Negativtrend gestoppt: Schwenninger Wild Wings besiegen Nürnberg

 

PENNY-DEL (Schwenningen/BM) Mit voller Kapelle ging es für die Wild Wings nach Nürnberg. Nach der Niederlage in Frankfurt waren die Schwarzwälder auf Wiedergutmachung aus. Auch die Ice Tigers kamen mit zwei Niederlagen im Gepäck auf das Eis, wo auf Seiten der Franken, Jack Dougherty sein Comeback feierte. Nach einem starken Auftaktdrittel der Neckarstädter wurde das Spiel zum letzten Drittel nochmals spannend. Schwenningen ließ aber nichts anbrennen und siegte am Ende mit 4:1.

 

 

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Archivbild: citypress 


 

Frühe Führung für Schwenningen


Schwenningen kam motiviert aus der Kabine und setzte gleich zu Beginn eine Duftmarke: Filip Reisnecker bekam einen Abpraller und netzte nach nur 14 Sekunden zur Führung ein. In der Folge kannte das Spiel nur eine Richtung, so hatten Zach Senyshyn und Daniel Pfaffengut die Möglichkeit einen Treffer nachzulegen. Auch im weiteren Verlauf gaben die Wild Wings den Ton an. Nürnberg bekam in Überzahl die Chance das Spiel wieder auf Null zu stellen, aber auch hier ließen die Neckarstädter nichts zu. Die beste Ice Tigers-Chance besaß Dane Fox kurz vor Drittelende.

 

Tore auf beiden Seiten


Die Franken starteten mit einem Powerplay in das Drittel. Beherzt hielten die Schwenninger weiter den Puck vom eigenen Tor fern. Im Gegenzug jubelte dann wieder das Team von Steve Walker. Zunächst scheiterte Daniel Pfaffengut an Leon Hungerecker im Tigerstor. Im Nachschuss traf dann ausgerechnet Bruder Phil Hungerecker.

 

Fast hätte Schwenningen sogar nochmal nachlegen können, Tyson Spink verzog aber. Mit zunehmender Spielzeit kamen die Gastgeber besser in die Partie. Strafen auf beiden Seiten ließen beide Teams zunächst ungenutzt. Vier Minuten vor der Pause jubelte dann aber Nürnberg. Charlie Gerard hatte den Puck an die Maske von Joacim Erkisson bugsiert, von wo der Puck ins Tor sprang.


Die letzten 20 Minuten


Nach fünf gespielten Minuten im Schlussabschnitt kamen die Wild Wings erneut in den Genuss eines Powerplays. Die beste Möglichkeit hatte dabei Nürnbergs Dane Fox per Alleingang, sein Versuch wurde aber vom erneut stark agierenden Joacim Eriksson vereitelt. Gerade als Nürnberg zur Schlussoffensive ansetzen wollten, machte sich Daniel Neumann auf und davon. Bei einem Alleingang war der junge Schwenninger nicht zu stoppen und brachte am Ende den Puck sogar noch über die Linie.

 

Vier Minuten vor dem Ende nahm Tom Rowe die Auszeit und seinen Torhüter für den sechsten Feldspieler vom Eis. Schwenningen behielt den kühlen Kopf und kam in Person von Alexander Karachun dann auch noch zum Empty-Net-Tor.

 


Nach einem starken Auftaktdrittel machten es die Wild Wings nochmal unnötig spannend. Konnte man aus den ersten 20 Minuten zwar mit einer Ein-Tore-Führung in die Pause gehen, musste man den Gästen zu diesem Zeitpunkt die mangelnde Chancenverwertung ankreiden. Am Ende feierten die Schwarzwälder einen - über weite Strecken - ungefährdeten Sieg.

 

Stimmen zum Spiel:


Leon Hungerecker: "Wir sind die Heimmannschaft und wollen eigentlich schnell rauskommen. Leider hat dann Schwenningen genau das umgesetzt, was wir machen wollten. Die kamen raus wie die Feuerwehr.."

 

Phil Hungerecker: "Wir haben es nach dem 2:1 ein bisschen zu locker angehen lassen. Trotzdem war es ein ganz solides Spiel von uns."

 

Spiel vom 06.10.2023: Nürnberg Ice Tigers - Schwenninger Wild Wings

 

Tore:

0:1 |01.|Filip Reisnecker (Trivellato / Olimb)
0:2 |24.|Phil Hungerecker (Pfaffengut / Neumann)
1:2 |37.|Charlie Gerard (Barratt / Weber)
1:3 |51.|Daniel Neumann (Pfaffengut / Hungerecker)
1:4 |58.|Alexander Karachun (Olimb / Görtz)

 

Zuschauer:
4.155

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Grizzyls drehen Spiel gegen Adler

 

PENNY-DEL (Wolfsburg/MH) Am siebten Spieltag traten die Adler zum Auswärtsspiel in Wolfsburg an. Adler Coach Lundskog nahm nur geringfügige Änderungen an seinem Lineup vor. Holzer kam wieder für Gildon ins Team und Eisenmenger für Wolf. Wolfsburg wollte unbedingt den Anschluss an die Tabellenspitze halten.

 

 

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( Foto City-press )

 


 

 

Torloser Beginn

 

Wenig spektakulär verliefen die ersten Minuten. Zwar war das Tempo hoch, doch Torchancen waren Mangelware. Außer ein paar Schüssen zum warm werden, bekamen Tiefensee und Strahlmeier nichts zu tun. Erst als Schinko von der Seite auf Tiefensee zu fuhr und kurze Zeit später Möser einen Schuss abfeurte, der dann abgefälscht wurde, war es das erste Mal etwas gefährlicher vor dem Adler Tor.

 

Der Mannheimer Goalie war auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels etwas mehr gefordert. Auch ein zweites Mal scheiterte der Ex-Adler Möser am jungen Torwart der Gäste. Nicht unverdient wäre zu diesem Zeitpunkt eine Führung der Gastgeber gewesen, zumal nur wenige später auch Feser einen Alleingang etwas kläglich versiebte, als er den Puck klar übers Gehäuse schlenzte. Auch Beaudin konnte bei seiner feinen Einzelaktion knapp drei Minuten vor dem Ende den Puck nicht im Tor unterbringen. Keinesfalls war es so, dass nur die Grizzlys spielten, aber Mannheim tat sich schwer sobald sie über die blaue Linie kamen und viele Torschüsse gingen am gegnerischen Gehäuse vorbei.

 

 

Mannheim findet einen Weg

 

Nach nur 17 Sekunden im zweiten Drittel hatten die Kurpfälzer schon zwei gute Chancen auf ihrem Konto. Vey konnte einen Bauerntrick nicht an Strahlmeier vorbei bringen und Murray hatte eine gute Schussgelegenheit, die jedoch entschärft wurde. Mannheim war offensiv nun wesentlich agiler. In der 25. Spielminute fiel der erste Treffer des Tages. Passend zum bisherigen Verlauf des zweiten Drittels waren es die Gäste, die die Führung erzielten.

 

Plachta schloss einen Konter sauber durch die Beine von Strahlmeier ab. Von den Grizzlys kam nicht viel in dieser Phase, erst als Tiefensee in der 32. Spielminute mit einer großartigen Parade gegen Schinko zeigte was in ihm steckt, waren die Grizzlys wieder etwas besser im Spiel. Auf der anderen Seite hätte Youngster Mayer fast sein erstes DEL Tor erzielt, fand aber seinen Meister im Wolfsburger Torwart. Bis zur Pause tat sich nicht mehr viel, so dass es mit einem knappen 0:1 ins letzte Drittel ging.

 

 

Wilkie vs Tiefensee

 

Am Spielgeschehen selbst änderte sich recht wenig. Nach wie vor war die Begegnung recht ausgeglichen. Hüben wie drüben gab es vereinzelte Schüsse und Gelegenheiten. Beide Torhüter spielten stark. Das erste richtige Powerplay der Niedersachsen verstrich mehr oder wenige ereignislos, ehe es doch noch im Adler Gehäuse einschlug. Fünf Sekunden vor Ende der Überzahl schoss Wilkie vom rechten Bullykreis über die Schulter vom chancenlosen Tiefensee. Der ex-Wolfsburger Murray hätte fast die Antwort gefunden, doch fand seinen Meister im alten Mannschaftskameraden im Tor.

 

Nur eine Minute späer leistete sich die Adler Offensive einen unachtsamen Puckerverlust, der zu einem Alleingang von Torschütze Wilkie führte. Dieses Mal blieb jedoch Tiefensee der Sieger im eins gegen eins Duell. Ingesamt hatten das Heimteam im dritten Drittel die besseren Chancen. In einem dritten und vierten Duell zwischen Wilkie und Tiefensee, war wieder zweimal der Torwart siegreich. Als alle schon mit der Overtime rechneten faste sich Schinko ein Herz. Über die rechte Seite fuhr er in die Angriffszone, holte zum Schlagschuss aus und ließ den Puck im Netz zum Siegtor zappeln. So schnappten sich die Grizzlys nicht unverdient drei Punkte und können mit Mannheim in der Tabelle gleich ziehen.

 

 

Stimmen zum Spiel:


Tiefensee: „Wir haben gut gespielt. Wir müssen einfach einen Weg finden, um das Spiel zu gewinnen und ich muss vielleicht den entscheidenden Save gegen Schinko machen.“


Schinko: „Ich hab einfach die Augen zu gemacht und durch und zum Glück war der Schuss drin. Es waren viele Ups and Downs, auch in der Vorbereitung, daher war es gut mal zwei Siege in Folge zu haben“

 

 

Grizzlys Wolfsburg – Adler Mannheim 2:1 (0:0|0:1|2:0)

 

Tore

0:1 |25.| Matthias Plachta (Vey, Jokipakka)
1:1 |47.| Chris Wilkie (Zajac, Feser) PP
2:1 |60.| Luis Schinko (Archibald)

 

Zuschauer:
2.817

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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München stürmt an die Tabellenspitze mit Heimerfolg gegen Iserlohn

 

PENNY-DEL (München/HG) In der Olympia Eishalle empfing der amtierende Meister, der EHC Red Bull München die Iserlohn Roosters. Auf dem Papier schien es eine klare Sache zu sein, wer heute Abend als Sieger vom Eis gehen würde. Trevor Parkes kam zuletzt immer besser in Fahrt und die Powerplayquote der Hausherren war mit 32% bisher Ligabestwert.

 

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(Fotoquelle Citypress) Krämmer erzielt den ersten Münchener Treffer

 


Während München jüngst mit zwei Siegen aufwarten konnte, mussten die Roosters kürzlich eine empfindliche Heimpleite gegen Berlin hinnehmen. Auswärts dagegen zeigten die Sauerländer bisher gute Leistungen und belohnten sich in Wolfsburg auch mit zwei Punkten. Die letzten direkten Vergleiche konnte bislang immer der aktuelle Champion für sich entscheiden. 

 

Eisenschmid: „Es ist noch Luft nach oben, wir können uns noch verbessern, was gut ist. Wir wollen oben mitspielen, das ist keine Frage, dafür wollen wir heute ein Statement setzen. Das Powerplay macht richtig Spaß momentan, es war bisher ein game changer für uns. Mit dem Toni S. ist es eine ganz neue Herausforderung. Man kann nicht vergleichen mit Don J., für mich ist es eine ganz neue Mannschaft.“

 

Bender: Wir haben viel Videoanalyse betrieben, müssen es aus dem Kopf rausbringen und dann geht es wieder bei null los. Wir haben viele neue Gesichter dabei, die den letztjährigen schlechten Saisonstart nicht kennen. Wir schaffen es nicht einen Vorsprung nach Hause zu schaukeln. Wir müssen mehr Punkte sammeln, um das Selbstbewusstsein zu steigern. Die berühmten Kleinigkeiten müssen wir richtig machen, wir haben einiges verändert.“

 

Iserlohn hält gut dagegen, Krämmer trifft

 

Beide Teams demonstrierten von Beginn an eine hohe Physis und die Roosters zeigten eine gute Anfangsphase mit guten Möglichkeiten. Ben Street konnte sein Solo nicht in ein Tor ummünzen, weil er verzog. Iserlohn präsentierte sich sehr defensivsicher und machte München das Leben schwer. Die gewohnt schnelle Überbrückung der neutralen Zone gelang den Gastgebern bisher nicht, auch weil Iserlohn im 1-3-1 den Spielaufbau störte und den eigenen Slot gut zumachte. Goalie Kevin Reich bewahrte seine Farben vor einem Rückstand mit tollen Paraden. Nichtsdestotrotz gelang München im Powerplay 23 Sekunden vor der Drittelsirene die Führung in Person von Nico Krämmer.

 

Proske: „Ja, wir sind besser aus der Kabine rausgekommen, sind näher am Gegner dran und haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Haben dann eine dumme Strafe bekommen, die zum Gegentor geführt hat. Wir motivieren uns nun neu und dann haben wir weiterhin unsere Chance.“

 

Powerplay Münchens klappt erneut

 

Wie würde Iserlohn den späten Nackenschlag verkraften, obwohl die Mannschaft ein solides Auswärtsmatch ablieferte und viel Selbstbewusstsein tankte nach den zuletzt deftigen Niederlagen?  Iserlohn musste von der Strafbank fernbleiben, denn auch im zweiten Powerplay traf München; der Torschütze war Jonathon Blum in der 24. Spielminute. Schulter und Maske von Kevin Reich verhinderten Schlimmeres. Proske vergab bereits seine zweite dicke Chance. Iserlohn hingegen konnte aus seiner ersten einfachen numerischen Überlegenheit kein Kapital draus schlagen. Jahnke verpasste das Tor, weil er am gegnerischen Schläger scheiterte und Niederberger blieb hellwach, auch wenn er nicht über Maßen beschäftigt war.

 

Krämmer: „Wir wussten was auf uns zukommt, sie sind gut auf uns eingestellt. Wir können einen Tick schneller spielen, wir sind oft etwas unkonzentriert, das müssen wir abstellen.“

 

Oswalds Premierentreffer und Eders Empty Net Goal

 

Iserlohn musst nun mehr investieren und kam auch rasant aus der Kabine, doch auch München hielt den Druck aufrecht und sorgte für viel Unruhe und Verkehr vor Kevin Reich, der stets gefordert war. Gegen den dritten Treffer der Hausherren in Person von Veit Oswald war er allerdings machtlos. Es war der erste DEL-Treffer des Youngsters bei den Red Bulls. Nun schien es eine Mission impossible zu werden für die Gäste, die auch zu viele Top Gelegenheiten liegen ließen. Iserlohns Powerplay verpuffte wirkungslos und München war gewohnt brandgefährlich in Unterzahl. Nun galt es aus Sicht von München, den Shutout für Niederberger zu sichern. Andy Eder machte den Deckel drauf mit seinem Empty Netter in der 59. Spielminute.

 

Die Special Teams machten heute Abend u.a. den Unterschied zugunsten von München, das gegen solide Iserlohner am Ende souverän gewann und zumindest für 24 Stunden neuer Tabellenführer waren.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Elias: „Im Vergleich zu Berlin war es besser, wir müssen hinten besser die neutrale Zone schützen und vorne besser agieren. Es war kein so guter Tag für die Offensive, Niederberger hat gut gehalten.”

 

Oswald: “Natürlich freue ich mich und das Tor bleibt in Erinnerung, meistens gehen solche Dinger mal rein. Ich bin glücklich, dass es endlich soweit war. Es war ein solider Auftritt von uns, hinten sind wir gut gestanden, haben nicht viel zugelassen. So muss man auftreten für drei Punkte.”

 
EHC Red Bull München – Iserlohn Roosters 4:0
(1:0|1:0|2:0)

 

Tore:

1:0 |20.| Nico Krämmer (Eder, Hager) PP1

2:0 |24.| Jonathon Blum (DeSousa) PP1

3:0 |47.| Veit Oswald (Daubner)

4:0 |59.| Andy Eder (Krämmer, Bittner) EN

 

Zuschauer:

3.347

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Penny-DEL am Feiertag - Straubing holt Punkte in Mannheim / München Derbysieger / Niederlagen für Roosters und DEG

 

PENNY-DEL (CD) Am Tag der deutschen Einhei (3. Oktober) wurde in der Penny-DEL Eishockey gespielt und es gab für die Fans sieben Partien zu sehen. Das Highlight gab es in Iserlohn mit 9 Treffern.

 

 

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(Fotoquelle angeben)

 



(Mannheim/HG) In der SAP-Arena kam es zum Spitzenduell zwischen dem Tabellenführer Adler Mannheim und den drittplatzierten Straubing Tigers vor dem 7. Spieltag. Während die Adler die letzten fünf Begegnungen siegreich gestalteten, marschierten auch die Niederbayern dank ihrer zuletzt drei Erfolge nacheinander. Die zweitbeste Offensive von Mannheim mit insgesamt 13 unterschiedlichen Torschützen traf auf die derzeit zweitbeste Defensive von Straubing. Es wurde ein spannendes Spiel erwartet zwischen diesen beiden Kontrahenten, die sich schon oft heiße Duelle lieferten.


Beide Teams gingen sofort hohes Tempo ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen. Die Straubing Tigers knüpften nahtlos an ihre souveräne Auswärtspartie in Augsburg an und stellten die Adler anfangs vor so manches Problem. Tom Kühnhackl von den Adlern meinte im ersten Powerbreak: „Straubing bringt die Scheibe tief und setzt uns unter Druck. Wir müssen unser Forechecking besser betreiben und mehr Schüsse vors Tor bringen.“ Mannheim absolvierte ein gut strukturiertes Powerplay, doch just mit Ablauf der Strafzeit netzte Cole Fonstad in der 14. Spielminute zur verdienten Führung ein.


Straubing kam auch jetzt wieder flott aus der Kabine und setzte die ersten guten Akzente. Bislang zeigten die Gäste eine sehr solide Auswärtspartie, legen den Fokus auf die Defensive und demonstrierten ein gut strukturiertes Aufbauspiel. Parker Tuomie fasste zusammen: „Bis jetzt ist alles gut, Mannheim hat eine sehr starke Mannschaft. Wir haben ein sehr gutes Unterzahl gespielt, sind sehr aggressiv an der Scheibe und kämpferisch unterwegs.“ Nur bei den Strafzeiten mussten die Niederbayern aufmerksamer agieren, somit gaben sie den Hausherren zu oft die Möglichkeit was Zählbares zu generieren.


Wie würde Mannheim auf das Abwehrbollwerk der Straubinger reagieren? Die Adler bissen sich weiterhin die Zähne an den Gästen aus und waren auf der Suche nach dem Rezept für den Ausgleich. Es war ein verbissen umkämpftes Match, das von allen Akteuren hochkonzentriert geführt wurde. Trotz der torarmen Begegnung war es ein hochklassiges Spiel zweier Top Teams, die am Ende von aufopferungsvoll kämpfenden Tigers hauchdünn gewonnen wurde.


Stimmen zum Spiel:


Miska: „Es fühlt sich toll an, meine Vorderleute machen einen tollen Job, weil sie viele Schüsse blocken. So kann ich mich auf den ersten Schuss konzentrieren, was es viel einfacher macht. Wir sind ein hartes Team und wir spielen sehr schnell.”


