

(DEL/Iserlohn) PM Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben einen jungen Stürmer für die kommende Saison unter Vertrag genommen. Das 24 Jahre alte Talent Jake Weidner wechselt von der Cornell University (NCAA) an den Iserlohner Seilersee und unterzeichnete zunächst einen Jahresvertrag.
„Jake ist ein junger, technisch versierter Spieler, der uns ins Auge gefallen ist. Wir alle denken, er ist ein lohnenswertes Zukunftsprojekt“, unterstreicht Roostersmanager Karsten Mende. Weidner wurde im Juni 1992 in Grand Valley, in der kanadischen Provinz Ontario, geboren, spielte in unterschiedlichen Schul- und Nachwuchsmannschaften und begann im Herbst 2013 seine Ausbildung an der Cornell University in Ithaca im US-Bundesstaat New York, die, gegründet 1865, über eines der besten Programme im College-Eishockey verfügt. In den zurückliegenden vier Jahren konnte sich Weidner dort zu einem der besten Bully-Spieler seines Teams entwickeln, wurde als Denker und Lenker des Powerplays eingesetzt und schoss im vergangenen Jahr, in dem seine Mannschaft nur knapp seinen Sprung in das ´Frozen Four-Turnier` um die Collegemeisterschaft verpasste, acht Tore und bereitete 16 weitere vor.
Damit war er in 35 Spielen drittbester Scorer seines Teams. Vor der Saison wurde er außerdem von seinem Trainer zum Mannschaftskapitän ernannt. „Jake bringt die Grundvoraussetzung mit, ein guter Spieler in unserer Liga werden zu können, dafür aber ist viel Engagement von ihm und von uns nötig. Wir freuen uns sehr auf die Arbeit und glauben, dass auch er alles geben wird, um sich weiter zu entwickeln“, betont Cheftrainer Jari Pasanen. Er hat Weidner bereits ein umfangreiches Trainingsprogramm für den Sommer zur Verfügung gestellt, so dass Weidner gut vorbereitet Anfang August in Iserlohn eintreffen sollte.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
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(DEB/Nationalmannschaft) (PM) Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das erste Vorbereitungsspiel auf die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln (5. – 21. Mai) trotz einer couragierten Leistung seiner vier Debütanten und des ersten Länderspieltreffers von Neuling Jakob Mayenschein verloren. Das Team von Bundestrainer Marco Sturm unterlag am Donnerstag im Rahmen der Euro Hockey Challenge in der „Kristins Hall“ von Lillehammer Gastgeber Norwegen mit 1:5 (0:2, 1:2, 0:2). Am Samstag kommt es an gleicher Stelle zum zweiten Duell.
Pascal Zerressen, Jakob Mayenschein, Frederik Tiffels und Maximilian Kammerer dürften sich den 6. April 2017 dick in ihren Kalender eingetragen haben. Sturm ließ gleich alle vier Youngster gegen Norwegen erstmals in der Nationalmannschaft auflaufen. Mayenschein, Tiffels und Kammerer bildeten hierbei sogar eine gemeinsame Angriffsreihe. Zerressen gesellte sich in der Defensive derweil an die Seite seines erfahrenen Kölner Teamkameraden Christian Ehrhoff. Im Tor erhielt Timo Pielmeier den Vorzug vor Dennis Endras. Sinan Akdag, David Wolf, Philip Gogulla, Patrick Hager und Mathias Niederberger pausierten derweil absprachegemäß.
Die Gastgeber traten u.a. mit den beiden Ex-DEL-Profis Mathis und Ken-Andre Olimb an. Deren Teamkameraden Andreas Stene sowie Patrick Thoresen im Powerplay sorgten trotz eines ausgeglichenen ersten Abschnitts für die 2:0-Führung der Norweger. Im zweiten Drittel wurde die Leistungssteigerung der deutschen Auswahl belohnt: Ausgerechnet Debütant Mayenschein stand goldrichtig und fälschte einen Schlagschuss von Marco Nowak unhaltbar zum Anschlusstreffer ab. Kapitän Ehrhoff sicherte ihm standesgemäß den Puck. Kurz vor der zweiten Pause traf Norwegen jedoch zum dritten Mal. Mathis Olimbs Tor zum 4:1 zugunsten der Norweger kurz nach Wiederbeginn bedeutete die Vorentscheidung. Bruder Ken-Andre stellte mit dem 5:1 den Endstand her.
Nach einem freien Tag kommt es am Samstag (08.04.2017, 18:15 Uhr, ab 18:10 Uhr im Internet-Livestream bei SPORT1) zum zweiten Duell mit den Norwegern. Darüber hinaus überträgt der Sender per Live-Einstieg ab 19:15 Uhr im Free-TV. Alle weiteren sechs Spiele der Euro Hockey Challenge zeigt SPORT1 live im Free-TV.
Bundestrainer Marco Sturm: „Wir haben uns den Start in die Vorbereitung sicher anders vorgestellt und gesehen, dass wir aufgrund der längeren Pause der Spieler unseren Rhythmus noch nicht gefunden haben. Dennoch gab es auch einige positive Dinge. Mit meinen vier Debütanten bin ich zufrieden. Wir werden jetzt weiter arbeiten und uns Schritt für Schritt steigern.“
Tore: 1:0 Andreas Stene (4:32), 2:0 Patrick Thoresen (11:48/PP1), 2:1 Jakob Mayenschein (25:46), 3:1 Jonas Holos (38:16), 4:1 Mathis Olimb (40:33), 5:1 Ken-Andre Olimb (52:10)
Strafminuten: NOR 4 – GER 6
Zuschauer: 897
Deutschland: Pielmeier (Endras) – Ehrhoff, Zerressen; Uvira, Raedeke, Oppenheimer – Ebner, Reul; Plachta, Hospelt, Krämmer - M. Müller, Daschner; Kink, Höfflin, Holzmann – Nowak; Kammerer, Tiffels, Mayenschein.
