Fünf Treffer im Schlussdrittel: NRW-Derby in Iserlohn geht an die Kölner Haie

 

PENNY-DEL (Iserlohn/PR) Beide Teams starteten mit einer Shootout-Heimniederlage vom vergangenen Sonntag im Gepäck ins Spiel, welches trotz des deutlichen Endstands von 3:6 lange Zeit spannend war. Nach einem Unentschieden im ersten Drittel hatten die Hausherren ein starkes Mitteldrittel und gingen (nur) mit 2:1 in Führung. Den Haien aus der Domstadt reichte ein starkes Schlussdrittel, begünstigt durch zu viele Zeitstrafen aus Sicht der Roosters sowie zwei Empty-Net-Goals am Ende.

 

 

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(Foto: Patrick Rüberg)

 


Die Roosters hatten durch Florian Elias, der ein starkes Pflichtspieldebüt auf Seiten der Iserlohner gab, die erste große Chance nach zwei Minuten zur Führung, Elias scheiterte jedoch per Rückhand am guten Ancicka. Nachdem Quaas auf der Strafbank Platz nehmen musste war es Schütz der die Gäste in Führung brachte. Das Tor wurde per Videobeweis gecheckt (Stock zu hoch?), die Entscheidung auf dem Eis wurde jedoch nicht revidiert.

 

Im direkten Gegenzug hätte Proske per abgefälschtem Schuss beinahe egalisiert, jedoch war erneut Ancicka zur Stelle. Nach ausgeglichenen 13 Minuten war es ausgerechnet der Ex-Kölner Collin Ugbekile, der per sattem Schuss Ancicka zum Ausgleich überwinden konnte.

 

Das zweite Drittel begann mit einer dicken Chance für die Kölner Haie, Reich im Tor der Sauerländer war jedoch gerade noch so zur Stelle. Im Anschluss blieben die Roosters am Drücker, belagerten das Tor von Ancicka, kamen jedoch viel zu selten aussichtsreich zum Abschluss. Auch nicht in Überzahl, überspitzt formuliert könnte man behaupten, dass es an diesem Abend lediglich auf der Anzeigetafel auffiel, dass die Sauerländer ein Powerplay haben.


Quasi mit der Pausensirene war es dann folgerichtig und verdientermaßen soweit: Florian Elias legte sich die Scheibe zurecht und schoss den Puck direkt in den Winkel! Mit 2:1 ging es ins Schlussdrittel.

 

Hier kippte das Spiel dann binnen Minuten zugunsten der Haie. In einer doppelten Überzahl schob Nicholas Bailen auf Vorlage von MacLeod und Kammerer zunächst zum Ausgleich ein, im direkt anschließenden weiteren Powerplay war es erneut Justin Schütz auf Vorlage von Grenier, der zur Führung traf. Von diesem Doppelschock erholten die Roosters sich nicht mehr, Präzision und Kraft ließen von Minute zu Minute mehr nach. EX-Rooster Grenier sorgte zehn Minuten vor dem Ende mit seinem Treffer nach einem überfallartigem Konter über MacLeod und Schütz für die Vorentscheidung.

 

Am Ende kassierten die Roosters noch zwei Empty-Net Goals durch Thuresson und McIntyre, bei eigener Kosmetik durch Boland (60.), zu dem zumindest in der Höhe vermeidbaren 3:6 Endstand für die Gäste.

 

Zu viele Strafzeiten und auch eigenes, ausbaufähiges Powerplay brachten die Roosters am Ende auf die Verliererstraße. Köln reichte ein starkes Schlussdrittel für den Sieg, nutzten die Schwächen der Sauerländer eiskalt aus.

 

Florian Elias: "Wir waren zu unkonzentriert. In der letzten Spielminute des zweiten Drittels haben wir die Strafe gezogen und das war der Knackpunkt wo uns der Stecker gezogen wurde, das darf uns nicht passieren.“

 

Justin Schütz: „Wir haben unser Spiel durchgezogen, uns nicht beeindrucken lassen von der Kulisse. Haben unsere Chancen vor allem im Powerplay genutzt, daher verdiente drei Punkte.“

 

Uwe Krupp (haie.de): „Es war das erwartet enge Spiel in Iserlohn. Wir waren vorbereitet auf eine enge Angelegenheit und ein intensives Spiel. Am Ende hat unser Überzahl das Spiel mit drei Toren entschieden. Ich bin stolz auf die Jungs, besonders wie wir im letzten Drittel gespielt haben.“

 

28.09.2023 19:30
Iserlohn Roosters - Kölner Haie 3:6 (1:1, 1:0, 0:5)

 

Tore
0:1 Schütz | 04:20 [PP1]
1:1 Ugbekile | 12:38 [EQ]
2:1 Elias | 39:32 [EQ]
2:2 Bailen | 41:20 [PP1]
2:3 Schütz | 45:06 [EQ]
2:4 Grenier | 49:17 [EQ]
2:5 Thuresson | 58:20 [EQ,EN]
3:5 Boland | 59:02 [EQ]
3:6 Simpson | 59:50 [EQ,EN]

 

Zuschauer
3.976

 

Iserlohn Roosters: Reich; Jenike – Eliot, Ugbekile; Thomas, Bender; Quaas, Rausch; Korus – Proske, LeBlanc, Dal Colle; Ziegler, Rutkowski, Elias; Boland, Cornel, Schiemenz; Barinka, Jahnke, Broda.


 

Kölner Haie: Ancicka; Pantkowski – Bailen, Müller; Sennhenn, Austin; Sustr, Glötzl; Lindner – Grenier, MacLeod, Schütz; Thuresson, Aubry, Kammerer; Proft, Wohlgemuth, Storm; Bast, McIntyre, Van Calster

 



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