Yasin-Ehliz-Cup 2017 geht nach Südtirol - Eppan schlägt Straubing im Finale

eppan pokal

 

(42Yasin Ehliz) Yasin Ehliz höchstpersönlich überreichte den großen Wanderpokal an die jungen Italiener vom HC Eppan, die im hart umkämpften Finale mit 3:1 die Oberhand über den EHC Straubing behielten.

 


Die Gruppenphase brachte bereits einige Überraschungen mit sich, so konnte Vorjahressieger Ljubljana nicht an alte Leistungen anknüpfen und der EC Bad Tölz hatte dieses Mal ebenfalls keinerlei Chancen auf den Turniersieg.

 

 





Neben dem Eis sorgten bereits am Samstag die Spieler Pföderl, Pfleger, Martinovic und Ehliz für ein echtes Highlight, der Andrang zur Autogrammstunde war ungebremst. Darunter mischten sich auch wieder über 70 Nürnberger mit Tiger-Maskottchen Pucki, die eigens mit dem Mannschaftsbus angereist waren und Stimmung in der Hacker-Pschorr Arena machten. Am zweiten Turniertag wurden bei einem Speedcontest die besten Einzelkönner gekrönt, hier konnten der Heilbronner Jungfalke Viktor Buchner und der Young Ice Tigers Roman Kechter in ihren Jahrgängen den ersten Platz belegen.

 

 

pucki bully

 

 

Turnierpate und Namensgeber Yasin Ehliz zeigte sich begeistert von den vielen glücklichen Gesichtern: „Es freut mich sehr, dass ich in diesem Jahr den Pokal selbst überreichen und somit den Jungs und Mädels eine echte Freude bereiten konnte. Die Begeisterung der Jungs und Mädels stecken einen richtig an, einer der vielen Gründe auch im nächsten Jahr wieder einen Cup zu veranstalten!“.

 

 

Die Versteigerung im Vorfeld brachte bereits über 7.000 Euro für den Nachwuchs ein, möglicherweise kann man somit in diesem Jahr wieder eine neue Rekordspende präsentieren.

 

 

icetigers autogrammstunde



(Fotos Alex Fuchs)


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DEL - Analyse der Viertelfinalgegner: die Kölner Haie gegen die Wolfsburger Grizzlys

 

(DEL/Köln) (ST) Es beginnt die schönste Zeit für Eishockey Fans, die Playoffs. Am Dienstag ist es soweit. Der KEC empfängt den amtierenden Vizemeister Wolfsburg, aufgrund der besseren Platzierung hat Köln Heimrecht. Es werden sich der Viert- und Fünftplatzierte der Hauptrundentabelle gegenüberstehen. Nach dem letzten verlorenen Heimspiel der Kölner Haie gegen Wolfsburg am 21. Februar, sagte es Headcoach der Grizzlys, Pavel Gross, voraus und es bewahrheitete sich, Köln und Wolfsburg treffen im Viertelfinale wieder aufeinander. Vier Siege in der „Best of seven“ - Serie werden nötig sein, um ins Halbfinale einzuziehen.

 

Die Bilanz beider aus der Hauptrunde ist ausgeglichen, sowohl Köln als auch Wolfsburg gewannen zweimal. Doch dieser Fakt wird keine Spekulationen für den Ausgang der Viertelfinalserie möglich machen, denn in den Playoffs haben viele weitere Faktoren Einfluss.
Beide Mannschaften haben eine recht gute Saison hinter sich, natürlich hätte es noch besser sein können. Beide sind playofferfahren und treffen nun das insgesamt vierte Mal der letzten sechs Jahre in den Playoffs aufeinander. Sie kennen sich bereits und dürften aufeinander eingestellt sein. Im Jahr 2011 gewann Wolfsburg das Viertelfinale und in den Jahren 2013 und 2014 entschied der KEC jeweils das Halbfinale für sich.

Im Team der Wolfsburger befinden sich derzeit sechs Spieler, die ehemals das Kölner Trikot trugen. Alexander Weiß wechselte nach der letzten Saison zu den Grizzlys. Björn Krupp ging in die Autostadt, als der KEC noch Niklas Sundblad als Trainer hatte. Philip Riefers wurde bevor er zu den Grizzlys wechselte, von den Haien im Tausch gegen Sebastian Uvira an die Augsburger Panthers ausgeliehen. Er wäre aber gern in Köln geblieben. Daneben spielen noch die Ex-Haie Fabio Pfohl, Sebastian Furchner und Geriet Fauser für die Grizzlys. Der Kölner Kai Hospelt spielte lange Zeit für Wolfsburg bevor er nach Mannheim und dann nach Köln wechselte. Er kennt die Mannschaft und den Trainer. Auch Daniar Dshunnussow trug einmal orange. T.J. Mulock wird in der Serie gegen Wolfsburg auf seinen Bruder Tyson Mulock treffen.

 

Bei den Wolfsburgern steht Pavel Gross hinter der Bande. Er ist bekannt für seine Emotionalität. Auf Kölner Seite ist es Cory Clouston, der sein Team nach außen hin mit Ruhe leitet. Beide Trainer werden von der Mannschaft geschätzt. Und beide stellen die Spieler gut auf den Gegner ein und reagieren auch noch während des Spiels. Doch welcher der Trainer findet am Ende die richtigen Worte um die Mannschaft anzutreiben und kann aus den Spielern alles rausholen? Welcher Trainer kann am Ende den Spielern das nötige Selbstvertrauen vermitteln?





Im Folgenden sollen die entscheidenden Faktoren Torhüter, Offensive, Defensive und Special Teams miteinander verglichen werden:

 

Torhüter:

Sowohl Köln als auch Wolfsburg haben starke Torhüter. Es sind die beiden Besten der Liga. Auf Seiten Kölns steht der Schwede Gustaf Wesslau und auf Seiten Wolfsburgs der Deutsche Felix Brückmann. Sie wechselten sich oft mit Platz eins und zwei ab, aber schlussendlich konnte Wesslau den ersten Platz mit einem Gegentorschnitt von 1,87 verteidigen. Brückmanns Schnitt lag bei 2,01, dafür hatte er aber einen Shutout mehr, insgesamt sechs. Wesslaus Bilanz lag bei fünf Shutouts. Wesslau wurde im Rahmen der Gala des deutschen Eishockeys mit dem Titel „Torwart des Jahres“ geehrt und verlängerte zudem seinen Vertrag beim KEC bis 2020. Damit ist klar, dass der Verein weiterhin auf ihn setzt und ihn als stabilen Erfolgsgaranten auf der Schlüsselposition sieht.
Beide Torhüter, Wesslau und Brückmann, sicherten den Mannschaften so einige Siege und waren verlässliche Faktoren, wenn es darum ging knappe Spiele in der Zeit runter zu spielen. In den Playoffs können beide in den Mittelpunkt rücken, denn da heißt es die Serie nach Hause holen. Mit Sebastian Vogl hat Wolfsburg daneben auch einen sicheren und erfahrenen Back-up, denn Brückmann und Vogl wechselten sich im Tor ab. Daniar Dshunussow hingegen als Kölner Back-up bekam während der laufenden Saison nur wenig Eiszeit. Köln setzte auf Wesslau, was angesichts Dshunussows Leistungen recht schade ist. Zu Beginn der Saison war das Duo erfolgreich und Köln konnte sich auf beide verlassen. Nun fehlen Dshunnossow wichtige Erfahrungen und im Falle einer Verletzung Wesslaus, könnte dies ein Problem werden.

 

Offensive:

Wolfsburg ist bekannt für ein hartes und schnelles Offensivspiel. Die Grizzlys sind laufstark und aggressiv. Darauf legt Trainer Pavel Gross Wert. Doch auch Köln spielt mit hohem Tempo. Auch Cory Clouston setzt auf eine gute Fitness und Kondition. Dieser Punkt kann am Ende des Spiels entscheidend sein. Auf Kölns Seite steht Philip Gogulla als Topscorer mit 46 Punkten (17 Tore und 29 Vorlagen), Bei Wolfsburg ist es Brent Aubin, auch mit 46 Punkten (25 Tore, 21 Vorlagen). Doch beide Mannschaften haben keinen Stürmer im Mittelpunkt, auf den sich das Team allein verlässt. Das Gefüge zeigt eine Gemeinschaftsleistung und jeder kann Tore schießen.
Clouston probierte in der Hauptrunde einiges aus und wechselte die Reihen. Das sorgte nicht immer für Stabilität. Doch in den Playoffs sollte er die erfolgreichsten Reihen gefunden haben. Wolfsburg zeigte in der Hauptrunde in der Offensive Selbstbewusstsein und kann daher fokussiert starten.
Köln hatte in einigen Spielen in der Hauptrunde Probleme in der Toreffizienz. Der Puck wollte nicht so richtig hinter die Linie. Dennoch zeigten die Haie in einigen Spielen, dass sie Rückstände aufholen können und die hier nötige Ruhe bewahren. Hier bleibt zu hoffen, dass diese Blockade aufgebrochen werden kann und die Torausbeute größer sein wird, denn letztlich gewinnt die Mannschaft mit mehr Toren. Das ist die einfache Regel des Spiels. Doch es bleibt natürlich auch zu erwähnen, dass sich die Haie den Playoffplatz bereits früh sicherten und so darauf achteten sich in den letzten Spielen nicht mehr zu verletzen. Es wurde ein Gang runter geschaltet. Das heißt nun, dass in den Playoffs mindestens drei Gänge hoch geschaltet werden und die nötigen Tore fallen müssen.

 

Defensive:

Beide Teams haben eine souveräne Defensive und stehen hinten kompakt. Es wird für den Gegner schwierig werden Lücken zu finden. In engen Spielen wird die Defensive und auch der Schlussmann den Ausschlag geben.
Der KEC hat mit Shawn Lalonde einen Bonus, er ist punktstärkster Verteidiger der Liga und hat einen knallharten Schuss. Zudem haben die Haie mit Christian Erhoff einen durch die NHL playofferprobten und starken Verteidiger. Für das erste Spiel des Viertelfinales wird Verteidiger Corey Potter gesperrt sein, da er aufgrund dreier Disziplinarstrafen aus der Hauptrunde automatisch eine Sperre für ein Spiel erhält.