(Foto Stefan Diepold)
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(DEL/Düsseldorf) PM Stürmer Leon Niederberger wird auch in der kommenden Saison in Düsseldorf auflaufen. Die Option im Vertrag des 21-Jährigen wurde beidseitig gezogen und sein Engagement bei der DEG somit um eine weitere Spielzeit verlängert. Wenige Wochen nachdem Nationalkeeper Mathias Niederberger für drei Jahre unterschrieben hat, bleibt damit auch sein jüngerer Bruder der DEG erhalten.
Stefan Adam, Geschäftsführer DEG Eishockey GmbH: „Leon ist ein talentierter Spieler, der immer dazulernen will und in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen möchte. Wir trauen ihm zu, dass er diesen bei uns machen kann und freuen uns, mit ihm einen weiteren gebürtigen Düsseldorfer in unseren Reihen zu wissen.“
Leon Niederberger: „Ich freue mich, dass ich in Düsseldorf bleiben kann. Ich möchte weiterhin die Chance ergreifen, mich hier positiv zu entwickeln und nach Möglichkeit dauerhaft ein Teil der DEL-Mannschaft sein.“ Der Sohn von DEG-Legende Andreas Niederberger feierte in der Saison 2015/16 sein DEL-Debüt. In der abgelaufenen Spielzeit erzielte er dann in Wolfsburg seinen ersten Treffer im Eishockey-Oberhaus, lief aber auch für die DEG-Kooperationspartner EC Bad Nauheim in der DEL 2 respektive die ESC Wohnbau Moskitos Essen in der Oberliga auf. Insgesamt absolvierte Leon Niederberger bislang 14 Partien in der DEL (ein Tor, ein Assist).
( Foto Birgit Häfner )
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(Sledge-Eishockey) (PM) Mit einem klaren Ziel vor Augen reist die deutsche Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft im Para Eishockey, die vom 12. bis 20. April 2017 in PyeongChang stattfindet. Trotz starker Konkurrenz möchte das Team unter die Top Fünf – damit es in einem Jahr zu den Paralympics nach Südkorea zurückkehren darf. Bisher war Deutschland erst einmal bei den Spielen vertreten: vor über einem Jahrzehnt, 2006 in Turin.
„Es war eine spannende Zeit, die ich nie vergessen werde. So viel Aufmerksamkeit wie 2006 ist sehr selten in unserer Sportart“, erinnert sich der damalige Coach Michael Gursinsky, der die Mannschaft auch heute noch als Co-Trainer begleitet und mit den ehemaligen Eishockey-Profis Andreas Pokorny (Cheftrainer) und Ian Wood (Teammanager) ein Gespann bildet. „Bundespräsident Horst Köhler war in der Kabine und hat uns in der Halle angefeuert, auch Wolfgang Schäuble war vor Ort. Das war eine fantastische Wertschätzung für unsere Jungs“, schildert Gursinsky.
Trotz der prominenten Unterstützung verpasste das deutsche Team im kleinen Finale gegen die USA knapp Bronze und wurde am Ende guter Vierter. „Wir hätten die Medaille gerne geholt, doch auch so war es ein geiles Erlebnis. Als Erinnerung hängt noch immer eine Bilder-Collage von damals in meinem Büro. Die Spiele sind also ständig präsent“, berichtet Jörg Wedde. Der 51-jährige Hannoveraner war genau wie Sebastian Disveld, Robert Pabst, Sven Stumpe sowie die beiden Rückkehrer Frank Rennhack und Udo Segreff bereits 2006 dabei – und kämpft nun um die erneute Teilnahme.
„Für manchen von uns wird es wohl der letzte Ritt, die letzte Chance auf die Paralympics. Wir sind richtig heiß darauf und wollen es unbedingt schaffen“, betont Wedde. 2010 und 2014 verpasste die deutsche Mannschaft die Spiele, scheiterte jeweils im Qualifikationsturnier. Es waren bittere Erfahrungen. Diesmal soll es so weit gar nicht kommen, denn die Teilnahme soll schon bei der Weltmeisterschaft in PyeongChang, und damit am Ort der Paralympics, unter Dach und Fach gebracht werden – so dass bei der zweiten und letzten Möglichkeit beim Turnier im Herbst nicht der ganz große Druck herrscht. „Wir haben einen guten Mix aus erfahrenen und jungen Spielern“, sagt Michael Gursinsky.
Auch die jüngsten Testspiele machen Mut. Gegen Schweden gab es in sechs Partien fünf Siege und auch Norwegen konnte erstmals seit 19 Jahren bezwungen werden. „Wir sind, auch durch die beiden Rückkehrer, stärker aufgestellt als bei der EM im Vorjahr und haben uns auf dem Eis sowie mental deutlich verbessert. Das Team funktioniert gut, wir haben die Qualität, um es zu den Paralympics zu schaffen“, sagt Sebastian Disveld. Und der 41-Jährige aus Achim bei Bremen fügt hinzu: „Das ist das große Ziel, dafür betreiben wir den ganzen Aufwand.“
Jörg Weddes Plan: „Erst die Paralympics – und dann gehe ich sportlich in Rente“
So steigt das deutsche Team am Samstag mit Zuversicht in den Flieger Richtung Südkorea. Doch es wird heiße Duelle auf dem Eis geben. „Die USA und Kanada sind die klaren Favoriten, dahinter ist alles offen. Jeder kann jeden schlagen. Es geht um viel – und es wird richtig zur Sache gehen. Die Jungs brennen dafür, das große Ziel gemeinsam zu erreichen“, sagt Michael Gursinsky. Um die begehrten drei Plätze hinter den beiden Favoriten kämpft die Mannschaft von Cheftrainer Andreas Pokorny mit Norwegen, Italien, Schweden und Südkorea. Gegen die Gastgeber trifft das Team zum Auftakt am 12. April um 19 Uhr Ortszeit – voraussichtlich vor ausverkaufter Halle. „Dann müssen wir auch vor dieser für uns ungewohnten Kulisse das abrufen, was wir uns in den vielen Lehrgängen und Testspielen erarbeitet haben. Unsere Entwicklung ist absolut positiv, die Paralympics-Teilnahme wäre für uns die Krönung“, betont Gursinsky.
