
(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) Red Bull München zeigte in Bremerhaven warum sie Platz eins in der Vorrunde belegten, die Bayern stark in der Verteidigung und mit schnellen präzisen Kontern. Vor ausverkauften Haus kämpften die Pinguins tapfer, aber München war an diesem Abend einfach zu stark.
Das erste Drittel begann für Bremerhaven unglücklich, schon in der ersten Minute musste der Topstürmer aus Reihe eins, Jeremy Welsh, unter die Dusche. Nach einem Check an Konrad Abeltshauser gegen die Bande mit Verletzungsfolge, war für ihn das Spiel beendet. Es kam aber noch schlimmer für die Norddeutschen, die Zeitstrafe war fast beendet, da machte Yannic Seidenberg das 1:0 für die Münchener. Die Bremerhavener spielten weiter nach vorn, ohne die ganz großen Torchancen zu haben und wenn, dann stand mit Danny aus den Birken ein gut aufgelegter Goalie im Tor der Münchener. In der 17 Minute schloss Frank Mauer auf Zuspiel von Deron Quint einen dieser gefährlichen Konter zum 2:0 für die Bayern ab und damit ging es in die erste Pause.
Im zweiten Drittel das gleiche Spiel, die Fischtown Pinguins rannten immer wieder an und erspielten sich einige gute Möglichkeiten, doch München stand gut und setzten ihrerseits gefährliche Konter. Die Torhüter Danny aus den Birken für München und auch Jerry Kuhn im Tor der Bremerhavener ließen aber keinen weiteren Treffer im zweiten Drittel zu.
Die Fischtown Pinguins versuchten im letzten Drittel alles um die Münchener unter Druck zu setzten, doch Red Bull spielte es sehr clever herunter. Die Zuschauer gaben nochmal alles um ihr Team nach vorne zu peitschen, aber sie merkten die Kräfte der Pinguins liessen nach. Jerry Kuhn musste in der 49 Minute dann verletzungsbedingt vom Eis und es kam Jani Nieminen zum Einsatz. Nieminen musste dann auch noch einmal hinter sich greifen, Konrad Abeltshauser der Torschütze für die Münchener zum 3:0 Endstand.
Das dritte Spiel der Serie findet am Sonntag in München statt, für München kann es nur heißen der dritte Sieg muss her. Für die Fischtown Pinguins heißt es erstmal Wunden lecken und nochmal alle Kraft moblilisieren für Spiel drei, aber unterschätzen darf München diese Bremerhavener niemals.
Strafzeiten:
Fischtown Pinguins 4
Red Bull München 4
5 Minuten+Spieldauer Jeremy Welsh
Zuschauer: 4.643 (ausverkauft)
Tore:
0:1 (05:06) Yannic Seidenberg
0:2 (16:35) Frank Mauer (Deron Quint)
0:3 (53:49) Konrad Abeltshauser ( Frank Mauer/Jonathan Matsumoto)
Foto (Quelle Gepa-Pictures)
Mehr Informationen über die Fischtown Pinguins (Bremerhaven) erhalten Sie hier...