Loibl: “Wenn man kein Tor schießt, kann man kein Spiel gewinnen, es war ein blödes Gegentor. Der Zug zum Tor fehlte am Schluss, wir müssen positiv bleiben und werden noch viele Spiele gewinnen. Wir sind gut in die Saison gestartet, wir werden gestärkt zurückkommen, Mich verbindet einiges mit Straubing, es sind immer besondere Spiele.”


Schönberger: „Ja, defensiv überragend, Miska hat alles gehalten, es war eine richtig erwachsene Leistung von uns. Es ist kein Systemwechsel, alle Jungs die wir geholt haben, denken mehr defensiv. Es ist zwar noch früh in der Saison, bis jetzt herausragend, was wir zeigen. Braun weiß was er machen muss, sehr bodenständig, passt super in die Gruppe rein. Auf die momentane Art und Weise können wir aufbauen.“

Adler Mannheim – Straubing Tigers 0:1 (0:1|0:0|0:0)


Tore:
0:1 |14.| Cole Fonstad (Braun)

 

Zuschauer:
9.435

 


 

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(Foto: Patrick Rüberg)

 

Böses Debakel der Iserlohn Roosters im Heimspiel gegen Berlin

 

(Iserlohn/PR) Die Iserlohn Roosters wurden von den Eisbären Berlin böse überrollt. Wie schon gegen Schwenningen, als es nach guten drei Minuten bereits 0:3 stand, mussten die Fans im Sauerland noch eine Steigerung an Schmach verkraften-gegen Berlin stand es nach neun Minuten bereits 0:4 (Boychuk x2, Ellis, Wissmann), Jenike wurde da bereits schon durch Reich ersetzt und nach dem 0:2 nach 45 Sekunden zog Greg Poss bereits eine Auszeit.

 

Geholfen hat es nicht. Nach fünfzehn Minuten stellte Sebök die Ehre der Roosters halbwegs wieder her und brachte durch seinen Treffer das Team zumindest schonmal auf die Anzeigetafel. Mit dem 1:4 Zwischenstand und einer 1:51 Rest-Strafzeit gegen die Roosters ging es somit in die erste Drittelpause.


Das zweite Drittel brachte wenig Änderung an den Kräfteverhältnissen: nach sechs gespielten Minuten trafen die Eisbären durch Cormier und Wiederer zum 1:6. Die Fans der Roosters forderten inzwischen „Freibier für alle“, jedoch auch dieser Wunsch blieb ihnen heute verwehrt. Als Veilleux dann zum 1:7 relativ unbehelligt einnetzen durfte, war das Heimdebakel der Sauerländer längst perfekt. Mit diesem Spielstand entließen die enttäuschten Fans die Spieler mit einem gellenden Pfeifkonzert in die Kabine.


In der ersten Hälfte des Schlussdrittels passierte nichts Zählbares, bis auf eine längere Unterbrechung aufgrund einer zerbrochenen Scheibe, die Eismeister Selle souverän von der „Zamboni“ aus wechseln konnte.


Die Roosters verkürzten nach der Unterbrechung durch Dal Colle auf 2:7, eine Minute später konnte Tiffels jedoch den alten Abstand wiederherstellen. Bei dem Ergebnis blieb es dann auch, den Roosters konnten am Ende lediglich die Blamage eines zweistelligen Ergebnisses gerade noch abwenden.

 

Iserlohn Roosters - Eisbären Berlin 3:6 (1:4, 0:3, 1:1)

 

Tore
0:1 Boychuk | 00:45 [EQ]
0:2 Ellis | 01:04 [EQ]
0:3 Wissmann | 07:04 [EQ]
0:4 Boychuk | 08:15 [EQ]
1:4 Sebök | 14:27 [EQ]
1:5 Cormier | 21:53 [EQ]
1:6 Wiederer | 25:07 [EQ]
1:7 Veilleux | 33:45 [EQ]
2:7 Dal Colle | 50:47 [PP1]
2:8 F. Tiffels | 51:58 [EQ]

 

Zuschauer:

4.076

 

Iserlohn Roosters: Jenike; Reich – Korus, Quaas; Bender, Eliot; Ugbekile, Thmas – Barinka, Cornel, Schiemenz; LeBlanc, Proske, Jahnke; Broda, Ziegler, Rutkowski; Boland, Sebök, Dal Colle


Eisbären Berlin: Quapp; Hildebrandt – Mik, Müller; Finkelstand, Melchiori; Geibel, Wissmann; Ellis – Hördler, Heim, Byron; Ronning, Wiederer, Eder; Pföderl, Noebels, Cormier; F. Tiffels, Boychuk, Veilleux

 


 

Kölner Haie drehen Spiel gegen Augsburger Panther im Penalty schiessen

 

(Köln/UG) Wiederum taten sich die Haie gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel sehr schwer und mussten einem Zwei Tore Rückstand lange hinterherlaufen und konnten erst im Penalty schiessen das Spiel für sich entscheiden.

 

Die Augsburger Panther gingen bereits in der zweiten Minute durch Anrej Hakulinen in Führung. Doch die Haie antworteten in der siebten Minute durch Stanislaw Dietz zum Ausgleich. In der Folge vergaben die Haie wieder einige gute Chancen, so dass die Panther durch Jordan Southorn wieder in Führung gehen konnte. Mit dem 1:2 ging es in die erste Drittelpause.

 

Im zweiten Drittel erspielten sich die Haie wieder ein deutliches Übergewicht, doch die Augsburger Panther konnten eine 5:3 durch Jeje Karjalainen nach einem Doppelpass mit seinem finnischen Landsmann Hakulinen die Führung auf 3:1 ausbauen.

 

Im Schlussdrittel verkürzte erst Frederik Storm auf 2:3 bis dann Maxi Kammerer noch den Ausgleich erzielen konnte. Beide Mannschaften wollten den Sieg in der regulären Spielzeit, aber es ging mit dem Unentschieden in die Verlängerung.

 

Die Verlängerung brachte keine Entscheidung. Es gab wieder ein Penalty schiessen, wobei dieses Mal auch getroffen wurde. Frederik Storm erzielte den entscheidenden Treffer zum 4:3 Sieg für die Kölner Haie.

 

Kölner Haie – Augsburger Panther 4:3 (1:2|0:1|2:0|0:0|1:0)

 

Tore:

0:1|02.| Anrej Hakulinen (Karjalainen) EQ

1:1|07.| Stanislaw Dietz (Kammerer|Sustr) EQ

1:2|15.| Jordan Southorn (Esposito|Puempel) EQ

1:3|39.| Jere Karjalainen (Hakulinen) PP1

2:3|43.| Frederik Storm (Austin) EQ

3:3|54.| Maximilian Kammerer (Aubry|Grenier) PP1

4:3|65.| Frederik Storm GWS,EA

 

Zuschauer:

18.233

 


 

Fischtown Pinguins Bremerhaven - ERC Ingolstadt 3:2 n.V. (0:1, 0:0, 2:1, 1:0)

 

Ein Punkt für den ERC Ingolstadt in Bremerhaven. Die Panther, die im Kader keine Änderung vornahmen und somit weiterhin auf Leon Hüttl (Unterkörperverletzung) und Marko Friedrich (angeschlagen) verzichten mussten, führen in der Nordseestadt zwei mal, müssen sich schlussendlich aber mit 3:2 (0:0|0:1|2:1|1:0) nach Verlängerung geschlagen geben. 150. DEL-Spiel für Casey Bailey.


Tore:
 0:1 (14.) St. Denis, 1:1 (48.) Urbas, 1:2 (52.) Henriquez Morales, 2:2 (54.) Bruggisser, 3:2 (62.) Vikingstad

Zuschauer: 4.194

 


 

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(Foto: Ralf Schmitt)

 

(Düsseldorf/RS) Zum Auftakt der Heimspielwoche gastierten die Grizzlys Wolfsburg im PSD Bank Dome in Düsseldorf. Die gastgebende DEG erwies sich als "würdiger" Gastgeber und verteilte fleißig Geschenke. Bereits nach 13 Sekunden traf Andy Miele zur frühen Führung. Als Spencer Machacek ( 7.) wenig später auf 2:0 erhöhte, schien alles seinen Gang zu gehen.

 

Die Düsseldorfer EG war in Schockstarre und kam nur zu wenig Möglichkeiten. Im Mittelabschnitt erhöhte Luis Schinko kurz nach Wiederbeginn auf 3:0 für die VW Städter. Heimischer Widerstand regte sich in der Person von Phil Varone, der den Anschluss in der 28. Minute erzielte. Eine grundlegende Änderung der Matchsituation trat aber nicht ein. Ein überragender Matt White (35.) stellte den alten Abstand wieder her.

 

Nach sechs Minuten im letzten Drittel machte Fabio Pfohl den fünften Treffer für die Wolfsburger. Somit war die Messe gelesen. An dieser Tatsache änderte auch das zweite Tor der DEG nichts. Erneut war Varone (52.) der Torschütze. Die Düsseldorfer EG wird es schwer haben in dieser Saison. Es geht kein Rad herum und jeder schiebt die Verantwortung zum Nächsten weiter. Anstatt, dass einer der erfahrenen Cracks, die Verantwortung in beide Hände nimmt, passiert nichts. Am Freitag kommt Frankfurt nach Düsseldorf. 

 

Düsseldorfer EG - Grizzlys Wolfsburg 2:5 (0:2, 1:2, 1:1)


Tore:
 0:1 (1.) Miele, 0:2 (7.) Machacek, 0:3 (22.) Schinko, 1:3 (28.) Varone, 1:4 (35.) White, 1:5 (46.) Pfohl, 2:5 (52.) Varone

Zuschauer: 7.239

 


 

Schwenningen verliert Kampfspiel in Frankfurt

 

(Frankfurt/BM) Nach der Klatsche in Bremerhaven wollten die Wild Wings in Frankfurt neu angreifen. Zunächst kamen die Löwen besser in die Partie. Folgerichtig gingen die Hausherren auch früh mit 1:0 in Führung. Konnte Schwenningen im Mittelabschnitt direkt ausgleichen, waren es erneut die Löwen, die in der Folge vorlegen konnten.

 

Im Schlussabschnitt drehten die Wild Wings die Partie zu ihren Gunsten und gingen erstmals in Front. Einmal mehr schafften es aber die Hessen auszugleichen und sogar durch Dominik Bokk wieder in Führung zu gehen. Ein Emptynet-Treffer der Frankfurter machte am Ende nochmals den Deckel drauf.

 

Letztlich kehren die Wild Wings ohne Punkte von ihrem Roadtrip zurück. In Frankfurt wären im Gegensatz zum Bremerhavenspiel Punkte drin gewesen, am Ende machten aber die Specialteams den Unterschied aus.

 

Stimmen zum Spiel: 

Alex Trivellato: „Im Großen und Ganzen war das ein Auswärtstrip zum vergessen. Heute kommen wir hier zurück spielen im dritten Drittel ganz vernünftig und machen doofe Fehler die direkt bestraft werden.“


Dominik Bokk: „Wir hatten nicht den Start den wir haben wollten. Der Sieg gegen Schwenningen war für uns sehr wichtig.“


Frankfurt - Schwenningen 5:3 (1:0|2:1|2:2)


Tore:
1:0 |7. |Cody Kunyk (Lajunen / Bokk)
1:1 |21. |Alexander Karachun (Platzer / Larkin)
2:1 |24.|Markus Schweiger (Wenzel / Gnyp)
2:2 |42.|Zach Senyshyn (Krachun / Görtz)
3:2 |44.|Sebastian Uvira (Tyl. Spink / Tys. Spink)
3:3 |49.|Yannick Wenzel (Schwartz / Schweiger)
4:3 |55.|Dominik Bokk (Rowney / Alanov)
5:3 |49.|Cameron Brace (Kunyk)


Zuschauer:

5.448

 


 

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(Foto: Citypress) 

 

Derbysieg! Red Bulls schlagen Nürnberg

Red Bull München hat sich im Derby gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 5:3 (1:2|2:1|2:0) durchgesetzt. Vor 3.581 Zuschauern im Olympia-Eisstadion, darunter Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann, erzielten Ben Street, Maximilian Daubner, Trevor Parkes (2) und Maximilian Kastner die Treffer für den deutschen Meister.

 

Nürnberg erwischte den besseren Start, die Defensive der Red Bulls war mehrmals gefordert. Die Gäste erspielten sich Topchancen – unter anderem verfehlte Daniel Schmölz in Überzahl völlig freistehend (4.). Die Münchner Offensive zeigte sich erstmals in der neunten Minute gefährlich vor dem Tor – und prompt klingelte es. Street stellte in Überzahl nach Vorarbeit von Austin Ortega auf 1:0 (9.). Die Ice Tigers hatten aber die perfekte Antwort parat und drehten die Partie noch vor der ersten Pause durch Treffer von Cole Maier (11.) und Ryan Stoa (19.).

Auch im Mittelabschnitt kamen die Ice Tigers besser aus der Kabine. Den ersten gut ausgespielten Angriff der Gäste veredelte Elis Hede zum 1:3 (24.). Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt aber nur 39 Sekunden, ehe Daubner aus dem Gewühl auf 2:3 (25.) verkürzte. München setzte nach und Leon Hungerecker im Tor der Ice Tigers rückte immer mehr in den Mittelpunkt. In der 28. Minute musste der Schlussmann dann zum dritten Mal hinter sich greifen. Parkes erzielte das 3:3 – gleichzeitig der Spielstand nach 40 Minuten.

 

Die Red Bulls mussten im Schlussabschnitt auf den angeschlagenen Yasin Ehliz verzichten. Doch auch ohne den Spieler des Jahres bog das Team von Trainer Toni Söderholm auf die Siegerstraße ein: Parkes stellte nach sehenswerter Vorarbeit von Veit Oswald auf 4:3 (43.). Für den Torschützen war es bereits der 16. Treffer gegen Nürnberg in der DEL. Die Ice Tigers versuchten im Anschluss noch einmal alles, spätestens bei Daniel Allavena war aber Endstation. So hielt der knappe Vorsprung bis in die Schlussphase. Kurz vor Spielende gingen die Gäste mit dem sechsten Feldspieler ins Risiko, der Treffer fiel aber auf der anderen Seite. Kastner sorgte mit seinem Empty-Net-Treffer zum 5:3 (59.) für die Entscheidung.

 

Veit Oswald: „Es war lange ein enges Spiel. Wir haben es wie schon gegen Frankfurt im dritten Drittel entschieden und sind total froh, dass die drei Punkte hierbleiben.“

 

EHC Red Bull München - Nürnberg Ice Tigers 5:3 (1:2, 2:1, 2:0)

 

Tore:
1:0 | 08:27 | Ben Street
1:1 | 10:53 | Cole Maier
1:2 | 18:37 | Ryan Stoa
1:3 | 23:31 | Elis Hede
2:3 | 24:10 | Maximilian Daubner
3:3 | 27:05 | Trevor Parkes
4:3 | 42:53 | Trevor Parkes
5:3 | 58:08 | Maximilian Kastner

 

Zuschauer:
3.581

 



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DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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6. Penny-DEL Spieltag - Mannheim neuer Spitzenreiter / Jeglic mit 4 Punkten / München und Straubing gewinnen klar

 

 

PENNY-DEL (CD) Am 6. Penny-DEL Spietag gab es einen Wechsel an der Tabellenspitze und viele Tore, Doppelpacks einen Hattrick für die Fans zu sehen. In Berlin und Bremerhaven gab es jeweils einen Shutout.

 

 

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(Foto: Ingo Winkelmann)

 


Späte Niederlage – Kölner Haie unterliegen den Mannheimer Adlern 

 

(Köln/UG) In dem hochklassigen Spiel drehten die Mannheimer Adler in den letzten Minuten durch zwei späte Tore das Spiel zu ihren Gunsten in der Kölner Lanxess-Arena. Die Haie erwischten in diesem ewig jungen Duell den besseren Start und gingen in der 5. Spielminute durch Alexandre Grenier mit 1:0 in Führung. Die Mannheimer reagierten und erzielten durch MacInnis in eigenerUnterzahl den Ausgleich. In der 14. Minute gingen die Haie erneut in Führung. Andreas Thuresson fälschte einen Schuss zum 2:1 ab. Nur Sekunden vor der Drittelpause gelang Bennett der verdiente Ausgleich. 

 

Nach der Drittelpause zeigt Mannheim seine spielerische Klasse, ohne am starken Mirko Pantkowski vorbei zu kommen. Hochkarätige Chancen auf beiden Seiten konnten nicht verwertet werden und so ging es mit dem 2:2 in die zweite Drittelpause.

 

Im Schussabschnitt zeigten zunächst die Haie, warum sie das bis dahin beste Team des Schlussabschnitts waren. Chancen wurden herausgespielt und auch vergeben. Erst in der 54. Minute gelang Justin Schütz die dritte Führung für die Haie. In den Schlussminuten dominierten die Adler und kamen binnen 70 Sekunden durch zwei Treffer von Bennett zur Führung und spielten dies zu Ende, da sich die Haie durch viele Strafzeiten selber um mögliche Chancen brachten.

 

Für die Haie geht es am Dienstag mit einem weiteren Heimspiel, diesmal gegen Augsburg und die Adler empfangen die Straubing Tigers. 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Tim Wohlgemuth (Köln): „ Wir haben ein sehr gutes Spiel gespielt. Wir sind im letzten Drittel sehr schön mit 3:2 in Führung gegangen, haben dann aber zwei blöde Tore gefressen. So späte Tore kosten dir dann natürlich den Sieg.“

 

Kölner Haie - Adler Mannheim 3:4 (2:2, 0:0, 1:2)

 

Tore:

1:0 05. Grenier (MacLeod|Schütz) EQ

1:1 10. MacInnis (Holzer) SH1

2:1 14. Thuresson (Sustr|Kammerer) EQ

2:2 20. Bennett ( Gilmour|Kühnhackl) EQ

3:2 54. Schütz (MacLeod|Grenier) EQ

3:3 56. Bennett (Murray|Kühnhackl) EQ

3:4 57. Bennett ( Gaudet|MacInnis) EQ

 

Zuschauer:

16.815

 


 

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(Foto: Citypress)

 

Die Eisbären Berlin sind zurück in der Erfolgsspur. Nach zuletzt zwei Niederlagen setzten sich die Berliner am Sonntagnachmittag gegen die Nürnberg Ice Tigers in der heimischen Mercedes-Benz Arena mit 5:0 durch. Die Partie bildet den Auftakt der traditionellen Charity-Aktion Pink in the Rink. Die Eisbären spielten in pinken Sondertrikots, um mehr Aufmerksamkeit für den Kampf gegen die Krankheit Krebs zu erzeugen.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Serge Aubin„Ich freue mich über den Sieg. Unser Startdrittel hat mir jedoch nicht gefallen. Nürnberg hat sehr strukturiert und wir zu kompliziert gespielt. Im weiteren Spielverlauf wurden wir aber immer besser. Es ist uns gut gelungen, den Gegner frühzeitig zu attackieren. Unser Unterzahlspiel hat gut funktioniert und im Powerplay haben wir einen wichtigen Treffer erzielt. Ich bin stolz auf meine Spieler, wie sie die Partie dann zu Ende gespielt haben. Im Schlussdrittel waren wir sehr stark, vor allem in der Verteidigung.“

 

Jake Hildebrand: „Es hat heute Spaß gemacht. Es war ein gutes Spiel unserer Mannschaft. Nach der Niederlage am Freitag wollten wir heute vor unseren Fans unbedingt gewinnen. Es ist immer schön, ohne Gegentreffer zu bleiben. Wir haben früh getroffen, das hat ein wenig Druck genommen und meinen Job einfacher gemacht.“

 

Eisbären Berlin - Nürnberg Ice Tigers 5:0 (1:0, 3:0, 1:0)


Tore: 
1:0 (12.) Pföderl, 2:0 (28.) Pföderl, 3:0 (35.) Byron, 4:0 (37.) T. Eder, 5:0 (58.) Boychuk

Zuschauer: 14.030

 


 

Nichts zu holen an der Nordsee – Schwenningen verliert deutlich in Bremerhaven


(Bremerhaven/BM) Nachdem überzeugenden Sieg gegen Berlin, ging es – erkältungsbedingt - ersatzgeschwächt in den Norden zu den Fischtown Pinguins. Mit Ben Marshall und Zach Senyshyn musste die Wild Wings auf wichtige Spieler verzichten. Auf dem Eis sollte an diesem Sonntagmittag nicht viel zusammenlaufen. So gingen die Norddeutschen früh in Führung und bauten selbige bis zum Ende des zweiten Drittels auf 4:0 aus.