Dieses Ziel hat auch Jörg Wedde fest im Visier. „Erst die Paralympics – und dann gehe ich sportlich in Rente“, schildert der 51-Jährige seine Pläne und ergänzt: „Das wäre so wichtig für die gesamte Sportart, damit die Leute sehen, was für ein geiler Sport Sledge-Eishockey ist, so dass hoffentlich neuer Nachwuchs nachkommt.“ Auch für die jungen Spieler im Team, für die es die Paralympics-Premiere wäre, sei es eine große Chance: „Sie spüren: Da liegt etwas Großes in der Luft, da kann ich dabei sein und Geschichte schreiben.“ Dafür muss die deutsche Mannschaft am besten schon bei der WM zwei Teams hinter sich lassen. Dann steht der ersehnten Rückkehr nach PyeongChang im März 2018 nichts mehr im Wege. Es wäre ein großartiges Erlebnis – nicht nur für Michael Gursinsky, Sebastian Disveld und Jörg Wedde.

Das deutsche WM-Aufgebot: Simon Kunst (30, Berlin, SC Langenhagen), Klaus Brzoska (45, Hamburg, Weserstars Bremen), Christian Pilz (33, Chemnitz, ESC Dresden Cardinals), Robert Pabst (42, Görlitz, Eislaufverein Niesky), Mathias Albanus (38, Uelzen/Niedersachsen, Weserstars Bremen), Sven Stumpe (41, Dortmund, Barbarians Kamen), Lucas Sklorz (21, Hameln, Barbarians Kamen), Hugo Rädler (38, München, ESV Dachau Woodpeckers), Frank Rennhack (27, Radebeul/Sachsen, Weserstars Bremen), Sebastian Disveld (41, Zeven/Niedersachsen, Weserstars Bremen), Jacob Wolff (39, Wittenberg/Sachsen-Anhalt, Weserstars Bremen), Jörg Wedde (51, Ölsburg/Niedersachsen, SC Langenhagen), Bernhardt Hering (25, Freiberg/Sachsen, ESC Dresden Cardinals), Christian Jaster (32, Düsseldorf, Wiehl Penguins), Udo Segreff (43, Hannover, SC Langenhagen), Ingo Kuhli-Lauenstein (24, Biedenkopf/Hessen, Wiehl Penguins).
Hintergründe zu den Sportlerinnen und Sportlern unserer Deutschen Paralympischen Mannschaft finden Sie unter www.deutsche-paralympische-mannschaft.de.
(Fotos Philipp Isling /DBS)
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Sledge-Eishockey gehört mit Sicherheit zur Königsklasse der Sportarten für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Spielregeln, Spielfeld, Spielverlauf und Kleidung entsprechen dem Eishockey. Anstelle der Fortbewegung auf Schlittschuhen kommen die Spieler auf Schlitten zum Einsatz.
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(DEL/Mannheim) PM Die Adler Mannheim haben im Hinblick auf die Saison 2017/18 eine weitere Personalentscheidung getroffen und den Vertrag mit Verteidiger Thomas Larkin um zwei Jahre verlängert.
Larkin, der die italienische und amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, kam im Februar 2017 von Medvescak Zagreb nach Mannheim. Für die Adler absolvierte der 1,96 Meter große und 100 Kilogramm schwere Rechtsschütze insgesamt zwölf Hauptrunden- und Playoff-Partien, in denen er zwei Assists verbuchte. Vor seiner Zeit in Zagreb, für die er 92 KHL-Spiele bestritt und zehn Scorerpunkte sammelte, stand er in Diensten der Springfield Falcons. In 88 AHL-Partien gelangen dem mittlerweile 26-Jährigen sechs Tore und 14 Assists.
Trainer Sean Simpson: „Thomas ist ein großgewachsener und gut ausgebildeter Verteidiger, der einen starken Aufbaupass spielt und unsere Defensive noch mehr stabilisiert. Er ist charakterlich einwandfrei und passt mit seiner vorbildlichen Arbeitseinstellung hervorragend in unsere Mannschaft.
( Foto Sörli Binder / AS-Sportfoto )

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(DEL/Wolfsburg) PM Sensationell! Die Grizzlys Wolfsburg haben es erneut geschafft und stehen zum zweiten Mal in Folge im Finale um die Deutsche Meisterschaft! In einem nervenaufreibenden sechsten Spiel der Halbfinalserie konnte die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Gross die Nürnberg Ice Tigers in eigener Arena mit 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) bezwingen und damit die Serie mit 4:2 für sich entscheiden. Im Finale wartet nun wie im vergangenen Jahr der EHC Red Bull München. Durch den Finaleinzug haben sich die Grizzlys erneut für die Champions Hockey League qualifiziert!
Die Grizzlys gingen im ersten Drittel sehr hohes Tempo und drückten von Beginn an auf den ersten Treffer. Bereits nach wenigen Sekunden hatte Jeff Likens (1. Spielminute) viel Pech, dass sein Schuss nur an den Pfosten ging. Aber die Fans der Grizzlys durften wenig später erstmals jubeln. Sebastian Furchner (7.) fälschte einen Schuss von Armin Wurm erfolgreich ab – 1:0 für den Vizemeister! Nürnberg fand bis dahin kaum statt, hatte dann im Powerplay aber eine Riesenchance zum Ausgleich. Felix Brückmann (10.) rettete spektakulär gegen Yasin Ehliz. Doch es waren die Grizzlys, die weiterhin das Spiel bestimmten. Folgerichtig fiel der zweite Treffer. Brent Aubins Schuss (16.) ging per Bogenlampe über Andy Jenike hinweg ins Tor der Ice Tigers.