 

Special Teams:

Auch die Bilanz der Special Teams beider Mannschaften ist ausgeglichen. In Überzahl befinden sich Köln und Wolfsburg im Mittelfeld aller Clubs. Köln hat dabei eine Quote von 17,92% und Wolfsburg eine von 19,41%. In Unterzahl spielen stehen beide besser und befinden sich im oberen Feld. Der KEC hat eine Unterzahlquote von 86,76% und die Grizzlys von 87,50%.

 

Neben Zahlen und Fakten bleibt insgesamt noch festzuhalten, dass der psychologische Aspekt nicht zu unterschätzen ist. Wer ist am Ende motivierter und welche Mannschaft zeigt stärkeren Kampfeswillen? Das Gesamtgefüge in der Mannschaft und der Teamgeist müssen stimmen, um die Partien erfolgreich abzuschließen. Im Passspiel müssen sich die Spieler aufeinander verlassen können, um den Puck nach vorne zu bekommen. Wer behält am Ende die Nerven?
In den Playoffs ist der Druck wesentlich höher als in der Hauptrunde, die Spiele sind intensiver, daher muss jede Mannschaft fokussiert bleiben und sich auf die Spiele konzentrieren. Der „best of seven“- Modus bedeutet, dass die Serien lang werden können. Das wird den Spielern einiges abverlangen. Daher wird am Ende der als Sieger vom Eis fahren, der Ruhe bewahrt und konzentriert eine konstante Leistung abruft.
Und zuletzt werden aber auch die Fans eine Wirkung haben. Sie können noch einmal den letzten Schub ausmachen und die Mannschaft nach vorne treiben.
Ab jetzt gilt: wer rasiert, verliert. Die Bärte werden wieder wachsen. Es sind Playoffs.

 



 

 

Foto: Ingo Winkelmann


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DEL Gala 2017 - Patrick Reimer zum 3. Mal Spieler des Jahres

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(DEL/Gala2017) PM Aller guten Dinge sind drei: Patrick Reimer von den THOMAS SABO Ice Tigers hat das „Triple“ bei der Wahl zum „Spieler des Jahres“ in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) perfekt gemacht und sich zudem den Titel „Stürmer des Jahres“ nach der 23. DEL-Hauptrunde gesichert.

 

 

Dies ist das Ergebnis einer gemeinsamen Umfrage der DEL und der Fachzeitschrift Eishockey NEWS bei den Trainern und Managern aller 14 DEL-Clubs sowie den Experten von Telekom Eishockey. Reimer, dem diese Ehre bereits 2014 und 2016 zuteilgeworden war, ist damit der erste DEL-Profi, der diesen Titel dreimal errang. Der Nürnberger Kapitän stand in allen 52 Hauptrunden-Begegnungen auf dem Eis und kam dabei auf 54 Scorerpunkte. Dabei erzielte der 82-malige Nationalspieler wie schon in der vorherigen Hauptrunde 26 Treffer und bereitete 28 weitere (54 Scorerpunkte) vor. Sein Tor zum 5:3 beim 6:4-Erfolg seines Teams über die Fischtown Pinguins Bremerhaven am vorletzten Hauptrunden-Spieltag war sein 300. DEL-Treffer und ging in die Geschichte ein: Kein Spieler hat in der DEL-Historie mehr Tore erzielt. Der Kapitän der Franken nahm die Auszeichnungen im Rahmen der „5. GALA DES DEUTSCHEN EISHOCKEYS“ im Deutschen Sport- und Olympiamuseum im Kölner Rheinauhafen aus den Händen von DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke in Empfang. „Ich hätte nicht erwartet, den Titel verteidigen zu können. Umso mehr freue ich mich, dass es erneut geklappt hat“, meinte Reimer.

 

 

Zum „Verteidiger des Jahres“ wurde Konrad Abeltshauser vom amtierenden Meister EHC Red Bull München gewählt. Der 24 Jahre alte Abwehrspieler gehörte in seiner ersten kompletten DEL-Saison (52 Spiele) zu den Defensiv-Stützen seiner Mannschaft und verbuchte mit zehn Toren und insgesamt 31 Scorerpunkten seine sowohl tor- als auch punktbeste Spielzeit als Eishockey-Profi. Mit einer Plusminuswertung von +24 führte er diese Kategorie bei den Verteidigern an.

 

 

Erstmals unter den Gewinnern ist auch Rob Wilson, der den Titel „Trainer des Jahres“ einheimste. Der Chefcoach der THOMAS SABO Ice Tigers war im Dezember 2014 zunächst als Co-Trainer zu den Ice Tigers gekommen und übernahm zur Saison 2015/16 das Amt des Cheftrainers.

 

 

Mit Rob Wilson gelang den Franken in der vergangenen Spielzeit zum ersten Mal seit neun Jahren der Einzug in ein Playoff-Halbfinale. In der abgelaufenen Hauptrunde wurden die Ice Tigers Dritter und gehören zu den Titelfavoriten.

 

 

„Die Auszeichnung ist eine große Ehre und ich bin sehr stolz darauf. Jedes Mal, wenn irgendjemand eine Auszeichnung erhält, sind viele Leute daran beteiligt, dass es überhaupt so weit kommt. Mike (Flanagan), Martin (Jiranek) und das gesamte Trainerteam haben hervorragend gearbeitet und ihren Anteil verdient. Die Ice Tigers haben mir die Chance gegeben, hier zu arbeiten, dafür bin ich sehr dankbar. Der größte Dank gilt aber den Spielern, denn die müssen jeden Tag mit mir auskommen, was sicher nicht immer leicht ist. Ich denke, dass die Auszeichnung daher eher ein Gesamtverdienst ist, auf den wir alle bei den Ice Tigers stolz sein können“, so Wilson. Bei der Wahl zum „Torhüter des Jahres“ führte kein Weg an Gustaf Wesslau vorbei. Der Keeper der Kölner Haie war der Garant für viele Erfolge seiner Mannschaft und lieferte Zahlen der Superlative: In 50 Spielen feierte er 32 Siege, bei einem Gegentorschnitt von 1,87 und einer Fangquote von 93,2 Prozent. Zudem feierte er fünf „Shutouts“. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung und nehme den Award stellvertretend für mein Team an, denn ohne die Mannschaft wäre ich gar nicht in der Lage, so gut zu spielen“, sagte Wesslau.

 





Einer, der Gustaf Wesslau in vier Vergleichen gleich drei Mal bezwingen konnte, ist Maximilian Kammerer von der Düsseldorfer EG. Der „Rookie des Jahres“ gehörte zu den Entdeckungen der Saison. 15 Tore und elf Vorlagen (26 Punkte) steuerte der 20 Jahre junge Stürmer bei und schloss damit in der teaminternen Scorerwertung auf Platz drei ab.

 

 

„Wir hatten bei der DEG keine einfache Saison. Umso mehr freut es mich, dass ich mit meiner Leistung auf mich aufmerksam machen konnte. Diese Auszeichnung ist für mich Ansporn“, erklärte der Sohn des ehemaligen Nationalspielers Axel Kammerer.

 

 

Den Preis als Hauptrundensieger konnte sich erneut der EHC Red Bull München sichern. Es handelte sich dabei um einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro für ein Fan-Projekt, der vom DEL-Medienpartner Telekom überreicht wurde.

 

 

Über 10.000 Euro konnten sich die Schwenninger Wild Wings als Sieger der von DEL-Premiumpartner Covestro präsentierten „Robert Müller Fair Play Trophy“ freuen. Das Geld kommt der Schwenninger Nachwuchs-Arbeit zu Gute.

 

 

Frank H. Lutz, Finanzvorstand und Arbeitsdirektor von Covestro: „Ich freue mich sehr, den Schwenninger Wild Wings die ‚Robert Müller Fair Play Trophy‘ und die damit verbundene Prämie für die Nachwuchsarbeit zu verleihen. Es ist toll, diese wichtige Auszeichnung an eine Mannschaft zu übergeben, die sich nicht nur durch ihre Fairness, sondern auch durch nachhaltige Mannschaftsentwicklung auf Basis der eigenen Nachwuchsförderung auszeichnet. Denn Fairness, Nachhaltigkeit und die stetige Entwicklung der eigenen Mannschaft sind Werte, die im Sport wie im Geschäftsleben langfristig zum Erfolg führen.“

 

 

Im Rahmen der Eishockey-Gala wurden zudem verdienstvolle Persönlichkeiten in die „Hall of Fame des deutschen Eishockeys“ aufgenommen. In diesem Jahr waren dies der langjährige Nachwuchstrainer des Krefelder EV, Peter Kaczmarek, für den Nationalspieler und Ex-NHL-Profi Christian Ehrhoff die Laudatio hielt, sowie der ehemalige DEL-Profi Martin Reichel, dessen Verdienste von DEB-Präsident Franz Reindl gewürdigt wurden.

 

 

Die Geehrten im Überblick:
DEL-Hauptrundensieger 2016/17:       EHC Red Bull München
„Robert Müller Fairplay Trophy“:         Schwenninger Wild Wings
„Spieler des Jahres“:                         Patrick Reimer (THOMAS SABO Ice Tigers)
„Stürmer des Jahres“:                       Patrick Reimer (THOMAS SABO Ice Tigers)
„Verteidiger des Jahres“:                   Konrad Abeltshauser(EHC Red Bull München)
„Torhüter des Jahres“:                       Gustaf Wesslau (Kölner Haie)
„Rookie des Jahres“:                          Maximilian Kammerer (Düsseldorfer EG)
„Trainer des Jahres“:                         Rob Wilson (THOMAS SABO Ice Tigers)
„DEL2-Spieler des Jahres“:                 Stefan Vajs (ESV Kaufbeuren)
„Hall of Fame“:                                  Peter Kaczmarek, Martin Reichel

 

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(Fotos Citypress/Birit Eiblmaier/eishockey-online.com)



Deutsche Eishockey Liga (DEL)

del logo kompaktDie Deutsche Eishockey Liga (DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 14 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 7 Meisterschaften.