Im Schlussdrittel folgten sogar noch 2 weitere Tore. Ziga Jeglic steuerte jeweils zwei Tore und Vorlagen zum Sieg der Pinguins bei und avancierte zum Matchwinner. Für Schwenningen und Torhüter Cody Brenner war es am Ende ein gebrauchter Tag. Bereits am Dienstag geht es für die Schwaben in Frankfurt um die Wiedergutmachung.


Stimmen zum Spiel:

 

Sebastian Uvira: „Es war nicht unser Tag. Wir sind viel der Scheibe hinterhergelaufen und haben viele Kleinigkeiten falsch gemacht. 8 […] Bremerhaven hat sich gut auf uns eingestellt und das Spiel breitgemacht und uns auseinandergezogen.“


Fischtown Pinguins Bremerhaven - Schwenninger Wild Wings 6:0 (2:0, 2:0, 2:0)


Tore:
1:0 |3. |Jeglic (Penalty)
2:0 |8. |Scheel (Jeglic / Wejse)
3:0 |22. |Friesen (Virtanen / Bruggiser)
4:0 |24. |Friesen (Bruggiser)
5:0 |44. |Urbas (Jeglic / Eminger)
6:0 |46. |Jeglic (Urbas / Appendino)


Zuschauer:

3.889

 


 

 

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 (Foto: Dunja Dietrich)

 

Augsburg Panther - Straubing Tigers: 1:7 (0:2 | 0:2 | 1:3)

(Augsburg/MA) Die Tigers wirkten nach einem ausgeglichenen Beginn, spielerisch etwas reifer. Die Pässe kamen genau auf das Schlägerblatt, somit entstanden einige flüssig vorgetragene Angriffe. Endras rückte im Tor der Panther immer mehr in den Blickpunkt und musste im ersten Abschnitt, nach Toren von Brunnhuber (11.) und Brandt (15.) zweimal hinter sich greifen. Augsburg ging spärlich mit Angriffen auf das Tor von Florian Bugl um, der nur wenig eingreifen musste. Tim Brunnhuber: "Wir haben uns ein paar Videos angesehen und mit der Taktik können wir viele Chancen erarbeiten. Jetzt dürfen wir natürlich nicht nachlassen und wollen uns die drei Punkte sichern."

 

Auf eine Reaktion auf das erste Drittel mussten die AEV Fans auch im zweiten Abschnitt vergeblich warten. Es spielte fast wieder nur Straubing und die erhöhten durch Müller (22.) und Fonstad (28.) auf 0:4. Die taktitsche Disziplin der Niederbayern, stellte das Team von Coach Kreutzer ständig vor Problemen. Ein weiteres Powerplay blieb ebenfalls vom Gastgeber ungenutzt. Max Renner: "Wir sind mit dem 0:4 noch gut bedient, denn das grenzt ja schon fast an Arbeitsverweigerung. Wenn wir den dritten Stürmer nicht zu packen bekommen, dann wird es halt schwer, dann hälst du dich lange im eigenen Drittel auf. Es kommen jetzt noch 20 Minuten und das ist eine lange Zeit im Eishockey."

 

Eigentlich hätten sich die Gäste nach dem zwischenzeitlichen 1:5, durch die Tore von Müller (47.) und Oblinger (49.) für die Panther zurücklehnen können. Aber ihnen wurde von den Hausherren so viel Platz zum kombinieren gegeben, dass sie gar nicht anders konnten, als das Ergebnis auf 1:7 zu stellen. Brandt (52.) und Samanski (56.) waren dabei nochmal erfolgreich. Am Ende war es ein völlig souveräner Auswärtssieg der Tigers.

 

Stimmen zum Spiel:


Marcel Brandt (Tigers): "Wir haben unser Spiel über 60 Minuten durchgezogen und wenige Chancen zugelassen und im richtigen Moment die Tore gemacht. Heute sind vielleicht auch mal die Pucks ins Tor gefallen, was uns in einigen anderen Spielen nicht so gelungen ist."

 

Alexander Oblinger (Panther): "Wir haben hier immer eine gute Stimmung und möchten das auch zurückzahlen. Aber heute haben wir einfach zu viele Zweikämpfe verloren und konnten keinen Druck auf die Tigers entwickeln. Wir müssen weiterhin unser bestes geben und dass schon am Dienstag."


Tore:
0:1 |11.| Brunnhuber
0:2 |15.| Brandt
0:3 |22.| Müller
0:4 |28.| Fonstad - PK 1
0:5 |47.| Müller
1:5 |49.| Oblinger - PK 1
1:6 |52.| Brandt
1:7 |56.| Samanski

 

Zuschauer:

5.043

 


 

Grizzlys Wolfsburg – Iserlohn Roosters 2:3 n.V. (1:1, 1:1, 0:0, 0:1)

 

Trotz vieler Schüsse auf das gegnerische Tor und einiger guter Möglichkeiten haben sich die Grizzlys am Sonntag in der Eis Arena mit einem Punkt begnügen müssen. Sie verloren gegen die Iserlohn Roosters von 3.237 Zuschauern mit 2:3 nach Verlängerung. Beide Treffer für die Niedersachsen erzielte Chris Wilkie.

 

Beide Trainer machten sich in der Overtime wahrscheinlich schon Gedanken, über mögliche Schützen für das folgende Shoot-Out, als sich Schiemenz die Scheibe schnappte, von Wilkie nicht energisch genug gestört wurde und mit einem klasse Pass den im Slot stehenden LeBlanc bediente, welcher die Scheibe exakt 3,3 Sekunden vor dem Ende der Overtime im gegnerischen Kasten unterbrachte.


Tore: 1:0 (12.) Wilkie, 1:1 (20.) Barinka, 2:1 (22.) Wilkie, 2:2 (35.) Ziegler, 2:3 (65.) LeBlanc

Zuschauer: 3.237

 

 


 

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(Foto: Citypress)


Der EHC Red Bull München feierte am 6. Spieltag der PENNY DEL einen 5:2-Erfolg (2:2|0:0|3:0) gegen die Löwen Frankfurt. Vor 3.922 Zuschauern im Olympia-Eisstadion trafen Konrad Abeltshauser, Chris DeSousa, Trevor Parkes, Nico Krämmer und Yasin Ehliz für den deutschen Meister.

Die Red Bulls kamen auch ohne Stürmer Ben Smith, der wegen einer Oberkörperverletzung zwei bis drei Wochen pausieren muss, druckvoll aus der Kabine. Den ersten Treffer erzielten allerdings die Gäste mit ihrem ersten Schuss auf den Münchner Kasten. Cameron Brace traf zum 1:0 für die Löwen (8.). Die Antwort des Meisters folgte nur 101 Sekunden später: Abeltshauser aus spitzem Winkel – 1:1. Danach das erste Powerplay für Frankfurt, das die Hessen zur erneuten Führung nutzten. Wieder netzte Brace ein (13.). Und auch diesmal antwortete München – mit einer Traumkombination. Austin Ortega auf Ehliz, und der auf DeSousa, der den Puck am langen Pfosten zum 2:2 ins Tor drückte (19.). Das war auch der Pausenstand nach 20 Minuten.

 

Im Mittelabschnitt verteidigten beide Teams konzentriert und hart. Klare Chancen hatten Seltenheitswert, Überzahlsituationen auf beiden Seiten blieben ungenutzt. Kamen die Löwen durch, war Münchens Goalie Mathias Niederberger zur Stelle. Und so ging es mit dem unveränderten Spielstand von 2:2 in die zweite Drittelpause.

 

Auch im letzten Drittel sahen die Fans zunächst ein ausgeglichenes Match. Dann der Münchner Doppelschlag: Erst erzielte Parkes nach No-Look-Pass hinter dem Tor von Patrick Hager (49.) das 3:2, 51 Sekunden später bejubelten die Red Bulls das 4:2 durch Krämmer (50.). Die Löwen versuchten wieder heranzukommen, aber Niederberger hielt überragend. In der 57. Minute erhöhte Ehliz für das Team von Trainer Toni Söderholm auf 5:2 und sorgte mit seinem 99. PENNY DEL-Tor im Trikot der Red Bulls für den Endstand.

 

Nico Krämmer: „Das Spiel war ein ganz schöner Kraftakt. Mein Tor zum 4:2 kam zur rechten Zeit. Der Sieg heute ist richtig gut für die Moral. Ich denke, wir machen jeden Tag einen Schritt nach vorne.“

 

EHC Red Bull München – Löwen Frankfurt 5:2 (2:2, 0:0, 3:0)

 

Tore:
0:1 | 07:30 | Cameron Brace
1:1 | 09:11 | Konrad Abeltshauser
1:2 | 12:52 | Cameron Brace
2:2 | 18:33 | Chris DeSousa
3:2 | 48:11 | Trevor Parkes
4:2 | 49:02 | Nico Krämmer
5:2 | 56:03 | Yasin Ehliz

 

Zuschauer:
3.922

 


 

ERC Ingolstadt – Düsseldorfer EG 3:2 n. V. (1:2, 1:0, 0:0, 1:0) 

 

Der ERC Ingolstadt kann es zuhause gegen die Düsseldorfer EG anscheinend nur in der Verlängerung. Zum vierten Mal in Fogle ging es in die Overtime, wenn die Rheinländer zu Gast in der SATURN-Arena waren. Letztlich sorgte Wojciech Stachowiak dafür, dass die zwei Punkte an der Donau blieben.

 

ERC-Trainer Mark French: „Wir sind mit der relativ frühen Führung gut gestartet, aber trotzdem is das Momentum dann auf die Seite der DEG gewechselt. Im zweiten Drittel konnten wir mehr Zeit in der Offensivzone verbringen, haben aber nicht genug Schüsse auf das Tor gebracht.

 

Die DEG hat es gut verstanden, Schüsse zu blocken und unsere Schläger aus dem Spiel zu nehmen. Im dritten Drittel hatte wir einige Powerplay-Möglichkeiten und Chancen ungenutzt gelassen. Ums glücklicher sind wir, dass in der Overtime dann doch noch das Siegtor gelungen ist."

 


Tore:
 1:0 (7.) Rowe, 1:1 (15.) Gogulla, 1:2 (16.) Eham, 2:2 (28.) Edwards, 3:2 (63.) Stachowiak

Zuschauer: 3.705

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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600. DEL Spiel - Dennis Endras zweiter Goalie mit diesem Rekord

 

PENNY-DEL (Augsburg/CD) Der Augsburger Goalie Dennis Endras feierte in seinem 600. Jubiläumsspiel einen Shutout. Der Routinier im Pantherkäfig bot eine tadellose Leistung. 

 

 

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(Foto: Citypress)

 


Goalie Dennis Endras, der seine Karriere beim ERC Sonthofen begann, um dann mit Bayreuth, Landsberg und Ravensburg wertvolle Erfahrungen sammelte, feierte am 5. PENNY DEL Spieltag bei der Düsseldorfer EG seinen inzwischen 600. Einsatz in der höchsten Spielklasse. Endras krönte diesen für ihn historischen Abend außerdem mit einem weiteren Shutout. In dieser Kategorie ist er der erfolgreichste DEL-Torhüter und liegt mit Abstand vor Danny aus den Birken. Darüber hinaus ist er Rekordhalter, was die meisten gehaltenen Schüsse in einer Spielzeit angeht. 

 

In den Jahren 2008 bis 2011 hielt Dennis Endras seinen Augsburger Panther die Treue. 2009 wurde Endras DEL-Rookie des Jahres. Danach absolvierte er kurze Gastspiele bei den Houston Aeros und Helsingfors, bis Endras das Gehäuse für die Adler Mannheim von 2012 bis 2022 hütete.

 

Seit 2022 kehrte Endras erneut nach Augsburg zurück, wo er auch seine aktive Karriere beenden möchte. National feierte Dennis Endras mit Mannheim zwei Mal die Meisterschaft und er wurde sowohl mit Mannheim als auch Augsburg zwei Mal Zweiter.

 

Auf internationaler Bühne bestritt Dennis Endras die Weltmeisterschaften 2009 – 2013 sowie 2015. Im Rahmen der Heim-WM bekam Endras 2010 die Ehrung zum besten Goalie und wertvollsten Spieler; folgerichtig wurde er in das All-Star-Team gewählt. Außerdem gelang ihm 2010 die höchste Fangquote und der geringste Gegentorschnitt.

 

2012 schaffte es Dennis Endras beim Spengler-Cup in das All-Star-Team und wurde 2013 wiederum DEL-Torwart des Jahres.

 

Dennis Endras erwies sich stets als ausgesprochen fairer Sportsmann, strahlte immer die nötige Ruhe in seinem Kasten auf seine Vorderleute aus und war immer eine zuverlässige Konstante im Tor. 

 


Rekord-Torhüter der DEL
Ian Gordon 708 Spiele

Dennis Endra 600 Spiele

 


 

Karrieredaten von Dennis Endras

 

STEAMLEAGUEGPGAASV%SOWLT POSTGPGAASV%SOWLT
2000-01  Germany U16 (all)  International-Jr  - - - -            
2002-03  ERC Sonthofen 1999  Germany4  0 - - -            
2003-04  ESV Bayreuth  Germany3  13 3.95 - - Relegation  13 2.74 - - -
2004-05  Augsburger Panther  DEL  2 1.50 .942 1            
   ESV Bayreuth  Germany3  17 4.22 - -            
2005-06  Augsburger Panther  DEL  5 5.79 .837 -            
   EV Landsberg 2000  Germany3  20 1.97 - - Playoffs  8 1.20 - - -
2006-07  Frankfurt Lions  DEL  2 2.96 .870 -            
   EV Landsberg 2000  Germany2  42 3.00 - -            
2007-08  EV Landsberg 2000  Germany2  29 2.88 - -            
   EVR Tower Stars  Germany2  49 2.95 - - Relegation  4 3.23 - - -
   Augsburger Panther  DEL  0 - - -            
2008-09  Augsburger Panther  DEL  50 3.05 .905 6 24-20-0  Playoffs  4 2.50 .929 0 1-3-0
   Germany  OGQ  2 0.75 .966 0 1-0-0             
   Germany  WC  0 - - -            
   Germany (all)  International  10 2.10 - -            
2009-10  Augsburger Panther  DEL  52 3.28 .905 1 21-23-0  Playoffs  14 2.36 .937 1 8-6-0
   Germany  OG  0 - - -            
   Germany  WC  6 1.15 .961 1 4-2-0             
   Germany (all)  International  11 2.09 - -            
2010-11  Augsburger Panther  DEL  46 3.14 .900 1 19-26-0             
   Germany  WC  6 3.36 .893 1 1-4-0             
   Germany (all)  International  14 3.00 - -            
2011-12  Houston Aeros  AHL  6 2.46 .913 0 3-2-1             
   HIFK  SM-liiga  31 2.20 .927 3 18-9-4  Playoffs  4 2.38 .926 0 0-4-0
   Germany  WC  6 4.35 .869 1 2-3-0             
   Germany (all)  International  13 3.64 - -            
2012-13  Adler Mannheim  DEL  41 2.34 .926 2 25-16-0  Playoffs  6 2.01 .929 0 2-4-0
   Germany  WC  2 3.03 .889 0 0-2-0             
   Germany  OGQ  1 1.93 .905 0 0-1-0             
   Germany (all)  International  11 2.33 - -            
2013-14  Adler Mannheim  DEL  33 2.47 .921 7 19-14-0  Playoffs  5 1.80 .949 0 1-4-0
   Germany (all)  International  2 0.00 1.000 -            
2014-15  Adler Mannheim  DEL  41 2.33 .920 6 28-13-0  Playoffs  15 2.21 .920 2 11-3-0
   Germany  WC  4 3.15 .878 0 2-2-0             
   Germany (all)  International  6 3.52 .891 -            
2015-16  Adler Mannheim  DEL  36 2.20 .930 4 20-15-0             
   Germany (all)  International  2 2.53 .891 -            
2016-17  Adler Mannheim  DEL  40 2.36 .903 2 27-13-0  Playoffs  3 3.68 .862 0 2-1-0
   Germany  OGQ  0 - - -            
   Germany (all)  International  4 2.82 .882 -            
2017-18  Adler Mannheim  DEL  39 2.81 .905 1 22-16-0  Playoffs  10 2.92 .900 0 5-5-0
   Germany  OG  0 - - -            
   Germany (all)  International  1 5.42 .842 -            
2018-19  Adler Mannheim  DEL  30 2.25 .901 3 18-11-0  Playoffs  14 1.57 .925 4 12-2-0
2019-20  Adler Mannheim  DEL  33 2.31 .891 4 20-13-0             
2020-21  Adler Mannheim  DEL  20 2.03 .919 2 17-3-0  Playoffs  6 1.92 .908 0 3-3-0
2021-22  Adler Mannheim  DEL  21 2.48 .903 1 12-8-0             
2022-23  Augsburger Panther  DEL  28 3.43 .899 1 8-19-0             
2023-24  Augsburger Panther  DEL  4 2.73 .897 1 1-3-0             
 

 (Quelle: eliteprospects.com)

 

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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5. Penny-DEL Spieltag - Endras Shutout in seinem 600. DEL Spiel / Wild Wings erneut siegreich

 

PENNY-DEL (Ort/Autor) Der fünfte Spieltag startete bereits am Mittwoch, so dass am Freitag nur fünf Partien auf dem Programm standen. Highlight war das 600. DEL Spiel von AEV Torwart Dennis Endras, der zugleich einen Shutout feierte. Das Überraschungsteam bleibt weiterhin Schwenningen, welche erneut siegreich waren.

 

 

7

( Foto Ralf Schmitt )

 


  

Sieg gegen Berlin - Wild Wings zuhause weiter ungeschlagen

 

(Schwenningen/BM) Für Wild Wings Coach Steve Walker kam es zu einem Wiedersehen mit seinem ehemaligen Club. Im Duell der Tabellennachbarn setzten sich die Wild Wings in einer hart umkämpften Partie durch. Die Gäste kamen druckvoll in die Partie und forderten den stark agierenden Joacim Eriksson gleich mehrfach im Auftaktdrittel.