Fauser fulminant
Die Defensive der Grizzlys arbeitete auch im Mittelabschnitt geschickt und unterband die Angriffe der Franken bereits in der neutralen Zone. Schockmoment dann rund fünf Minuten vor Drittelende. Linienrichter Robert Schelewski geriet in einen Zweikampf und blieb zunächst regungslos am Boden liegen. Die Schiedsrichter leiteten die Partie fortan ohne ihren Kollegen weiter. Gute Besserung an dieser Stelle an Robert Schelewski. Die Grizzlys standen nach dieser Aktion kurze Zeit mit zwei Spielern mehr auf dem Eis. Jedoch fand der Vizemeister keine Lücke gegen die gut verteidigenden Gäste, bis Gerrit Fauser sich ein Herz fasste und die Scheibe hart und platziert in die Maschen beförderte. Mit der aufgrund des ersten Abschnittes hochverdienten 3:0-Führung ging es in die zweite Pause.
Starke Leistung bringt das Finale
Pech für die Grizzlys kurz nach Wiederbeginn. Zunächst mit zwei Spielern weniger auf dem Eis verteidigten die Niedersachsen stark. Bei Vier gegen Vier setzte Jimmy Sharrow (43.) den Puck dann an den Pfosten – erneut Pech für den Vizemeister. Aber die Spielweise der Grizzlys ließ die Franken nicht zur Entfaltung kommen. Die Sekunden rannen dahin, der zweite Finaleinzug in Serie war am Ende nur noch Formsache. Erneut hat die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Gross Großes geleistet. Im Finale soll nun der goldene Schlusspunkt gesetzt werden.
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(DEB) Die U18-Nationalmannschaft hat das letzte Vorbereitungsspiel zur 2017 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft verloren. Im Bundesleistungszentrum in Füssen unterlag das Team von Trainer Steffen Ziesche der französischen U18-Nationalmannschaft mit 3:2 (1:1, 1:1, 1:0).
Die DEB-Auswahl startete gut in die Partie und ging durch Sebastian Streu nach nicht einmal drei Minuten in Führung. Die ersten 20 Minuten waren insgesamt von hektischen Aktionen und wenig Spielfluss auf beiden Seiten geprägt. Frankreich kam durch einen individuellen Fehler kurz vor der Drittelpause zum Ausgleich und drehte das Spiel im zweiten Abschnitt. Umso länger die Begegnung dauerte, desto besser fand die deutsche U18 Nationalmannschaft zu ihrem Spiel. Folgerichtig gelang in Überzahl der Ausgleich durch Nicolas Appendino. Das letzte Drittel gehörte dem deutschen Team, nur die Chancenverwertung und die Konzentration im Abschluss ließen zu wünschen. Fünf Minuten vor dem Ende gelang den Franzosen dann etwas glücklich der Siegtreffer.
Steffen Ziesche, Bundestrainer U18-Nationalmannschaft: „Leider haben wir am Tag der Nominierung nur schwer ins Spiel gefunden. Frankreich hatten wir genauso erwartet: aggressiv und laufstark. Heute waren wir zu aufgeregt und haben zu viele einfache Fehler gemacht. Das letzte Drittel war dann besser. In den nächsten Trainingseinheiten bis Freitag werden wir nun an den Details und der Taktik arbeiten um optimal vorbereitet in die Weltmeisterschaft zu starten.“
Am Dienstag reist die U18 Nationalmannschaft nach Bled (Slowenien) und startet dort am Freitag mit dem ersten Spiel der Weltmeisterschaft gegen Frankreich ins Turnier. Alle informationen zur 2017 IIHF U18 Weltmeisterschaft gibt es unter http://wm18ia2017.iihf.com/en/. Der Livestream zum Turnier: https://www.youtube.com/channel/UCnlsT4FbfuKJncQPHH5uC5g
Tore:
2:46 GER Sebastian Streu (ohne Assist)
18:53 FRA Enzo Guebey (ohne Assist)
27:17 FRA Alexandre Texier (ohne Assist)
35:31 GER Nicolas Appendino (Dominik Bokk) PP1
55:16 FRA Alexandre Texier (Jules Gallet)
Strafen: GER: 8 Minuten FRA: 8 Minuten
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
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(DEL/Ingolstadt) PM Die beiden Stürmer Danny Irmen und Martin Buchwieser werden in der kommenden Saison nicht mehr für den ERC Ingolstadt auflaufen. Offen ist weiterhin der Verbleib des Angreifers Darryl Boyce.
Die Abgänge
Der ERC hatte sich nach dem Aus in der ersten Playoffrunde bereits von neun Spielern getrennt. Nach Gesprächen steht nun auch der Abschied von Irmen und Buchwieser fest. Der ERC Ingolstadt bedankt sich bei den beiden für ihren Einsatz und wünscht ihnen für die sportliche und private Zukunft alles Gute. Irmen stieß 2015 von Hockey Thurgau (NLB) zum ERC. Der 32-jährige US-Amerikaner kam nach einem schwächeren ersten Jahr im zweiten Jahr auf und erwies sich mit 19 Saisontoren neben Thomas Oppenheimer als bester Torschütze. Im November 2016 wurde er von den Fans als "Panther des Monats" gewählt. Buchwieser schloss sich 2016 den Panthern an, nachdem sein Club Hamburg Freezers den Betrieb eingestellt hatte. Der 27-jährige Garmisch-Partenkirchener gilt als harter Arbeiter. Er erzielte für die Panther vier Tore und dreizehn Vorlagen in 53 DEL-Spielen.
Ob Darryl Boyce beim ERC bleibt, ist derzeit noch unklar. Der 32-jährige Kanadier kam vor einem Jahr von JYP Jyväskylä (Finnland) nach Ingolstadt. Der kampf- und technisch starke Center erzielte elf Tore und 20 Assists in 48 DEL-Partien. Club und Spieler verständigten sich darauf, die Gespräche zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.