 

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DEL - Kölner Haie verlängern mit Gustaf

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(DEL/Köln) PM Die Kölner Haie verlängern den ohnehin bis 2018 datierten Vertrag mit Torhüter Gustaf Wesslau um weitere zwei Jahre bis 2020.
 
Kurz vor dem Start in die Playoffs können die Kölner Haie eine weitere Vertragsverlängerung vermelden: Nummer-eins-Goalie Gustaf Wesslau hat beim KEC bis 2020 unterschrieben. Der Schwede war ohnehin bis 2018 an die Haie gebunden.
 


„Gustaf Wesslau ist ein extrem fokussierter Spieler, der den Kölner Haien auf der wichtigsten Position enorme Stabilität verleiht. Gustafs professionelle Arbeitseinstellung und sein unglaublicher Wille in Köln zu spielen und gewinnen zu wollen, machen ihn zusätzlich zu einem wertvollen Teil unsere Gegenwart und unserer Zukunft “, erklärt Haie-Sportdirektor Mark Mahon zur Vertragsverlängerung Wesslaus.
 


Gustaf Wesslau trägt seit der Saison 2015/16 das Haie-Trikot und wechselte von SHL-Club HV71 Jönköping an den Rhein. Bislang stand Wesslau in insgesamt 110 DEL-Spielen für den KEC zwischen den Pfosten und war mit einem Gegentorschnitt von 1,87 aus 50 absolvierten Partien der beste Torhüter der Liga in der zurückliegenden Hauptrunde.

 

( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 




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DEL - Die Sensation ist perfekt, die Fischtown Pinguins siegen mit 6:5 gegen den ERC Ingolstadt und ziehen in die Playoffs ein

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(DEL/Bremerhaven)  (Norbert Lenga) Die Bremerhavener schreiben DEL Geschichte, als erster Neuling ziehen die Pinguins ins Viertelfinale der Playoffs ein, das ist vorher keinem anderen Club gelungen. Die Eisarena in Bremerhaven war ausverkauft und die Zuschauer sorgten für eine prächtige Playoff Stimmung, was dann kam war der pure Eishockeywahnsinn.

 

 

„Hoch im Norden weht ein rauer Wind ..." das Lied der Norddeutschen wird zu beginn eines jeden Matches gespielt, Ingolstadt hatte diesen Wind zu spüren bekommen.Die Pinguins in neuen Playoff Trikots, wurde vorher doch gesagt das es keine geben wird, rot-schwarz sind die Playoff Farben der Bremerhavener.

 

 

Die Ingolstädter zu Beginn des ersten Drittels mit Vorteilen, sie wirkten frischer und setzten Bremerhaven unter Druck, Jerry Kuhn war aber zur Stelle und hielt das Tor der Bremerhavener zunächst sauber. Dann das erste Powerplay für die Pinguins, Mike Hoeffel fälschte einen Schuss von Jack Combs unhaltbar ab und es stand plötzlich 1:0 für Bremerhaven. Nun wurden die Fischtowner stärker, doch in dieser Phase nahmen die Bremerhavener eine Strafzeit und Brandon Buck machte in der 13 Minute den Ausgleich. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels brachte Jack Combs die Norddeutschen durch einen weiteren Powerplay-Treffer wieder in Führung und so ging es mit einer 2:1 in die Kabine.

 

 



 

Das zweite Drittel war dann nichts für schwache Nerven, Bremerhaven mit zwei Spielern mehr auf dem Eis, doch ein Treffer wollte nicht gelingen und nur kurze Zeit später drehte sich das Spiel komplett. In der 25 Minute war es David Elsner und nur eine Minute später Petr Taticek, so wurde aus einer 2:1 Führung ein 2:3 Rückstand. Doch die Pinguine nicht lange geschockt, drehten nun das Spiel wieder zu ihren Gunsten. In der 34 Minute war es Jordan Owens zum Ausgleich der Pinguine und in der gleichen Minute bringt Ross Mauermann die Bremerhavener wieder mit 4:3 in Front, was für ein Eishockeyspiel.

 

Die Ingolstädter anfangs des dritten Drittels in doppelter Überzahl und gerade als die eine Strafe abgelaufen war, trifft Brandon Buck zum 4:4 Ausgleich für Ingolstadt. Bremerhaven aber sofort wieder da und Jordan Owens mit seinem zweiten Tor im Powerplay zum 5:4 für die Norddeutschen. Als dann Jason Bast in der 47 Minute auf 6:4 für Bremerhaven erhöhte, gab es für die Zuschauer kein halten mehr, die Halle kochte über. Es wurde aber noch einmal spannend, Brian Salcido machte in der 48 Minute das 6:5 und Ingolstadt war wieder da. Der ERC versuchte nochmal alles, in der 58 Minute kommt ein Feldspieler für Timo Pielmeier, doch Bremerhaven warf alles rein was ging und rettete den Sieg über die Zeit.

 

Die Zuschauer zählten die Sekunden runter und dann lag sich ganz Bremerhaven in den Armen, es gab kein halten mehr und die Fans feierten Ihr Team. Die Mannschaft tanzte noch lange nach dem Abpfiff mit den Fans, was für eine Einheit, ein Märchen wurde wahr.

 

Für Bremerhaven geht es nun weiter mit dem Viertelfinale gegen den Titelverteidiger Red Bull München und auch da werden sie krasser Außenseiter sein, doch München sei gewarnt, „Hoch im Norden weht ein rauer Wind"

 

 

Strafzeiten: Fischtown Pinguins 18 Minuten / ERC Ingolstadt 22 Minuten

                                                                + 10 Minuten Jean Francis Jaques

 

 

Zuschauer: 4639 (ausverkauft)

 

 

Tore:

 

1:0 (05:24) Mike Hoeffel (Jack Combs, Jordan Georg)

1:1 (12:39) Brandon Buck (Patrick Mc Neill)

2:1 (19:48) Jack Combs (Rob Bordson, Jordan George)

2:2 (24:18) David Elsner (Timo Pielmeier)

2:3 (25:59) Petr Taticek (Patrick McNeill, Thomas Oppenheimer)

3:3 (33:27) Jordan Owens (Brock Hooton, Mike Hoeffel)

4:3 (33:53) Ross Mauermann (Jason Bast, Bronson Maschmeyer)

4:4 (40:37) Brandon Buck (Thomas Oppenheimer, John Laliberte)

5:4 (41:32) Jordan Owens (Jack Combs, Mike Hoeffel)

6:4 (46:28) Jason Bast (Jeremy Welsh, Wade Bergman)

6:5 (47:45) Brian Salcido (Thomas Oppenheimer)

 

 



(Foto imago/eishockey-online.com)


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DEL - Tigers scheiden nach harten Kampf über 104 Minuten gegen Eisbären Berlin aus den Playoffs mit 2:3 n.V. aus

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(DEL/Straubing) (MA) Eines der denkwürdigsten Matches in der DEL-Geschichte ging heute Abend für die Straubing Tigers zu Ende. Ein Spiel dass an Spannung kaum zu überbieten war. Auf beiden Seiten wurde leidenschaftlich bis zur 104. Minute aufopferungsvoll gekämpft. Eigentlich hatte eine Niederlage keines der beiden Teams verdient, aber die Entscheidung fiel letztendlich zu Gunsten der Eisbären, die sich damit für das Viertelfinale qualifizierten. Die Tigers verabschiedeten sich mit großen Applaus von ihren Fans. Für Trainer Larry Mitchell, dessen Zukunft bei den Tigers weiterhin offen ist, ging eine der turbulentesten Saisons zu Ende.

 

Von Beginn an suchten beide Teams die Offensive. Keiner wollte abwarten und somit den Gegner ins Spiel kommen lassen. Den Hausherren war der Druck, das Spiel gewinnen zu müssen kaum anzumerken. Kurz nach Beginn kam es zum ersten Powerplay für die Tigers und es klappte auf Anhieb. Wie gewohnt kam über Timmins und Bettauer die Scheibe zu Sean Sullivan (5.). Der Torschütze vom ersten Spiel in Berlin, traf auch gleich zu Beginn in den Winkel und die Tigers gingen in Führung. Kaum hatte der Stadionsprecher ausgesprochen wie es passiert war, war die Halle wieder verstummt. Ein eher harmloser Schuss von Alexander Roach (6.) von der blauen Linie fand sein Ziel durch Mann und Maus hindurch.

 

 

Für Matt Climie war der Puck nicht zu erkennen da viel Verkehr vor dem Tor herrschte. Dies war auch die Marschroute der Eisbären und diese brachten sie auch weitesgehenst durch. Immer wieder kam der Puck gefährlich vor das Tor und es hätte keinen wundern müssen, wenn hier die Gäste sogar die Führung erzielt hätten. Die Straubinger versteckten sich keineswegs. Timmins der für Nicholls in das Team rückte, tauchte immer wieder vor Vehanen auf und beschäftigte den Finnen mehrmals. Genauso tat es im Sandro Schönberger gleich. Das Spiel war vom Chancenvergleich her völlig ausgeglichen. Bis die Tigers wieder eine Strafzeit der Berliner nutzen konnten. Dieses mal war es Scott Timmens der vor dem Tor den Schuss von Bettauer unhaltbar zum 2:1 (13.) abfälschte. Gegen Ende des Drittels hatten die Hauptstädter dann wieder mehr Chancen und Aubry sowie Busch vergaben gleich dreimal vor Climie. So blieb es beim 2:1 Spielstand für die Tigers nach dem ersten Abschnitt.




