nicht gerade erfolgreich war, wollen es die Grizzlys beim ersten Heimspiel im neuen Jahr besser machen. Es wurde ein heißes Derby erwartet, da sich Bremerhaven mit ca. 600 Fans angemeldet hatte. Die Grizzlys mussten weiterhin auf einige Akteure verzichten. Es fehlten Tyler Haskins, Kris Foucault, Stephen Dixon, Robbie Bina und Fabio Pfohl. Laut Pavel Gross darf das keine Ausrede sein. "Wir müssen uns anders präsentieren als zuletzt in Straubing und über 60 Minuten unser Spiel aufziehen", sagte der Cheftrainer. "Aber es wird schwer werden." Die ersten beiden Partien waren knapp mit 3:2 und 1:0 an die Grizzlys gegangen. Bei Bremerhaven nicht dabei waren Steven Slaton, Steven Bär, Marius Stöber, Andrew McPherson, Christoph Körner.
Das Lazarett der Grizzlys lichtete sich, aber dann kam mit Fabio Pfohl doch wieder ein Ausfall hinzu, während Lubor Dibelka wieder dabei war. Tyson Mulock war der erste Grizzly, der in der 2. Minute Nieminen prüfte. Der aber mit freier Sicht ohne Probleme. Die nächsten Angriffe von Sebastian Furchner und Mark Voakes waren dann schon gefährlicher. Aber auch die Bremerhavener hatten ihre Möglichkeiten. Das 0:1 fiel in der 7. Spielminute durch Jack Combs, der nachsetzte und eine Lücke gefunden hatte, nachdem die Abwehr kurz durch ein nichtgegebenes Beinstellen die Ordnung verloren hatte. Somit hatten die Gäste die erste große Möglichkeit genutzt. Ein toller Aufbaupass 3 Minuten später von Brent Aubin auf Christoph Höhenleitner leitete den Ausgleich ein. Der gerade um zwei Jahre verlängerte Christoph Höhenleitner lief alleine auf Nieminen zu und verwandelte in Penaltymanier zum 1:1. Die Grizzlys Wolfsburg setzten sofort nach und die Pinguins konnten sich in der 11. Minute nur durch eine Strafe retten. Das zuletzt schwache Powerplay der Hausherren war jetzt gefragt. Die Pinguine befreiten sich mehrfach, die Grizzlys liefen ins Abseits und Bremerhaven vergab eine Riesenchance zum Shorthander. Es blieb aber beim 1:1. Wieder vollzählig übte Bremerhaven sofort Druck auf das Wolfsburger Tor aus. Sebastian Vogl musste mehrmals eingreifen. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels hatte die Heimmannschaft wieder mehr Spielanteile. Die Grizzlys wollten die Führung vor der Pause. In der 19. Spielminute ergab sich durch eine Strafe gegen Bremerhaven die Gelegenheit. Jeff Likens war gefoult worden und musste erstmal die Funktion seiner Beine überprüfen. In diesem Powerplay traf Sebastian Furchner nach langer Durststrecke ohne Tor zum 2:1. Das Tor war durch gutes Stellungsspiel von Tyson Mulock und Patrick Seifert vorbereitet worden.
Jeff Likens konnte weiterspielen. Das nächste Tor sah man schon in der Entstehung. Mark Voakes spielte den Aufbaupass zu dem rechts stehenden Brent Aubin, der mit Schlägen aufs Eis den Puck forderte. Christoph Höhenleitner lief links mit, bekam den Querpass und verwandelte zum 3:1. Ein wunderschöner, schnell ausgespielter Konter. Beflügelt durch den Ausbau der Führung, zeigten die Wolfsburger jetzt richtig gutes Eishockey. Sie kombinierten sicher und Gegenangriffe wurden abgefangen. Eine Strafe gegen die Grizzlys unterbrach die Angriffsbemühungen. Die Grizzlys verteidigten gut, aber 8 Sekunden vor Ablauf der Strafe wurde Jimmy Sharrow zusätzlich auf die Bank geschickt. Er hatte aus Sicht der Unparteiischen das Tor absichtlich verschoben. Nun wurde es laut in der Halle. Erst forderten die Zuschauer einen Penalty als Sebastian Furchner eine Shorthandermöglichkeit hatte und von Nieminen von den Beinen geholt wurde. Als die Grizzlys wieder eine Strafe erhielten, diesmal wegen Beinstellens, waren die Zuschauer entsprechend motiviert und feierten jede Befreiung und jede Rettungstat von Sebastian Vogl. Sensationell überstanden die Grizzlys die lange Unterzahl. In der 35. Spielminute gab es noch ein Überzahlspiel für Wolfsburg. Die Fischtown Pinguins spielten gut, aber auch ihnen fehlte jetzt das Schussglück. Patrick Seifert verhinderte den Anschlusstreffer, als er in letzter Sekunde den von der Bank kommenden Pentikäinen vom Tor abdrängte. Es blieb beim 3:1..