( Foto ERC Ingolstadt )
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(DEL/München) PM Der EHC Red Bull München steht erneut im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Im fünften Spiel der Best-of-Seven-Serie gegen die Eisbären Berlin gewannen die Münchner mit 2:1 nach Verlängerung (0:1|1:0|0:0|1:0) und feierten damit den notwendigen vierten Sieg. Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion sorgten Frank Mauer und Siegtorschütze Michael Wolf in der Overtime für die zweite Finalteilnahme nacheinander. Das erste Finalspiel findet am Sonntag, den 9. April um 16.45 Uhr im Olympia-Eisstadion statt.
Die Red Bulls kamen druckvoll aus der Kabine und verzeichneten durch Kapitän Michael Wolf in der 2. Minute die erste große Chance. In der Folge erspielten sich die Isarstädter durch aggressives Pressing weitere gute Möglichkeiten. Gegen Mitte des ersten Drittels fanden die Berliner besser in die Partie, Bruno Gervais traf allerdings nur den Außenpfosten (10.). Besser machte es Laurin Braun, der nach einem Abwehrfehler der Münchner für die Gästeführung sorgte (14.). Weitere Chancen auf beiden Seiten blieben im Anschluss ungenutzt.
Auch den zweiten Abschnitt begannen die Roten Bullen offensiv, Mads Christensen verpasste nur knapp (21.). Nach 25 Minuten erhielt Konrad Abeltshauser eine Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen hohen Stocks. Die zum Teil doppelte Unterzahl überstanden die Red Bulls auch dank Keeper Danny aus den Birken aber unbeschadet. Danach erzielte Frank Mauer per Alleingang den Ausgleich (33.). Im Anschluss entwickelte sich ein intensiver Playoff-Fight.
Im Schlussabschnitt verteidigten beide Teams kompakt. In der 49. Minute musste die Partie aufgrund eines Feueralarms für etwa 15 Minuten unterbrochen werden. Nach Wiederbeginn drückte die Mannschaft von Don Jackson auf die Führung, in der 52. Minuten hatte Jon Matsumoto die beste Möglichkeit für die Gastgeber. In den letzten Minuten überstanden die Red Bulls durch viel Einsatz ein weiteres Unterzahlspiel.
Die Verlängerung war von Taktik geprägt. Bei den wenigen Möglichkeiten, unter anderem von Kyle Wilson und Derek Joslin, waren beide Keeper zur Stelle. In der der 72. Minute erlöste Kapitän Michael Wolf seine Mannschaft und schoss die Red Bulls in Überzahl nach einem Querpass ins Finale.
Michael Wolf: "Es war ein sehr intensives Spiel, beide Teams haben diszipliniert gespielt. Berlin hat es nicht umsonst ins Halbfinale geschafft, sie waren wie erwartet ein schwerer Gegner. Wir waren aber gut eingestellt und stehen jetzt verdient im Finale. Es ist ein tolles Gefühl, aber am Sonntag geht es wieder von vorne los."
Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Eisbären Berlin 2:1 (0:1|1:0|0:0|1:0)
Tore:
0:1 | 13:45 | Laurin Braun
1:1 | 32:18 | Frank Mauer
2:1 | 71:16 | Michael Wolf
Zuschauer
6.142
(Foto Gepa Pictures)

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(DEL/Nürnberg) (CG)
Die Serie zwischen den THOMAS SABO Ice Tigers und den Grizzyls Wolfsburg geht nach einem 4:1 Erfolg der Ice Tigers weiter. Die Nürnberger lieferten eine souveräne Leistung ab und zwangen Wolfsburg mit körperlichem Spiel zu Fehlern.
Die mit Andy Jenike im Tor startenden Franken fanden sich bereits nach 52 Sekunden in Unterzahl spielend, eine Situation, die man aus dem Spiel am Freitag in Wolfsburg gut kannte. Die Strafe gegeben Brandon Prust konnte jedoch ohne Schaden überstanden werden. Einen Check von Björn Krupp beurteilten die Unparteiischen als fair, so dass Nürnberg trotz eines kurzfristig benommenen Patrick Reimers nicht in Überzahl agieren durfte (3.).
Die Ice Tigers hatten in der Folge mehr Spielanteile und gingen in der 6. Spielminute verdient in Führung. Einen schlechten Wolfsburger Wechsle nutzte Danny Syvret für einen schnellen Pass zu Brandon Prust. Dieser setzte Marco Pfleger ein, welcher seine Farben durch einen zielgenauen Handgelenkschuss in den Winkel in Führung brachte (6.). Fortan dominierte Nürnberg das restliche Drittel, verpasse es aber, wie so häufig in dieser Serie, die Überlegenheit in Tore umzusetzen.
Selbst beste Chancen wie durch Marco Pfleger (10.) oder den Altmeister Steven Reinprecht (14.) verhinderte der gut aufgelegte Wolfsburger Schlussmann Felix Brückmann. So ging es mit einem für die Grizzlys schmeichelhaften 1:0 in die erste Pause.
Nach der Unterbrechung zeigte sich Wolfsburg verbessert und verhinderte, dass die Ice Tigers eine Überzahlsituation zu Beginn des zweiten Drittels nutzen konnten um Druck auszuüben. Gerade wieder komplett konterten die Grizzlys über Brent Aubin und Jermey Dehner, welcher den Puck knapp nicht im Nürnberg Kasten unterbringen konnte (23.).
Quasi im Gegenzug gewann David Steckel einen Zweikampf gegen zwei Grizzlys an der Bande hinter dem Wolfsburger Tor, spielte auf Brandon Prust, dieser leitete den Puck weiter auf Marco Pfleger im High-Slot, welcher zum zweiten Mal an diesem Abend aus dem Handgelenk genau zielte und auf 2:0 erhöhte (24.). Nur 86 Sekunden später spielte Brandon Segal die Hartgummischeibe auf Phillipe Dupuis, welcher mit viel Energie vor das Wolfsburger Tor zog, die Scheibe gekonnt mitnahm und aus spitzem Winkel in das weit offene Tor einschob (25.).