Im Mitteldrittel verschoben sich die Spielanteile mehr in Richtung der Eisbären. Nach wie vor brachten sie viele Scheiben vor das Tor der Tigers und dort wurde es stets gefährlich. Auf Matt Climie war jedoch verlass. Die Tigers versuchten in der Phase sich zu befreien, kamen immer wieder über außen durch, konnten sich aber zu selten in der Zone der Berliner festsetzen. Als sich nach einer abgelaufenen Strafzeit, sich Constantin Braun in einen Konter einschaltete musste Climie Kopf und Kragen riskieren um die Führung für die Tigers festzuhalten. Diese fiel jedoch kurze Zeit später bei einer Überzahl für die Berliner. Dylan Yeo hatte nach einer Auseinandersetzung zu heftig hingelangt und saß in der Kühlbox. Das nutzten die Eisbären zum 2:2 Ausgleich durch Machacek (31.). Die Tigers konnten sich nach dem Ausgleich aus der Umklammerung wieder etwas befreien. Die Angriffe, meist über Connolly oder Timmins wurden wieder gefährlicher und am Ende wäre eine erneute Führung für die Niederbayern nicht unverdient gewesen. Aber auch Petri Vehanen zeigte sein Können in einer Phase als es für die Gäste äußerst wichtig war. Das Spiel, das die Schiedsrichter sehr gut im Griff hatten, suchte seine Entscheidung im Schlussabschnitt. Auf die Lautstarke Unterstützung der Fans konnte sich die Mannschaft über die volle Distanz verlassen.

 

 

Je länger das Spiel dauerte, desto mehr war die Spannung auf den Rängen bei den 5.614 Zuschauern zu spüren. Es blieb auch im letzten Abschnitt eine Partie bei der jeder Schuss die Entscheidung bringen konnte. Die Tigers hatten wieder mehr vom Spiel. Beide Teams gingen in der Defensive konsequent zu Werke. Berlin verteilte die Pucks regelmäßig vor dem Tor der Hausherren, kam aber ebenfalls zu keinen Treffer obwohl die Chancen vorhanden waren. Das einzige was den Straubingern gut helfen konnte war eine Überzahlmöglichkeit. Die bekamen sie einige Minuten vor dem Ende als Bruno Gervais auf die Strafbank geschickt wurde. Die Tigers spielten clever und konzentriert, bis Mike Hedden, der bis dahin gegen Berlin fünfmal erfolgreich war während der Saison, den Puck auf dem Silbertablett serviert bekam. Doch ausgerechnet in dieser Situation vergab er die einhundert prozentige Chance. Dennoch war noch nicht Schluss und die Tigers kamen 50 Sekunden vor dem Ende erneut die Möglichkeit mit einem Mann mehr auf dem Eis das Spiel noch in regulärer Spielzeit zu entscheiden. Aber der "Lucky Punch" wollte nicht mehr gelingen und so gingen beide Teams erneut in die Pause und bereiteten sich auf die nervenaufreibende Overtime vor, bei der das nächste Tor die Entscheidung bringen sollte.

 

 

Niemand konnte ahnen, was den Fans in der verlängerung alles geboten werden sollte. Es war ein Auf und Ab von beiden Seiten. Die Pucks flogen nur Zentimeter am Tor von beiden Torhüter vorbei. Beide wuchsen über sich hinaus und machten den Stürmern das Leben verdammt schwer. Wilson, Dupont, Petersen, Talbot und Rankel bei Berliner Seite, sowie Connolly, Mitchell, Hedden, Whitmore, Röthke und Timmins, sie alle hatten in der 43:17 Minuten langen Verlängerung den Siegtreffer auf dem Schläger. Doch keiner war so nahe wie Kyle Wilson der bei eigener Unterzahl alleine vor Climie auftauchte und vergab. Auf den Rängen wurden in den zwei weiteren Drittelpausen gerätselt wie die Entscheidung fallen wird. Am Ende hielt Jamie Mcqueen den Schläger zur richtigen Zeit am richtigen Ort nach einem Schuss von Constantin Braun hin und fälschte den Puck entscheidend zum 2:3 (104.) Siegtreffer ab. Über den Innenpfosten fand die schwarze Hartgummi Scheibe den Weg ins Tor und mitten ins Tigerherz. So brutal wurde die Saison für die Straubing Tigers selten beendet, doch auch wenn die Spieler nach dem Spiel die Köpfe hängen ließen beendeten sie die Saison erhobenen Hauptes. Am Ende war es ein Sieg nicht nur für Berlin, sondern für den Eishockeysport an sich. Dies bestätigten auch beide Trainer nach dem Spiel.

 

 

Uwe Krupp (Berlin): "Ich denke es waren zwei sehr intensive Spiele, bei denen der Unterschied zwischen beiden Teams sehr klein war. Unser Unterzahl war heute gut, das war auch wichtig, denn die Tigers haben ein starkes Powerplay. Ich finde wir waren etwas aktiver als der Gegner aber Straubing war über die volle Distanz immer brandgefährlich und zum entscheidenden Tor in der Verlängerung gehört natürlich auch etwas Glück dazu. Ich bin dafür sehr stolz auf mein Team das heute eine Mannschaft auf Augenhöhe bezwungen hat. Ich wünsche Larry Mitchell und den Tigers weiterhin alles Gute."

 


Larry Mitchell (Straubing): "Glückwunsch an Berlin zum Einzug ins Viertelfinale. Ich glaube wir haben Berlin alles abverlangt, mein Team hat alles gegeben. Dafür bin ich stolz auf die Moral das dieses Team über die gesamte Saison bewiesen hat. In der Verlängerung haben wir noch zwei Spieler wegen Verletzung verloren trotzdem haben wir alles gegeben. Ich wünschen den Berlinern alle Gute für die Playoffs."

 


Spiel vom 03.03.2017


Straubing Tigers - Eisbären Berlin 2:3 n.V. (2:1|0:1|0:0|0:1)

 

1:0 |05.|Sean Sullivan (Timmins, Bettauer) PP1
1:1 |06.|Alexander Roach
2:1 |13.|Scott Timmins (Bettauer, Connolly) PP1
2:2 |31.|Spencer Machacek (Gervais) PP1
2:3 |104.|Jamie Mcqueen (Braun C.)


Strafen:
Straubing 14 - Berlin 20


Schiedsrichter:
Piechaczek - Rohatsch


Zuschauer:
5.614



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DEL - Iserlohn Roosters treffen erste Personalentscheidungen

iserlohn roosters 022017

 

(DEL/Iserlohn) PM  Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben erste Personalentscheidungen für die kommende Saison getroffen. Nach intensiven Gesprächen in den zurückliegenden Tagen wurde entschieden, dass Greg Rallo, Brad Ross und Hannu Pikkarainen keine sportliche Zukunft am Seilersee haben.

 

 

Keine neuen Verträge werden die Roosters außerdem mit Boris Blank und Michel Périard schließen. „Wir danken allen fünf Spielern für ihr Engagement. Mit Ausnahme von Brad Ross, der bereits die Heimreise nach Nordamerika angetreten hat, wird der Club sich am Abend im Rahmen der Abschlussfeier von Greg, Boris, Michel und Hannu verabschieden. Insbesondere Boris und Michel haben uns auf unserem Weg sehr intensiv unterstützt. Wir sind ihnen sehr dankbar für ihre Leistungen und ihr persönliches Engagement“, so Manager Karsten Mende. Einen Abschied wird es auch für Louie Caporusso geben, der sich entschieden hat, den Club zu verlassen und im europäischen Ausland einen Vertrag zu unterzeichnen. „Wir bedauern Louies Entscheidung sehr, hätten gern mit ihm verlängert. Insbesondere in den letzten Wochen hat er uns noch einmal unter Beweis gestellt, was er zu leisten im Stande ist. Louie Caporusso ist ein Spieler mit einem besonderen Charakter, der wirklich immer für unseren Verein alles gegeben hat“, so Mende weiter. Verabschieden wird sich auch Torhüter Chet Pickard, der sich ebenfalls für eine neue Herausforderung entschieden hat.

 

 

Auch in der kommenden Saison am Seilersee spielen, wird dagegen Verteidiger Johan Larsson. Der Schwede hat in dieser Woche bereits ein Angebot der Iserlohn Roosters akzeptiert und seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. Cheftrainer Jari Pasanen: „Johan hat uns mit seinen Leistungen seit seiner Ankunft am Seilersee sehr zufrieden gestellt. Er ist zwar ein sehr ruhiger Charakter, aber ging in den letzten Wochen mit guten sportlichen Leistungen und vollem Einsatz voran. Damit hat er uns überzeugt.“ Larsson war im Oktober vergangenen Jahres nach Iserlohn gewechselt. Vorher stand der Zwei-Wege-Verteidiger beim finnischen Eliteliga-Club aus SaiPa unter Vertrag.

 

 

Verlängert hat seinen Vertrag Roosters-Eigengewächs Dieter Orendorz. Der gebürtige Iserlohner bleibt vorerst eine weitere Spielzeit. „Dieter ist endgültig am Seilersee angekommen, er hat einen großen Entwicklungssprung gemacht, taktisch, spielerisch und körperlich. Es zeigt sich, dass wir zu Recht in seine Zukunft investiert haben und er hat es mit guten Leistungen zurückgezahlt – menschlich und sportlich“, unterstreicht Mende.

 

 

Neu an den Seilersee kommt der Deutsch-Kanadier Kevin Schmidt. Der 31 Jahre alte Verteidiger wechselt aus der österreichischen Erste Bank-Liga, genauer aus Dornbirn, zurück in die DEL. In der vergangenen Saison schoss Schmidt sieben Tore und bereitete 34 weitere Treffer vor. „Kevin gilt als sehr solider Verteidiger mit offensiven Qualitäten und einem hervorragenden Charakter. Das hat er zwischen 2011 und 2016 in Hamburg unter Beweis gestellt“, betont Manager Karsten Mende. Schmidt hat einen Jahresvertrag unterzeichnet.

