München mit Kantersieg gegen chancenlose Roosters

 

PENNY-DEL (München/PR) Die Ausgangslage war grundverschieden zwischen den Münchnern, die als Sieger der Hauptrunde bereits feststehen und den Roosters aus Iserlohn, die bis zuletzt um den Einzug in die Playoffs kämpfen. Für München ging es insofern in erster Linie darum, im Rhythmus zu bleiben, für Iserlohn darum, die Saisonziele zu erreichen. Am Ende sollten die Gäste aus dem Sauerland mit einer erneut herben Niederlage zurück nach Iserlohn reisen und haben nach drei Gegentor- „Achterpacks“ aus den letzten vier Spielen wohl eher nur noch theoretische Chancen auf Platz zehn.

 

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(Foto: CityPress)

 


 

 

Knapp drei Minuten war das Spiel jung, als Alanov an der Bande hinterm Tor der Münchner wegen Beistellen auf der Strafbank Platz nehmen musste. Das Powerplay gestalteten die RedBBulls sehr druckvoll und kamen durch Hager zur frühen Führung. Die Roosters, um ihre letzten Chancen das Erreichen der PlayOffs wissend, fighteten sich in den Folgeminuten gut in die Partie und kamen zu eigenen Schüssen, jedoch meist von der Seite oder zu weit vom Tor entfernt, sodass es für Niederberger nicht wirklich brenzlich wurde. Kurz vor Ende des ersten Drittels kassierte Freddy Tiffels eine 2+2 Strafe wegen „hohen Stocks“ mit Verletzungsfolge (Labrie), auch dieses Powerplay führte zum Erfolg, diesmal für die Gäste aus dem Sauerland. O´Connor zog ansatzlos ab und drosch den Puck an Niederberger vorbei ins Netz sodass das Drittel nicht unverdient unentschieden zu Ende ging.

 

Im zweiten Drittel machten die RedBulls „kurzen Prozess“ mit den Roosters. Bereits nach 13 Sekunden gingen die Münchner in Führung-in Unterzahl. Auch das ist ein Punkt, den die Roosters in dieser Saison nicht in den Griff bekamen, die signifikante Anfälligkeit für Gegentore in eigener Überzahl. Zwar fanden die Roosters hierauf durch Raedeke eine schnelle Antwort zum erneuten Ausgleich, jedoch hielt die Freude hierüber gerade einmal eine Minute, ehe Eder erneut die Führung für den EHC erzielen konnte. Die Münchner setzten sich nun dauerhaft in der Zone der in dieser Phase überforderten Iserlohner fest und der Dauerdruck sollte sich auszahlen. Ortega (30.) und Varejcka (31.) schraubten das Ergebnis auf 5:2 und sorgten damit frühzeitig für klare Verhältnisse. Poirie (36.) verkürzte in Überzahl zwar noch einmal auf 5:3, worauf die Gastgeber jedoch erneut mit wütenden Angriffen reagierten und mit der Schlusssirene durch Ehliz (40.) den alten Abstand wiederherstellen konnten. Kuriosum am Rande: die Roosters verließen bereits irrtümlicherweise das Eis, da die Uhr bereits ablief. Jedoch passierte die Scheibe die Torlinie erst in Minute 39:59, sodass das Schiedsrichtergespann die Gäste zurückholen musste um ordnungsgemäß eine Sekunde weiter“spielen“ zu lassen.

 

Im Schlussdrittel ließen es die Münchner dann im Grunde genommen bei der deutlichen 6:3 Führung zunächst bewenden, die Roosters waren zwar bemüht nochmal ranzukommen, hierfür kontrollierte der EHC das Spielgeschehen jedoch zu souverän. Lutz kam vier Minuten vor dem Ende dennoch zum 7:3, nach relativ ereignisarmen 16 Minuten Spielzeit in diesem Drittel. Was sich die Gäste aus dem Sauerland davon versprachen, die letzten Minuten vor dem Ende bei vier Toren Rückstand den Torwart dennoch vom Eis zu nehmen ist nicht überliefert, bot Kastner jedoch die Gelegenheit per Empty Net- Treffer zum 8:3, aus Gäste-Sicht unnötigerweise, zu erhöhen.

 

 

Spiel vom 28.02.2023
EHC RedBull München- Iserlohn Roosters 8:3 (1:1| 5:2| 2:0)
Tore:


1:0 | 03:49 | Patrick Hager
1:1 | 19:18 | Ryan O´Connor
2:1 | 20:13 | Maximilian Kastner
2:2 | 26:09 | Brent Raedeke
3:2 | 27:16 | Andreas Eder
4:2 | 29:42 | Austin Ortega
5:2 | 30:10 | Filip Varejcka
5:3 | 35:06 | Emile Poirier
6:3 | 39:59 | Yasin Ehliz
7:3 | 55:03 | Julian Lutz
8:3 | 58:33 | Maximilian Kastner

Zuschauende: 3.582

 

 

 

 

 


 

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