In der 32. Spielminute schaffte Wolfsburg den Anschluss. Nürnberg hatte, wie bereits in den vorherigen Spielen, schwierigkeiten die Scheibe aus dem war aber beim nächsten Nachschuss von Philip Riefers machtlos. (32.). Bis zur zweiten Unterbrechung drückte Wolfsburg stark und war dem 3:2 unter anderem durch einen Pfostentreffer sehr Nahe.
Das letzte Drittel des Spiels begann mit einer 4vs4 Situation, welche Nürnberg bereits nach 28 Sekunden für den Insurance Maker nutzen konnte. Reimer ging einer von ihm selbst tief gespielten Scheibe hinterher und spielte diese quer auf den mitgelaufenen Jesse Blacker, der Brückmann mit einem Direktschuss überwinden konnte (41.).
Das Tor verlieh den THOMAS SABO Ice Tigers die nötige Sicherheit um Wolfsburg keine gefährlichen Chancen zu gewähren und selbst mit Nadelstichen zu guten Möglichkeiten zu kommen. Durch die konzentrierte defensive Leistung endete das Spiel mit 4:1 für Nürnberg, so dass die Serie weiter geht.
Am Dienstag um 19 Uhr treffen sich die Ice Tigers und die Grizzlys zum sechsten Mal in der Serie. Ice Tigers Coach Rob Wilson kündigte in der Pressekonferenz nach dem Spiel an, dass man alles versuchen werde, um die Serie nochmal nach Nürnberg zurückzuholen.
Spiel vom 02.04.2017
THOMAS SABO Ice Tigers - Grizzlys Wolfsburg 4:1 (1:0|2:1|1:0)
Tore:
1:0 |7.|Marco Pfleger (Brandon Prust, Danny Syvret)
2:0 |24.|Marco Pfleger (Brandon Prust, David Steckel)
3:0 |26.|Phillipe Dupuis (Brandon Segal)
3:1 |32.|Philip Riefers (Brent Aubin, Mark Voakes)
4:1 |41.|Jesse Blacker (Patrick Reimer, Steven Reinprecht)
Zuschauer:
7.672
(Foto Birgit Eiblmaier / eishockey-online.com)
(Bericht Christian Göbel / eishockey-online.com)

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(DEB) Die U18-Nationalmannschaft hat das erste Vorbereitungsspiel zur IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft verloren. Im Bundesleistungszentrum in Füssen unterlag das Team von Trainer Steffen Ziesche der dänischen U18-Nationalmannschaft mit 0:1 nach Verlängerung.
Die DEB-Auswahl startete gut in die Partie, schwächte sich allerdings durch drei Strafen in den ersten zehn Minuten. Die Überzahlsituationen konnten die Dänen jedoch nicht zum Torerfolg nutzen. In der Folge erarbeiteten sich die deutschen U18-Nationalspieler ein Übergewicht an Chancen und konnten mehr Spielanteile verbuchen. Doch zu einem Torerfolg reichte es auch für die deutsche Auswahl nach nicht. Der dänische Goalie Mads Sogard und der Deutsche Tobias Ancicka verdienten sich am Abend Bestnoten. Die DEB-Auswahl ging durch eine Strafe aus dem Schlussdrittel in Unterzahl in die Verlängerung. Diesen Vorteil nutzten die Dänen bereits nach 18 Sekunden und sicherten sich durch das Tor von Soren Dietz-Larsen den 1:0-Erfolg im WM-Vorbereitungsspiel. Als zweiter Gegner steht der U18-Nationalmannschaft am Montag ab 18:00 Uhr die französische Auswahl gegenüber.
André Dietzsch, Team Manager U18-Nationalmannschaft: „Wir haben heute ein gutes Vorbereitungsspiel gesehen. Leider konnten wir aus dem besseren Schussverhältnis keinen Profit schlagen und verloren dann letztlich durch den Overtime-Treffer. Wir stecken mitten in der WM-Vorbereitung und können auf das Spiel trotz des Ergebnisses aufbauen. Bereits am Montag wartet mit der französischen Auswahl der nächste Gradmesser und WM-Gegner auf uns.“
60:18 Tor DEN 1:0 Soren Dietz-Larsen - Emil Marcussen (PP)
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(DEL/Ingolstadt) PM Der ERC Ingolstadt hat Mittelstürmer Jacob Berglund verpflichtet. Der 25-jährige Schwede kommt vom Schweizer NLB-Team Red Ice und unterschrieb für die Saison 2017/18.
„Jacob ist ein gut ausgebildeter Zwei-Wege-Stürmer“, sagt ERC-Cheftrainer Tommy Samuelsson. „Er ist stark mit dem Puck und offensiv kreativ. Er geht auch in die Gegenden, in die man gehen muss, um Tore zu erzielen.“ In der abgelaufenen Saison kam Berglund auf 27 Tore und 45 Vorlagen in 53 Spielen. Damit war er einer der besten Scorer der zweiten Schweizer Liga. „Was ich an Jacob schätze: Er nimmt neue Herausforderungen an und will sich immer weiter steigern“, sagt Samuelsson. Seinen Durchbruch feierte Berglund bei Storhamar, mit dem er 2015/16 in der Champions Hockey League als Außenseiter sensationell bis ins Achtelfinale vorstieß. Der Angreifer (185cm, 92kg) wurde im selben als Norwegens Spieler des Jahres ausgezeichnet.
„In Norwegen habe ich hart an meinen Schwächen gearbeitet und mein Spiel weiterentwickelt“, sagt der ERC-Neuzugang. „Das hat meine Karriere richtig ins Rollen gebracht. In der Schweiz hatte ich ein sehr gutes Jahr und ich freue mich jetzt auf die Deutsche Eishockey Liga.“ Berglund hatte die DEL schon einige Jahre im Blick: „Das ist eine gute Liga. Ich möchte der Mannschaft helfen. Zum einen im Angriff, aber auch durch Schüsse blocken, an der Bande arbeiten und so weiter. In Schweden kriegt man das von klein auf beigebracht: Du kannst nicht nur offensiv spielen – du fängst mit der Defensive an.“ Jacob Berglund wird beim ERC Ingolstadt im Trikot mit der Nummer 12 auflaufen.