 

 

Gültige Verträge am Seilersee besitzen Jason Jaspers (2018), Blaine Down (2018), Denis Shevyrin (2019), Noureddine Bettahar (2019), Christopher Fischer (2019), Marko Friedrich (2020) und Mathias Lange (2019). Weitere Gespräche führen die Roosters mit den Verteidigern Troy Milam und Ryan Button, sowie den Stürmern Dylan Wruck, Dave Dziurzynski, Chad Bassen und Marcel Kahle.

 

 



 

Die Aufarbeitung

 

Intensiv analysiert wurden in den vergangenen Wochen auch die Gründe, die zu der sportlichen Situation dieser Saison geführt haben. Daran hat Clubchef Wolfgang Brück alle Verantwortlichen aus dem sportlichen Bereich und Prokurist Bernd Schutzeigel beteiligt. „Es war mir wichtig zu verstehen, warum es so weit gekommen ist, um zu versuchen, das für die Zukunft auszuschließen. Wir selbst haben an mancher Stelle Fehler gemacht, andere Dinge, die zum Verpassen der Playoffs beigetragen haben, konnten wir nicht beeinflussen, lagen einfach nicht in unserer Macht“, betont Wolfgang Brück, der geschäftsführende Gesellschafter der Sauerländer. Dazu zählt er einerseits vor allem die großen Verletzungsprobleme. „Wir wussten, dass einige Spieler mit langwierigen Problemen im Sommer zu kämpfen hatten und gerade, weil wir die letzten Wochen gesehen haben, wissen wir, dass es richtig war, an ihnen festzuhalten. Dass sich mancher aber in der Vorbereitung noch einmal verletzten würde, davon konnte man einfach nicht ausgehen“, so Brück weiter.

 

 

Der Clubchef selbst war es, der in der vergangenen Saison eine Verjüngung des Kaders mit der Sportlichen Leitung vereinbart und angekündigt hatte. Brück: „Dies wäre uns auch gelungen, wenn wir nicht so viele Absagen hätten hinnehmen müssen. Ein Großteil der Spieler, denen wir zu Beginn der Transferzeit ein Angebot unterbreitet haben, ist anschließend von anderen, finanzkräftigeren Clubs unter Vertrag genommen worden. Wir wissen, dass unsere Angebote gute Werbung für die angesprochenen Spieler waren. Ein Spieler war aber zum Beispiel auch darunter, der zum Zeitpunkt unseres Angebotes noch nicht nach Europa wechseln wollte, es später dann getan hat und ein Topspieler in unserer Liga war.“

 

 

Bei anderen Transfers haben die Roosters nach eigener Aussage selbst schlechte Entscheidungen getroffen. „Matt Halischuk ist uns von einem anerkannten Experten empfohlen worden, wir haben ihm vertraut. Diesen Fehler muss ich mir selbst ankreiden, obwohl ich glaube, dass mehr in dem Spieler gesteckt hat, als er uns zeigen konnte. Auf der anderen Seite ist es uns in den Jahren immer wieder gelungen, schwierige Charaktere in unsere Mannschaften einzubauen, diesmal hat es nicht geklappt“, ergänzt Manager Karsten Mende. In diesem Zusammenhang gilt die volle Konzentration bei der Zusammenstellung des neuen Mannschaftskaders der Einstellung und dem Charakter jeden einzelnen Spielers. „Es ist meine Philosophie gewesen, in der Kabine stets einen sehr partnerschaftlichen Umgang mit den Spielern zu pflegen, nach ihrer Meinung zu fragen. Von einer kleinen Gruppe ist dies in dieser Saison auch missverstanden worden. Wir werden zukünftig verstärkt darauf achten, dass die Regeln unserer Gemeinschaft geachtet werden. Darauf muss auch ich ein noch größeres Augenmerk legen. Vielleicht habe auch ich nach drei Jahren, in denen es uns immer gelungen ist, sehr homogene Teams zusammenzustellen, das für zu selbstverständlich erachtet“, ergänzt Jari Pasanen. Deshalb hat man auch zu lange gehofft, dass sich die Stimmung in der Kabine von sich aus verändert – genau das aber hat nicht funktioniert.

 

 

Was Harmonie in der Kabine ausmachen kann, haben die Verantwortlichen und alle Fans vor allem in den letzten Wochen gesehen. Die besondere Geschlossenheit der kleinen Rumpfmannschaft war ihre große Stärke. Jeder hat alles für den anderen gegeben. „Wir brauchen eine komplette Vorbereitung mit allen Spielern, damit Hierarchien und Zusammenhalt besser wachsen können. Wenn es uns möglich ist, sollte die Mannschaft am 01. August komplett sein“, so Pasanen weiter.

 

 

Die Iserlohn Roosters sind bei der Zusammenstellung ihres Kaders für die kommende Saison einen kleinen, aber feinen Schritt weiter als zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres. Da einige Spieler allerdings noch mit ihren aktuellen Teams in den Playoffs vertreten sind, können Neuverpflichtungen erst nach Beendigung der jeweiligen Spielzeiten bekannt gegeben werden. „Mir ist und war es wichtig, auch uns kritisch zu hinterfragen. Das haben wir getan. Ich möchte mich ausdrücklich noch einmal bei allen Fans bedanken, die uns in diesem Jahr so beherzt unterstützt haben. Das ist im Leistungssport nicht selbstverständlich und das ist der wahre Markenkern der Iserlohn Roosters“, stellt Brück klar.





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DEL - Düsseldorfer EG bindet Shooting-Star Maxi Kammerer für zwei Jahre

maxi kammerer 2016 2

 

(DEL/Düsseldorf) PM Die Düsseldorfer EG hat sich die Dienste eines der größten deutschen Eishockey-Talente bis 2019 gesichert. Maximilian Kammerer verlängert seinen ursprünglich bis zum kommenden Jahr datierten Vertrag vorzeitig um eine weitere Saison. Der mit 15 Treffern erfolgreichste Torschütze der abgelaufenen Spielzeit bekennt sich damit trotz zahlreicher anderer Angebote zur DEG.

 

 

Stefan Adam, Geschäftsführer der DEG Eishockey GmbH: „Dass wir Maxi Kammerer auch weiterhin in unseren Reihen halten können, freut uns sehr. Mit hervorragenden Leistungen hat er in der abgelaufenen Saison auch über die Liga-Grenzen hinaus auf sich aufmerksam gemacht und er besitzt noch sehr großes Entwicklungspotenzial. Umso mehr freuen wir uns, dass Maxi den Weg weiterhin mit der DEG gehen wird. Er ist ein wichtiger Bestandteil und einer der Köpfe unseres Zukunftskonzepts.“

 





Maxi Kammerer: „Ich freue mich sehr, dass ich mindestens zwei weitere Jahre bei der DEG spielen werde und bedanke mich für das große Vertrauen der Verantwortlichen. Ich fühle mich in Düsseldorf rundum wohl und habe hier alles, was ich für meine Entwicklung brauche. Wir haben in dieser Saison als Team leider nicht das erreicht, was wir angepeilt hatten. Dass es für mich persönlich so gut lief, hatte ich gehofft, aber nicht erwartet. Ich bin noch lange nicht am Ende meiner Entwicklung und möchte den nächsten Schritt unbedingt bei der DEG machen.“

 

 

Der in Düsseldorf geborene Maximilian Kammerer stieß im Sommer 2015 vom EC Salzburg zur DEG. Seitdem absolvierte der inzwischen 20-Jährige 73 Spiele in der DEL, in denen 16 Tore und 14 Assists verbuchen konnte. In der Spielzeit 2015/16 war er außerdem für Kooperationspartner EC Bad Nauheim in der DEL 2 (12 Spiele, 2 Tore, 2 Assists) und Oberligist Tölzer Löwen (10 Partien, 4 Treffer, 11 Vorlagen) aktiv.



(Foto Birgit Häfner/eishockey-online.com)


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Michael Bakos verlässt DEB nach Saisonende

 

(DEB) Verbandskoordinator Michael Bakos verlässt den Deutschen Eishockey-Bund e.V. und übernimmt künftig die sportliche Leitung des Eishockey-Nachwuchses beim Augsburger EV.


 
Der ehemalige Nationalspieler kam 2014 nach Ende seiner aktiven Karriere zum DEB und absolvierte dort eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann. Er war vor allem für die Koordination der Lehrmaßnahmen im Nachwuchsbereich verantwortlich. Im Rahmen der Neustrukturierung des DEB übernahm der 38 Jährige im vergangenen Sommer die neu geschaffene Position des Verbandskoordinators.


 
Bakos kam in seiner aktiven Spielzeit auf genau 100 Länderspiele im Trikot der Deutschen Nationalmannschaft, darunter stehen eine Teilnahme an den Olympischen Spielen sowie fünf Weltmeisterschaften. Jetzt zieht es Ihn wieder auf das Eis, oder zumindest an die Bande. Ab der kommenden Saison wird der gebürtige Augsburger neben der sportlichen Leitung des AEV auch die DNL-Mannschaft als Head-Coach betreuen.

