Doppelpack von Schmölz im Derby gegen Augsburg

 

PENNY-DEL (Nürnberg/PM) Zum wichtigen Heimspiel gegen die Augsburger Panther kehrten Rick Schofield und Julius Karrer ins Team der Nürnberg Ice Tigers zurück, Dane Fox fehlte angeschlagen, Jake Ustorf und Charlie Jahnke pausierten. Die Ice Tigers erwischten im 128. Derby zwischen den beiden Mannschaften den deutlich besseren Start und gingen nach knapp drei Minuten in Führung.

 

 

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(Foto: Birgit Eiblmaier)

 


Marcus Weber spielte an der blauen Linie quer, Oliver Mebus schoss aus dem Handgelenk aufs lange Eck und traf Elis Hede, von dem die Scheibe über die Linie prallte – 1:0 für Nürnberg (3.). Zweieinhalb Minuten später durften die Ice Tigers und ihre Fans das nächste Tor bejubeln. Mebus find einen Aufbaupass der Panther ab und spielte auf die rechte Seite zu Danjo Leonhardt. Leonhardt revanchierte sich mit einem Pass in die Mitte, Mebus hatte viel Zeit und überwand Markus Keller mit einem perfekten Handgelenkschuss zum 2:0 ins lange Eck (6.).

 

Von den Panthern war im ersten Drittel wenig zu sehen, die Ice Tigers hatten über Julius Karrer sogar die Chance in Unterzahl, der Verteidiger schoss aber knapp vorbei (10.). In einer einseitigen Partie erhöhten die Ice Tigers kurz vor Ende des ersten Drittels sogar auf 3:0. Am Ende eines perfekt herausgespielten Konters über Marcus Weber und Patrick Reimer kam Daniel Schmölz im hohen Slot zum Abschluss und traf eiskalt auf die Stockhandseite (20.).

 

So überlegen die Ice Tigers im ersten Drittel auch waren, den Start in den Mittelabschnitt verbrachten sie im kollektiven Tiefschlaf. Bei einer angezeigten Strafe gegen die Ice Tigers konterte Augsburg schnell über die rechte Seite, Ryan Kuffner bediente David Warsofsky in der Mitte und Warsofsky überwand Treutle mit einem flachen Schuss durch die Schoner – nur noch 3:1 für Nürnberg. Wieder einmal sollte sich bewahrheiten, dass eine Drei-Tore-Führung alles andere als sicher ist.

 

Nur 40 Sekunden später kam Augsburg sogar auf 3:2 heran, weil Adam Payerl vor dem Tor völlig frei stand und einen von der rechten Seite kommenden Puck am kurzen Eck an Niklas Treutle vorbeidrückte. Kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Patrick Reimer hatten die Ice Tigers Glück, als eine durch den Torraum trudelnde Scheibe am langen Pfosten vorbeirutschte (26.). Nach dieser schwachen Phase übernahmen die Ice Tigers mit zunehmender Spielzeit wieder das Kommando und erzielten in der 30. Minute die beruhigende 4:2-Führung. Danjo Leonhardt spielte von hinter dem Tor nach vorne, ein Schuss von Hayden Shaw blieb vor dem Tor hängen, Dennis Lobach reagierte am schnellsten und traf ins kurze Eck.

 

Gegen Ende des Mittelabschnitts nahm Augsburg ein paar Strafen, was die Ice Tigers in doppelter Überzahl 28 Sekunden vor Drittelende zur 5:2-Führung nutzten. Rick Schofield spielte seitlich der Torlinie in den Torraum, Daniel Schmölz setzte sich dort in seiner bekannten Art durch und drückte den Puck über die Linie (40.). Mit der beruhigenden Drei-Tore-Führung gingen die Ice Tigers ins letzte Drittel, Augsburg hatte allerdings nach 18 Sekunden schon die große Chance für Sebastian Wännström aus dem Slot, Treutle parierte sicher mit dem Schoner.

 

Anschließend bekamen die Ice Tigers wieder mehr Kontrolle über die Partie, wirklich viel passierte in den ersten zehn Minuten des Schlussabschnitts nicht mehr. In der 54. Minute konnten die Panther noch einmal auf 5:3 verkürzen, als Ryan Kuffner mit der Scheibe von hinter dem Tor nach vorne kam und Treutle flach durch die Schoner bezwang. Vier Minuten vor Schluss setzten die Panther alles auf eine Karte und nahmen den Torhüter vom Eis, Andrew Bodnarchuk besorgte in der 59. Minute die endgültige Entscheidung mit seinem Treffer zum 6:3 ins leere Augsburger Tor. Dass Ryan Kuffner in Augsburger Überzahl noch einmal auf 6:4 verkürzte, war am Ende nur Ergebniskosmetik.

Foto: Thomas Hahn

 
 

Stimmen zum Spiel

 

Kai Suikkanen (Augsburg): Der Anfang war furchtbar für uns. Das 0:3 nach dem ersten Drittel hat nicht gut ausgesehen. Das war nicht das erste Mal. Wir haben im zweiten Drittel versucht, noch einmal zurückzukommen, was auch funktioniert hat. Wir hatten in Überzahl sogar die Chance zum Ausgleich. Am Ende des zweiten Drittels haben wir zu viele Strafen genommen. Das zweite Drittel war zwar deutlich besser, aber der Rückstand ist gleichgeblieben. Am Ende hat uns das erste Drittel das Spiel gekostet.

 

Tom Rowe (Nürnberg): Wir haben ein großartiges erstes Drittel gespielt, vielleicht das beste der Saison. Wir haben in der Pause darüber gesprochen, dass das Spiel noch lange nicht vorbei ist. Wir haben nicht auf den Kampf reagiert und uns in eine Situation gebracht, in die wir nicht kommen sollten. Wir haben da keinen Killerinstinkt gezeigt. Ich wusste, dass es nicht leicht werden würde.

 

Ich bin glücklich, dass wir heute mit drei Punkten aus dem Spiel gegangen sind. Das Powerplay ist seit sechs Spielen wirklich gut, auch im Unterzahlspiel hat Manuel Kofler heute ein paar Veränderungen vorgenommen, was sehr gut funktioniert hat. So aggressiv haben wir vermutlich seit Oktober nicht mehr in Unterzahl gespielt.

 

 


 

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