( Foto eishockey-online.com / Archiv )
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(DEB/Nationalmannschaft) Bundestrainer Marco Sturm hat für die beiden Partien im Rahmen der Euro Hockey Challenge in Norwegen gegen den Gastgeber (Donnerstag, 06.04., 19 Uhr, Samstag, 08.04., 18:15 Uhr; jeweils im Internet-Livestream bei SPORT1) in Lillehammer mit dem 21 Jahre alten Angreifer Frederik Tiffels den vierten Debütanten in sein Aufgebot berufen.
„Er ist ein junger und schneller Spieler, dessen Entwicklung ich in den vergangenen beiden Spielzeiten genauer verfolgt habe und der sich jetzt eine Chance verdient hat“, sagte Sturm und ergänzte: „Frederik hat in unseren Nachwuchs-Auswahlmannschaften stets gute Leistungen gezeigt. Er kann sich genauso wie Pascal Zerressen, Jakob Mayenschein und Maxi Kammerer empfehlen.“
Der gebürtige Kölner durchlief den Nachwuchs des Krefelder EV, des Kölner EC und der Jungadler Mannheim, bevor er zur Saison 2012/2013 nach Nordamerika wechselte und in den vergangenen drei Spielzeiten für das Collegeteam der Western Michigan University in der National Collegiate Athletic Association (NCAA) stürmte. Während seiner Zeit bei der U20 Nationalmannschaft spielte Tiffels u.a. an der Seite von Leon Draisaitl, Dominik Kahun, Fabio Pfohl oder Jonas Müller.
Unterdessen musste Christoph Ullmann (Adler Mannheim) seine Teilnahme an der Vorbereitung und der Heim-WM aufgrund einer leichten Blessur an der linken Schulter absagen. Das teilte der Routinier dem Bundestrainer am Wochenende mit. „Ich bin trotz der Pause seit dem Playoff-Aus leider immer noch nicht bei 100 Prozent. So kann ich der Nationalmannschaft nicht helfen. Es ist daher besser, die Verletzung im Sommer auszukurieren und Platz für einen gesunden und fitten Spieler zu machen“, sagte Ullmann.
Am kommenden Montag, 3. April, beginnt die erste Vorbereitungsphase auf die Heim-WM (5. – 21. Mai 2017) in Köln.
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(DEL/Wolfsburg) PM Die Grizzlys Wolfsburg konnten auch ihr zweites Halbfinal-Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers gewinnen. Vor 4.503 begeisterten Zuschauern und Fans in der ausverkauften Eis Arena siegte die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Gross mit 4:3 (1:0, 2:2, 1:1). Damit führen die Niedersachsen in der Best-of-Seven-Serie mit 3:1 und brauchen noch einen Sieg zum erneuten Einzug ins Finale. Am Sonntag (14.00 Uhr | Arena Nürnberger Versicherung) folgt das fünfte Spiel.
Die Grizzlys kamen druckvoll aus der Kabine und hatten direkt Pech, dass ein Schuss von Jeremy Dehner (4. Spielminute) nur am Pfosten landete. Nach einigen gefährlichen Versuchen bei doppelter Überzahl – die Ice Tigers versuchten es überwiegend mit Härte als Systemelement – setzte Brent Aubin (15.) zu einem Riesensolo an. Vorbei an der gesamten Verteidigung schloss er letztlich auch an Jochen Reimer vorbei ab ins Tor der Franken – 1:0 Grizzlys! Kurz darauf verpasste Jeff Likens (16.) den zweiten Treffer nur knapp. Nürnberg hingegen kam erst gegen Ende des Drittels zu wirklich zwingenden Chancen, so durch Steven Reinprecht (19.), der am klasse reagierenden Felix Brückmann scheiterte.
Karachun mit Tor-Debüt
Der Mittelabschnitt begann traumhaft aus Sicht des Vizemeisters. Tyler Haskins (25.) ging ein weiteres Mal voran und stellte mit seinem Treffer auf 2:0. In der Folge bekamen die Gäste etwas mehr Zugriff und vergaben durch Steven Reinprecht (29.) ihre bis dato beste Möglichkeit. Noch vor der Pause brandete zum dritten Mal großer Jubel auf. Und das 3:0 sollte etwas ganz Besonderes sein: Youngster Alexander Karachun (37.) erzielte sein überhaupt erstes DEL-Tor. Doch die Ice Tigers blieben dran: Zunächst verkürzte Philippe Dupuis (38.) auf 1:3. Nur 29 Sekunden später traf Brandon Segal zum 2:3 – das Spiel war somit wieder offen.
Erneuter Krimi
Die Ice Tigers gingen mit einem Spieler mehr ins letzte Drittel, ließen diese Gelegenheit jedoch ungenutzt. Wenig später scheiterte Philippe Dupuis (45.) am glänzend reagierenden Felix Brückmann. Auf der Gegenseite war Jochen Reimer aufmerksam, als Patrick Seifert (46.) zum Nachschuss ansetzen wollte. Die Partie blieb hochspannend, bis Robbie Bina (50.) die Hartgummischeibe ansatzlos in den Torwinkel schlenzte – 4:2! Ebenso trocken war danach sein Torjubel – typisch für den smarten Verteidiger. Aber erneut waren die Gäste um keine Antwort verlegen. Nach Strafe gegen die Grizzlys nutzte Rob Schremp (53.) die Überzahl zum 3:4. Bis zum Ende hieß es also: Luft anhalten! Die Grizzlys-Fans unterstützten ihr Team mit großer Hingabe und halfen dabei, dass der dritte Sieg am Ende unter Dach und Fach gebracht wurde.
(Foto Britta Koglin)
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(DEL/Berlin) (Tom Kanzock) Der EHC Red Bull München gewinnt Spiel 4 im Halbfinale gegen die Eisbären Berlin mit 1:3 (0:0; 1:2; 0:1) und geht in der Serie mit 3:1 in Führung. Die Berliner scheiterten im vierten Spiel vor allem an sich selbst.