 




DEB-Präsident Franz Reindl: „Wir sehen den Abschied von Michael Bakos mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Einerseits ist es schade, dass er den DEB nach Ablauf seines Vertrages Ende Juni verlässt, weil er im Verband wertvolle Arbeit geleistet hat. Auf der anderen Seite wissen wir, dass nun ein hervorragender Mann die Nachwuchsarbeit in Augsburg leitet, der die Anforderungen von POWERPLAY 26 bestens umzusetzen weiß“
 
 
Michael Bakos: „Ich danke dem DEB, allen Mitarbeitern und insbesondere Franz Reindl, der mir nach meiner aktiven Zeit als Spieler den Einstieg in neue berufliche Bahnen ermöglicht hat. Nun freue ich mich auf die kommenden Aufgaben bei meinem Heimatverein. Ich möchte auch im Zuge meiner neuen Tätigkeit einen Teil zur Entwicklung des deutschen Eishockey beitragen.“



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Neues Oberligateam aus dem Nachwuchs der DEG, Krefeld und Köln - Nur eine Idee oder wirklich umsetzbar?

krefeld deg 16102016

 

(Oberliga) (Christian Diepold) Nachdem es im Eishockey keine zweiten Mannschaften wie im Königsport Fussball gibt, haben sich die Eishockeyclubs aus Nordrheinwestfalen zu einer bislang einzigartigen Idee im deutschen Eishockeysport zusammengetan. 

 

 

Die Kölner Haie, Krefeld Pinguine und die Düsseldorfer EG möchten nach Medieninformationen für die Saison 2018/2019 in einer Spielergemeinschaft ein U23 Team in der Oberliga an den Start bringen, dabei sollen von jeder DEL Eishockey Mannschaft jeweils ein Verteidiger-Paar, sowie eine Sturmreihe gestellt werden. Die Mannschaft soll mit erfahrenen Profis vervollständigt werden.

 

 

Damit möchte man den deutschen Eishockeynachwuchs besser fördern, als bislang in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL). Gerade der Sprung von der DNL in die DEL fällt den jungen Spielern sehr schwer und so fehlt es meistens an den notwendigen Eiszeiten um sich zu entwickeln. Mit diesem Konzept soll es dann finanziell möglich sein ein Team zu gründen und zu unterhalten.

 





Der Deutsche Eishockey Bund müsste für dieses Vorhaben allerdings erstmals die notwendigen Strukturen schaffen, da es derartige Ideen in der Vergangenheit noch nicht gab. Ob es in der Praxis umsetzbar ist, scheint aktuell noch völlig unklar zu sein. Es dürfte auch problematisch sein, dass eine neue Mannschaft sofort in der drittklassigen Oberliga teilnimmt und nicht wie alle anderen Clubs von den unteren Ligen ersteinmal aufsteigen muss.

 

 

eishockey-online.com hat bei den Kölner Haien nachgefragt und man teilte uns mit, dass man sich nach der Saison mit diesem Thema auseinandersetzen werde, da aktuell die Playoffs unmittelbar vor der Tür stehen und man verständlicher Weise den Fokus darauf richtet. Eine sinnvolle Förderung des Nachwuchs in Deutschland streben die Kölner Haie immer an.

 

(Foto Ralf Schmitt/eishockey-online.com)


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DEL - Augsburger Panther setzen weiter auf Torhütergespann Boutin & Meisner

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(DEL/Augsburg) PM Die Augsburger Panther setzen auch in der Saison 2017-18 auf das bewährte Torhüterduo Jonathan Boutin und Ben Meisner. Der DEL-Club verlängerte die auslaufenden Verträge mit den beiden Schlussmännern jeweils um eine weitere Spielzeit.

 

 

Jonathan Boutin wechselte vor der Saison vom EHC Freiburg nach Augsburg. Schnell konnte der 31-jährige Deutschkanadier seine Kritiker überzeugen. In 36 Einsätzen wehrte Boutin 938 Schüsse ab und weist einen Gegentorschnitt von 2,68 bei einer Fangquote von 91,3 % auf. In beachtlichen 25 Partien mit Boutin im Tor punkteten die Panther. Insgesamt stehen für den 188 cm großen und 90 kg schweren Goalie neben zwei Shutouts auch 22 Siege in der Statistik, was ligaweit Rang drei unter den gewonnen Spielen der Torhüter bedeutet. Damit war der Linksfänger der dringend benötigte Rückhalt für sein Team in der Hauptrunde.

 

 

Wann immer er gebraucht wurde, war auch Ben Meisner in seiner zweiten Saison in Augsburg für die Panther zur Stelle. In 1.147 Spielminuten parierte der 180 cm große und 79 kg schwere Linksfänger 432 Schüsse. Mitte November feierte Meisner nach einer starken Leistung beim 3:0 Heimerfolg gegen die Grizzlys Wolfsburg seinen ersten DEL-Shutout. In seiner Entwicklung machte Meisner nochmals einen Schritt nach vorne, was ihn für die Panther auch kommende Saison wertvoll machen soll.

 

 

"Uns war wichtig, dass wir die Zukunft unserer beiden Torhüter noch vor Beginn der Playoffs geklärt haben. Die beiden waren in dieser Saison sichere und stabile Rückhalte für uns. Jonathan Boutin und Ben Meisner genießen in den anstehenden Playoffs und auch in der Saison 2017-18 unser vollstes Vertrauen. Wir sind froh, zwei solch zuverlässige und teamfähige Goalies im Team zu haben, die ihren Vorderleuten viel Sicherheit geben", so Trainer Mike Stewart über das Torhütergespann der Augsburger Panther.

 

 

( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 



 

augsburg

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DEL - Rick Adduono bleibt Coach der Krefeld Pinguine

Adduono

(DEL/Krefeld) PM Die Krefeld Pinguine werden mit Cheftrainer Rick Adduono in die Spielzeit 2017/18 gehen. Das haben die Sportliche Leitung und der Aufsichtsrat am gestrigen Mittwoch in Gesprächen einstimmig entschieden. Mit dieser Entscheidung kann nun auch die Kaderplanung für die bevorstehende Saison 2017/18 fortgesetzt werden.

 


Der Kanadier wurde als Spieler 1975 von den Boston Bruins gedraftet und spielte dort im gleichen Jahr sein erstes NHL-Spiel. Nach dem Ende seiner aktiven Zeit im Jahr 1987 trainierte Adduono zuerst in verschiedenen nordamerikanischen Ligen, bevor er 2007/08 als Headcoach der Iserlohn Roosters nach Deutschland in die DEL kam. Ab der Saison 2009/10 zeigte sich der Kanadier sechs volle Spielzeiten als Cheftrainer der Krefeld Pinguine verantwortlich. In dieser Zeit nahm der KEV vier Mal an den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga teil und konnte 2012/13 sogar das Halbfinale erreichen. Mit dem Erreichen des 2. Platzes der DEL-Hauptrunde in der Saison 2013/14 erhielt Adduono außerdem die Auszeichnung als DEL-Trainer des Jahres.

 


Im November 2015 trat er von seinem Posten zurück, war jedoch weiterhin als Scout für die Krefeld Pinguine aktiv. Kurz vor dem Derby gegen Köln am 19.12.2016 erklärte sich Adduono spontan bereit, in Krefeld wieder als Trainer zu arbeiten, obwohl er sich bereits auf ein großes Weihnachtsfest im Kreise seiner Familie eingestellt hatte.







Rick Adduono, Cheftrainer der Krefeld Pinguine: „Krefeld ist mehr als nur ein Job für mich. An diesem Verein hängt mein Herz. Ich freue mich sehr, auch in der nächsten Spielzeit für diese Organisation arbeiten zu können und werde alles daran setzen, dem Verein und diesen tollen Fans wieder mehr Erfolg zu bringen. Mein Team der Saison 2017/18 muss nicht nur bei Heimspielen überzeugender auftreten, auch müssen die Playoffs unser erklärtes Ziel sein. In den nächsten Wochen müssen wir unser Hauptaugenmerk auf das Scouting legen, um hungrige und leistungsfähige Spieler verpflichten zu können.“

 


Wolfgang Schulz, Aufsichtsratschef der Krefeld Pinguine: „Ich ziehe meinen Hut vor Rick Adduonos Einstellung. In einer schwierigen Situation ist er nach Krefeld zurückgekehrt. Die Krefeld Pinguine freuen sich darauf, gemeinsam mit Rick Adduono den Kader der kommenden Saison zu planen. Seine immense Erfahrung und beeindruckende Motivationskunst haben ihn schon in der Vergangenheit zum erfolgreichsten Trainer der Krefelder DEL-Geschichte gemacht und lassen uns mit Zuversicht auf die neue Spielzeit blicken.“

 


Über die Besetzung der Position des Co-Trainiers ist noch nicht abschließend entschieden worden. Hierzu laufen Gespräche, die noch nicht final abgeschlossen sind. Am morgigen Freitag stehen abschließende Gespräche zwischen der Sportlichen Leitung und der Mannschaft an. Am Samstag verabschiedet sich das Team bei einem Saisonausklang im Fan&Bikertreff ab 15 Uhr von den Fans. Am Montag steht um 19 Uhr das Fanhearing im BusinessClub des KönigPALAST an, an dem auch Rick Adduono und Wolfgang Schulz teilnehmen werden.



( Foto Ralf Schmitt )

 


krefeld

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DEL - Augsburger Panther unterstützen eishockey-online hilft e.V.

 

(DEL/Augsburg) PM/Kürzel (Autor) Die Augsburger Panther haben freundlicher Weise dem gemeinnützigen Verein eishockey-online hilft e.V. einige Eishockeyartikel zur Verfügung gestellt, welche bei der Auktionsplattform EBay zu Gunsten des Hilfe e.V. versteigert werden. 

 

 

aev artikel ev2017

 

 

Hier geht es direkt zu den Auktionen bei Ebay...

 

 

Neben einem Original Eishockeytrikot, gibt es noch T-Shirts, Fanschals, Minitrikots, Keyholder, Mützen und jeweils 2 Ticketgutscheine für Stehplätze und Sitzplätze. Der Erlös aus diesen Auktionen geht zu 100% in den gemeinnützigen Verein.

 

 

Christian Diepold (Vorstand): "Wir waren überrascht, als wir das Paket im Büro geöffnet und diese vielen Artikel der Augsburger Panther in Empfang genommen haben. Augsburg hat uns bereits vor Jahren mit einer "üppigen" Sachspende unterstützt und es freut uns, dass wir auch dieses Mal mit einigen Ebay Auktionen Geld sammeln können um weitere Hilfsprojekte von uns zu fördern. Bei der letzten Aktion von eishockey-online hilft e.V. konten wir einen Scheck von EUR 2.500,00 an die Lebenshilfe Bad Tölz/Wolfratshausen (Behinderteneinrichtung) übergeben."