Zu Beginn des 3. Drittels gab es eine frühe Strafe gegen Bremerhaven. Die Grizzlys spielten geduldig. Und als sie in der Aufstellung waren, verwandelte Sebastian Furchner nach Vorarbeit von Mulock und Seifert. Auch 2 Minuten später war es wieder Sebastian Furchner, wieder im Powerplay. Diesmal hatte ihn Alexander Weiß schön in Szene gesetzt. Der Spielstand war jetzt deutlicher, als es das Spiel auf dem Eis war. In der 46. Minute gab es eine Strafe gegen beide Teams. Als beide Mannschafte wieder komplett waren gab es erneut eine Strafe gegen Wolfsburg. Noch 12 Minuten waren zu spielen. Bremerhaven verkürzte in diesem Powerplay zum 5:2 durch Owens, nachdem Wolfsburg die Möglichkeit zum Shorthander nicht genutzt hatte. Die Grizzlys versuchten, die Zeit runterzuspielen, kamen aber nach dem Anschlusstreffer lange Zeit nicht aus dem eigenen Drittel. Eine weitere Strafe gegen die Grizzlys 5 Minuten vor dem Ende sollte es noch einmal spannend machen. Der Trainer der Pinguins Thomas Popiesch nahm beim Spielstand von 2:5 fünf Minuten vor dem Ende den Goalie vom Eis. Die 4 verbliebenen Grizzlys warfen sich in die Schüsse und Sebastian Vogl rettete den Vorsprung, aber sie kamen kaum aus dem Verteidigungsdrittel raus. Nieminen blieb auch noch draussen, als die Grizzlys wieder komplett waren. Sebastian Vog hielt, was zu halten war und wurde von den Fans gefeiert. Bremerhaven konnte 18 Sekunden vor Spielende Ergebniskosmetik betreiben und Bordson traf noch zum 5:3.
Fazit:
Verdienter Sieg der Grizzlys im Derby gegen Bremerhaven. Die Grizzlys heute mit Biss und sie zeigten, dass sie nach 3 Niederlagen in Folge die Nase vom Verlieren voll hatten. Sebastian Furchner mit einem 3er-Pack und Christoph Höhenleitner mit 2 Toren waren die Torschützen auf Seiten der Grizzlys.
Endergebnis:
Grizzlys Wolfsburg gegen Fischtown Pinguins Bremerhaven 5:3 (2:1|1:0|2:2)
Tore:
0:1 | 06:32 | Jack Combs
1:1 | 09:07 | Christoph Höhenleitner (Aubin)
2:1 | 19:31 | Sebastian Furchner (Mulock, Seifert)
3:1 | 24:25 | Christoph Höhenleitner (Aubin, Voakes)
4:1 | 42:14 | Sebastian Furchner (Mulock, Seifert)
5:1 | 44:57 | Sebastian Furchner (Weiß, Mulock)
5:2 | 54:42 | Jordan Owens (Lavallee)
5:3 | 59:42 | Rob Bordson (Combs, Lavallee)
Zuschauer:
4.122
Aufstellung Wolfsburg:
#90 Brückmann, #25 Vogl, #29 Ersel
#2 Dehner, #3 Sharrow, #7 Dotzler, #9 Likens, #12 Wurm, #20 Seifert, #44 Krupp
#11 Aubin, #17 Furchner, #21 Höhenleitner, #22 Dibelka, #23 Fauser, #24 Karachun, #26 Mulock, #43 Weiss, #49 Voakes, #60 Riefers
Aufstellung Bremerhaven:
#35 Kuhn, #39 Nieminen,
#88 Combs, #11 Quirk, #16 Hooton, #91 Bordson, #44 Owens, #32 Lampl, #47 Bergman, #15 Welsh, #28 George, #19 Dejdar, #21 Bast, #14 Mauermann, #55 Moore, #20 Lavallee, #82 Pentikäinen, #96 Zucker, #27 Maschmeyer, #65 Kircher, #26 Hoeffel, #07 Tiffels
Bericht: Martina u. Jörg Matthias
Foto: Axel Kanert
Mehr Informationen über die Grizzlys Wolfsburg erhalten Sie hier...