Spiel 4 zwischen im Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zwischen den Eisbären Berlin und dem EHC Red Bull München. Die Bayern gingen unverändert in das vierte Duell. Beim Rekordmeister kehrten Spencer Machacek und Kai Wissmann in den Kader zurück, Jens Baxmann und Barry Tallackson mussten zusehen.
München begann mit der 2:1 Serien-Führung und dem 5:1 vom Dienstag im Rücken schwungvoll. Die Eisbären taten sich im Spiel nach vorne zu Beginn schwer. Gute fünf Minuten benötigten die Berliner um einen Weg zu finden, die neutrale Zone schnell zu überbrücken und zu einigen Chancen zu kommen. Die besseren Chancen hatte in den ersten zehn Minuten jedoch der Titelverteidiger durch Michael Wolf, Steve Pinizzotto und Jerome Flaake.
Nach überstandener Unterzahlsituation, in der München der Führung ein paar Mal sehr nah kam, hatten die Berliner die beste Chance des ersten Drittels. Nick Petersen scheiterte mit der Rückhand am Pfosten der Red Bulls (14.). Berlin hatte nun wieder mehr vom Spiel. In der 17. Minute zog Jonas Müller dann über rechts in die Zone, legte sich die Scheibe wieder auf die Vorhand und lupfte sie über die rechte Schulter von Danny aus den Birken in das lange Eck – zur 1:0 Führung der Eisbären.
Die Führung der Eisbären nach 20 Minuten, war aufgrund des starken Beginns der Münchener sicher etwas schmeichelhaft, auch wenn Berlin sich zur Mitte des ersten Drittels steigern konnte.
Die Berliner kamen mit mehr Schwung aus der ersten Pause. Charles Linglet und Spencer Machacek hatten zwei große Möglichkeiten die Führung noch vor der 25. Minute auszubauen. München konnte selten für Entlastung sorgen. Spätestens zur dreißigsten Minute war hatten sich die Berliner die Führung mehr als verdient. Besonders die Reihe um Darin Olver, Petersen und Linglet sorgte für viel Gefahr im Berliner Angriff. Vier Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels rächte sich die schwache Chancenverwertung der Eisbären. Wie aus dem Nichts traf John Matsumoto nach Vorarbeit von Konrad Abeltshauser zum 1:1 Ausgleich. Die Eisbären verloren den Faden und hätten sich wohl gern mit dem Ausgleich in die Pause geschleppt. Derek Joslin hatte in der 39. Minute allerdings etwas dagegen und bescherte München die 1:2 Pausen-Führung nah 40 Minuten.
Das dritte Drittel begann etwas schleppend. Für große Gefahr konnten die Berliner nicht sorgen. Selbst als Richie Regehr für vier Minuten auf die Strafbank musste und die Eisbären für längere Zeit in Überzahl waren, konnten sie keine klare Torchance erspielen. München spielte die Führung erneut souverän runter, für den Schlusspunkt sorgte Steve Pinizzotto in der 60. Minute in den leeren Kasten der Eisbären. München hat nun am Sonntag die Chance, das Finalticket zu buchen und so dem Ziel „Titelverteidigung“ einen großen Schritt näher zu kommen.
Tore: 1:0 (17.) Jonas Müller (DuPont); 1:1 (36.) John Matsumoto (Abeltshauser); 1:2 (39.) Derek Joslin (Christensen, Smaby); 1:3 (60. ENG) Steve Pinizzotto
(Foto Gepa Pictures)

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(DEB) PM Insgesamt acht Clubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und der DEL2 sowie drei Vereine aus der Oberliga Süd haben die Bestwertung im Rahmen des „5-Sterne-Nachwuchsprogramms“ des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) erreicht. An der Zertifizierung ihrer Nachwuchsarbeit hatten alle 52 Vereine der vier höchsten deutschen Spielklassen im deutschen Eishockey teilgenommen.
In der DEL erhielten die Eisbären Berlin, die Kölner Haie, die Krefeld Pinguine, die Düsseldorfer EG, die Iserlohn Roosters, die Adler Mannheim und die Augsburger Panther fünf Sterne. Aus der DEL2 kommen die Dresdner Eislöwen dazu, aus der Oberliga Süd der EV Regensburg, der EC Bad Tölz und der EV Landshut. Nachdem im ersten Jahr noch acht Standorte die Bestwertung schafften, zogen in diesem Jahr mit Iserlohn, Bad Tölz und Regensburg gleich drei Vereine nach.
Im Rahmen des Programms wird die Nachwuchsarbeit der Clubs und Vereine auf Basis eines umfangreichen Anforderungskatalogs durch die DEB-Vereinsbetreuer bewertet. Kriterien dabei sind u.a. die tatsächliche Eiszeit für Nachwuchsspieler, deren Vorort-Betreuung durch qualifizierte Trainer sowie die Qualität der Trainingsinhalte. Das gesamte Programm ist ein zentrales Element im DEB-Sportkonzept POWERPLAY 26.
Stefan Schaidnagel, Bundestrainer Wissenschaft und Ausbildung: „Ziel ist es, gemeinsam mit den Vereinen die nötigen strukturellen Voraussetzungen für eine nachhaltig erfolgreiche Nachwuchs-Entwicklung zu erarbeiten und flächendeckend zu etablieren. Dieses Programm verlangt den Vereinen sehr viel ab. Auch deshalb ist die Motivation und Leistungsbereitschaft aller teilnehmenden Clubs besonders zu loben. Unsere Aufgabe ist es nun, die Bewertungskriterien ständig zu optimieren.“
Ernst Höfner, Cheftrainer Vereinsbetreuung und Talentförderung: „In dieser Saison haben wir mehr als 170 Vereinsbesuche absolviert. Dabei wurden von den Clubs 82 Kids Days sowie 25 Girls Days umgesetzt. Bei den 300 Aktionen mit Schulen und Kindergärten auf und neben dem Eis war und ist es unser Hauptziel, Kinder zum Eishockey zu bringen.“
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