 

 

 



 

logo charity komplett

 

eishockey-online hilft e.V. ist die Charityorganisation des Eishockeymagazin eishockey-online.com und betreibt seit Jahren die selbstlose Unterstützung von unschuldig in Not geratenen Personen und anderen gemeinnützigen, mildtätigen Einrichtungen und Vereinen. Dabei wird der Hilfe e.V. von den Nationalspielern Felix Schütz, Patrick Reimer, Simon Danner, Klaus Kathan und weitere als Botschafter unterstützt.


 


augsburg

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DEL – ERC verliert erstes Pre-Playoffspiel gegen Bremerhaven

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(DEL/Ingolstadt) (Felix Eisele) – Die Fischtown Pinguins Bremerhaven bleiben der Angstgegner des ERC Ingolstadt. Nach zuvor drei Niederlagen aus vier Aufeinandertreffen während der Hauptrunde verloren die Panther auch das erste Spiel der Pre-Playoffs gegen die Seestädter mit 1:4. Damit steht Ingolstadt bereits am Freitag in Bremerhaven gewaltig unter Druck.

 

 

Emotional wurde es bereits vor dem Spiel – die Fans der Panther gedachten Rudi Iselin, einem der treuesten Fans des ERC, der am Mittag wenige Stunden vor Spielbeginn mit nur 47 Jahren verstorben war. Stadionsprecher Hannes Langer hielt eine kurze, aber emotionale Laudatio über die Fanlegende von der Schanz und schwor die Anhänger der Panther nochmals auf die Playoffs ein.

 

 

Das Spiel begann, wie man es erwartet hatte. Beide Mannschaften spielten aggressiv nach vorne und es ging weit emotionaler zu, als noch in der Hauptrunde. Die erste Chance des Spiels gehörte den Gästen von der Küste, als Pinguins-Torjäger Jack Combs Timo Pielmeier im Tor der Ingolstädter erstmals prüfte (2.). Doch auch der ERC versteckte sich nicht und hatte noch in derselben Minute die erste Chance zur Führung – Verteidiger Simon Schütz prüfte Jerry Kuhn im Tor der Bremerhavener mit einem Schuss von der blauen Linie. Danach hatten sowohl die Pinguins, als auch die Panther die Chance, in Überzahl in Führung zu gehen, doch aufgrund einer soliden und aggressiven Abwehrleistung wollte auf beiden Seiten nichts zählbares herausspringen. In der 10. Minute jedoch durften die Panther zum ersten Mal jubeln – Thomas Greilinger zog in Angriffsdrittel und legte quer auf David Elsner, der den Puck frei vor Kuhn zum 1:0 für den ERC in die Maschen zimmerte.

 

 

Bremerhaven – keineswegs geschockt – bemühte sich um eine schnelle Antwort, doch sowohl Ross Mauermann (11.), als auch Jeremy Welsh fanden in Timo Pielmeier ihren Meister. Auf der anderen Seite scheiterten aber auch Björn Svensson (15.) und Thomas Oppenheimer (16.) an Jerry Kuhn. Dreißig Sekunden vor Drittelende dann aber doch der Ausgleich für Bremerhaven. Nach Zuspiel von Jack Combs und Cory Quirk überwand Jeremy Welsh Timo Pielmeier mit einem satten Schuss von der blauen in den Winkel – 1:1 zur Drittelpause.

 

 

Bereits kurz nach Beginn des zweiten Drittels fing sich Ingolstadt erneut eine Strafzeit ein, überstand diese jedoch ohne größere Probleme. Dann, mit Ablauf der Strafzeit hatte Thomas Oppenheimer, der gerade von der Strafbank zurückkam, die Riesenchance den ERC wieder in Führung zu bringen, als er nach schönem Zuspiel von David Elsner völlig frei auf Kuhn zulief – doch der Bremerhavener Goalie blieb Sieger (24.). Das Spiel hatte nun mehr als richtigen Playoffcharakter – beide Teams spielten weiter munter nach vorne und es gab Chancen im 30 Sekunden-Takt auf beiden Seiten. So hatten unter anderem Dustin Friesen (25.), John Laliberte (27.) und Petr Taticek (28.) für Ingolstadt, als auch Marian Dejdar (26.) und Brock Hooton (27.) für Bremerhaven gute Chancen ihr Team in Front zu bringen. Dann, mitten in einer Drangphase der Panther fiel dann doch das 2:1 für die Seestädter.

 



 

Nach Zuspiel von Ross Mauermann, war es Jordan George der einen Gewaltschuss von Bronson Maschmeyer unhaltbar ins Tor abfälschte (30.). Im Anschluss an die Führung der Gäste wurde es emotional als Brett Bulmer sich Wade Bergman zur Brust nahm – der Ingolstädter ging hieraus als klarer Punktsieger hervor. Doch wachgerüttelt hatte Bulmer sein Team mit diesem Kampf nicht – Ingolstadt stand in der Verteidigung nun viel zu weit weg vom Gegner und so dauerte es nur zwei Minuten, ehe Bremerhaven auf 3:1 erhöhte. Erneut war Jeremy Welsh der Torschütze, als er mit freundlicher Genehmigung der Panther im eigenen Drittel Anlauf nahm, ins ERC-Drittel marschierte und die Scheibe nahezu unbedrängt einnetzte (32.).

 

 

Die Panther verloren völlig den Faden und die Pinguins rissen die Spielkontrolle an sich. Nach einer weiteren guten Chance für die Gäste gab es beinahe einen Doppelfaustkampf zwischen Benedikt Schopper und Fabio Wagner auf Ingolstädter und Jack Combs und Cody Lampl auf Bremerhavener Seite, was von den Unparteiischen diesmal jedoch unterbunden wurde. Die Gäste ließen dich davon jedoch wenig beeindrucken und waren dem 4:1 zum Ende des zweiten Drittels näher, als Ingolstadt dem Anschlusstreffer, als Marian Dejdar in der letzten Minute bloß den Pfosten traf (40.). So ging es mit der mittlerweile verdienten Führung für Bremerhaven in die letzte Pause.

 

 

Wer auf eine schnelle Antwort der Panther gehofft hatte, wurde enttäuscht, denn das Drittel begann mit einer weiteren Strafzeit gegen den ERC. Die Gäste konnten hiervon jedoch nicht profitieren und hatten Glück, dass Ingolstadt nach einem Konter über Patrick McNeill und Jean-Francois Jacques nicht zum Anschluss traf (43.). Unmittelbar nach Ablauf der Unterzahl hatten Björn Svensson und Thomas Oppenheimer die Chance auf das 2:3, doch letztendlich wurde hierbei nur das Tor verschoben (45.). Besser machten es wiederum fast die Gäste, als Petr Taticek die Scheibe im Aufbau an Jordan George verlor und dieser frei vor Pielmeier nur knapp über das Tor zog. Die Panther bemühten sich weiterhin um den Anschlusstreffer, biss sich jedoch an der Pinguins-Abwehr immer wieder die Zähne aus. Die besten Möglichkeiten hatten Darryl Boyce (48.) und 2x Danny Irmen (51. und 52.), scheiterten jedoch an Jerry Kuhn.

 

 

Doch auch Bremerhaven setzte seinerseits immer wieder Nadelstiche und hatte durch Wade Bergman (49.) durchaus die Möglichkeit alles klar zu machen. Insgesamt jedoch beschränkten sich die Seestädter ab Mitte des letzten Drittels zusehend auf die Verteidigungsarbeit und lauerten auf Konterchancen. Ingolstadt war zwar bemüht noch einmal zurückzukommen, war offensiv jedoch zu harmlos um die Abwehr der Gäste zu überwinden. So verlief die letzte Hälfte des Drittels mit Ausnahme einiger kleinerer Chancen  weitgehend ohne Höhepunkte, bis die Panther in der vorletzten Minute noch einmal alles riskierten und Timo Pielmeier zugunsten eines sechsten Spielers vom Eis nahmen. Ingolstadt konnte sich jedoch auch hier keine klaren Chancen herausspielen und so kam Bremerhaven an diesem Abend doch noch zu seinem vierten Tor. Nach einem Puckverlust der Panther nahm Jack Combs Maß und brachte den Puck aus der eigenen Hälte heraus im verwaisten Tor des ERC zum 1:4 Endstand unter.

 

 

Der ERC steht damit bereits am Freitag in Spiel zwei an der Nordsee gewaltig unter Druck und benötigt einen Sieg um ein weiteres Heimspiel am Sonntag zu erzwingen. Die Seestädter wiederum können mit einem Sieg vor heimischer Kulisse den Einzug in das Viertelfinale perfekt machen.

 

 

Tore:

1:0 | 10. Spielminute | David Elsner (Thomas Greilinger)
1:1 | 20. Spielminute | Jeremy Welsh (Jack Combs, Cory Quirk)
1:2 | 30. Spielminute | Bronson Maschmeyer (Jordan George, Ross Mauermann)
1:3 | 32. Spielminute | Jeremy Welsh (Rob Bordson, Mike Hoeffel)
1:4 | 59. Spielminute | Jack Combs (unassisted)

Schiedsrichter: Stephan Bauer, Gordon Schukies
Linesmen: Lukas Kohlmüller, Pascal Kretschmer

Zuschauer: 3708





ingolstadt

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Powerplay und Fans müssen zum Momentum für die Tigers werden

 

 

 

(DEL/Straubing) (MA) Was jetzt kommt, kann den Tigers nur noch großen Spaß machen. Die ungemütlichen Gegner wie Krefeld, Düsseldorf, Iserlohn und Schwenningen sind nicht mehr dabei und gegen Bremerhaven trifft man frühestens im Finale. Ja genau, im Finale. In den Playoffs ist alles möglich sagt man, wohl auch um sich selber Mut zu machen. Dennoch ist es speziell in der ersten Playoff-Runde auch eine Frage, wer am meisten zu verlieren hat. Bei einer Partie Tigers gegen Eisbären ist bereits von vornherein klar, wer das ist. Der Druck dürfte sogar noch höher steigen, wenn man die gespielte Vorrunde mal näher betrachtet. Denn so Chancenlos ist die Lage der Tigers wahrlich nicht. Es wäre aber zu einfach, nur mit den drei von vier gewonnen Spielen die Statistik zu lesen.