(DEL/Wintergame) PM Die Adler Mannheim haben das Derby beim DEL WINITER GAME 2017 mit 7:3 gegen die Schwenninger Wild Wings gewonnen. Vor über 25.000 Zuschauern drehte der sechsmalige DEL-Champion im torreichsten DEL WINTER GAME der Historie einen zwischenzeitlichen Rückstand mit drei Toren binnen vier Minuten. Mit dem Dreier ziehen die Kurpfälzer wieder nach Punkten mit den drittplatzierten Kölner Haien gleich. Schwenningens Will Acton stellt derweil einen DEL WINTER GAME-Rekord auf, bleibt mit den Schwarzwäldern jedoch auf Rang 13 in der Tabelle.
Bei vier Grad unter null herrschten perfekte Bedingungen beim 3. DEL WINTER GAME. Vor 25.022 Zuschauern in der Sinsheimer Wirsol Rhein-Necker-Arena setzten die „Gäste“ aus Mannheim den ersten Nadelstich als Brent Raedeke den sechsmaligen DEL-Meister in der sechsten Spielminute in Front schoss. Die Wild Wings hatten in der Folge Probleme, zu guten Chancen für den Ausgleich zu kommen, doch als Mathieu Carle in der Kühlbox weilte, selten war der Begriff so passend, schlugen die Gastgeber in Persona von Will Acton (17.) zu und egalisierten.
Nach der ersten Pause ging es ganz schnell: Gerade einmal 38 Sekunden waren gespielt als Will Acton einen verdeckten Schuss im Kasten unterbrachte. Mit seinem zweiten Treffer war er der dritte Spieler nach Philip Gogulla und Chris Sparre (2015 in Düsseldorf), der zwei Tore bei einem DEL WINTER GAME erzielte. Mannheim reagierte auf den Rückstand mit verstärkter Offensive und schlug nach einigen verpassten Chancen dann eiskalt zu – und wie! Binnen vier Minuten drehten Matthias Plachta (30.), Luke Adam (32.) und Chad Kolarik (34.) die Partie wieder zu Gunsten der Adler. Schwenningen sorgte jedoch zügig für Spannung vor dem Schlussabschnitt. Nach nur 24 Sekunden verkürzte Simon Gysbers für die Wild Wings. Die Vorlage kam von Will Acton, der damit als erster Spieler drei Punkte bei einem DEL WINTER GAME sammelte.
Im Schlussabschnitt versuchte Schwenningen noch einmal alles, um zum Ausgleich zu kommen, doch Mannheim verteidigte clever und ließ keinen Treffer zu. Chad Kolarik (54.) und Matthias Plachta (57.), die beide ebenfalls einen Doppelpack schnürten, sorgten schließlich für die Entscheidung. Marcus Kink (60.) sorgte mit einem Emptynetter aus dem Kuriositätenkabinett für den 7:3-Endstand aus Sicht der Adler. Dem Mannheimer Kapitän brach beim Schuss in der verwaiste Gehäuse der Schläger.
