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Den Eisbären Berlin gelingt erstmals der Einzug ins Finale des Dolomiten Cups

 

PENNY-DEL (Neumarkt/HG)  In der Würtharena in Neumarkt trafen im zweiten Halbfinale der letztmalige Turniersieger aus dem schweizerischen Biel und der amtierende deutsche Champion Berlin aufeinander. Die Eisbären schlossen das Turnier im vergangenen Jahr als Dritter ab und wollten heuer sicher erfolgreicher vom Eis gehen und einen weiteren Titel in ihrer reichhaltigen Sammlung ergänzen.

Schließlich schafften die Eisbären Berlin dank einer sehr guten Leistung erstmals den Einzug in das Finale des Dolomiten Cups und treffen am morgigen Sonntag auf den tschechischen Vertreter aus Pardubice. Geburtstagskind Fiore beschenkte sich mit einem Tor und wurde als bester Spieler seines Teams geehrt. Bei den Berlinern trug White mit zwei Assistpunkten entscheidend zum knappen 2 zu 3 Erfolg mit bei.

 

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(Fotoquelle Dunja Dietrich)

 


Der Titelverteidiger EHC Biel-Bienne präsentierte mit dem finnischen Weltmeister Toni Rajala einen Hochkaräter, den man seinerzeit aus Lulea in die Schweiz lockte. In der Nationalmannschaft durfte der Stürmer zusammen mit dem begnadeten Triple Gold Player Filippula in einer Reihe agieren, zweifellos eine große Ehre für ihn, der bestimmt den letztjährigen Titel hier im schönen Neumarkt verteidigen wollte. Im beeindruckenden Line-Up standen zudem der der finnische WM-Goldjunge Sallinen, der brandgefährliche Froidevaux sowie die bewährten Schweizer Aushängeschilder Hischier, Stampfli und Haas. Auf der Goalie Position verstärkte sich Biel mit dem frisch dekorierten zweifachen Goldmedaillengewinner Säterri, der sowohl bei Olympia als auch bei seiner Heim WM 2022 erfolgreich war.

 

Säterri: „It is still a wow effect. It was quite a season. In the meantime, I relaxed a bit and started to clear my head to be ready again. It has always been in my mind to play here in the Swiss league. I was happy about it and I look forward to the season. I am excited today, I want to get good feelings and have fun.”

 

Der aktuelle deutsche Meister, die Eisbären Berlin, musste den Aderlass eines Mathias Niederberger verkraften, den sie mit dem Finnen Juho Markkanen kompensierten. Die Verteidigung verstärkte man mit Nowak aus Düsseldorf und Melchiori von Wolfsburg. Im Sturm lauteten die hochkarätigen Neuzugänge Mauer aus München, Barinka aus Köln, dem dänischen Nationalspieler Regin und dem jungen Nijenhuis. Für den Rekordhalter Frank Hördler ging ein Traum in Erfüllung, denn sein Sohn Eric hat nun den Weg in die erste Mannschaft gefunden, um mit seinem Vater auf dem Eis zu agieren. Zum heutigen Auftakt durfte gleich mal der Youngster ran, weil der Papa krankheitsbedingt pausierte.  Noebels, Pföderl und Veilleux konnten heute nicht mit von der Partie sein, schon ein herber Ausfall für den PENNY DEL Champion.

 

Fiore: „I am happy to be back here. I like the weather and I enjoy the Italian language and everything here. We want to play our identity, the right way and try to be a good team. My goal this season is the next title. I would like to produce more offensively and try to be a solid and consistent player. We have a winning culture in Berlin, obviously we want to be successful tonight.”

 

Wiederer besorgt Führung für ersatzgeschwächte Berliner

 

Der Berliner Fiore feierte heute Geburtstag und Biel startete furios mit dem ersten guten Abschluss des Finnen Rajala. Bei den Schweizern blieb die Defensive nahezu unverändert zur letzten Saison und die Automatismen funktionierten bereits sehr gut im Laufe der Vorbereitung. Clarke scheiterte dann an Säterri, der sein Five Hole rechtzeitig zumachte. Der Neu Eisbär Barinka scheiterte gleich zweimal am Pfosten. Nach dem besseren Start der Schweizer kam Berlin immer besser in Fahrt und kreierte gute Gelegenheiten.