 

Im Mittelabschnitt sollten dann die 4111 Fans etwas zum Jubeln bekommen. Zunächst brachte Daniel Pfaffengut sein Team im Nachsetzen in Front, ehe Tyson Spink zum 2:0 Pausenstand nachlegte.

 

Zu Beginn des Schlussabschnittes kamen die Hauptstädter zum Anschlusstreffer und drückten fortan auf den Ausgleich. Acht Minuten vor dem Ende sorgte Alexander Karachun für die Vorentscheidung. Per Empty-Net konnte Daniel Pfaffengut sogar noch sein zweites Tor nachlegen.

 

Stimmen zum Spiel:

Steve Walker: „Wir haben die Tore im richtigen Moment gemacht!“

 

Frederik Tiffels: „In Überzahl hätten wir ein paar Situationen nutzen können und ich glaube das Quäntchen Glück war heute auf Schwenninger Seite.“

 

Daniel Pfaffengut: „Der Joci (Joacim Eriksson) hat heute ein unglaubliches Spiel gemacht. [..] und dann sieht man, wenn man mit vier Reihen so ein Spiel durchgeht, dann gewinnt man auch so Spiele.“

 

Schwenninger Wild Wings – Eisbären Berlin 4:1 (0:0;2:0;2:1)

 

Tore:

1:0 |30. |Pfaffengut (Hungerecker / Boyle)

2:0 |37. |Tys. Spink ( Tyl. Spink / Larkin)

2:1 |44. |Byron ( Ronning / Tiffels)

3:1 |53. |Karachun ( Huss / Senyshyn)

4:1 |44. |Pfaffengut (Larkin / Eriksson)

 

Strafminuten: Schwenningen 8 - Berlin 6

 

Zuschauer:

4.111

 

 


 

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( Foto Ralf Schmitt)

 

Düsseldorfer EG vs. Augsburger Panther 0:1 n. P. (0:0;0:0;0:0;0:0;0:1)

 

Der Augsburger Goalie Dennis Endras feierte in seinem 600. Jubiläumsspiel einen Shutout. Der Routinier im Pantherkäfig bot eine tadellose Leistung. Es entwickelte sich ein Geplänkel der schlechteren Art. Auf dem Eis tat sich lange nichts. Kaum Chancen für beide Teams im Verlauf der 60 Spielminuten. Auch keine nennenswerte Möglichkeiten im Verlauf der Overtime.

 

So musste das Penaltyschiessen das Ganze entscheiden. Der finnische Panther Rantakari war schliesslich der Glückliche der es auf den Videowürfel schaffte. Festzuhalten bleibt, das es beide Teams in dieser Form schwer haben werden im weiteren Verlauf der Saison 2023/2024, sollte es nicht eine bedeutende Steigerung geben.

 

Tore:

0:1 (65.) Rantakari (Penalty)


Zuschauer:

7.266

 

 


 

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(Foto: Citypress)

 

Straubing Tigers - EHC Red Bull München: 4:2 (0:0;3:2;1:0)

 

(Straubing/MA) Es war ein Auftakt nach Maß für die Fans. Der erste Abschnitt bot viele gute Chancen auf beiden Seiten. Ehliz für München und Tuomie sowie Fonstad für die Tigers hätten ihre Möglichkeiten durchaus machen können. Beide Torhüter zeigten bei dieser intensiven und schnellen Anfangsphase ihre Stärken. Parker Tuomie: "Ein Derby vor der Kulisse macht riesig viel Spaß. Das Tempo ist sehr hoch und München ist natürlich ein starkes Team. Wir müssen noch mehr Schüsse blocken, aber ganz verhindern kann man das nicht."

  

Die Oberbayern kamen stärker aus der Kabine, was die ersten Aktionen schon zeigten. Nicht ganz unverdient führten die Red Bulls mit 0:2 nach der Hälfte der Spielzeit. Aber mit dem Anschlusstreffer fielen die Münchner komplett vom Rad. Coach Söderholm versuchte noch, mit einer Timeout einzugreifen, aber der Tigers-Zug hatte da bereits Fahrt aufgenommen. Innerhalb von vier Minuten drehten die Gastgeber die Partie und ließen einen völlig verdutzten Yasin Ehliz zurück: "Wir sind gut herausgekommen, haben aber nach der Führung aufgehört zu spielen. Wir sind viel zu weit weg vom Gegner und so einfach dürfen wir es denen auch nicht machen."

 

Der amtierenede Deutsche Meister, holte sich im letzten Drittel sehr schnell die Spielanteile wieder zurück und drückte Straubing immer mehr in die defensive Zone. Zwar blieben die Tigers durch Konter gefährlich, aber es war Hunter Miska im Tor der Tigers, der Überstunden machen musste. Und weil die Gäste sich bei Miska die Zähne ausbissen, erledigten die Tigers kurz vor Ende den Rest und besiegen Red Bull München hochverdient.

 

Stimmen zum Spiel:

Patrick Hager (Red Bull): wir sind gut gestartet, waren nach der Führung nicht so dominant und verlieren dann den Faden. So konnte Straubing zurückkommen. Das ist eigentlich nicht unser Stil. Eine Führung müssen wir besser verteidigen, aber auch beide Goalies haben sehr gut gespielt.

 

Nicolas Mattinen (Tigers): "Wir haben nach dem Rückstand eine sehr gute Mentalität gezeigt. Wir wussten, dass wir noch zurückkommen können und das Drittel war für unser Spiel sehr wichtig. Am Ende hat natürlich Hunter Miska alles reingelegt und uns den Sieg gesichert.

 

Tore:

0:1 |24.| Ortega - PP 1
0:2 |28.| Ehliz
1:2 |33.| Daschner
2:2 |35.| Bradley
3:2 |37.| Mattinen - PP 1
4:2 |58.| Fonstad

 

Zuschauer:
5.295

 


 

ERC Ingolstadt – Grizzlys Wolfsburg 2:5 (0:2;0:2;2:1)


(Ingolstadt/HG) In der Saturn Arena duellierten sich am fünften PENNY-DEL Spieltag die heimischen Panther mit den Grizzlys aus Wolfsburg. Nach kurzem Abtasten ging Wolfsburg in der 2. Spielminute früh in Führung. Torschütze war Spencer Machacek nach genialem Zuspiel. Die Gäste waren tonangebend, Ingolstadt leistete sich noch Ungenauigkeiten und hatte Probleme beim Spielaufbau.

 

Top Scorer Virta machte dann auf sich aufmerksam und der ERC kam besser ins Spiel. Trotzdem gelang Wolfsburg der zweite Treffer durch Matt White in der 12. Spielminute. Wolfsburg knüpfte nahtlos an ihre solide Performance aus Drittel eins an, denn der Ex-Panther Justin Feser markierte in der 26. Spielminute sogar das 0:3. Es kam noch schlimmer für die Hausherren, denn Matt White markierte mit einem Shorthander in der 39. Spielminute seinen zweiten Treffer des Abends.

 
Es gab wohl eine ordentliche Kabinenansprache, denn in der 43. Spielminute kam Ingolstadt erstmals auf das Scoreboard. Wayne Simpson erzielte den Anschlusstreffer. Jetzt waren die Panther mächtig am Drücker. In der 49. Spielminute gelang den Gastgebern in Person von Casey Bailey ein weiterer Treffer. Doch Wolfsburg gab die Antwort durch den Treffer von Darren Archibald in der 51. Spielminute.

 

Tore:
0:1 |02.| Spencer Machacek (White)
0:2 |12.| Matt White (Miele, Machacek)
0:3 |26.| Justin Feser (Wilkie)
0:4 |39.| Matt White SH1
1:4 |43.| Wayne Simpson (Rowe, Höfflin)
2:4 |49.| Casey Bailey (Bodie, Simpson)
2:5 |51.| Darren Archibald (White, O’Connor)


Zuschauer:
3.305

 


 

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( Foto Birgit Elbmaier )

 

Nürnberg Ice Tigers - Fischtown Penguins 3:0 (0:0;0:0;3:0)

 

Für die Gäste aus dem Norden setzte es im fünften Spiel die vierte Niederlage. Lange blieb die Partie offen. Im ersten Drittel war noch recht wenig los. Auch im Mitteldrittel fielen keine Tore, aber es kam richtig Feuer ins Spiel und es gab einige Großchancen. Dennis Lobach fuhr alleine auf Gudlevskis zu, der parierte. Dann klärte Jan Urbas knapp vor Charlie Gerard. Zuvor hatte Markus Vikingstad in einer ähnlichen Situation einen Treffer von Lobach verhindert. Aber auch in der Offensive waren die Pinguins in der zunehmend hitziger werdenden Partie zu sehen. Nico Appendino kombinierte sich schön durch, scheiterte aber.

 

Eine gute Chance vom auffälligen Felix Scheel machte Nürnbergs Torhüter Leon Hungerecker zunichte. Auch die Schüsse kamen jetzt öfter durch zum Tor, so entstand Gefahr. Vor allem bei fast eineinhalb Minuten doppelter Überzahl war die Chance zur Führung da. Doch die Scheibe lief zu langsam, es gab nur eine Top-Gelegenheit. Die vereitelte Hungerecker gegen Scheel.

 

Immer mehr Zweikämpfe prägten das Spiel - und Strafzeiten. Doch keine der beiden Mannschaften konnte ein Powerplay nutzen. In der 55. Spielminute waren wieder einmal die Ice Tigers in Überzahl, nachdem Jan Urbas in der Offensivzone ein Foul begangen hatte. Elis Hede nutze das Powerplay zum 1:0. Ins Bremerhavener Anrennen auf den Ausgleich hinein erzielte Danjo Leonhardt bei einem Gegenangriff das 2:0 für Nürnberg (57.). Ein Empty-Net-Goal durch Cole Maier machte den 3:0-Endstand (58.) perfekt.

 

Stimmen zum Spiel

„Es war ein schnelles, intensives Spiel. Es war klar, dass eine Aktion das Spiel entscheiden würde“, sagte Pinguins-Kapitän Urbas bei „Magentasport“. Selbstkritisch räumte er ein: „Es war ein dummes Foul von mir am Ende.“

 

„Wenn du im letzten Drittel so viele Strafzeiten kassierst, ist das Gegentor irgendwann fällig“, ärgerte sich Pinguins-Trainer Thomas Popiesch.

 

Tore:

1:0 |55.| Hede PP
2:0 |57.| Leonhardt
3:0 |58.| Maier

 

Zuschauer:
3.804

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Fünf Treffer im Schlussdrittel: NRW-Derby in Iserlohn geht an die Kölner Haie

 

PENNY-DEL (Iserlohn/PR) Beide Teams starteten mit einer Shootout-Heimniederlage vom vergangenen Sonntag im Gepäck ins Spiel, welches trotz des deutlichen Endstands von 3:6 lange Zeit spannend war. Nach einem Unentschieden im ersten Drittel hatten die Hausherren ein starkes Mitteldrittel und gingen (nur) mit 2:1 in Führung. Den Haien aus der Domstadt reichte ein starkes Schlussdrittel, begünstigt durch zu viele Zeitstrafen aus Sicht der Roosters sowie zwei Empty-Net-Goals am Ende.

 

 

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(Foto: Patrick Rüberg)

 


Die Roosters hatten durch Florian Elias, der ein starkes Pflichtspieldebüt auf Seiten der Iserlohner gab, die erste große Chance nach zwei Minuten zur Führung, Elias scheiterte jedoch per Rückhand am guten Ancicka. Nachdem Quaas auf der Strafbank Platz nehmen musste war es Schütz der die Gäste in Führung brachte. Das Tor wurde per Videobeweis gecheckt (Stock zu hoch?), die Entscheidung auf dem Eis wurde jedoch nicht revidiert.

 

Im direkten Gegenzug hätte Proske per abgefälschtem Schuss beinahe egalisiert, jedoch war erneut Ancicka zur Stelle. Nach ausgeglichenen 13 Minuten war es ausgerechnet der Ex-Kölner Collin Ugbekile, der per sattem Schuss Ancicka zum Ausgleich überwinden konnte.

 

Das zweite Drittel begann mit einer dicken Chance für die Kölner Haie, Reich im Tor der Sauerländer war jedoch gerade noch so zur Stelle. Im Anschluss blieben die Roosters am Drücker, belagerten das Tor von Ancicka, kamen jedoch viel zu selten aussichtsreich zum Abschluss. Auch nicht in Überzahl, überspitzt formuliert könnte man behaupten, dass es an diesem Abend lediglich auf der Anzeigetafel auffiel, dass die Sauerländer ein Powerplay haben.


Quasi mit der Pausensirene war es dann folgerichtig und verdientermaßen soweit: Florian Elias legte sich die Scheibe zurecht und schoss den Puck direkt in den Winkel! Mit 2:1 ging es ins Schlussdrittel.

 

Hier kippte das Spiel dann binnen Minuten zugunsten der Haie. In einer doppelten Überzahl schob Nicholas Bailen auf Vorlage von MacLeod und Kammerer zunächst zum Ausgleich ein, im direkt anschließenden weiteren Powerplay war es erneut Justin Schütz auf Vorlage von Grenier, der zur Führung traf. Von diesem Doppelschock erholten die Roosters sich nicht mehr, Präzision und Kraft ließen von Minute zu Minute mehr nach. EX-Rooster Grenier sorgte zehn Minuten vor dem Ende mit seinem Treffer nach einem überfallartigem Konter über MacLeod und Schütz für die Vorentscheidung.

 

Am Ende kassierten die Roosters noch zwei Empty-Net Goals durch Thuresson und McIntyre, bei eigener Kosmetik durch Boland (60.), zu dem zumindest in der Höhe vermeidbaren 3:6 Endstand für die Gäste.

 

Zu viele Strafzeiten und auch eigenes, ausbaufähiges Powerplay brachten die Roosters am Ende auf die Verliererstraße. Köln reichte ein starkes Schlussdrittel für den Sieg, nutzten die Schwächen der Sauerländer eiskalt aus.

 

Florian Elias: "Wir waren zu unkonzentriert. In der letzten Spielminute des zweiten Drittels haben wir die Strafe gezogen und das war der Knackpunkt wo uns der Stecker gezogen wurde, das darf uns nicht passieren.“

 

Justin Schütz: „Wir haben unser Spiel durchgezogen, uns nicht beeindrucken lassen von der Kulisse. Haben unsere Chancen vor allem im Powerplay genutzt, daher verdiente drei Punkte.“

 

Uwe Krupp (haie.de): „Es war das erwartet enge Spiel in Iserlohn. Wir waren vorbereitet auf eine enge Angelegenheit und ein intensives Spiel. Am Ende hat unser Überzahl das Spiel mit drei Toren entschieden. Ich bin stolz auf die Jungs, besonders wie wir im letzten Drittel gespielt haben.“

 

28.09.2023 19:30
Iserlohn Roosters - Kölner Haie 3:6 (1:1, 1:0, 0:5)

 

Tore
0:1 Schütz | 04:20 [PP1]
1:1 Ugbekile | 12:38 [EQ]
2:1 Elias | 39:32 [EQ]
2:2 Bailen | 41:20 [PP1]
2:3 Schütz | 45:06 [EQ]
2:4 Grenier | 49:17 [EQ]
2:5 Thuresson | 58:20 [EQ,EN]
3:5 Boland | 59:02 [EQ]
3:6 Simpson | 59:50 [EQ,EN]

 

Zuschauer
3.976

 

Iserlohn Roosters: Reich; Jenike – Eliot, Ugbekile; Thomas, Bender; Quaas, Rausch; Korus – Proske, LeBlanc, Dal Colle; Ziegler, Rutkowski, Elias; Boland, Cornel, Schiemenz; Barinka, Jahnke, Broda.


 

Kölner Haie: Ancicka; Pantkowski – Bailen, Müller; Sennhenn, Austin; Sustr, Glötzl; Lindner – Grenier, MacLeod, Schütz; Thuresson, Aubry, Kammerer; Proft, Wohlgemuth, Storm; Bast, McIntyre, Van Calster

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Penny-DEL: Mannheim entführt im packenden Derby alle Punkte aus Frankfurt und ist neuer Tabellenführer

 

PENNY-DEL (Frankfurt/HG)  5. Spieltag: Duell Löwen gegen Adler in der Eissporthalle: Frankfurt empfing zum Derby Mannheim. Während die Löwen mit zwei Siegen in die Jubiläumsspielzeit 2023/24 gestartet sind, ging der Trend bei den Kurpfälzern mit drei Erfolgen nacheinander klar nach oben. Neuzugang Joseph Cramarossa traf im Trikot der Hessen auf seinen alten Arbeitgeber aus Mannheim. Schließlich siegten die Adler Mannheim in einem begeisterten und am Ende noch hochdramatischen Derby denkbar knapp mit 4:5.

 

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(Foto: eishockey-online.com / Archiv) 

 


 Adler legen furios los mit 3 Toren binnen 3 Minuten, Löwen verkürzen

 

Die Stimmung in der pickepacke vollen Eissporthalle war wie immer phänomenal und die Gäste aus Mannheim übernahmen zu Beginn das Kommando auf dem Eis auch dank ihres aggressiven Forecheckings. Im ersten Powerplay der Hausherren agierte zwar Frankfurt sehr gut, doch kaum von der Strafbank zurück, netzte Jordan Szwarz zur Führung ein nach einer Unachtsamkeit der Gastgeber.

 

Nur kurze Zeit später, 64 Sekunden vergingen lediglich, erzielte Daniel Fischbuch den zweiten Treffer für seine Farben. Und es kam noch dicker für die Löwen, denn in der 9. Spielminute markierte John Gilmour in Unterzahl das dritte Tor für die Adler. Frankfurt war nur kurz geschockt und verkürzte in Person von Ville Lajunen in der 10. Spielminute; dabei verbuchte Carter Rowney seinen ersten Scoringpunkt der Saison. Die Hausherren kamen nun besser in die Partie und gestalteten sie ebenbürtig.

 

Plachta trifft erneut plus zweiter Shorthander der Adler, Löwen kämpfen

 

Mannheim erhöhte bei zwei Mann mehr auf dem Eis durch einen fulminanten One Timer von Matthias Plachta in der 23. Spielminute auf 1:4. War dies schon eine Vorentscheidung in dieser nun hitzigen Begegnung? Im Eishockey gilt jedoch eine drei Tore Führung als höchst brisant. Frankfurt gab erst nach gut sieben Minuten im Mittelabschnitt seinen ersten Schuss auf Tiefensee ab.

 

Die Adler sorgten dann in der 29. Spielminute mit ihrem zweiten Shorthander durch Markus Hännikainen für einen nun beruhigenden Vorsprung. Nichtsdestotrotz kamen die Löwen in der 31. Spielminute durch Maksim Matushkin zu ihrem zweiten Treffer des Abends. Nun hatten die Gastgeber wieder das Momentum auf ihrer Seite.

 

Matushkins zweites Tor, Alanov erfolgreich

 

Was konnten die Löwen noch entgegensetzen gegen dominierende Adler? Ein schnelles Tor würde dem Spiel guttun; gesagt getan, Maksim Matushkin markierte seinen zweiten Treffer des Abends in der 43. Spielminute und nun war Feuer drin in der Partie. Gilmour visierte das Gestänge an und die Fans peitschten ihre Mannschaft nach vorne. Nun wurde es dramatisch, denn Eugen Alanov verkürzte auf ein Tor Rückstand in der 47. Spielminute. Frankfurt drängte nun vehement auf den Ausgleich und erspielte sich gute Chancen. Letztlich blieb der Dreier in Mannheim, die zum Schluss arg unter Druck waren.