Auf Seiten der Adler sagte Coach Sean Simpson im Anschluss an die Partie: „Es war eine unglaubliche Atmosphäre. Tolle Stimmung und ein perfektes Event. Schwenningen war im letzten Drittel nah dran am Ausgleich, aber Dennis Endras hat die Führung mit klasse Paraden festgehalten. Am Ende konnten wir dann für die Entscheidung sorgen. Ich danke allen Fans, die für diese tolle Kulisse gesorgt haben. Ich freue mich auch, dass ich das DEL WINTER GAME mit Pat Cortina auf der anderen Seite bestreiten durfte. Er ist ein toller Typ.“
Schwenningens Trainer Pat Cortina sagte: „Unser Spiel war besser als es das Ergebnis aussagt. Meine Jungs haben ein gutes Spiel angeliefert. Ich danke allen, die dieses tolle Ereignis organisiert haben. Es war ein einmaliges Erlebnis und ich bin froh, dass wir dabei waren.“
Schwenninger Wild Wings – Adler Mannheim 3:7 (1:1, 2:3, 0:3)
Tore: 0:1 Brent Raedeke (5:51), 1:1 Will Acton (16:47), 2:1 Will Acton (20:38), 2:2 Matthias Plachta (29:49), 2:3 Luke Adam (31:26), 2:4 Chad Kolarik (33:40), 3:4 Simon Gysbers (34:04), 3:5 Chad Kolarik (53:21), 3:6 Matthias Plachta (56:27), 3:7 Marcus Kink (58:33)

(Foto Citypress/Wintergame)
(Bericht DEL)
Deutsche Eishockey Liga (DEL)
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.
Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie hier...


(DEL/Wolfsburg)(MM) Im Rahmen eines Neujahresempfanges für ihre treuesten Fans, den Dauerkarteninhabern, gaben die Grizzlys Wolfsburg die Vertragsverlängerung ihres dienstältesten Spielers Christoph Höhenleitner für 2 weitere Spielzeiten bekannt.
Christoph Höhenleitner, der seit 2007 in Wolfsburg spielt, sagte: ,,Wolfsburg ist meine Heimat geworden. Dass ich jetzt gleich 2 Jahre verlängern kann bedeutet für mich auch Planungssicherheit." Diese Mitteilung wurde von den zahlreich erschienenen Fans mit großem Applaus bedacht.
In dieser Saison begann Christoph Höhenleitner seine zehnte Spielzeit bei den Grizzlys Wolfsburg. Das Erreichen des Playoff-Finales 2011 und 2016 zählten zu seinen größten Erfolgen neben dem Gewinn des Deutschen Eishockeypokals 2009.
Foto: Jörg Matthias (eishockey-online.de)
Mehr Informationen über die Grizzlys Wolfsburg erhalten Sie hier...


(DEL/Iserlohn) PM Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben den Vertrag mit Stürmer Marko Friedrich vorzeitig um zwei weitere Spielzeiten verlängert. Der gebürtige Franke bleibt damit bis zum Jahr 2020 am Seilersee.
„Marko hat im vergangenen Jahr einen unglaublichen Entwicklungsschritt gemacht. Er verkörpert all die Attribute, die wir uns von einer zentralen Spielerpersönlichkeit aktuell und in der Zukunft wünschen. Markos Charakter ist untadelig, er arbeitet hart, aber wir geben ihm die Zeit bei uns weitere Schritte zu machen und damit Jahr um Jahr mehr zu einem Aushängeschild unseres Clubs zu reifen“, sagt Manager Karsten Mende.
Er war es auch, der Marko Friedrich 2009 bei den Towerstars aus Ravensburg entdeckte, seine Entwicklung beobachtete und ihm seinen ersten DEL-Vertrag angeboten hat. Das war im Jahr 2012. Damals unterzeichnete Friedrich seinen ersten Vertrag am Seilersee, verbrachte aber eine weitere Saison in Ravensburg, um Erfahrungen zu sammeln. 2014 spielte Friedrich seine erste DEL-Saison, hat sich seitdem Jahr um Jahr weiterentwickelt, in diesem Sommer den vielleicht größten Schritt gemacht. Mit seinen jetzt 25 Jahren gehört Friedrich, der im Jahr 2011 in Ravensburg die Zweitliga-Meisterschaft feierte, zu den Stützen im Kader der Iserlohn Roosters, ist als Center und Außenstürmer einzusetzen.