 

Nach dem Powerbreak gingen die Berliner dann durch Wiederer in der 11. Spielminute in Führung, die nicht unverdient war, weil die Eisbären immer mehr das Kommando übernahmen.

Novum für Biel, die nach zwei Shutouts im letzten Jahr bei diesem Turnier das erste Gegentor kassierten. Biel wollte postwendend antworten, doch Ancicka hielt die Führung fest. Mauer und Handschuh hätten beinahe in ähnlicher Position den zweiten Treffer markiert. Eric Hördler war bei dieser Aktion ebenfalls beteiligt.

 

Die zahlreichen Fans aus beiden Lagern sahen ein rasantes, qualitativ hochklassiges Spiel, das bislang noch ohne Strafzeiten auskam. Dies änderte sich erst 25 Sekunden vor der Drittelsirene, als Mik auf der Sünderbank Platz nehmen musste. Schließlich nahm Berlin einen hauchdünnen Vorsprung mit in die Kabine.

 

Hischier: „Ja, es ist sehr wichtig im zweiten Drittel im Powerplay zu beginnen. Es sind momentan alles neue Dinge, die wir besser umsetzen müssen, wir benötigen ein besseres Timing. Die Rivalität mit deutschen Teams spielt immer eine Rolle, gegen Deutschland zu gewinnen ist immer schön. Mein Bruder trainiert grad in der Schweiz, dann geht er wieder rüber nach Amerika.“

 

Berlin diktiert die Partie und baut Vorsprung aus

 

Im zweiten Drittel überstand Berlin zunächst recht souverän die Unterzahlkonstellation und kreierte kurz danach gleich durch Clarke einen brandgefährlichen Gegenstoß. Youngster Eric Hördler versteckte sich nicht vor den großen Namen des EHC Biel und gab eine sehr gute Figur ab. Die Pass Qualität war auf beiden Seiten herausragend.

 

Nun kam Biel in den Genuss einer zweiten Überzahl, denn Boychuk durfte sich abkühlen. Auch diese brenzlige Konstellation verpuffte wirkungslos und danach war Berlin im Powerplay. Säterri parierte einen Schuss von White großartig, zuvor verpasste Barinka schon knapp. Die Eisbären zogen ein gut strukturiertes Überzahlspiel auf und die Berliner Fans meldeten sich lautstark zu Wort. Nijenhuis scheiterte kurze Zeit später am finnischen Goalie.

 

Dank ihres effektiven Forecheckings unterbanden die Berliner früh den Aufbau der Bieler Mannschaft. Trotz der vielen Abgänge und dem Fehlen wichtiger Akteure am heutigen Abend zeigten die Eisbären eine starke Performance. Mit Ancicka hatten sie einen tollen Rückhalt im Kasten, der immer die nötige Ruhe ausstrahlte. Die Verteidiger blockten viele Schüsse und unterstützten ihren Schlussmann. Fiore holte die nächste Strafzeit heraus und Biel war erneut gefordert. Die Schweizer hätte bei einer 2 auf 1 Konstellation fast den Ausgleich erzwungen in Unterzahl.

 

Kaum komplett erhöhten die Berliner in Person des Geburtstagskinds Fiore auf 0 zu 2. Biel war in dieser Situation wohl noch damit beschäftigt, sich wieder zu sortieren nach der abgelaufenen Strafe.

Dank einer sehr guten Leistung im Mittelabschnitt verdienten sich die Eisbären eine zwei Tore Führung und waren auf dem besten Weg, erstmals ins Finale einzuziehen.