 

Fischbuch: “Es war ein unglaubliches Spiel, die Stimmung hammermäßig. Es hat viel Spaß gemacht, wir sind dann zu nachlässig geworden. Das hätten wir vermeiden müssen, es war unnötig. In den ersten 12 Minuten machten wir richtig Druck, wir müssen es aber über 60 Minuten hinkriegen.“

 

Matushkin: “We had a really good push at the end, the first 12 minutes we were not ready. However, we were ready for the derby. Great finish which we take with us. It was really fun to play with a great atmosphere, the noise was crazy. We will come back stronger.”

 

Kühnhackl: “Es war von Anfang an total laut. Das Stadion ist richtig explodiert und hat ihr Team gepuscht. Beim Derby möchtest du immer zu Beginn einen guten Start haben. Sehr tiefen Kader, müssen das Scoring auf alle vier reihen aufteilen und die special teams haben den Ausschlag gemacht. Wir wollen auch offensiv arbeiten und in Unterzahl nichts zulassen. Jeder macht seinen Job, das allein zählt. Wir haben viele neue Spieler, neuen Coaching Staff. Die Chemie passt und wir werden stetig besser.“

 

Löwen Frankfurt – Adler Mannheim 4:5 (1:3|1:2|2:0)

 

Tore:

0:1 |06.| Jordan Szwarz (Eisenmenger)

0:2 |07.| Daniel Fischbuch (Plachta)

0:3 |09.| John Gilmour (Hännikainen) SH1

1:3 |10.| Ville Lajunen (Rowney) PP1

1:4 |23.| Matthias Plachta (Vey, Wolf) PP2

1:5 |29.| Markus Hännikainen (Gaudet) SH1

2:5 |31.| Maksim Matushkin (Rowney, Bokk)

3:5 |43.| Maksim Matushkin (Burns)

4:5 |47.| Eugen Alanov (Bokk, Rowney)

 

Zuschauer: 6.990 (ausverkauft)

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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Spannendes Rheinderby zwischen Köln und Düsseldorf wird im Penaltyschiessen entschieden

 

PENNY-DEL (Köln/UG) Im Penaltyschiessen gewann die Düsseldorfer EG bei den Kölner Haien. Der Tabellenletzte gewann beim Tabellenersten völlig überraschend und nicht unverdient. Die Haie waren nach den letzten Auftritten nicht wieder zu erkennen. Von Beginn an übernahmen die Haie die Spielkontrolle und setzten sich im Düsseldorfer Drittel fest.

 

 

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(Foto: Ingo Winkelmann)

 


 

Aus dem Übereifer fingen sich die Haie durch Andreas Thuresson die erste Strafe ein. Doch das erste Überzahlspiel verlief völlig harmlos und die Haie hatten sogar die bessere Chance in Unterzahl. Wie aus dem Nichts ging die DEG in der 9. Spielminute durch Kohen Olischefski in Führung. In der Folgezeit leisteten sich die Haie unerklärliche Fehlpässe in der Defensive und so ergaben sich einige gute Chancen für die DEG. Mirko Pantkowski hielt die Haie im Spiel und in der 12. Minute nutzte Carter Proft einen Fehlpass der Düsseldorfer zum 1:1 Ausgleich. Nach dem Ausgleich verflachte das Spiel. Die Kölner spielten überlegen, ohne sich zwingende Chancen zu erspielen. Nach 17 Minute gab es die erste Überzahlsituation für die Haie. Auch die Haie konnten sich keine nennenswerte Chance erspielen und erhielten ihrerseits eine Strafe. Mit dem 1:1 ging es in die erste Drittelpause.

 

Das zweite Drittel begannen die Düsseldorfer in Überzahl, die sie wiederum nicht nutzen konnten. Die erste gute Chance in diesem Drittel besaßen die Düsseldorfer nach einer 2 auf 1 Situation, die von Mirko Pantkowski glänzend pariert wurde. Das nächste Überzahlspiel der Haie verpuffte trotz vieler Schüsse auf das von Henrik Haukeland glänzend gehütete Tor. Nach dem Powerbreak übernahmen die Düsseldorfer die Spielkontrolle und setzten sich im Haie Drittel fest. Der Pfosten, sowie Mirko Pantkowski hielten die Haie im Spiel. Aggressive Düsseldorfer hielten die Haie weg vom Tor und was doch einmal durchkam wurde von den Haien kläglich vergeben. Kaum ein Pass der Kölner fand seinen Mitspieler. Kurz vor Drittelende gab es noch eine Strafe gegen die DEG. Doch diese brachte das Unentschieden in die zweit Drittelpause.

 

25 Sekunden dauerte es im zweiten Drittel, bis Louis-Marc Aubry den Puck in Überzahl ins Düsseldorfer Tor bringen konnte. Die Haie gingen erstmalig in Führung. In der 43. Minute konnte Maxi Kammerer bei einer erneuten Kölner Überzahl auf 3:1 erhöhen. Jetzt spielten nur noch die Haie. Nach 44 Minuten leistete sich die die DEG eine 3:5 Unterzahl. Die Haie konnten diese zur Vorentscheidung nicht nutzen. Die DEG ihrerseits konnte sich wieder ins Spiel zurück kämpfen und setzten die Haie mächtig unter Druck. Zwei Hinausstellungen der Haie führten zu einer 5 auf 3 Überzahl für die DEG, die sie bereits nach 22 Sekunden durch Kevin Clark zum Anschlusstreffer nutzen konnten. Das Spiel lebte von der Spannung. Der Ex Kölner Luis Üffing setzte sich in der 56. Minute durch die gesamte Abwehr durch und erzielte den verdienten Ausgleich für die DEG. Bis zum Drittelende passierte nicht mehr viel. Beide Torhüter hielten alles was noch auf ihr Tor kam und so ging es in die Verlängerung.

 

In der Verlängerung spielten beide Mannschaften auf Sieg. Die Haie besaßen die besseren Möglichkeiten, doch es blieb beim Unentschieden und so musste das Penaltyschiessen entscheiden.

 

Erst der 15. Penalty wurde durch Kevin Clark verwandelt. Es sollte der einzige bleiben und so nahmen die Düsseldorfer den Zusatzpunkt  mit nach Hause.

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Justin Schütz (Köln): “Eine überragende Kulisse, danke dafür. Es ist traurig, nicht mehr Punkte geholt zu haben. Düsseldorf hat es gut gemacht heute. Wenn du drei zu eins führst im dritten Drittel, darfst du das Ding eigentlich nicht hergeben. Am Ende haben wir doofe Strafen gezogen.“

 

 

Kölner EC – Düsseldorfer EG 3:4 n.P. (1:1|0:0|2:2|0:0|0:1)

 

Tore:

0:1 09. Olischefski (Roßmy|Eham) EQ

1:1 12. Proft EQ

2:1 41. Aubry (Thuresson|Bailen) PP1

3:1 43. Kammerer (MacLeod|Aubry) PP1

3:2 54. Clark (Varone|Ebner) PP2

3:3 56. Üffing (Roßmy|McCrea) EQ

3:4 65. Clark GWS,EA

 

Zuschauer:

18.600

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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4. Penny-DEL Spieltag - Kein Wechsel an der Tabellenspitze / Erfolge für die bayerischen Clubs

 

PENNY-DEL (CD) Am Penny-DEL Sonntag (24.09.2023) gab es das Derby zwischen dem Tabellenführer Köln und der Düsseldorfer EG und weitere spannende Partien, welche teilweise im Penaltyschiessen entschieden werden mussten. Dabei gab es keinen Wechsel an der Tabellenspitze.

 

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(Foto: Imago-Images)

 


 

Straubing fährt ersten Dreier gegen Frankfurt ein - Miska mit Shutout

 

(Straubing/MA) Die dicken Möglichkeiten fehlten noch in Abschnitt eins. So teilten sich beide Teams auch die Spielanteile auf. Straubing hatte zu Beginn mehr vom Spiel und dabei auch die Führung erzielt. Frankfurt bekam erst nach dem Powerbreak mehr Zugriff auf die Stürmer der Hausherren und konnten damit auch ihr Spiel mehr durchdrücken. Doch die Pausenführung blieb den Tigers erhalten. Mattinen: "Das erste Drittel war gut von uns. Das Zusammenspiel passt zwischen Abwehr und Angriff. Aber wir müssen hinten enger stehen und können noch mehr am Körper spielen. Bei meinem Tor hab ich einfach mal die Augen zu gemacht und abgezogen. Hat ja gut geklappt."

 

Nicht mehr ganz so schwungvoll konnten die Gäste den Mittelabschnitt gestalten. Straubing machte geschickt die Räume zu und lag auch bei der Zweikampfquote vorne. Die daraus resultierenden Möglichkeiten konnten zu einem weiteren Treffer genutzt werden. Vielleicht hätte den Gäubodenstädtern sogar noch ein weiteres Tor gelingen können, aber Goalie Cannata war bis dato bester Löwe seines Teams. Kevin Bicker: "Wir müssen von hinten sauberer herausspielen und besseren Zug zum Tor bekommen. Es fehlten jetzt etwas die Chancen, die müssen wir uns im letzten Drittel wieder mehr erarbeiten und dann auch die Tore machen."

 

Straubing beschränkte sich auf das nötigste und wartete auf die Fehler der Gäste. Aber Samanski, der allein vor dem Tor auftauchte traf nur die Latte und Scott konnte seinen Penalty ebenfalls nicht versenken. Die Löwen blieben somit am Leben und taten alles dafür, um das Spiel nocheinmal zu drehen. Doch es reichte nicht mal mehr zu einem Treffer. Was hauptsächlich an Hunter Miska lag. Er blieb die Ruhe selbst. Frankfurt spielte den letzten Pass viel zu oft nicht genau, was ihnen immer wieder Körner kostetet und somit blieb auch der letzte Punch aus.

 

Tore: 1:0 (6.) - Vom Bully weg, welches Fonstad gewann, schnappte sich Mattinen den Puck und nutzte den freien Raum bis zur guten Schusspositon von halblinks und traf zur Führung. 2:0 (37.) - Müller hatte hinter dem Tor der Löwen viel Zeit, bediente Klein auf der Seite, der sofort den Schuss auf das Tor nahm. Dort stand Bradley und von seinem Schlittschuh prallte der Puck ins Tor.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Hunter Miska (Tigers): "Es war ein wichtiges Spiel für uns. Das Unterzahlspiel war hervorragend. Wir konnten viele Schüsse blocken und meine Vorderleute haben mir viel Arbeit abgenommen. Über das ganze Spiel haben wir heute sehr gut verteidigt."

 

Eugen Alanov (Löwen): "Wir haben sehr gut begonnen, aber haben am Ende auch nicht sehr schlau gespielt. Im zweiten Drittel war Straubing die bessere Mannschaft und im letzten Abschnitt war die Partie wieder ausgeglichen. Ich denke wir müssen so weitermachen und dabei natürlich unsere Chancen besser nutzen."

 

 

Straubing Tigers - Löwen Frankfurt: 2:0 (1:0 | 1:0 | 0:0)

 

Tore:
1:0 |06.| Mattinen
2:0 |37.| Bradley

 

Zuschauer:
4.151

 


 

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(Foto: Citypress)

 

Adler Mannheim - Eisbären Berlin 4:2 (2:1, 1:1, 1:0)

 

(Mannheim/MH) Von Beginn an entwickelte sich ein rasantes und intensives Spiel. Mannheim legte zunächst etwas glücklich durch Eisenmenger vor, kassierte jedoch nur wenige Minuten später den verdienten Ausgleich. Top Scorer Plachta traf mit seinem vierten Saisontor erneut zur Führung. Die vielen Emotionen fanden ihren Höhepunkt in einem Faustkampf zwischen Reul und Veilleiux, der mit gebrochenem Nasenbein ausschied.

 

Auch im zweiten Drittel behielt die Partie ihre Qualitäten. Zunächst mussten die Kurpfälzer jedoch erneut den Ausgleich durch Ronning hinnehmen. Danach schwankte die Partie hin und her. Beide Mannschaften hatten immer wieder Phasen in denen sie überlegen waren. Jokipakka brachte seinen Farben wieder in Front.

 

Im dritten Abschnitt wurde das Spiel etwas taktischer, aber nicht weniger hochklassig. Die 11335 Zuschauer sahen weiterhin starkes Eishockey von beiden Mannschaften. Die Eisbären drückten gegen Ende des Spiels auf den Ausgleich. Eder traf den Pfosten, ansonsten war Tiefensee der Fels in der Brandung. Bennett machte mit seinem Emtpy Netter den Deckel auf ein Sechs-Punkte Wochenende der Adler Mannheim.

 

Stimmen zum Spiel

 

Jordan Murray: „Es hat auch Spaß gemacht, den Jungs zuzuschauen, aber natürlich ist es viel schöner, selbst wieder auf dem Eis zu stehen. Zwei gute Mannschaften standen sich gegenüber, es ging hin und her. Wir sind über das gesamte Spiel und in jeder Zone auf dem Eis geschlossen als Mannschaft aufgetreten. Jeder hat seinen Job erledigt, das war entscheidend für den Sieg.“

 

Johan Lundskog: „Es war ein unglaubliches Spiel beider Mannschaften. Jedes Team hatte seine Chancen. Es war wichtig, dass wir den Führungstreffer erzielt haben. Dadurch haben wir früh das Momentum bekommen. Die Special Teams haben erneut stark funktioniert.“

 

Tore: 1:0 (3.) Eisenmenger, 1:1 (4.) Boychuk, 2:1 (6.) Plachta, 2:2 (21.) Ronning, 3:2 (36.) Jokipakka, 4:2 (59.) Bennett

Zuschauer: 11.335

 


 

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(Foto: Patrick Rüberg)

 

(Iserlohn/PR) Am Seilersee in Iserlohn trafen die heimischen Iserlohn Roosters, mit einer trotz guter Leistung 2:4 Niederlage aus dem Auswärtsspiel in Mannheim im Gepäck, auf den ERC Ingolstadt, die ihrerseits die Wild Wings aus Schwenningen mit 7:2 abfertigten. Schwenningen wiederum erzielte dasselbe Ergebnis eine Woche zuvor eben im Sauerland. Eine klare Angelegenheit für die Panther?

 

Zunächst sah es so aus, nach nicht einmal zwei Minuten Spielzeit gingen die Schanzer durch Travis St.Denis mit 0:1 in Führung, die Sauerländer leisteten sich einen Punktverlust im Spielaufbau und wurden eiskalt ausgekontert. Nach neun Minuten langten die aggressiv aufspielenden Gäste etwas zu arg zu, folgerichtig gab es eine Fünfminutensperre gegen Krauß wegen Bandenchecks. Dieses lange Powerplay reichte den Roosters zum hart erkämpften Ausgleich- Drew LeBlanc traf in der 12. Spielminute.

 

Das zweite D war eine einzige Abwehrschlacht der Roosters, die Schwierigkeiten hatten überhaupt einmal selbst ins Angriffsd zu kommen. Ihre defensiven Aufgaben erledigten sie jedoch mit sehr viel Einsatz und Können! So war es nicht unverdient, dass es auch nach 40 Minuten weiterhin 1:1 stand.

 

Ins Schlussd starteten die Roosters mit mehr eigenem Offensivdrang. Dies wurde belohnt, Geburtstagskind Ugbekline markierte den 2:1 Führungstreffer in Überzahl. Die Freude währte jedoch nicht lange, Edwards glich mit einem satten Schuss aus halblinker Position aus. In den letzten zehn Minuten waren die Hausherren das offensivere Team, man merkte den Iserlohnern an, dass der erste Heimsieg unbedingt her sollte. Nach einer kurzweiligen und umkämpften Schlussphase ging es mit 2:2 in die Verlängerung.

 

Auch in der Verlängerung gab es, trotz einer Überzahl für die Panther, keine Entscheidung, sodass der Sieger per Penaltyschießen gefunden werden musste, in welcher Simpson den Gamewinner für die Panther erzielte.

 

Der ERC Ingolstadt rückt in der Tabelle weiter nach vorne. Durch einen 3:2-Erfolg im Penaltyschießen bei den Iserlohn Roosters sicherten sich die Blau-Weißen den ersten Auswärtssieg der Saison. Über weite Strecken war das French-Team die spielbestimmende Mannschaft und feierte nach einem harten Stück Arbeit einen zweifachen Punktgewinn.

 

Andrew Rowe: "Das war ein schweres Auswärtsspiel in einer Halle mit lautstarken Fans. Der Schlüssel war, dass wir sie vor uns gehalten haben und sie nur selten in unseren Rücken kommen ließen. Mit einer Verteidigung-zuerst-Mentalität haben wir zwei wichtige Punkte geholt."

 

Iserlohn Roosters - ERC Ingolstadt 2:3 n.P. (1:1, 0:0, 1:1, 0:0, 0:1)

 

Tore:

0:1 St.Denis | 01:58 [EQ]
1:1 LeBlanc | 11:32 [PP1]
2:1 Ugbekile | 43:13 [PP1]
2:2 Edwards | 47:02 [EQ]
2:3 Simpson | SO [EQ]

 

Zuschauer:
3.206

 


 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 

Augsburger Panther – Nürnberg Ice Tigers 5:3 (3:1, 1:1, 1:1)

 

Die Augsburger Panther haben die ersten Punkte der Saison 2023-24 in der PENNY DEL auf der Habensseite. Gegen die Nürnberg Ice Tigers siegte der AEV verdient mit 5:3. Die Treffer für die Panther erzielten Moritz Elias (6.), Jerome Flaake (8.), Zack Mitchell (13.), Mick Köhler (39.) und Jere Karjalainen (60.). Für Nürnberg waren Daniel Schmölz (20.), Elis Hede (29.) und Max Kislinger (60.) erfolgreich. 

 

Stimmen zum Spiel:


Manuel Kofler (Nürnberg): Wir haben ein gutes Spiel gesehen, Augsburg hat sehr gut gespielt. Wir waren auch nicht unzufrieden mit unserer Leistung, die Special Teams sind unsere Stärke bisher. Wir haben es versäumt, bei fünf gegen fünf die Tore zu schießen und waren nicht zwingend genug. Augsburg hat verdient gewonnen, für uns geht’s am Freitag weiter.

 

Christof Kreutzer (Augsburg): Die Jungs haben wie immer sehr engagiert angefangen, diesmal haben wir uns endlich belohnt. Wir haben die letzten Spiele schon viel Aufwand betrieben, von daher war es and er Zeit, dass wir uns belohnen. Nürnberg war in der Offensive sehr gefährlich, da muss man immer aufpassen. Es war ein enges Spiel mit viel Spannung und harten Zweikämpfen. So macht Eishockey Spaß. Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir für jedes Tor hart arbeiten.