„Iserlohn ist meine Heimat geworden, ich weiß, dass man hier großes Vertrauen in mich setzt und hoffe dieses Vertrauen auch weiterhin zurückzahlen zu können. Mein Ziel ist es am Seilersee immer mehr Eiszeit zu bekommen und zu einem echten Leistungsträger für die Roosters zu werden“, sagt Friedrich. Auch Cheftrainer Jari Pasanen freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Youngster. „Wir alle hier und auch unsere Fans wissen, wie sehr sich Marko auf dem Eis engagiert, wie hart er daran arbeitet sich zu verbessern. Das ist die Einstellung, die wir uns wünschen, deshalb glaube ich, dürfen wir alle uns freuen, dass er auch mittelfristig zu unserem Kader gehören wird.“
(Foto Heike Feiner/Archiv)
Mehr Informationen über die Iserlohn Roosters erhalten Sie hier...
(DEL/Wolfsburg) (MM) Gestern sind wir von Mannheim nach Straubing in den Winter gefahren. Nach einem späten Frühstück fuhren wir in Mannheim bei Temperaturen um den Gefrierpunkt los und kamen ca. 4 h später im tiefverschneiten Straubing an. Also zogen wir uns dick an und gingen zu Fuss die 1,7km zur Halle. Das Auto wollten wir besser stehen lassen um uns notfalls mit Glühwein erwärmen zu können. Auf der Hälfte der Strecke fanden wir ein nettes urtümliches bayerisches Lokal. Da es für uns gefühlt sehr kalt war, entschieden wir uns für eine Aufwärmpause und siehe da: Da saßen schon die ersten Tigers-Fans. ,,Guten Tag" grüßten wir... ,,Servus" kam zurück. Ach ja, wir waren ja in Bayern. Nach einer zünftigen Mahlzeit fragten wir die Straubinger noch nach dem restlichen Weg und wurden auch nicht in die falsche Richtung geschickt. Danke dafür...
Auch in Straubing bekamen wir problemlos unsere Akkreditierungen. Für dieses Spiel hatten wir eigentlich auch reguläre Eintrittskarten, wollten aber Laptop und Kamera mit hinein nehmen. Jetzt hatten wir das erwartete Kontrastprogramm: 2 Tage zuvor die große warme SAP-Arena und jetzt die kalte pure Eishalle am Pulverturm. Beides hat so seinen Reiz.
Das Spiel war dann aus Wolfsburger Sicht eher eine Enttäuschung. Es klappte nicht wirklich viel und die Gegentore fielen unglücklich. Das hatten wir uns anders vorgestellt. Die Punkte aus Straubing waren eigentlich fest eingeplant gewesen, doch jetzt die 3. Niederlage in Folge. Wenigstens hatten wir aus den Spielen gegen Nürnberg und Mannheim jeweils 1 Punkt erkämpfen können. Da die beiden ersten Spiele gegen die Straubing Tigers klar gewonnen wurden, hatten wir schon die Hoffnung, hier wieder etwas mitnehmen zu können. Etwas enttäuscht standen wir mit den anderen Wolfsburger Fans im Block.
(hier geht´s zum Spielbericht unseres Kollegen aus Straubing)
Wie immer grüßte unsere Mannschaft nach Abpfiff in Richtung der mitgereisten Fans. Mit ein wenig mulmigem Gefühl begaben wir uns dann in den Kabinenbereich. Was soll man danach auch sagen? Schade, schönes Spiel? Knapp verloren? Das traf ja diesmal alles nicht zu. Einige Spieler setzten sich kommentarlos auf die Fahrräder, um abzutrainieren. Auch sie gingen das Spiel nochmal durch. Mit Armbewegungen zeichneten sie Spielzüge nach und ein Schulterzucken sollte wohl bedeuten: So hätte man spielen müssen... Oder: Da hätte einer stehen können... So interpretierten wir es zumindest. Auch nach dieser Niederlage zeigten unsere Grizzlys Größe. Sie gingen eben nicht wortlos an uns vorbei und schnell in den Bus. Wir wurden trotzdem nett gegrüßt, sie wünschten uns eine gute Heimfahrt und mit einigen wechslten wir dann doch noch ein paar Worte.
Wir sprachen u.a. über die Personalsituation, leider sind eben gerade so viele Spieler verletzt, krank, angeschlagen oder auch gerade erst nach einer Verletzung frisch dabei. Die übriggeblieben müssen eben ran und trotzdem versuchen, gut zu spielen. So nach und nach stiegen alle in den Bus, in der Hand eine Mahlzeit ,,to go". Auch wir machten uns auf den Weg durch das inzwischen noch kältere, verschneite Straubing.

