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Last Minute Sieg für die Haie im packenden rheinischen Derby

 

PENNY-DEL (Düsseldorf/HG)  Spitzenspiel und Derby im ausverkauften PSD Bank Dome zu Düsseldorf: DEG vs. Haie, das Duell der rheinischen Rivalen, ein echter Leckerbissen für Eishockey Fans stand auf dem Programm. Beide Teams befanden sich Kopf an Kopf auf den Pre-Playoff Plätzen und Köln hatte ein Spiel weniger absolviert. Wer würde sich in diesem stets sehenswerten Klassiker am Ende durchsetzen?

 

Schließlich rangen in einem Derby für die Geschichtsbücher die Kölner Haie am Ende trotz eines zwei Tore Rückstands eine Minute vor Schluss die DEG mit 3:4 nach Verlängerung nieder. Der Ausgleich fiel binnen 23 Sekunden und Jason Bast avancierte zum Matchwinner.

 

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(Fotoquelle Ralf Schmitt) Die Kölner Haie zwangen die DEG in die Knie

 


Düsseldorf bezwang zuletzt den amtierenden Meister aus Berlin und verbuchte drei Siege aus den letzten fünf Begegnungen. Ihr Top Stürmer Brendan O’Donnell erwies sich im letzten Heimspiel als herausragender Akteur und besiegte die Eisbären mit seinen drei Scorerpunkten fast im Alleingang. Düsseldorf konnte sich in den letzten drei der vergangenen vier Begegnungen durchsetzen.

 

Gogulla: „Der Trainer nahm einige Reihenumstellungen vor. Wir müssen uns auf dem Eis besser absprechen, um dann die für den Teamerfolg beste Lösung zu finden.

 

Köln reiste mit zwei Niederlagen im Gepäck zur DEG, v.a. die Pleite in Bremerhaven tat weh nach langer zwei Tore Führung. Gegen Wolfsburg ließen die Haie zuhause ebenfalls wertvolle Punkte liegen. Die Truppe um Headcoach Uwe Krupp wollte weiter aufschließen zu den Top sechs und benötigte dafür einen Dreier beim heutigen Kontrahenten, um diesen nicht davonziehen zu lassen. Der letzte Sieg der Haie beim Rivalen fand im November der letzten Saison statt. Maxi Kammerer und Carter Proft trafen heute Abend auf viele ehemalige Kollegen.

 

Kammerer: „Man kriegt es schon mit beim Scoring Streak. Es ist leichter als letztes Jahr, wir haben viel Qualität, v.a. im Überzahlspiel. Die Konstanz fehlt uns noch. Wir machen gute Spiele aber nicht perfekt über 60 Minuten. Wir nehmen unnötige Strafen, was uns dann das Spiel kostet, wir brauchen aber die Energie. Wir müssen schon aggressiv bleiben. Ich komme sehr gerne zurück nach Düsseldorf, denn ich hatte hier eine gute Zeit und ich freue mich nach dem Spiel, jeden zu sehen. “

 

Beide Teams schenkten sich nichts im hochklassigen ersten torlosen Drittel

 

Die DEG nahm keine Veränderungen im Line-Up vor im Vergleich zum letzten Match gegen Berlin. Bei den Haien konnte Mark Olver nicht auflaufen. Maxi Kammerers Wunsch vor dem Spiel, die unnötigen Strafen tunlichst zu vermeiden, ging schon nach 38 Sekunden nicht auf. Düsseldorf fand schnell die Aufstellung, doch McIntyre hatte den Shorthander auf seinem Schläger, konnte jedoch die Scheibe nicht optimal kontrollieren. Köln überstand das Powerplay und erspielte sich selbst gute Gelegenheiten. Die Stimmung auf den Rängen war fantastisch und beide Fanlager trugen zur Derby Atmosphäre bestens bei.

 

Auch bei den Akteuren auf dem Eis gab es Diskussionsbedarf, es war schon früh eine hitzige Partie dieser beiden ewigen Rivalen am Rhein. Im ersten Powerplay konstatierte Alex Barta, „dass es sehr ausgeglichen sei, Wir hätten unser Powerplay besser nutzen sollen. Wir sind gut ins Spiel gekommen. Es ist Derbystimmung, einfach schön, es ist pickepacke voll.“

 

Die DEG bekam ihr zweites Powerplay zugesprochen, doch die Haie hielten die Hausherren weitgehend außen und ließen wenig zu im Slot. Philip Gogulla visierte dann den Pfosten an, das war die bisher beste Chance in dieser rasanten Partie. Alexander Oblinger scheiterte kurz darauf im zwei auf eins am hellwachen Henrik Haukeland. Der Gäste Goalie rettete bravourös gegen Stephen Harpers Solo.