 
Tore:
 1:0 (6.) Elias, 2:0 (8.) Flaake, 3:0 (13.) Mitchell, 3:1 (20.) Schmölz, 3:2 (29.) Hede, 4:2 (39.) Köhler, 5:2 (60.) Karjalainen, 5:3 (60.) Kislinger

Zuschauer: 4.586

 


 

Wild Wings gelingt die Wiedergutmachung gegen Wolfsburg

 

Nach dem Auswärtsdebakel in Ingolstadt waren die Wild Wings auf Wiedergutmachung aus. Mit dem perfekten Start stellten die Neckarstädter auch früh die Weichen auf Sieg. Nach gerade einmal 33 Sekunden hatte Tyson Spink zum ersten Mal getroffen. Zwar kamen die Gäste mit zunehmende Spielzeit immer besser in die Partie, den nächsten Treffer erzielten abermals die Hausherren.


Im Mittelabschnitt drängten die Autostädter auf den Anschluss. Schwenningen verstand es aber im richtigen Moment die Tore zu erzielen und schraubte das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe. Im Schlussd ließ das Team von Steve Walker nichts mehr anbrennen und legte per Emtpy-Net sogar noch einen Treffer nach.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Björn Krupp: „5:0 ist nicht das Ergebnis, das wir uns erhofft haben. Das gut ist, wir haben jetzt eine ganze Woche Zeit um uns wieder vorzubereiten.“ 

 

Peter Spornberger: „Die Vorbereitung war nicht so wie wir uns das vorgestellt haben – vor allem das Toreschießen hat nicht so gut geklappt aber ich denke gegen Iserlohn und auch heute haben wir gezeigt, dass wir auf jeden Fall Tore schießen können. Das müssen wir auf jeden Fall so weitermachen.“

 

Schwenninger Wild Wings – Grizzlys Wolfsburg 5:0 (2:0, 2:0, 1:0


Tore:
1:0 |1. |Tys. Spink (Tyl. Spink)
2:0 |11. |Tyl. Spink Trivellato / (Tys. Spink)
3:0 |25. |Senyshyn (Platzer / Görtz)
4:0 |30. |Spornberger (Platzer / Uvira)
5:0 |55. |Pfaffengut (Hungercker / Boyle)

 
Zuschauer:

3.223

 


 

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(Foto: Citypress)

 

Red Bull München hat sich im PENNY DEL-Duell bei den Pinguins Bremerhaven drei Punkte gesichert. Vor 3.766 Zuschauern trafen Markus Eisenschmid, Nico Krämmer, Adam Almquist, Patrick Hager und Ryan McKiernan beim 5:2-Erfolg (0:0|2:0|3:2) an der Nordseeküste.

München machte gleich zu Beginn in Überzahl Druck, ein Treffer sprang dabei nicht heraus. Die Special Teams bestimmten auch danach das Spielgeschehen. So überstand die Mannschaft von Trainer Toni Söderholm drei Unterzahlsituationen im ersten Abschnitt. Ihre besten Möglichkeiten hatten die Red Bulls bei fünf gegen fünf durch Jonathon Blum (9.) und Veit Oswald (16.) – doch Pinguins-Schlussmann Maximilian Franzreb war zur Stelle. Auch Daniel Allavena hielt im ersten D fehlerfrei. So endeten intensive 20 Minuten ohne Treffer.

 

Ein ähnliches Bild im Mittelabschnitt, denn zunächst standen die Special Teams beider Mannschaften im Fokus. Tore fielen dabei keine. Das änderte sich in der 30. Minute, als Eisenschmid Franzreb mit einem Schuss aus dem rechten Bullykreis überraschte - seine Torpremiere im Trikot der Red Bulls. München danach mit etwas mehr Raum und kurz vor der Sirene mit dem zweiten Treffer durch Krämmer, der durch sein energisches Nachsetzen im Torraum auf 2:0 erhöhte (40.).

 

Bremerhaven musste kommen und meldete sich durch Nino Kinder zurück (44.). Die Red Bulls ließen sich vom Anschlusstreffer aber nicht beeindrucken. In der 51. Minute feierte dann ein weiterer Neuzugang seine Torpremiere: Verteidiger Almquist bezwang Kristers Gudlevskis, der kurz vor Ende des zweiten Ds für den verletzten Franzreb in die Partie kam. Im Anschluss kontrollierte der deutsche Meister das Duell – und dennoch wurde es noch einmal spannend. Denn Bremerhaven brachte den sechsten Feldspieler und verkürzte erneut durch Ziga Jeglic (58.). Kurz danach sorgten Hager (59.) und McKiernan (60.) mit ihren Empty-Net-Treffern für die endgültige Entscheidung.

 

Nico Krämmer: „Wir wollen in einer langen Saison natürlich jedes Mal dazulernen und uns stetig verbessern. Heute haben wir sehr gut gearbeitet und können deshalb verdient mit drei Punkten heimfahren.“

 

Fischtown Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München 2:5 (0:0, 0:2, 2:3)

 

Tore:
0:1 | 29:53 | Markus Eisenschmid
0:2 | 39:05 | Nico Krämmer
1:2 | 43:59 | Nino Kinder
1:3 | 50:38 | Adam Almquist
2:3 | 57:21 | Ziga Jeglic
2:4 | 58:45 | Patrick Hager
2:5 | 59:59 | Ryan McKiernan

 

Zuschauer:
3.766

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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3. Penny-DEL Spieltag: Köln bleibt Spitzenreiter / Kantersieg in Ingolstadt / Mannheim dreht Partie

 

PENNY-DEL (CD) Am 3. Penny-DEL Spieltag 2023/2024 reisten die Haie zum "Oktoberfest" nach München und trafen auf den Meister EHC Red Bull München. Viele Tore gab es für die Fans in Ingolstadt zu sehen.

 

 

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(Foto: Dunja Dietrich)

 


(Augsburg/HG) Im zweiten Heimspiel trafen die Augsburger Panther im heimischen Curt-Frenzel-Stadion auf die Eisbären Berlin. In der letzten Spielzeit waren diese Begegnungen hart umkämpfte Kellerduelle. Wer würde dieses Mal die Schlägerspitze vorn haben? Schließlich entschieden die Eisbären Berlin die Begegnung deutlich mit 1:4 für sich.


Kalte Dusche durch Byron und Eder


Goalie Dennis Endras absolvierte heute Abend sein 599. DEL-Match und alle Augsburger hofften auf den ersten Sieg, doch die Fuggerstädter mussten auf drei etablierte Defender verzichten: Sacher, Sezemsky und Warsofsky. Der Start der Hausherren war wie gewohnt furios, doch eine Unaufmerksamkeit in der Verteidigung nutzten die Gäste in der 5. Spielminute eiskalt zur Führung in Person von Blaine Byron, der den Puck entscheidend abfälschte. Der Eisbären Keeper zeigte tolle Paraden und im Gegenzug netzte Tobias Eder zum zweiten Berliner Tor ein. Es kam dem AEV wie ein Dejá-Vu vor, erneut im Rückstand zu liegen. Jake Hildebrand bewahrte sein Team in Unterzahl vor einem Gegentreffer. Augsburg bemühte sich redlich, doch Berlin erwies sich als höchst effizient.


Hoffnung durch Puempel, doch Bergmann trifft ebenfalls


Berlin agierte ob der Führung nun souverän. Die Hausherren leisteten sich etliche unnötige Scheibenverluste, was die Bundeshauptstädter nun ausnutzen wollten. Dem AEV fehlte es nun an der Präzision im Spielaufbau, die Eisbären dominierten die Begegnung und verbuchten weitere Top Chancen zum Ausbau der Führung. Dank des bärenstarken Endras hatte Augsburg noch alle Möglichkeiten, doch ihre mangelnde Chancenverwertung sprach Bände. Nichtsdestotrotz gelang den Augsburgern in der 36. Spielminute durch Matt Puempel der lang ersehnte und vielumjubelte Anschluss. Die Fans feierten noch, bis Leon Bergmann fast postwendend den alten Abstand herstellte, als er mutterseelenallein vor Endras einnetzte.


Renner: „Wir hatten einige Chancen, das erste Gegentor war sehr unglücklich. Wir kämpfen und kassieren dann erneut so ein blödes Tor. Wir müssen hungriger sein und einfacher spielen.“


Ronning erhöht


Augsburg kannte diese Konstellation aus den vergangenen Spielen und musste sich was einfallen lassen, doch Endras war sofort wieder gefordert. In der 42. Spielminute traf Ty Ronning für die Eisbären zum 1:4. Dies schien schon die Vorentscheidung zu sein, auch weil es so einfach aussah, die oft überforderte AEV-Verteidigung zu überrumpeln. Man vermisste das große Aufbäumen von Augsburg.

 

Vielleicht half das nächste Powerplay, doch man agierte zu kompliziert und durchschaubar für Berlin, das ein souveränes Penalty Killing aufs Eis zauberte. Das Toreschießen fiel den Gastgebern sehr schwer, obwohl es einige hochkarätige Gelegenheiten zu verzeichnen gab. Letztlich stand auch im dritten Saisonmatch der AEV mit leeren Händen da und die Eisbären Berlin gewannen nach 15 Jahren wieder mal drei Spiel in Folge zu Beginn einer Spielzeit.


Kreutzer: „Berlin war die bessere Mannschaft. Wir hatten einen guten Start, nur müssen wir auch mal in Führung gehen und die Chancen besser verwerten. Wir versuchen alles, Berlin ist einer der top Favoriten in der Liga die Jungs wollen wirklich und haben auch hinten gearbeitet. Wir müssen positiv bleiben, es ist nicht immer alles schlecht, wenn man verliert. Wir haben zwei leichtsinnige Tore kassiert.“


Ronning: „It was quite close, but we found our rhythm in the end. We got a special team and any team could beat any team in this league. If we stay in our system, it will be fine.“


Augsburger Panther – Eisbären Berlin 1:4 (0:2|1:1|0:1)


Tore:
0:1 |05.| Blaine Byron (Ronning)
0:2 |10.| Tobias Eder (Wissmann)
1:2 |36.| Matt Puempel (Southorn, Mitchell)
1:3 |37.| Leon Bergmann (Müller)
1:4 |42.| Ty Ronning (Finkelstein)

 

Zuschauer:

nicht bekannt

 


 

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(Foto: Jürgen Meyer) 

 

Deutliche Niederlage: Schwenningen weiter mit Ingolstadt-Trauma

 

(Ingolstadt/BM) Einmal mehr gab es für die Wild Wings in Ingolstadt nichts zu holen. Nachdem die Schanzer gut in die Partie kamen, stellten sie früh die Weichen auf Sieg. Nach dem ersten Drittel lagen die Hausherren schon mit zwei Toren in Front, ehe sie im Mittelabschnitt fünf weitere Tore folgen ließen. Zwar fanden die Schwenninger mit zunehmender Spielzeit besser in die Partie, spätestens bei Michael Garteig war aber Schluss.


Zwar kamen die Wild Wings im Schlussabschnitt noch zu zwei Toren, mehr als Ergebniskosmetik sollte aber nicht mehr gelingen. Am Ende zeigten sich die Panther vor allem effizient vor dem Tor, während Schwenningen der letzte Biss fehlte.

 

Stimmen zum Spiel:


Alexander Karachun:  „Wir waren von Anfang nicht bereit. Wir haben die Zweikämpfe verloren und uns über den Haufen rennen lassen. Konstanz hatten wir heute nicht!“

 

Philipp Krauß: „Wir wollten von Anfang hart spielen und Schwenningen in unserem ersten Heimspiel keine Chance lassen. Das ist uns gut gelungen!“

 

ERC Ingolstadt – Schwenninger Wild Wings 7:2 (2:0, 5:0, 0:2)


Tore:
1:0 |5. |Maginot (Bertrand / Pietta)
2:0 |14.|Hüttl (Höfflin / Pietta)
3:0 |22.|Krauß (Bailey / Maginot)
4:0 |22.|Jobke (St. Denis / Henriquez Morales)
5:0 |29.|Krauß (Stachowiak)
6:0 |38.|Pietta (Bertrand)
7:0 |40.|St. Denis (Rowe / Simpson)
7:1 |44.|Karachun (Senyshyn / Platzer)
7:2 |46.|Karachun (Platzer)


Zuschauer:
3.660

 


 

Adler Mannheim – Iserlohn Roosters 4:2 (0:0, 0:1, 4:1)

 

(Mannheim/MH) Im Heimspiel gegen die Roosters versuchten die Kurpfälzer von Beginn an das Tempo hoch zu halten. Trotz einiger guter Möglichkeiten, brachte kein Mannheimer den Puck im Tor unter. Iserlohn war nur durch vereinzelte Konter oder in Überzahl gefährlich.

 

Kurz nach Widerbeginn schockte Boland die Gastgeber mit dem 0:1. Im Prinzip spielten im zweiten Drittel ansonsten nur die Adler, die einige Chancen teils kläglich liegen ließen und dabei noch Glück hatten bei der einzig weiteren großen Rooster Chance nicht noch weiter in Rückstand zu geraten. Erst ein Überzahlspiel anfangs des dritten Drittels erlöste die Gastgeber. Wolf konnte einen Rebound im Tor versenken. Die Freude hielt jedoch nicht lange. Wieder klingelte es überraschenderweise in Brückmanns Kasten, als der Ungar Sebök einen drei auf zwei Konter gekonnt abschloss.

 

Die Adlerfans mussten aber nicht lange auf den erneuten Ausgleich warten. Holzer schloss einen blitzsauberen Angriff zum 2:2 ab. Knapp fünf Minuten vor dem Ende endlich die erste Führung der Mannheimer durch den starken Vey. Plachtas Tor, sein 400. DEL Punkt, besiegelte die verdienten drei Punkte.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Greg Poss: "Wir müssen defensiv stabiler stehen und im eins gegen eins besser arbeiten."

 

Korbinian Holzer: "Ich bin happy dass ich gesund bin, es war schwierig zurück zu kommen nach dem Ende der letzten Saison, dafür allen ein großes Lob. Es macht Spaß, die Verteidiger werden ins Spiel involviert, wir haben eine gute Truppe."

 

Tore: 0:1 (22) Boland, 1:1 (44.) Wolf, 1:2 (45.) Sebök, 2:2 (50.) Holzer, 3:2 (55.) Vey, 4:2 (60.) Plachta

Zuschauer: 8.891

 


 

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 (Foto: Citypress)

 

(Wolfsburg/MA) Wenn ein Drittel von den Spielanteilen her ausgeglichen endet, aber die Niederbayern dabei zwölf mal mehr auf das Tor des Gegners geschossen haben, dann liegt es an der mangelnden Chancenverwertung. Auch ein fünf gegen drei Powerplay konnte von den Tigers nicht genutzt werden. Wofsburg hatte einen guten Start, jedoch versäumten sie es in Führung zu gehen. Gerrit Fauser: "Es ist brutal schwer gegen Straubing zu spielen. Zu Beginn haben wir gute Aktionen gehabt, aber dann immer wieder mit kleinen Fehlern die Tigers ins Spiel kommen lassen."

 

Es war auch in Drittel zwei ein hin und her der Gefühle bei beiden Fanlagern. Straubing hatte wieder viel Überzahl und knippste Sekunden vor dem Pausentee zur Führung ein. Die Gastgeber erspielten sich Chancen für gute Distanzschüsse sowie Alleingänge. Aber das Puckglück war nicht auf der Seite der Stürmer von Coach Stewart. Marcel Brandt: "Das ist ein auf und ab mit vielen Torchancen. Über- und Unterzahlspiele kommen auch noch viele dazu. Jetzt haben wir ein Tor gemacht und stehen hinten gut. Bisher ohne Gegentreffer gegen die Grizzlys ist nicht so einfach, aber das müssen wir jetzt bis zum Schluss durchziehen."

 

Straubing beschränkte sich nicht nur auf die Defensive im letzten Abschnitt, um den Vorsprung über die Ziellinie zu bringen, jedoch wurde der Druck von den Grizzlys immer höher. Goalie Bugl parierte mehr Schüsse, als in den beiden Abschnitten zuvor und dennoch fand Andy Miele eine Lücke die es eigentlich nicht gab und traf 98 Sekunden vor dem Ende zum Ausgleich. Den Siegtreffer erzielte O'Connor, der als einziger beim Penaltyschiessen traf.

 

Die Stimmen zum Spiel:


Florian Bugl (Tigers): "Es war ein gutes Spiel von uns, aber leider haben wir unsere Chancen nicht gemacht. Das Team ist in einem Prozess, indem wir uns noch finden müssen, aber es läuft von Tag zu Tag besser." Dustin Strahlmeier (Grizzlys): "Wir wollten eine Antwort auf letzte Woche geben. Das Unterzahl lief schon um einiges besser und ich denke wir haben mit dem Sieg einen guten Schritt nach vorne gemacht heute."

 

Wofsburg Grizzlys - Straubing Tigers: 2:1 n.P. (0:0 | 0:1 | 1:0 | 1:0)

 

Tore:
0:1 |40.| Mattinen - PP 1
1:1 |59.| Miele
2:1 |65.| O'Connor - Penalty

 

Zuschauer:
2.380

 


 

Nürnberg Ice Tigers – Düsseldorfer EG 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)

 

Die Düsseldorfer EG hat auch ihr drittes Saisonspiel verloren. Bei den Nürnberg Ice Tigers unterlag sie mit 1:4 (0:1, 1:2, 0:1) und agierte dabei über weite Strecken glücklos. Am Sonntag geht es nun zu den ungeschlagenen Kölner Haien.

 

Der Sport: Vor dem Spiel gab es eine emotionale (und sehr lange) Ehrung in der ausverkauften Halle, als das Ehrenbanner mit der „17“ von Patrick Reimer feierlich unter das Dach gezogen wurde. Gratulation an diese große Eishockey-Legende!

 

Stimmen zum Spiel:

 

Thomas Dolak (Düsseldorf): Ich fand, die Nürnberger haben es sehr gut gemacht. Sie waren stärker und läuferisch besser, sie haben es einfach gehalten und haben es uns schwer gemacht. Mit dem frühen Penalty hat sich schon abgezeichnet, wie es ablaufen wird. Nach dem Ausgleich geraten wir ein paar Sekunden später wieder in Rückstand und dann läufst du nur hinterher. Wir haben es im letzten Drittel noch einmal probiert, alles nach vorne zu werfen, das Ding aber nicht untergebracht.

 

Tom Rowe (Nürnberg): Mir hat das Spiel heute sehr gut gefallen. Wir sind gut gelaufen und haben die ganze Woche gut gearbeitet. Wir sind so rausgekommen, wie wir wollten. Unsere Verteidigung hat die blaue Linie sehr gut gehalten. Bis auf eine kleine Phase im zweiten Drittel haben wir es sehr gut gemacht. Niklas Treutle hat ein paar unglaubliche Saves gemacht, ich habe keine Ahnung, wie er den kurz vor Ende des ersten Drittels gehalten hat. Das waren insgesamt 60 sehr solide Minuten von jeder Reihe.


Tore:
 1:0 (17.) Dougherty, 1:1 (31.) Svensson, 2:1 (32.) Barratt, 3:1 (38.) Kechter, 4:1 (60.) Fleischer

Zuschauer: 7.672

 


 

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(Foto: Citypress) 

 

Red Bull München musste sich am 3. Spieltag der PENNY DEL den Kölner Haien mit 2:5 (0:0|1:2|1:3) geschlagen geben. Vor 4.412 Zuschauern im Olympia-Eisstadion trafen Ben Street und Ben Smith für den deutschen Meister.