 

Seit dieser Saison, so ist es zumindest der Anschein, hat man sich genügend Respekt bei vielen etablierten Teams verschafft. Berlin weiß das, in Nürnberg und Köln kann man auch ein Lied davon singen und Mannheim dürfte im Moment froh sein von den Tigers erst einmal nichts zu hören und zu sehen. Was hätte man mit dem zweitkleinsten Etat der Liga nicht alles erreichen können, wären die Spiele gegen die ausgeschiedenen Teams nach dem zweiten Drittel beendet gewesen. Aber in der ersten Playoff-Runde fühlen sich die Tigers pudelwohl. Als Außenseiter hat man sich bei den zwei Auftritten gegen Augsburg und Ingolstadt zwei mal durchgesetzt und das Eindrucksvoll. Kein einziges Spiel haben die Tigers in dieser Runde bisher verloren und beide Male begann man die Serie mit einem Auswärtssieg.

 

 

Im Kader der Tigers gibt es aktuell vier Akteure die hautnah dabei waren. Kapitän Sandro Schönberger, Derek Whitmore und Rene Röthke auf dem Eis und Coach Larry Mitchell neben dem Eis. Damals 2013 noch als Trainer der Augsburg Panther an Straubing gescheitert und letzte Saison mit Straubing gegen Ingolstadt erfolgreich ins Viertelfinale eingezogen. Stellt sich die Frage, welches Werkzeug die Tigers gegen Berlin benötigen um wieder in ein Playoff-Viertelfinale einzuziehen. Welcher Torhüter die Tigers in der entscheidenden Phase führt, ließ Larry Mitchell noch offen. Aber wer ihn kennt, wird wohl auf Matt Climie setzen, der das letzte Spiel gegen Mannheim auch siegreich gestalten konnte.
            

 

Die Duelle:

 

Vehanen - Climie:
Zwar liegt der Finne vor dem Kanadier in der Statistik aber für die Tigers ist es ein wichtiger psychologischer Faktor zu wissen, dass man sich auf Climie verlassen kann. Bei den Eisbären hat man mehr das Vertrauen in die einzelne Stärke eines jeden. Bei normalen Verlauf wird es auf dieser Position keinen großen Vorteil, weder für den einen noch für den anderen, geben.

 

Verteidigung:
Ganze 20 Tore mehr kassierten die Tigers in der Vorrunde. Wenn man hier jedoch den Blick darauf schärft, was in der jüngsten Phase der Vorrunde genau passiert ist, kommt man eben zu einem etwas anderen Ergebnis. Im Jahr 2017 bekamen die Tigers zwei Gegentore mehr als die Eisbären und das bei einem Spiel mehr. Der Gegentorschnitt von Straubing im Jahr 2017 beträgt 2,88 und der von Berlin liegt bei 2,94 pro Spiel. Also auch hier braucht man keine Angst vor dem Gegner zu haben. Wobei für einen Erfolg der Tigers die Verteidiger funktionieren müssen und mit Yeo, Edwards und Bettauer haben sie Verteidiger in ihren Reihen die in einer Regelmäßigkeit dazu beigetragen haben.

 

Angriff:
Im Angriff sind nominell die Eisbären natürlich besser besetzt. Dennoch enttäuschten sie um so mehr ihre Anhänger und geizten mit Toren. Dies war jedoch auch der Verletztenliste geschuldet. Man wird sehen, was es jetzt bringt mit den Spielern in die Playoffs zu gehen die lange nicht dabei waren. Wenn man auch hier in die Statistik des neuen Jahres blickt kommt man auf Werte, die man so gar nicht als erstes im Blick hat. 22 Tore mehr erzielten die Tigers in der Vorrunde. Aber das Fehlen vom Jeremy Williams konnte logischer Weise nicht mehr kompensiert werden. Dennoch sprechen die Zahlen eindeutig für die Tigers. Mit einem Schnitt von 3,22 bei Straubing gegenüber einen Schnitt von 2,29 bei Berlin hat man hier den ersten Pluspunkt im Jahr 2017.  Mit Mike Hedden und Scott Timmins haben die Tigers zwei Spieler in ihren Reihen die 8 der 15 Treffer gegen Berlin allein erzielt haben.

 

Überzahl und Unterzahl:
Man übertreibt nicht, wenn man sagt dass bei beiden Teams das Unterzahlspiel kaum stattfindet. Beide gleich schwach könnte man sagen. Anders aber ist das Überzahlspiel, wenn es denn funktioniert. Die Saisonbilanz gegen Berlin ist hier mehr als eindeutig. Die Tigers erzielten sieben Tore in Überzahl, die Eisbären nur eins. Der Schlüssel zum Erfolg liegt hier also im Strafen vermeiden. Die Tigers haben drei von vier Spielen in der Vorrunde gegen Berlin gewonnen. Beim einzigen Sieg der Berliner hatten die Tigers mehr als 10 Strafminuten. Vorteil aufgrund der starken Bilanz im Powerplay liegt hier ebenfalls bei Straubing.

 

Fazit:
Der Heimvorteil für Berlin ist für Straubing kein Nachteil, auch wenn man in Berlin selbst noch nicht allzu oft gewonnen hat. An einem wichtigen Sieg werden sich die Fans aber gerne zurück erinnern. In den Playoffs 2012, als man durch die Tore von Meunier, Whitecotton und Elfring mit 1:3 gewonnen hat. Es wäre dem Team von Larry Mitchell durchaus zuzutrauen. Berlin hingegen ist eine echt abgezockte Truppe. Wenn es eine Mannschaft gibt, die Playoffs kann, dann sind es die Eisbären. Sollten die Straubinger Fans und die Tigers im Powerplay zur Höchstform auflaufen, werden sie es schaffen ins Viertelfinale einzuziehen.



Foto: (Heike Fener / eishockey-online.com)


128Mehr Informationen über die Straubing Tigers erhalten Sie hier...

 

 

 

Yasin-Ehliz-Cup steigt zum dritten Mal

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(42Yasin Ehliz) Am ersten Märzwochenende ist Bad Tölz erneut Schauplatz des vielseitigen Knabenturnieres. Knapp 200 Jungs und Mädels legen sich am kommenden Wochenende vom 4. bis 5. März 2017 wieder für ihre Mannschaften ins Zeug, um am Ende den begehrten Wanderpokal in die Luft stemmen zu dürfen.

 

 

Los geht es bereits am Samstagmorgen um 7 Uhr mit den ersten Gruppenspielen: in Gruppe A messen sich Reichersbeuern, Straubing, Memmingen, Graz mit Titelverteidiger Ljubljana, während in Gruppe B Bad Tölz, Stuttgart, Nürnberg, Eppan sowie Heilbronn sich gegenüber stehen. Neben der Eröffnungsfeier um kurz vor 10 Uhr, sollen ebenfalls die zahlreichen Nürnberger Fans um Tiger-Maskottchen Pucki für eine gute Stimmung sorgen. Diese reisen wie im Vorjahr mit einem Bus zum Turnier von Ice-Tigers-Stürmer Yasin Ehliz an.

 

 

Für ein echtes Highlight sorgt der Tölzer Nationalspieler mit seinen Kollegen Leo Pföderl, Marco Pfleger, Sasa Martinovic und Konrad Abeltshauer, die dank der direkten Playoff-Qualifikation Zeit für eine Autogrammstunde haben. Ab 14 Uhr stehen die Profis für alle Besucher und Teilnehmer in lockerer Atmosphäre zum Unterschreiben und Plaudern bereit.

 

 

 

 



 

Am Sonntag geht es bereits in der Früh um die letzten wertvollen Punkte, die über die Ausgangsposition in den Platzierungsspielen entscheiden. Vor der finalen Endrunde haben ab 9:15 Uhr aber noch die besten Einzelkönner einer jeden Mannschaft die Chance individuelle Preise zu gewinnen. Bei der traditionellen Skills-Competition wird wieder die Geschicklichkeit im Kampf gegen die Uhr auf den Prüfstand gestellt. Um kurz vor 14 Uhr treten dann die beiden Gruppensieger zum finalen Showdown an, als heiße Kandidaten für den Turniersieg werden in diesem Jahr erneut Graz, Ljubljana und Bad Tölz gehandelt.

 

 

Abgerundet wird das Rahmenprogramm von verschiedenen Ausstellern. Neben Hauptsponsor „wee“ sind Crazy Company, Schanner und die Torwartschule GDI mit Infoständen, Fanartikeln und einer Torwand vor Ort.

 


Online-Versteigerung geht in den Endspurt

 

Bis zum Mittwoch, den 1. März können auf www.yasin-ehliz.de noch Gebote abgegeben werden. Vom signierten NHL-Trikot bis zum gespielten Profischläger warten viele besondere Artikel auf ein Höchstgebot, das dann um 21 Uhr den Zuschlag bekommt. Der gesamte Erlös kommt dem Eishockeynachwuchs zugute.





yasin ehliz cup logoeishockey-online.com ist offizieller Medienpartner von dem Nationalspieler der Thomas Sabo Ice Tigers Yasin Ehliz

 

 

Weitere interessante Links:

 

www.eishockey-bilder.com - Eishockey Bilder von eishockey-online.com

www.eishockey-nuernberg.com - Weitere Informationen über das Eishockey in München von eishockey-online.com.


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