 

Oblinger: “Es ist das erste Derby in diesem Jahr, es war klar, dass es hitzig wird. Wir müssen cool bleiben, dann werden wir es in den Griff kriegen. Wir müssen bei den Strafen besser werden, nicht über die Linie gehen. Dann haben wir eine gute Chance, heute zu gewinnen.“

 

Endlich Tore im PSD-Dome, der nun abhob, weil die DEG die Partie dreht

 

Im Mittelabschnitt übten die Haie erstmal gehörig Druck aus und Köln durfte dann auch gleich wegen eines hohen Stocks vier Minuten im Powerplay agieren. Bitter war für Köln, dass ihr agiler Andreas Thuresson nicht seinen Beitrag bei fünf gegen vier leisten konnte, da er verletzungsbedingt fehlte. Die Gastgeber wehrten sich sehr gut in Unterzahl, auch weil die Haie nicht richtig in die Formation gelangten.

 

Doch in der 25. Spielminute klingelte es hinter dem Gehäuse von Henrik Haukeland zum ersten Mal, denn Jonathan Matsumoto glückte erneut gegen seinen Lieblingsgegner ein Erfolgserlebnis. Alex Ehl hätte fast den Ausgleich markiert und im Gegenzug traf der Torschütze die Scheibe nach genialem Zuspiel von Jason Bast nicht richtig, das Tor war leer.

 

Es ging hin und her und jetzt waren die Gastgeber einen Mann mehr auf dem Eis, was sich bald bezahlt machte, denn Daniel Fischbuch stellte das schnelle Remis her, nur knapp zwei Minuten später. Kuriose Parallelitäten, denn gleich danach verpasste die DEG das nächste Tor, weil Louis-Marc Aubry seine Schlägerspitze noch im letzten Moment entscheidend an den Puck brachte. Die Partie verlief nun offener und die Top Chancen häuften sich. Jonathan Matsumoto brachte es im Powerbreak auf den Punkt: “It is a derby game, we hate Düsseldorf. We are not playing great, but we are getting better.”

 

Jonas Järvinen zielte knapp vorbei, nachdem die Haie wieder komplett waren, doch noch auf der Suche nach der gewohnten Ordnung bei numerischem Gleichstand waren. Defender Alex McCrea, der auch viele Schüsse gern blockt, brachte seine Farben mit einem überlegten nicht zu scharfen Distanzschuss in der 34. Spielminute in Front und die DEG drehte das Match. Jonathan Matsumoto war heute Abend on Fire, er wollte unbedingt nochmals auf der Anzeigetafel erscheinen. 

 

Fischbuch: In der Offensive müssen wir noch besser werden. Wir dürfen nicht zu passiv werden, müssen so konzentriert weiterspielen.”

 

Intensives und irres Derby voller Emotionen: DEG führt mit zwei Toren Vorsprung, Köln gleicht binnen 23 Sekunden aus und holt sich den Zusatzpunkt

 

Im Schlussabschnitt war für Spannung gesorgt, die DEG führte hauchdünn und die Haie durften erneut Powerplay üben, was die Gastgeber schadlos überstanden. Beide Goalies zeigten eine souveräne Leistung und Köln lief weiterhin dem Rückstand hinterher. Jonathan Matsumoto leistete Doppelschichten, weil er abwechselnd auch in der vierten Haie Reihe zum Einsatz kam. Der Kölner Wirbelwind zog jedoch die nächste Strafe gegen die Heimmannschaft und wieder musste der DEG-Kapitän Alex Barta in die Kühlbox, der einen Kölner Angriffswirbel von seiner Warte aus geboten bekam.

 

Letztlich holten die Haie nichts Zählbares heraus und die letzten zehn Minuten brachen langsam an. Es war bis dato ein sehr intensives Derby, doch die Handschuhwärmer wurden brüderlich geteilt, was im letzten Powerbreak schön illustriert wurde. Plötzlich gingen die Emotionen auf beiden Seiten hoch und die Fäuste flogen, was die Fans gerne als zusätzliches Adrenalin annahmen. Brendan O’Donnell versuchte im Liegen die Scheibe noch zu verwerten, Einsatz und Laufbereitschaft waren bei beiden Kontrahenten sehenswert.