Zur Halbzeit des Weges sahen wir, dass die bayerische Lokalität noch immer geöffnet war. Also kehrten wir nochmal ein. Ein warmer Tee brachte die Lebensgeister wieder und wir machten schon die ersten Stichpunkte für unseren Bericht. Heute morgen machten wir uns dann auf den 586 km langen Heimweg. Die Mannschaft hatte heute frei. Morgen ist Training, Treffen mit den Dauerkartenbesitzern und ein Showtraining von einigen Spielern mit dem Nachwuchs in der Autostadt. Übermorgen steigt dann das neue Nordderby gegen Bremerhaven. Business as usual. Wir werden sehen, wer dabei ist und berichten.
Foto und Bericht: Martina und Jörg Matthias
Mehr Informationen über die Grizzlys Wolfsburg erhalten Sie hier...


(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München hat den ersten Sieg im neuen Jahr eingefahren. Vor 4.690 Zuschauern gewannen die Red Bulls gegen die Iserlohn Roosters mit 6:1 (1:1|2:0|3:0). Michael Wolf traf doppelt, die weiteren Münchner Tore erzielten Mads Christensen, Derek Joslin, Jerome Flaake und Yannic Seidenberg.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erspielten sich die Red Bulls ein optisches Übergewicht, sie fanden aber zunächst kein Mittel gegen die Defensive der Gäste. Die Führung in der 17. Minute durch einen Schlagschuss von Mads Christensen war dennoch verdient, weil die Hausherren die besseren Offensivaktionen hatten. Das 1:0 hielt aber nur 22 Sekunden, da Dylan Wruck per Alleingang zum 1:1 traf.
Im zweiten Abschnitt erhöhte München den Druck, die Roosters blieben aber bei Kontern gefährlich. Kurz nachdem Chad Bassen die Gästeführung verpasste (27.), scheiterte Michael Wolf auf der Gegenseite an Chet Pickard (29.). Derek Joslin machte es in der 31. Minute besser und erzielte per Direktschuss nach einer schönen Kombination den zweiten Münchner Treffer. 28 Sekunden später jubelten die Red Bulls erneut, weil Jerome Flaake Iserlohns Torhüter Pickard im kurzen Eck überraschte. München hätte vor der zweiten Pause für die Vorentscheidung sorgen können, trotz guter Chancen blieb es aber beim 3:1.
Im letzten Abschnitt sorgten die Roten Bullen dann schnell für klare Verhältnisse. In der 42. Minute traf Michael Wolf auf Zuspiel von Jon Matsumoto zum 4:1, nur 46 Sekunden danach erzielte Yannic Seidenberg per Abstauber den fünften Treffer für die Hausherren. Iserlohns Widerstand war nun gebrochen. München deckte Mathias Lange, der nun für Pickard das Tor hütete, mit Schüssen ein und traf ein weiteres Mal. Erneut war es Kapitän Michael Wolf, der mit seinem zweiten Tor für den 6:1-Endstand sorgte.
Michael Wolf:„Wir hatten heute viel Zug zum Tor und waren klar die bessere Mannschaft. Aber trotzdem war es ein hartes Stück Arbeit. Nach dem vierten Gegentreffer musste Iserlohn aufmachen, dann haben wir eiskalt zugeschlagen.“
Endergebnis:
EHC Red Bull München gegen Iserlohn Roosters 6:1 (1:1|2:0|3:0)
Tore:
1:0 | 16:20 | Mads Christesen
1:1 | 16:42 | Dylan Wruck
2:1 | 30:39 | Derek Joslin
3:1 | 31:07 | Jerome Flaake
4:1 | 41:37 | Michael Wolf
5:1 | 42:23 | Yannic Seidenberg
6:1 | 48:35 | Michael Wolf
Zuschauer:
4.690
(Foto Heike Feiner)
Mehr Informationen über den EHC Red Bull München erhalten Sie hier...


