Playoff-Schock bei den Tigers - Grizzlys Wolfsburg ziehen ins Halbfinale ein

 

PENNY-DEL (Straubing/MA) Die Grizzlys Wolfsburg ziehen nach zähem Ringen mit den Straubing Tigers ins Halbfinale ein. Das Spiel heute war nicht nur von Taktik geprägt. Keine Scheibe wurde verloren gegeben, kein Zentimeter Eis dem anderen überlassen. Wolfsburg fand ab dem zweiten Abschnitt den Weg zum Erfolg. Straubings Aufholjagd kostete zu viele Körner, um in der Crunchtime noch den Ausgleich herbeizuführen. So scheiterten die Tigers erneut im Viertelfinale, mit dem Wissen, dass vor allem in dieser Saison mehr drin gewesen wäre. 

 

(Foto: Citypress) Die Enttäuschung in den Gesichtern der Tigers war groß

 


 

Spielverlauf:

 

Die Spannung eines Spiel sieben war schon lange vor dem ersten Bully greifbar. Mit der Nervosität kamen die Tigers etwas besser zurecht. Sie hatten mehrere Offensive Aktionen als die Gäste. Resultierend daraus kam die Führung zustande. Die Grizzlys kamen in den letzten Minuten des Drittels zu einigen guten Möglichkeiten. Doch die Tigers konnten immer wieder Schüsse blocken.

 

Travis St. Denis für die Tigers: “Ich sah, dass der Goalie auf der falschen Seite war und habe dann schnell den Puck ins Tor gebracht. Das ist klar, dass es heute zur Sache geht, es ist schließlich Spiel sieben. In den letzten Minuten haben wir etwas zu viel an Chancen hergegeben, das müssen wir unterbinden.” 

 

Was die Grizzlys sehr schnell begriffen, war der Spielstil. Sollten sie so weiterspielen, würden ihnen die Tigers das Fell über die Ohren ziehen. Doch das Team von Coach Stewart agierte ab dem zweiten Abschnitt anders. Sie zerstörten den Spielaufbau der Hausherren und kamen dadurch immer wieder zu gefährlichen Kontern. Zwei davon nutzten die Niedersachsen, um aus einem Rückstand einen Vorsprung herauszuspielen.

 

Laurin Braun für die Grizzlys: “Was wir heute Auswärts zeigen ist ganz gut, denke ich. Klar, der Torhüter kommt immer weit aus seinem Kasten, dann fällt dann schon mal einer so rein. War aber natürlich auch glücklich. Wir müssen weiter Druck zum Tor machen und uns belohnen.” 


Den Niederbayern kostete die Aufholjagd zunehmend Kraft. Wolfsburg hatte genau das richtige Mittel gegen die Tigers gefunden. Straubing selbst hatten natürlich auch Chancen, aber weder St. Denis, Akeson oder Adam konnten Strahlmeier überwinden. In den letzten Minuten zeigten auch beide Goalies starke Reflexe.

 

Coach Pokel nahm knapp vier Minuten vor dem Ende seinen Torhüter vom Eis, um mit sechs Feldspielern das Spiel noch einmal auf die Seite der Tigers zu ziehen. Aber Wolfsburg wehrte sich mit allem was sie hatten und brachten den Vorsprung über die Zeit.

Eine spannende Serie geht zu Ende mit Höhen und Tiefen für beide Seiten. Am Ende machten die Kleinigkeiten den Unterschied aus. Wolfsburg hatte aber auch einen Weg gefunden, die Heimstarken Tigers zweimal am Pulverturm zu besiegen.

 

Die Fans beider Lager bekamen packende Torszenen zu Gesicht und machten große Werbung für das Eishockey. Für Wolfsburg geht es gleich am Freitag in München weiter, wenn das erste Halbfinale eröffnet wird.