 

Den Haien lief langsam die Zeit weg, obwohl sie alles probierten, um Henrik Haukeland zu überwinden. Headcoach Uwe Krupp signalisierte 90 Sekunden vor der Schlusssirene seinem Keeper, zugunsten eines sechsten Feldspielers seine Kasten zu räumen, doch Stephen Harper traf ins verwaiste Gehäuse zur Entscheidung zugunsten der Hausherren – oder doch nicht? Denn 25,2 Sekunden vor dem Ende verkürzte David McIntyre nochmals. Nun spielten sich unglaubliche Szenen auf dem Eis ab, denn die Haie gaben einfach nicht auf und tatsächlich glich Nick Baptiste sage und schreibe 3,8 Sekunden vor dem Ende aus. Uwe Krupp lächelte hinter der Bande!

 

Binnen 23 Sekunden stellten die Haie die Partie wieder auf Anfang und es ging in die Verlängerung – ein Wahnsinn! Und kaum zu glauben, Jason Bast entschied diese hochklassige Begegnung sogar noch zugunsten der Haie. Die DEG war am Boden zerstört, die Fans konnten nicht glauben, was sich hier in der Schlusssequenz abspielte.

 

Hansson [HC]: „Hoffentlich lernen wir was für die Zukunft. Wir dachten, das Spiel wäre vorbei, wir haben aufgehört zu spielen.”

 

Bast: “We wanted to accomplish to play the full 60 minutes. We needed these two points, it feels so good to get on a happy bus. We had some tough times the last weeks.“

 

Krupp [HC]: “Wir haben bis zur letzten Sekunde gekämpft, wir brauchten das zweite Tor, wir mussten einen Weg finden, um zurückzukommen. Ich kann meine Jungs nur loben, wir mussten mehr machen als die DEG, die Jungs haben gekämpft und daran geglaubt. Eishockey ist die beste Sportart der Welt, wenn man so ein Spiel sieht, das ist beste Werbung für den Sport für die Region und für Deutschland. Es war ein super Ding.“

 

Düsseldorfer EG – Kölner Haie 3:4 n.V. (0:0|2:1|1:2|0:1)

 

Tore:

0:1 |25.| Jonathan Matsumoto (Kammerer, Bailen) PP1

1:1 |27.| Daniel Fischbuch (Kousa, Harper) PP1

2:1 |34.| Alec McCrea (Blank, Borzecki)  

3:1 |59.| Stephen Harper   EN

3:2 |60.| David McIntyre (Aubry, Chrobot) 

3:3 |60.| Nick Baptiste (Matsumoto, Kammerer)

3:4 |62.| Jason Bast (Austin)  

 

1. Drittel Statistik:        11:4 Schüsse, 4:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:4

2. Drittel Statistik:        14:17 Schüsse, 10:10 gewonnene Bullys, Strafminuten: 4:4

3. Drittel Statistik:        6:14 Schüsse, 4:18 gewonnene Bullys, Strafminuten: 6:12

Overtime Statistik:        0:1 Schüsse, 0:1 gewonnene Bullys, Strafminuten: 0:0 

 

Schiedsrichter: Schukies / Schrader

 

Zuschauer: 13.102 (ausverkauft)

 

Aufstellung:

 

Düsseldorf: Haukeland, Kousa, Geitner, Fischbuch, MacAulay, Harper, Zitterbart, Järvinen, O’Donnell, Eder, Gogulla, McCrea, Böttner, Ehl, Barta, Eham, Heinzinger, Borzecki, Blank, Schiemenz.

 

Köln: Pantkowski, Austin, Bailen, Proft, Sill, Oblinger, Müller, Roach, Matsumoto, McIntyre, Bast, Dietz, Sennhenn, Kammerer, Aubry, Baptiste, Glötzl, Niedenz, Steck, Chrobot.

 

 


 

Aktuelle Tabelle 

 

 


 
 



Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL)

DEL 25Jahre Logo silberDie Deutsche Eishockey Liga (PENNY-DEL) ist die höchste deutsche Eishockey-Spielklasse und wurde im Jahr 1994 gegründet. Am Spielbetrieb nehmen 15 Proficlubs (Kapitalgesellschaften) teil und der aktuelle DEL-Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit 8 Meisterschaften.

 

Mehr Informationen über die Deutsche Eishockey Liga erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 


 


 

 

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