 

Wiederer: „Das war ganz gut für das erste Spiel, die Führung nehmen wir gerne mit. Es ist sehr gut bis jetzt. Wir haben einige neue Jungs, die Stimmung in der Kabine und auf dem Eis ist sehr gut. Die Chancen stehen gut, wenn wir so weiterspielen. Der Anreiz war heuer sehr groß und es sieht momentan gut aus.“

 

Froidevaux sorgt für den Anschluss, Kessler gleicht aus, Mauer schlägt zurück

 

Im Schlussabschnitt musste Biel mehr an der Präzision arbeiten, um die Partie noch zu drehen. Sallinens genialer Move rief sofort Gefahr hervor in der Berliner Verteidigung. Die Eisbären wollten sich sicher nicht auf die Verwaltung des Ergebnisses konzentrieren, sondern weiterhin auf Torejagd gehen.

 

Im Gegenteil, in der 44. Spielminute gelang dem EHC Biel-Bienne der Anschlusstreffer in Person von Froidevaux. Dieses Momentum nahmen die Schweizer gleich mit und unmittelbar danach hätte Olofsson im Duett mit Rajala fast für das Remis gesorgt. Biel war nun oben auf und drängte weiter. Die Eisbären mussten nun auf der Hut sein vor diesen wütenden Angriffen, denn Tanner prüfte kurze Zeit später Ancicka.

 

Wer sorgte nun für die nötige Ruhe auf dem Eis nach der Drangphase der Bieler? Berlin befreite sich etwas von der Umklammerung und startete einen viel versprechenden Angriff, der an der vielbeinigen Defensive der Schweizer hängenblieb. Biel machte es sich des Öfteren selbst schwer in der eigenen Zone und brachte so die Berliner leichtfertig in gute Schussposition. Der kürzlich erst 18 Jahre alt gewordene Eric Hördler zeigte sehr gutes Eishockey und ließ so manchen Bieler etwas „alt“ aussehen. Wiederer hätte fast erneut getroffen, als er gegen die Laufrichtung von Säterri abschloss.

 

Gute 5 Minuten vor dem Drittelende durfte Biel zum wiederholten Mal in Überzahl ran, eine gute Möglichkeit, um den Ausgleich zu erzwingen. Und tatsächlich gelang den Schweizern der zweite Treffer durch Kessler in der 56. Spielminute. Berlin blieb davon unbeeindruckt und schlug in Person von Neuzugang Mauer in der 58. Spielminute eiskalt zurück.

 

Biel ging dann All in und brachte den sechsten Feldspieler, doch Berlin verteidigte kaltschnäuzig und auch dank ihrer reichhaltigen Erfahrung. Schließlich gelang Berlin erstmals der Finaleinzug beim Dolomiten Cup. Am Sonntagabend kommt es dann zum Dynamo Duell mit Pardubice.

Als bester Spieler des Abend wurde auf Seiten von Berlin der local hero Fiore und bei Biel der Schwede Lööv als überragender Vorlagengeber zum Anschluss von Froidevaux geehrt.

 

Dolomiten_Cup-Spiel_2, 13.08.2022

EHC Biel-Bienne – Eisbären Berlin 2:3 (0:1|0:1|2:1)

 

Tore:

0:1 |11| Wiederer (Clarke, White)

0:2 |38| Fiore (Guhle, White)

1:2 |44| Froidevaux (Lööv)

2:2 |56| Kessler (Künzle) PP1

2:3 |58| Mauer 

 

Best Player of the game:

Team Biel-Bienne:         Lööv

Team Eisbären Berlin:    Fiore

 

Zuschauer:   978

 

Aufstellung:

 

EHC Biel-Bienne: Säterri (Rytz), Lööv, Stampfli, Rajala, Haas, Olofsson, Grossmann, Yakovenko, Hofer, Sallinen, Hischier, Forster, Schneeberger, Künzle, Tanner, Bärtschi, Christen, Kessler, Froidevaux, Schläpfer, Beglieri.

 

Eisbären Berlin: Ancicka, (Markkanen), Guhle, Nowak, Clark, Boychuk, Wiederer, Melchiori, Mik, White, Regin, Fiore, Müller, Ellis, Nijenhuis, Barinka, Mauer, Hördler E., Handschuh, Baßler.

 



 


 

 

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