 


(Foto: Citypress) Wolfsburg bejubelt dein Einzug ins Halbfinale

 

 

Stimmen zum Spiel: 

 

Dustin Strahlmeier (Grizzlys): “Wir haben heute alles abgerufen, was wir konnten. Kompliment an Straubing, die eine starke Serie gespielt haben. Wir konnten uns heute gut fokussieren auf das Spiel. Heute war es alles oder nichts. Das Glück war heute mehr bei uns, aber im ersten Spiel hier hatten wir etwas Pech. Die letzten zehn Minuten waren nicht einfach hier.” 

 

Marcel Brandt (Tigers): “Jeder hier hätte es so verdient ins Halbfinale zu kommen. Die ganze Organisation, das ganze Team arbeitet so hart in der Saison. Wir haben auch heute wieder viel Arbeit reingesteckt und sind jetzt dreimal hintereinander im Viertelfinale gescheitet. Wir haben es verpasst, in Wolfsburg den Sack zuzumachen. Dieses Spiel muss man eigentlich gewinnen. Das ist sehr traurig für uns und mir fehlen auch etwas die Worte.” 

 

Mike Stewart (Grizzlys):Ich gratuliere den Straubing Tigers zu einer enorm starken Serie. Heute stand alles auf Messers Schneide. Die Serie hat bis zum Spiel sieben gedauert. Wir haben ein paar Chancen liegen gelassen, Straubing hat bis zuletzt gedruckt und Strahli hat uns über Wasser gehalten. Das Spiel sechs war sehr wichtig für uns. Das hat uns natürlich auch etwas Kredit gebracht, aber wir wussten auch, dass wir in Spiel sieben bei der stärksten Heimmannschaft der Liga antreten. Heute sind wir nach dem Rückstand ruhig geblieben und haben uns an den Gameplan gehalten. Der Fokus liegt jetzt auf Freitag in München.” 

 

Tom Pokel (Tigers): “Ich gratuliere Wolfsburg natürlich auch und sehe es ähnlich. Wir wussten, dass es eine lange Serie wird und es wurde zu einer Achterbahnfahrt für beide Teams. Die Führung wechselte in der Serie mehrmals. Beide Teams haben Antworten gegeben. Nach dem zweiten Drittel konnten wir nicht mehr unser Spiel so durchziehen wie wir wollten und haben zu viele Konter erlaubt. Im letzten Drittel haben wir bis zum Schluss gepusht. Ich bin unglaublich stolz auf mein Team.”

 

Torfolge:

1:0 (12.) - Für das erste Tor der Partie musste der gute alte Bauerntrick von Travis St. Denis herhalten. Er sah Strahlmeier in der falschen Ecke und nutzte die Situation blitzschnell aus. 1:1 (28.) - Aus dem Angriff der Tigers entwickelte sich ein Konter für die Grizzlys. Laurin Braun spielte den Puck in die Mitte. Daschner wollte klären und fälschte unglücklich ins eigene Gehäuse ab.

 

1:2 (35.) - Straubing war wieder zu weit aufgerückt, dadurch ergab sich der Raum für Konter. Morleys Einzelaktion konnte Miska noch spektakulär verhindern, doch der Nachschuss durch Darren Archibald brachte die Führung für die Gäste. 1:3 (50) - Die Grizzlys bei einem ihrer wenigen Entlastungsangriffe kommen durch Zajac zum Schuss, den Luis Schinko dann noch entscheidend abfälschen kann. 



Spiel vom 29.03.2023

Straubing Tigers - Grizzlys Wolfsburg: 1:3 (1:0 | 0:2 | 0:1)
                                                                                                                                                                                                                                    

1:0 |12.| St. Denis (Zengerle, Leier) 

1:1 |28.| Braun 
1:2 |35.| Archibald (Morley) 
1:3 |50.| Schinko (Morley, Zajac) 


Strafen: Straubing 0 - Wolfsburg 6

 

Schiedsrichter: MacFarlane / Rohatsch / Hofer / Wölzmüller 

 

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 



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