
(DEL/Bremerhaven) (Norbert Lenga) Das haben sich die Fischtown Pinguins ganz anders vorgestellt, es spielt der Tabellensiebte gegen den Achten, aus vier Punkten Abstand sollte einer werden, es wurden sieben.
Die Eishalle in Bremerhaven mal wieder mit 4.647 Zuschauern ausverkauft, doch so eine richtige Stimmung wollte irgendwie nicht aufkommen, dachten alle schon an Sonntag ? Da geht es nach Köln.
Es kam beim Verlesen der Mannschaftsaufstellung doch zu einem emotionalen Moment, als der Stadionsprecher die Nr. 79 verabschiedete, Andrew McPherson hallte es durch die Halle, der die Pinguine in Richtung Polen verlassen hat. Die Pinguine beginnen druckvoll, doch ohne so richtig torgefährlich zu sein, der letzte Pass kommt einfach nicht an und wenn ja dann stand ein glänzend aufgelegter Timo Pielmeier im Tor der Gäste. Jack Combs, Topscorer der Pinguine und auch Hooten vergaben die guten Chancen der Pinguine im ersten Drittel, in dem beide Teams viele Aufbaufehler begangen und somit kein richtiger Spielfluss zustande kam.
Das zweite Drittel wurde etwas besser, die Pinguine wieder mit den guten Chancen, Jack Combs mit einer hochkarätigen, doch Pielmeier war zur Stelle und rettet sein Team vor dem Rückstand. Beim Schuss von Jason Bast war der Nationaltorhüter dann aber geschlagen, doch diesmal rettet der Pfosten für die Ingolstädter. Die Pinguine machten nun mehr Druck, doch genau in diese Phase gab es ein Powerplay für Ingolstadt und dies nutzte Daryl Boyce zum 1:0 für die Gäste in der 37 Minute.
Der REV greift weiter an und es war nur eine Minute später, als Cody Lampl der den Puck von Owens bekommt und unhaltbar für Pielmeier einschoss und so ging es auch in die Pause.
Das letzte Drittel wurde leider auch nicht viel besser, wieder viele Abspielfehler auf beiden Seiten, jeder wusste wohl „das nächste Tor entscheidet“. Bremerhaven hätte das nächste Tor in Person Jorden Owens machen können, doch wieder rettet der Pfosten und fast im Gegenzug dann das 2:1 für Ingolstadt, Oppenheimer trifft auf Zuspiel von Svensson für Ingolstadt in der 51 Minute.
Die Pinguine versuchten nochmal alles, Goalie Kuhn ging für einen sechsten Feldspieler vom Eis, aber es sollte an diesem Abend einfach nicht sein. Ingolstadt gewinnt in einem taktischen Spiel, wo kein Team so richtig zu glänzen wusste. Die Pinguinsfans verabschieden Ihr Team trotzdem mit großen Applaus und freuten sich schon auf Köln, wo sie am Sonntag mit 2 Zügen und ca. 1.500 Fans aufschlagen werden.
Daten zum Spiel:
Strafzeiten: Bremerhaven 6 Minuten, Ingolstadt: 2 Minuten
Zuschauer: 4.647 (Ausverkauft)
Tore:
0:1 (36:22) Boyce (Taticek, Svensson)
1:1 (37:59) Lampl (Owens, Hooton)
1:2 (50:21) Oppenheimer (Svensson, Taticek)
(Foto Heike Feiner/Archiv)
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