Red Bull München legt im Halbfinale dank eines tollen Auftaktmatches vor

 

PENNY-DEL (München/HG) In der Olympia Eishalle traf der Tabellenprimus der Hauptrunde, der EHC Red Bull München, auf die Grizzlys Wolfsburg zum Halbfinalduell Nummer eins. Während München ausgeruht in diese Serie gehen konnten, mussten die VW-Städter die volle Distanz im Viertelfinale gegen Straubing absolvieren. Es handelte sich bereits um die fünfte Auseinandersetzung dieser zwei Kontrahenten in einer Playoff Serie und um die Wiederauflage des Halbfinales aus der vergangenen Saison, als München sich glatt durchsetzen konnte.

 

Schließlich bezwangen hellwache Münchener die anfangs etwas müde wirkenden Wolfsburger dank eines furiosen Anfangselans deutlich mit 5:2 und reiste mit diesem ersten Erfolg am Sonntag, den 2.4.23 nach Wolfsburg zu Spiel zwei.

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(Fotoquelle Citypress) 

 


München musste bis Mittwochabend auf seinen Halbfinalgegner warten und hoffte den Schwung aus Bremerhaven in diese Auftaktheimpartie mitzunehmen.

 

DeSousa: „I am happy and look forward to playing against my former team. This means high motivation for me. They are a hardworking team, have got a top goalie Strahlmeier. We are real deep, have got four good rows. We want to come out hard unlike against Bremerhaven.”

 

Wolfsburg befand sich nach dem ultimativen Comeback und Showdown Erfolg gegen Straubing on Fire und wollte diesen Rückenwind auch gegen München auf das Eis zaubern. Aus Sicht der Grizzlys war München der Angstgegner aus den letzten Jahren.

 

Archibald: “It will be a big test for us here, we need to bring enough energy for this series. We just focus on us and we will stick to our system. It will need a team effort and we will take our best.”

 

Grandioser Auftakt der Red Bulls

 

München startete furios in die Partie, Hager verbuchte nach wenigen Momenten schon die erste Top Chance und nach 85 Sekunden eröffnete Trevor Parkes – nach kurzem Videostudium der Referees - den Torreigen. Die Gastgeber deckten Strahlmeier schon früh mit Schüssen ein und Wolfsburg hatte Mühe, in die Partie reinzukommen.

 

München wollte seine Frische ausspielen, wohlwissend, dass den Grizzlys das Match am Mittwoch noch in den Knochen steckte. Die ersten Minuten gehörten ganz klar den Gastgebern, die in Person von Emil Johansson  in der 7. Spielminute nachlegten, als er seinen Handgelenkschuss versenkte. Das Schussverhältnis von unfassbaren 13:1 bis dahin sprach Bände. Nach dem Powerbreak gab es Powerplay für Wolfsburg, das mächtig Drück ausübte. Strahlmeier bewahrte sein Team vor einem noch höheren Rückstand.

 

Bittner: “Deren Start war sehr aggressiv und explosiv. Wir wussten, dass es so kommen wird. Wir müssen klarer und einfacher aus der eigenen Zone herauskommen, müssen schneller aufschließen und auch selbst mehr Offensivzeit kreieren.”

 

Loritos Anschluss, Kastner trifft, Eders Playoff Debut Tor

 

Im Mittelabschnitt musste Wolfsburg mehr Offensivqualitäten aufs Eis bringen. Ein Top Save von Mathias Niederberger sprang gleich mal heraus für die Gäste, welche durch Matt Lorito in der 23. Spielminute auf ein Tor herankamen. Unmittelbar davor hätte Justin Schütz um Zentimeter beinahe den dritten Treffer markiert. Inzwischen war Wolfsburg in der Partie angekommen und beschäftigte Münchens Keeper.

 

Davon ließ sich der Gastgeber nicht beirren, denn Maxi Kastner schnürte in der 28. Spielminute seinen heutigen Doppelpack. München agierte weiter druckvoll und im zweiten Powerplay markierte Andy Eder seinen ersten Playoff Treffer. Die Hausherren hatten die Begegnung zwar weitgehend im Griff, doch 12,4 Sekunden vor der Drittelsirene verkürzten die Gäste nochmals: Torschütze war Gerrit Fauser.

 

Kastner: Wir haben dem Gegner zu viel Zeit und Raum gegeben, sie nutzen ihre Chancen kaltschnäuzig. Wir müssen vorne wieder mehr Druck ausüben und wollen wieder wie die Feuerwehr rauskommen.“

 

Ehliz mit Entscheidung

 

Im dritten Drittel musste Wolfsburg mehr investieren, um dem späten zweiten Treffer ein weiteres Erfolgserlebnis folgen zu lassen. Dafür mussten die Gäste auch mehr von der Strafbank fernbleiben. Mitte des letzten Abschnitts hatte Wolfsburg die Gelegenheit, im Powerplay für mehr Spannung zu sorgen, was jedoch nicht gelang.

 

Noch war nichts verloren bei einem zwei Tore Rückstand und genügend Zeit auf der Uhr. Doch es kam anders, denn in der 54. Spielminute fälschte Yasin Ehliz den Distanzschuss von Szuber geschickt ab, was wohl eine Vorentscheidung bedeutete. Bereits vier Minuten vor dem Ende zog Mike Stewart seinen Goalie, um den letzten Strohhalm zu nutzen: die sechs Feldspieler schnürten die Red Bulls minutenlang ein, ohne aber Zählbares zu generieren. Somit holte sich München den ersten Sieg.

 

Fauser: „Wir haben das erste Drittel einfach verpennt, wir sind zu schlecht rausgekommen, dann fanden wir besser ins Spiel und hatten etwas Momentum. Man muss von Anfang an da sein, sonst hat man hier keine Chance. Das A und O ist der Beginn des Spiels, wir müssen mehr vor dem Tor arbeiten und Rebounds erzeugen.”

 

McKiernan: “Wir haben sehr gut begonnen, waren im 2. Drittel etwas verhalten, dann im 3. Drittel sind wir wieder gut zurückgekommen. Wir haben aus dem Viertelfinale gelernt, ich bin zufrieden mit meiner Leistung.“

 

EHC Red Bull München – Grizzlys Wolfsburg 5:2 (2:0|2:2|1:0)

 

Tore:

1:0 |02.| Trevor Parkes (Street)

2:0 |07.| Emil Johansson (DeSousa)

2:1 |23.| Matt Lorito

3:1 |28.| Maxi Kastner (Johansson, Hager)

4:1 |29.| Andy Eder (Street, Redmond) PP1

4:2 |40.| Gerrit Fauser (Beaudin)

5:2 |54.| Yasin Ehliz (Szuber)

 

1. Drittel Statistik:        22:6 Schüsse, 9:8 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:2

2. Drittel Statistik:        12:8 Schüsse, 9:14 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

3. Drittel Statistik:        9:13 Schüsse, 20:5 gewonnene Bullys, Strafminuten: 2:2

 

Haupt-Schiedsrichter: Ansons (LAT) / Schukies (GER)

 

Zuschauer:5.728

 

Aufstellung:

 

München: Niederberger, Boyle, Szuber, Kastner, Hager, DeSousa, Blum, Abeltshauser, Schütz, Eder, Tiffels, Redmond, Johansson, Parkes, Street, Varejcka, McKiernan, Ortega, Smith, Ehliz.

 

Wolfsburg: Strahlmeier, Murray, Pfohl, Mingoia, Morley, Archibald, Zajac, Krupp, Braun, Jeffrey, Machacek, Mass, Bittner, Lorito, Beaudin, Fauser, Reichel, Klos, Schinko.

 

 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

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