Abtasten? Nein, beide Teams gingen von der ersten Sekunde an mit vielen Checks und hohem Tempo in die Vollen. Dann wurde es ab Minute sieben mit zwei Kölner Powerplays inklusive 20 Sekunden doppelter Überzahl richtig spektakulär: Die Haie feuerten aus allen Lagen, München verteidigte mit vielen Blocks und einem überragenden Goalie Mathias Niederberger stark. So blieb es beim 0:0 – und weil beide Teams in der Defensive weiter konsequent agierten, änderte sich an diesem Spielstand bis zur ersten Drittelpause nichts.

 

Im Mittelabschnitt dauerte es dafür nur dreieinhalb Minuten bis zum ersten Treffer. Den durfte Street per Nachschuss in der letzten Powerplay-Sekunde zum 1:0 für München bejubeln. In der Folge drängte Köln vehement auf den Ausgleich, die Red Bulls ließen wenig zu – bis kurz nach dem Ende des vierten Überzahlspiels der Haie: Alexandre Grenier traf die Scheibe nicht richtig, aber sie trudelte abgefälscht zum 1:1 ins Tor (34.). Und Köln gelang sogar noch die Führung, als Andreas Thuresson den Puck von der blauen Linie exakt neben den rechten Pfosten platzierte (38.). Mit einem 2:1 für die Gäste ging es in die zweite Drittelpause.

 

Red Bull München versuchte im Schlussdrittel nochmal alles. Doch die Haie schlugen erneut zu: Greniers Hammer landete im Münchner Netz (45.). Kurz darauf legte Maximilian Kammerer das 4:1 nach (47.). Der Meister machte nun mehr Druck, um zu verkürzen. Kölns Defensive hielt allerdings und Brady Austin erhöhte auf 5:1 (55.). Im Powerplay gelang Smith noch der Treffer zum 2:5-Endstand (58.).

 

Ryan McKiernan: „Manchmal kann ein holpriger Start eine gute Erfahrung sein. Wir werden als Team reagieren. Heute hat das bessere Team gewonnen, aber wir werden in Zukunft nicht mehr so viele Chancen zulassen und besser in unserem System agieren.“

 

EHC Red Bull München – Kölner Haie 2:5 (0:0, 1:2, 1:3)

 

Tore:
1:0 | 23:34 | Ben Street
1:1 | 33:41 | Alexandre Grenier
1:2 | 37:14 | Andreas Thuresson
1:3 | 44:18 | Alexandre Grenier
1:4 | 46:44 | Maximilian Kammerer
1:5 | 54:56 | Brady Austin
2:5 | 57:01 | Ben Smith

 

Zuschauer:
4.412

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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Penny-DEL - Joseph Cramarossa mit Hattrick für Frankfurt

 


PENNY-DEL 
(Frankfurt/CD) Die Löwen Frankfurt eröffneten den 3. Spieltag der 30. Penny-DEL Saison 2023/2024 gegen die Gäste aus dem Norden, die Fischtown Pinguins. 

 

 

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(Foto: Citypress)

 


Motiviert und druckvoll agierten die Bremerhavener am Bornheimer Hang vor 5.500 Zuschauern und konten im ersten Drittel durch die Treffer von Miha Verlic (5.) und Jacob Virtanen (10.) zwei Mal in Führung gehen. Doch es sollten am gestrigen Donnerstag Abend fast alle Tore des Spiels in den ersten zwanzig Minuten fallen und so glichen die Frankfurter im Powerplay durch Joseph Cramarossa (8.) aus.

 

Nach der erneuten Fischtown-Führung war es Dominik Bokk (13.) der nach einem Puckverlust an der blauen Linie alleine auf das Gästetor zulief und das 2:2 für die Löwen markierte. Die 3:2 Führung fiel dann nur 35 Sekunden später durch den zweiten Treffer von Joseph Cramarossa der sich durchtankte und traf. Mit dieser Führung ging es dann in die erste Drittelpause. 

 

Nachdem furiosen ersten Drittel folgte ein fast torloser Zwischenabschnitt, der von mehr Defensive von beiden Teams geprägt war, jedoch gab es einige gute Chancen auf Seiten der Gäste von Jeglic und Schwartz und Verlic, doch er Ausgleich wollte nicht fallen. Kurz vor dem Ende des Drittels machte Joseph Cramarossa nach einer traumhaften Kombination seinen Hattrick perfekt und erzielte das 4:2 für die Löwen.

 

Bremerhaven begann das letzte Drittel mit einem Mann mehr auf dem Eis aber Frankfurt war in der Abwehr solide und ließ nichts mehr anbrennen. Man hatte sogar noch die große Chance auf das 5:2 doch der Neuzugang aus Lettland zwischen den Pfosten Kristers Gudlevskis verhinderte dies mit einer Glanztat. Nach der Leistungssteigerung der Hausherren war dieser zweite Heimsieg dann gerecht. 

 

Stimmen zum Spiel:

 

Joseph Cramarossa: " Nach der Niederlage gegen Iserlohn haben wir einiges geändert und es fühlt sich sehr gut an heute das Spiel gedreht zu haben und als Sieger dazustehen. "

 

Philip Rosa-Preto: " Ich glaube, dass wir unsere Chancenverwertung heute der Schlüssel war, wenn wir unsere Tore machen, dann sieht die Partie anders aus, daran müssen wir arbeiten. "

 

Löwen Frankfurt – Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:2 (3:2, 1:0, 0:0)
Tore: 0:1 (5.) Verlic, 1:1 (8.) Cramarossa, 1:2 (10.) Virtanen, 2:2 (13.) Bokk, 3:2 (14.) Cramarossa, 4:2 (40.) Cramarossa

Zuschauer: 5.500 

 

 



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2. Penny-DEL Spieltag: Spitzenspiel in Mannheim, spannendes Derby in Nürnberg, viele Tore in Iserlohn

 

PENNY-DEL (CD) Am zweiten Penny-DEL Spieltag 2023/2024 gab es in Mannheim das Spitzenspiel gegen München. Ansonsten gab es spannende Spiele, vorallem das Derby in Nürnberg gegen Straubing.

 

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(Foto: Citypress)

 


(Mannheim/MH) Gleich am zweiten Spieltag kam es zum Duell der Top Teams aus Mannheim und München. Der Start am Freitag verlief unterschiedlich. Der EHC schnappte sich sichere drei Punkte, während der MERC in Schwenningen nach Penaltyschießen die Segel streichen musste. Bei den Gästen standen natürlich die langjährigen Adler Eisenschmid und Krämmer im Fokus, während die Gastgeber auf Kapitän Reul verzichten mussten.

 

In den ersten Minuten spielten beide Mannschaften aus einer sicheren Defensive heraus und versuchten jeweils ihr eigenes Forecheckingspiel dem Gegner aufzudrücken. In kurzen Spielszenen erarbeitete sich eines der beiden Teams immer mal wieder kleinere Vorteile, die aber kaum länger als ein Wechsel hielten. So verstrichen die ersten zehn Minuten ohne großartige Torchancen. Erst fünf Minuten vor der Drittelpause war es Niederberger, der den Rückstand mit einer großartigen Parade gegen Szwarz verhinderte. Dies war wohl der Startschuss für eine wilde Schlussphase im ersten Drittel. Tiefensee zeigte ebenfalls ein ganzen Können gegen Krämmer und im direkten Gegenzug traf Plachta den Pfosten. Es folgte das erste Powerplay des Spiels für Red Bull. Wie schon im ersten Saisonspiel traf München hier erneut. Street verwertete seinen eigenen Rebound zur Führung.

 

Nach der Pause dauerte es nur 46 Sekunden bis die Adler den Ausgleich erzielten. Wolf verwertete ebenfalls einen Rebound im Powerplay. Plachta hatte zuvor abgezogen. Es folgte ein weiteres Powerplay für München, welches vor allem Tiefensee entschärfte. Das erfolgreiche Unterzahl und harte Arbeit gab den Adler das Momentum. Vey kam in der Ecke an den Puck, passte auf den freien Plachta, der Niederberger mit einem Laserstrahl zur Führung überwand. München versuchte postwendend zu antworten, kassierten allerdings eine unnötige Strafe wegen zu vieler Spieler.

 

Die Bayern überstanden diese brenzlige Situation und hatten ihrerseits durch Abeltshauser eine großartige Chance, die Tiefensee wieder bravourös hielt. Für die knapp über 10000 Zuschauer war es in dieser Phase eine klasse Begegnung. Tempo, Härte, Chancen ,tolle Einzelaktionen offensiv wie defensiv waren zu sehen. Ex-Adler Krämmer nutzte dann in der 35.Minute einen Wechselfehler der Adler zum Ausgleich. Mit einem Unentschieden ging es in die Kabine.

 

Nachdem die ersten knapp fünf Minuten im Schlussabschnitt dahin plätscherten, weckte Holzer die Halle wieder auf. MacInnis eroberte die Scheibe zurück und passt auf Holzer, der per Direktschuss den Puck in die Maschen setzte. München aber antwortete prompt und hatte mehrere Chancen in der Folge. Eine dieser Chancen nutzte Parkes mit einem sehenswerten Alleingang zum erneuten Ausgleich.

 

Beide Teams agierten nach dem 3:3 etwas verhaltener. Keine Mannschaft wollte nun natürlich noch ein Tor kassieren. Vier Minuten vor dem Ende hatten Fischbuch und Plachta bei einem Konter den nächsten Treffer auf den Schläger, konnten das zwei auf eins aber nicht im Tor unterbringen. Am Ende blieb es beim gerechten Unentschieden nach 60 Minuten. Die Verlängerung musste über den Zusatzpunkt entscheiden.

 

Mannheim war in der Verlängerung die etwas bessere Mannschaft. Vey und Szwarz vergaben aussichtsreich. Dann kassierte Gaudet eine Strafe, da er Niederberger umgefahren hatte. Es folgte also ein vier gegen drei für Red Bull, welches der EHC etwas fahrlässig liegen ließ und so ging es weiter ins Penaltyschießen. Auch dieses ging mehr oder weniger in der Verlängerung und am Ende war es Plachta, der den Siegtreffer markierte.

 

Adler Mannheim – EHC Red Bull München 4:3 PS (0:1;2:1;1:1/1:0)

 

Tore
0:1 20. Street (Smith, Kastner) PP
1:1 21. Wolf (Plachta, Jokipakka) PP
2:1 26. Plachta (Vey, Gilmour)
2:2 35. Krämmer (Eder, Abeltshauser)
3:2 46. Holzer (MacInnis, Hännikäinen)
3:3 49. Parkes (Street)
4:3 PS Plachta

 

Zuschauer:
10.259

 


 

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(Foto: Citypress)

 

Nürnberg Ice Tigers - Straubing Tigers: 5:3 (2:3 | 2:0 | 1:0)

 

(Nürnberg/MA) Die Fans mussten schon zeitig Platz nehmen, um bei dem wilden Auftakt keine Tore zu verpassen. Straubing ging dabei zweimal durch Müller (1.), Connolly (2.) und Sheehy (7.) mit zwei Toren in Führung. Danach lebte der offene Schlagabtausch von Fehlpässen auf beiden Seiten. Den Franken gelang noch vor der Pause der 2:3 Anschluss.. Marcel Müller: “Eine wilde Partie mit vielen Chancen, da müssen wir besser defensiv arbeiten.”

 

Während die Tigers im zweiten Abschnitt kein einziges von drei Powerplays nutzen konnten, drehten die Hausherren mit zwei gut herausgespielten Treffern das Spiel. Charlie Gerard: “Wir sind schlecht gestartet, haben in der Kabine einige Dinge besprochen und konnten es jetzt besser umsetzen.” Im letzten Drittel machten die Ice Tigers vieles richtig. Es gab für die Gäste kaum noch Torchancen und selber nutzte man im Powerplay die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden.

 

Stephan Daschner: “Wir hatten einen Traumstart. Im zweiten Drittel verlagerte sich das Momentum und das hat sich dann bis zum Ende durchgezogen. Wir konnten auch nicht mehr zu unserem Spiel zurückfinden.”

 

Leon Hungerecker: “Manche Dinge muss man schnell abhaken, wie den schnellen Rückstand. Im weiteren Verlauf haben wir dann ein super Spiel abgeliefert.”

 
Tore:
0:1 |01.| Müller
0:2 |02.| Connolly
1:2 |05.| Kechter
1:3 |07.| Sheehy
2:3 |18.| Fox
3:3 |30.| Gerard
4:3 |36.| Hede
5:3 |54.| Stoa - PP 1

 

Zuschauer:
3.633

 


 

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(Foto: Patrick Rüberg)

 

Iserlohn Roosters – Schwenninger Wild Wings 2:7 (0:5, 2:1, 0:1)

 

(Iserlohn/PR) Nach dem guten Auswärtsspiel in Frankfurt waren die Gastgeber aus Iserlohn motiviert im Heimspiel gegen die Schwenningen Wild Wings direkt nachzulegen um einen perfekten Saisonstart hinzulegen. Die Gäste aus dem Schwarzwald kamen mit dem Derbysieg gegen die starken Adler aus Mannheim und somit viel Rückenwind an den Seilersee. Entsprechend starteten die Wings wie die Feuerwehr und überrannten die Sauerländer förmlich.

 

Keine drei Minuten waren gespielt da stand es bereits 0:3 aus Sicht der Gastgeber, nach Treffern von Reinecker (01.), Feist (03.) und Boyle (03.). Mit dieser Hypothek mussten die Roosters erstmal umgehen um die verbleibenden 57 Minuten anzugehen. In der Folgezeit entwickelte sich zunächst ein ausgeglicheneres, umkämpftes Spiel, bis kurz vor Ende des Drittels die Schwarzwälder noch zweimal zuschlugen und es nach den Treffern von Senyshyn und Trivellato (17./18.) zu einem aus Iserlohner Sicht desaströsen 0:5 Zwischenstand nach zwanzig Minuten kam.


Zu Beginn des Mittelabschnitts bot sich zunächst ein ähnliches Bild, die extrem starken Wild Wings kamen mit hohem Tempo und durchdachten Angriffen zurück aufs Eis. Die Roosters bissen sich jedoch zurück ins Spiel und sorgten für Entlastungsangriffe, folgerichtig verkürzten die Gastgeber durch Barinka (25.) auf 1:5. Die Freude hielt jedoch nicht lange: nach einer unglücklichen Strafzeit gegen die Sauerländer mussten sie in Unterzahl das 1:6 hinnehmen (Marshall, 28.), der alte Abstand war somit wiederhergestellt.

 

In der 36. Minute wurde Schiemenz per Konter schön freigespielt und netzte zum 2:6 ein, erneute keimte Resthoffnung bei den Sauerländern auf, das Spiel noch einmal drehen zu können. Bis zum Ende des Drittels machten die Roosters weiter Druck, kamen jedoch zu keinem weiteren Anschlusstreffer.


Das Schlussdrittel begann mit einer erneuten kalten Dusche für die Gastgeber, die Wings verwandelten ihren ersten Angriff zum 2:7, Will Weber traf nach 40:20. Auch in diesem Drittel konnte man den Roosters keinen fehlenden Willen attestieren, das war durchaus zu erkennen. Die Schwenningen Wild Wings waren einfach in allen Belangen überlegen und an diesem Sonntagnachmittag für die Roosters einfach nicht zu schlagen. Die Roosters vergaben fünf Minuten vor Spielende noch einen Penalty, mehr Nennenswertes geschah nicht mit in der BalverZinnArena. Schwenningen spielte es souverän und ungefährdet herunter, Iserlohn mühte sich zwar, der letzte Glaube fehlte ob des klaren Spielstandes jedoch.

 

Tore: 0:1 (1.) Reisnecker, 0:2 (3.) Feist, 0:3 (3.) Boyle, 0:4 (17.) Senyshyn, 0:5 (18.) Trivellato, 1:5 (25.) Barinka, 1:6 (28.) Marshall, 2:6 (36.) Schiemenz, 2:7 (41.) Weber 

 


 

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(Foto: Dunja Dietrich) 

 

Augsburger Panther – Löwen Frankfurt 2:3 (0:0|1:3|1:0)

 

(Augsburg/HG) Duell Panther gegen Löwen im Curt-Frenzel-Stadion: Augsburg empfing Frankfurt zum Heimspielauftakt. Schließlich holten die Löwen Frankfurt einen knappen Auswärtssieg in Augsburg mit 2:3.

 

Der AEV war zu Beginn tonangebend und verbuchte einige gute Gelegenheiten zur Führung. Köhler und Esposito hätten beinahe für den ersten Treffer gesorgt. Frankfurt tat sich weitgehend schwer einen gut strukturierten Spielaufbau zu realisieren. Eine zweifache numerische Überlegenheit konnten die Hausherren nicht ummünzen und kurz vor der Drittelsirene gab es Powerplay für die Gäste, die hochkarätige Chancen liegenließen.


Auf beiden Seiten blieben die Special Teams bisher erfolglos, doch Joseph Cramarossa, der zuvor selbst noch in der Kühlbox schmorte, besorgte in der 23. Spielminute die Gästeführung.

 

In der 27. Spielminute schlugen die Löwen erneut zu, ihre Effizienz war bemerkenswert. Torschütze war Nathan Burns, der nun der Party Crasher war. Schüle verpasste im Solo die schnelle Antwort, die Chancenverwertung war mehr als suboptimal bei Augsburg. Zu allem Ungemach erhöhten die Gäste im Powerplay durch Cameron Brace in der 30. Spielminute auf 0:3. Nun wurde es eine Mammutaufgabe für die Gastgeber, um zurückzukommen. Hoffnung keimte kurz vor der Sirene auf, als der Finne Anrei Hakulinen in der 38. Spielminute die Hausherren auf das Scoreboard brachte und die Fans verzückte.


Augsburg hatte noch alle Möglichkeiten, das Match zu drehen. Die ersten Minuten gehörten den Hausherren, doch wegen eines Checks gegen den Kopf brachten sich die Panther wohl um die Früchte, weil eine große Strafe folgte. Gottseidank konnte der gefoulte Chad Nehring dann wieder mitwirken. Augsburg demonstrierte ein tolles Penalty Killing und konnte sogar einen Shorthander durch Luke Esposito in der 47. Spielminute markieren.

 

Nun wog das Momentum rüber zu den Panthern und die Fans peitschten ihre Helden weiter nach vorne. Eine spannende Schlussphase stand bevor und Augsburg wollte unbedingt den Fehlstart vermeiden. Die Uhr lief stetig zugunsten der Gäste runter und der AEV brauchte noch eine zündende Idee für den Ausgleich.


Tore:
0:1 |23.| Joseph Cramarossa (Alanov, Kunyk)
0:2 |27.| Nathan Burns (Alanov, Niehus)
0:3 |30.| Cameron Brace (Breitkreuz)
1:3 |38.| Anrei Hakulinen (Esposito, Köhler)
2:3 |47.| Luke Esposito (Mitchell) SH1


Zuschauer:
5.558

 


 

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Grizzlys Wolfsburg 6:2 (4:0, 0:1, 2:1) 

 

Mit einem ungefährdeten 6:2 Sieg können die Pinguins aus Bremerhaven sich den ersten Dreier der Saison sichern. Vor allem im ersten Drittel spielten sich die Bremerhavener in einen Rausch und lagen bereits nach 20 Minuten im Nordderby gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 4:0 in Führung. Das erste Gegentor war dabei ein Geschenk an die Gäste. Im Mittelabschnitt brachten einige Strafzeiten Bremerhaven aus dem Rhytmus. Letztendlich war es dann ein verdienter Sieg im ersten Heimspiel vor 4.337 Zuschauern im Fischkäfig.