(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG konnte beim Überraschungsteam Augsburger Panther keine Punkte ergattern. In Schwaben verloren die Rot-Gelben vor 5.595 Zuschauern am Donnerstag-Abend mit 2:4 (1:2, 0:1, 1:1). Dabei war bei drei Treffern der Hausherren kurioserweise ein DEG-Spieler zuletzt an der Scheibe.
Zwei markante Änderungen nahm Christof Kreutzer im Vergleich zur Partie gegen Schwenningen am Dienstag vor. Alexander Preibisch kehrte in den Kader zurück, dafür saß Chris Minard dieses Mal draußen. Einen Wechsel gab es zudem im Tor. Dort startete Felix Bick anstelle von Mathias Niederberger.
Und die Partie kannte kein langes Abtasten. Es ging gleich zu Beginn Schlag auf Schlag. Stockschlag hieß es zum Beispiel nach knapp zwei Minuten gegen Rob Collins. Die Überzahl nutzten die Augsburger Panther mit einer guten Portion Glück auf ihrer Seite zum schnellen 1:0. Mark Cundari mit dem Schuss, den Bernhard Ebner unglücklich und unhaltbar für Felix Bick in den eigenen Kasten ablenkte. Die Antwort der DEG wiederum konnte sich sehen lassen. Keineswegs geschockt, bediente Rob Collins Sturmkollege Alexej Dmitriev und unsere Nummer 42 netzte per Bauerntrick zum 1:1 ein – keine vier Minuten waren da um.
Die zweite Vorlage kam von Maxi Kammerer. Dieses Tempo hielt das Match nicht ganz. Augsburg mit Selbstbewusstsein, vor heimischem Publikum in der Folge gefährlicher und folgerichtig auch mit dem 2:1 durch Ben Hanowski, der einen schönen Spielzug erfolgreich abschloss. Die besten Chancen im ersten Drittel auf DEG-Seite hatten noch Daniel Weiß, der den Pfosten traf, und erneut der emsige Alexej Dmitriev.
Auch im Mitteldrittel ein ähnliches Bild. Gefährliche Panther-Möglichkeiten, aber immer wieder Felix Bick teils akrobatisch zur Stelle. Auf der anderen Seite half der Pfosten den Gastgebern erneut. Dieses Mal gegen den Schuss von Tim Conboy. Und der US-Amerikaner wurde dann zur tragischen Figur. Einen Sonntagsschuss von Thomas Holzmann aus spitzem Winkel fälschte der Routinier wohl ins eigene Netz ab – auch wenn es selbst in den TV-Bildern nicht eindeutig zu erkennen war, wie der Puck den Weg über die Linie fand. Sicher war nur, dass es ein Treffer war. Nicht so in der nächsten Szene. Da waren letztlich fast alle Spieler im und um den Torraum der Augsburger versammelt. Es gab den Videobeweis – leider aber nicht den Anschlusstreffer für die DEG.
Und die unfassbare Serie fand im dritten Abschnitt seine Fortsetzung. Zum dritten Mal an diesem Abend lenkte letztlich ein DEG-Spieler den Puck in den eigenen Kasten – zum zweiten Mal war es Bernhard Ebner. Einen verunglückten Rettungsversuch konnte Felix Bick noch parieren, von dort prallte der Puck dann aber erneut gegen den Schläger der Nummer 67. Das 1:4 war gleichzeitig der Schlusspunkt im Spiel für Bick, der eigentlich eine gute Partie machte, nun aber von Christof Kreutzer geschützt wurde. Für die letzten 18 Minuten kehrte Mathias Niederberger ins Tor zurück. Ein weiterer Treffer fiel zunächst nicht mehr. Auch nicht, als Brandon Yip ein Penalty zugesprochen wurde. Die Scheibe brachte er allerdings nicht an Jonathan Boutin vorbei. Das 2:4 dann zu spät und nur noch Ergebniskosmetik. Tim Schüle verkürzte 77 Sekunden vor Ende nach Vorlage von Maxi Kammerer und Rob Collins.
Nach einer langen Rückfahrt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag steht am Wochenende die nächste Auswärtspartie auf dem Programm. Am Sonntag um 16.30 Uhr gastiert die DEG bei den Iserlohn Roosters am Seilersee.
(Foto Birgit Häfner/Archiv)
Mehr Informationen über die Düsseldorf EG erhalten Sie hier...