 

Skyler McKenzie: "Wir haben heute sehr einfach und effektiv gespielt. Die Atmosphäre war wie immer elekrisierend. Es ist uns heute auch gelungen oft und schnell zum Abschluss zu kommen."

Darren Archibald: "Die ersten 10 Minuten waren eigentlich ganz zufriedenstellend, dann haben wir aber nach dem Rückstand viel zu viele Strafzeiten genommen und dann ist es schwer hinterher zu laufen, das müssen wir unbedingt abstellen."

 

Tore: 1:0 (4.) Verlic, 2:0 (7.) McKenzie, 3:0 (11.) Urbas, 4:0 (19.) McKenzie, 4:1 (22.) Machacek, 5:1 (50.) Virtanen, 5:2 (55.) Wilkie, 6:2 (56.) Mauermann

Zuschauer: 4.337

 


 

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(Foto: Ralf Schmitt)

 

Düsseldorfer EG - Eisbären Berlin 2:3 (0:1, 1:1, 1:1)

 

Dass das Auftaktwochende der 30. DEL-Saison 2023/2024 für die Düsseldorfer EG kein Zuckerschlecken werden würde, stand schon mit Veröffentlichung des Spielplans fest. Die vielen Verletzungen und Ausfälle zu Saisonbeginn haben die Aufgabe nicht leichter gemacht. Nach der knappen Niederlage am Freitag in München warteten heute die Eisbären Berlin auf die Rot-Gelben. Denen bot die DEG einen bravourösen Kampf und scheiterte knapp mit 2:3 (0:1; 1:1; 1:1).

 
Im Rahmen der Partie gab Düsseldorfs Niki Mondt die Verlängerung des Vertrages von Goalie Hendrik Haukeland um weitere 6 Jahre bekannt. Ein Statement vom dänischen Schlussmann für die Rheinländer.

Phlip Gogulla: "Wir hätten heute Punkte verdient, das ist bitter. Ich selbst hätte am Ende das Tor machen müssen, ich bin wirklich enttäuscht."

 

Tore: 0:1 (17.) Wiederer, 0:2 (28.) T. Eder, 1:2 (31.) Gogulla, 1:3 (45.) Veilleux, 2:3 (51.) Roßmy

Zuschauer: 9.925

 


 

Kölner Haie – ERC Ingolstadt 4:1 (0:0, 0:1, 4:0)

 

Trotz eines Rückstandes konnten die Haie das Spiel gegen den ERC Ingolstadt drehen.

 

(Köln/UG) Von Beginn an entwickelte sich die erwartete ausgeglichene Partie. Dabei erspielten sich die Haie durch Wohlgemuth, Storm und Proft einige hochkarätige Chancen. Frederik Storm fand zudem bei einem Penalty im Ingolstädter Goalie Garteig seinen Meister. Dank zweier guter Defensiv Reihen ging es torlos in die erste Drittelpause.

 

Die Ingolstädter erwischten den besseren Start ins zweite Drittel. Bertrand lief frei auf Mirko Pantkowski zu, scheiterte aber. Auch MacLeod auf der anderen Seite konnte seinen Alleingang nicht verwerten. In der 30. Minute wurde der Ingolstädter Rowe gefoult und konnte den anschließenden Penalty sehenswerte zur Ingolstädter Führung verwandeln. Die Führung hielt bis zum Drittelende.

 

Das Schlussdrittel sollte es dann in sich haben. Die Haie machten Druck und in der 49. Minute fälschte Louis-Marc Aubry einen Schuss von MacLeod zum Ausgleich ab. Fünf Minuten später sorgte MacLeod in Unterzahl für die Führung der Haie. Zwei Überzahl Tore durch Andreas Thuresson rundeten den starken Auftritt der Haie ab. Es war ein starkes Spiel zweier Mannschaften in dem die Special-Teams am Ende den Ausschlag gaben. Wiederum besuchten über 17.000 Fans dieses Spiel.

 

Die Haie spielen nächsten Freitag beim amtierenden Deutschen Meister RB München, während der ERC Ingolstadt die Schwenninger Wild Wings empfängt.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Uwe Krupp: “Ein gutes Eishockeyspiel. Das Powerplay war entscheidend, fünf gegen fünf war es ein Spiel auf Augenhöhe. Ich freue mich für mein Team, das war ein hartes Stück Arbeit. Ingolstadt ist ein CHL-Team und Top in Deutschland. Heute man gesehen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind.“


Tore: 
0:1 (30.) Rowe (PS.), 1:1 (49.) Aubry, 2:1 (54.) MacLeod, 3:1 (56.) Bailen, 4:1 (58.) Thuresson

Zuschauer: 17.204

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 

Penny-DEL 2023/2024 - Köln erster Tabellenführer, Überraschung in Schwenningen

 

PENNY-DEL (CD) Den erste Spieltag der Jubiläumssaison 2023/2024 wurde es am gestrigen Freitag gestartet. Es fanden 50.783 Zuschauer den Weg in die Stadien um die ersten spannenden Spiele zu sehen.   

 

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(Foto: Imago-Images)

 


(Köln/UG) Zum Auftakt der Penny DEL Saison besiegen die Kölner Haie in ausverkaufter Lanxess Arena die Nürnberger ICE Tigers hochverdient mit 5:1. Im ersten Spiel der Penny DEL-Saison 2023/24 kamen die Haie von gut ins Spiel und erspielten sich früh gute Chancen. In der 12. Spielminute konnten sie die Überlegenheit das in die Führung ummünzen. Justin Schütz wurde von Alexandre Grenier mit einem starken Pass bedient und ließ Nürnbergs Niklas Treutle mit einem Schuss durch die Beine keine Chance. Sieben Sekunden später nahm Gregor MacLeod nach dem Bully an der blauen Linie Fahrt auf und traf zum zweiten Tor des Abends. Mit 2:0 für die Haie ging es in die erste Drittelpause.

 

Im zweiten Drittel setzte sich die Überlegenheit der Haie fort. Nachdem Brady Austin noch an Niklas Treutle scheiterte, konnte Marc Louis Aubry in der 25. Minute den Puck über die Linie stochern. Die Nürnberger wurde Minuten lang im eigenen Drittel gehalten. In der 35. Minute wurde Alexandre Grenier durch Nick Bailen und Moritz Müller glänzend freigespielt, so dass er im Slot nur noch die Kelle hinhalten mußte. Nich mal eine Minute später gelang Alexandre Grenier nach einer ähnlichen Kombination noch das 5:0. Mit Standing Ovations für die Haie ging es in die zweite Drittelpause.

 

Im Schlussdrittel waren es die Nürnberger die durch Daniel Schmölz in der 44. Minute den Anschlusstreffer erzielen konnten. In den restlichen Minuten gab es noch Chancen auf beiden Seiten, doch es fiel kein weiterer Treffer. So blieb es nach 60 Minuten beim 5:1 Auftaktsieg der Kölner Haie gegen die Nürnberger Ice Tigers. Für die Haie geht es am Sonntag mit einem weiteren Heimspiel gegen den amtierenden Vizemeister ERC Ingolstadt weiter. Die Ice Tigers empfangen die Straubing Tigers zum ersten Heimspiel der Saison.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Alexandre Grenier (Köln): „Viele Dinge liefen gut, wir haben 60 Minuten alles gegeben. Das war ein schöner Start, auf dem sich aufbauen lässt. Alle haben gearbeitet, es einfach gehalten und die Tore in den richtigen Momenten gemacht. Wir hatten Bock auf das Spiel und darauf vor so vielen Fans zu spielen.“

 

Daniel Schmölz (Nürnberg): "Wir waren heute ganz klar unterlegen, in allen Bereichen und wir müssen daran arbeiten, dass wir auch wenn wir in Rückstand gelangen unser Spiel finden. Am Sonntag geht es wieder von Vorne los."

 

Kölner EC – Nürnberg Ice Tigers 5:1 (2:0|3:0|0:1)

Tore:

1:0 12. Schütz (Grenier) EQ
2:0 13. MacLeod (Grenier) EQ
3:0 25. Aubry (Kammerer|Müller) EQ
4:0 35. Grenier (Müller|Bailen) EQ
5:0 36. Grenier (MacLeod|Schütz) EQ
5:1 44. Schmölz (Gerard|Stoa) PP1

Zuschauer:
18.372

  



Auftakt nach Maß: Schwenningen siegt im Penaltyschiessen gegen Mannheim

 

(Schwenningen/BM) Die Rollen waren vor dem ersten Saisonspiel klar verteilt. So durften die Schwenninger Wild Wings nach einer durchwachsenen Vorbereitung gleich gegen den Etatkrösus aus Mannheim ran. Die Adler waren es dann auch, die von Beginn an den Ton angaben. In den ersten zehn Minuten merkte man den Neckarstädtern noch eine gewisse Nervosität an. Folgerichtig gingen die Gäste durch Fabrizio Pilu in Führung.

 

Der Rückstand glich den Wild Wings einem Weckruf, so kam das Team von Steve Walker zu guten Möglichkeiten. Sebastian Uvira war es dann, der den verdienten Ausgleich erzielen konnte. Zu Beginn des Mittelabschnittes hatten die Mannheimer wieder mehr Zeit in der Offensive, einmal mehr kämpften sich die Neckarstädter durch aggressives Forechecking in die Partie. Ohne weitere Tore ging es in den Schlussabschnitt.


Was folgte waren 20 Minuten voller Highlights und Torchancen. Die Partie nahm weiter an Intensität zu. So gab es auf beiden Seiten immer wieder beherzte Offensivaktionen. Am Ende musste der Sieger im Penaltyschiessen ermittelt werden. Max Görtz traf als einziger Schütze und machte die Sensation perfekt.

 

Tore:
0:1 |6. |Pilu (Vey)
1:1 |15.|Uvira (Tyl. Spink / Tys. Spink)
2:1 |Pen.| Görtz

 
Zuschauer:
5.135 (ausverkauft)



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(Foto: Citypress)

 

Grizzlys Wolfsburg - Augsburger Panther 4:3 (3:0, 0:1, 1:2)

 

Die Augsburger Panther haben das erste Saisonspiel in der PENNY DEL knapp verloren. Bei dein Wolsburg Grizzlys lag der AEV frühzeitig schon deutlich zurück, zeigte dann ein über weite Strecken starkes Auswärtsspiel, unterlag am Ende aber mit 3:4. Die Augsburger Tore erzielten Jere Karjalainen (25.), Niklas Anderson (52.) und Otso Rantakari (60.). Für Wolfsburg waren Julian Chrobot (11.), Björn Krupp (14.), Spencer Machacek (15.) und Ryan O'Connor (44.) erfolgreich. 

 

Jerome Flaake: "Wir haben ein ganz schlechtes erstes Drittel gezeigt und dann ist es schwer hinterzulaufen. Doch dann haben wir immer besser in unser Spiel gefunden und mit ein bisschen mehr Zeit wären heute Punkte drin gewesen."


Tore:
 1:0 (11.) Chrobot, 2:0 (14.) B. Krupp, 3:0 (15.) Machacek, 3:1 (25.) Karjalainen, 4:1 (44.) O’Connor, 4:2 (52.) Andersen, 4:3 (60.) Rantakari

Zuschauer: 2.917

 


 

Straubing Tigers - Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:3 n.V. (0:0, 2:2, 1:1, 1:0) 

 

Die Straubing Tigers konnten mit zwei Punkten, einem Sieg nach Verlängerung, in die 30. Jubiläumssaison der Penny-DEL gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven starten. Den 4:3 Siegtreffer erzielte der Ex-Pinguin Philip Samuelsson in der dritten Minute der Verlängerung. Straubing hatte bis zur 55. Minute die Führung auf dem Board, doch dann glichen die Gäste durch Marcel Brandt zum 3:3 aus. 

Philip Samuelsson: "Es hat sehr viel Spaß gemacht hier in Straubing zu spielen, es war heute schon ein gutes Tempo im Spiel und darauf müssen wir aufbauen und uns steigern."

 

Tore: 0:1 (24.) Jeglic, 1:1 (28.) Ma. Müller, 2:1 (30.) Sheehy, 2:2 (40.) Vikingstad, 2:3 (41.) Bruggisser, 3:3 (55.) Brandt, 4:3 (63.) Samuelsson

Zuschauer: 4.625

 



Löwen Frankfurt - Iserlohn Roosters 2:3 (0:2, 0:0, 2:1)

 

Vor einer guten Kulisse, 5.824 Zuschauern in der Eissporthalle zu Frankfurt mussten die Löwen Frankfurt lange einem 0:2 Rückstand der Iserlohn Roosters hinterherlaufen, bevor dann durch Cam Brace (47.) und Chad Nehring (54.) die bestehende Führung aus dem ersten Drittel ausgeglichen werden konnte, doch lange währte die Freude darüber nicht, denn dann traf Drew LeBlanc noch in der gleichen Spielminute zur erneuten Führung für die Gäste. Die Hausherren versuchten dann zwar noch mit 6-Mann die Verlängerung zu erzwingen, doch trotz einer guten Chance von Dominik Bokk blieb es bei der Auftaktniederlage.

 

Greg Poss: "Wir haben gut gestartet und auch einige Chancen im zweiten Drittel gehabt. Zum Schluss ist es dann nochmals eng geworden, aber wir können zufrieden sein und haben gesehen wo wir uns noch steigern müsssen."


Tore: 
0:1 (6.) Quaas, 0:2 (15.) Ugbekile, 1:2 (47.) Brace, 2:2 (54.) Nehring, 2:3 (54.) LeBlanc

Zuschauer: 5.824

 


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(Foto: Citypress)

 

Eisbären Berlin - ERC Ingolstadt 2:1 n.P. (0:0, 1:1, 0:0, 0:0, 1:0)

 

Die Eisbären Berlin sind erfolgreich in die 30. Saison der PENNY DEL gestartet. Die Berliner bezwangen den ERC Ingolstadt am Freitagabend in der heimischen Mercedes-Benz Arena mit 2:1 nach Penaltyschießen. Wojciech Stachowiak (26.) erzielte im Mitteldrittel die Ingolstädter Führung im Powerplay. Marcel Noebels (35.) traf jedoch noch vor der zweiten Drittelpause zum Berliner Ausgleich. Da im Schlussabschnitt kein weiterer Treffer fiel, ging es in die Overtime. Nachdem die Verlängerung ebenfalls torlos blieb, fiel die Entscheidung im Penaltyschießen. In dieser erzielte Blaine Byron (65.) das entscheidende Tor für die Berline

 

Serge Aubin: „Ingolstadt war heute ein sehr starker Gegner. Im Startdrittel hat man die Nerven ein wenig gespürt, da haben wir etwas zu schüchtern gespielt. Dann haben wir im Laufe der Partie immer besser zu unserem Spiel gefunden.

 

Auch nach dem Gegentor habe ich weiter fest an meine Mannschaft geglaubt. Im Schlussdrittel haben wir dann sehr stark gespielt. Jake Hildebrand war herausragend. Vor uns liegt noch ein langer Weg und wir haben noch Verbesserungspotenzial. Die Atmosphäre unserer Fans in der Mercedes-Benz Arena war super.“


Tore:
 0:1 (26.) Stachowiak, 1:1 (35.) Noebels, 2:1 (GWS) Byron; Strafminuten: Berlin 8, Ingolstadt 12; 

Zuschauer: 13.910

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

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30. PennyDEL Saison 2023/2024 in München eröffnet

 

PENNY-DEL (München/CD) In München wurde die 30. Penny-DEL Saison 2023/2024 mit der Begegnung des amtierenden Meister EHC Red Bull München und der Düsseldorfer EG eröffnet. Um 19:30 Uhr warf Patrick Ehelechner den ersten Puck ein.

 

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(Foto: Citypress)

 


Emotional wurde es am Oberwiesenfeld bereits unmittelbar vor Spielbeginn, da der Meisterbanner 2022/2023, auf dem sich mehrere hundert Fans mit ihren Unterschriften verewigt haben, unter das Hallendach gezogen wurde. „Das war nochmal ein ganz besonderer Moment“, freute sich Verteidiger Konrad Abeltshauser. „Aber mit dem ersten Bully haken wir die alte Spielzeit endgültig ab und starten die Mission Titelverteidigung“, kündigte der Ur-Bayer an.

 
Doppelschlag eröffnet Saison 

München konnte den ersten Spielabschnitt dominieren und liess nur wenige Chancen von den Gästen aus Düsseldorf zu. Mathias Niederberger musste anfangs im Münchner Tor noch nicht groß eingreifen. Dann gab es in der 11./12. Minute einen Doppelschlag und die ersten beiden Tore der neuen Penny-DEL Spielzeit. Erst war es Ben Street und kurz darauf Andy Eder, die den Meister mit 2:0 in Führung brachten.

Gegen Ende der ersten zwanzig Minuten hatte die DEG im Powerplay die ersten Schüsse auf den Kasten von Niederberger abgefeuert, von der Strafbank kommend hatte Ryan McKiernan danach noch zwei weitere Möglichkeiten, doch es blieb beim 2:0 zur Pause.
 

Düsseldorf wird stärker

Im Mitteldrittel wurden die Rheinländer dann stärker und konnten das Schussverhältnis ausgleichen. Der Nationaltorhüter Mathias Niederberger hatte dann einiges mehr zu tun und konnte aber die Null festhalten. In der 34. Minute fiel das vermeindliche 3:0 für die Red Bulls, doch der Treffer wurde nach einem Videobeweis wegen Torhüterbehinderung von den Referees nicht gegeben. Die Schlussphase gehörte dann wieder den Hausherren, doch es blieb nach 40. gespielten Minuten beim 2:0.

Gäste gleichen zunächst aus

Bis zur Schlussphase pläterschte die Partie etwas vor sich hin, doch dann schlugen die Gäste innerhalb von weniger als drei Minuten gleich zwei Mal zurück und glichen plötzlich aus. Kurz darauf gab es dann eine Strafzeit und München feuerte aus allen Rohren, traf zunächst den Pfosten und dann arbeitete Trevor Parkes die Scheibe über die Linie. In der Schlussminute nahm die DEG eine Auszeit und den Goalie vom Eis. Maxi Kastner konnte die Chance nutzen und schoss ins leere Tor zum 4:2 Endstand.

Für die Red Bulls geht es am Sonntag in Mannheim gegen die Adler weiter.

Donnerstag, 14. September 2023

EHC Red Bull München – Düsseldorfer EG 4:2 (2:0|0:0|2:2)

 

Tore:

1:0 |11.| Ben Street (Ortega, Kastner) 

2:0 |12.| Andy Eder 
2:1 |47.| Luis Üffing

2:2 |49.| Victor Svensson (Roßmy, Akdag)

3:2 |55.| Trevor Parkes (Hager, Eder) PPT
4:2 |60.| Maxi Kastner (Hager) ENG

Zuschauer: 
4.387

 

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(Foto: Citypress) 

 



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