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Geschichte:

Der nach einem Gewässer bei Ebersberg benannte EHC Klostersee wurde im Jahr 1957 gegründet. Bis die ersten Kunsteisplätze in und bei Grafing entstanden, spielte der EHC Klostersee auf dem Seeschneid und natürlich dem Klostersee in unterklassigen bayerischen Ligen. Erst Anfang der 70iger Jahre sollte es in Grafing ganz allmählich aufwärts gehen. Entscheidend war dabei sicherlich der Bau des Kunsteisstadions in Grafing. Dieser wurde nahezu komplett in Eigenregie des EHC Klostersee durchgeführt. Der damalige EHC-Präsident Dr. Kaefer verdiente seine Brötchen schließlich als Bauunternehmer und bei vielen Spielern der ersten Mannschaft handelte es sich um Architekten, Ingenieure und Elektriker. Finanziert wurde der Bau durch Spenden, Sammlungen und geschickten Verhandlungen mit der Kreisverwaltung Grafing. Zudem erhielt der Verein kostenlose Stehtribünenteile, Lichtmasten und andere diverse Baumaterialien, die beim Bau des Münchener Olympiastadions liegengeblieben waren.

 

Am 01.Juni 1970 erfolgte der erste Spatenstich und schon am 15.September 1970 konnte das Kunsteisstadion Grafing mit einem Freundschaftsspiel gegen HC Slovan Bratislava, seiner Bestimmung übergeben werden. Später fanden hier auch Spiele gegen die chinesische und rumänische Nationalmannschaft statt. Insgesamt präsentierten sich im Laufe der Jahre fast 50 ausländische Vereine ihre Visitenkarte in Grafing ab. Sportlich lief es ebenfalls nicht schlecht in Grafing. 1973 stieg der EHC Klostersee in die Oberliga auf, in der man sich nach einigen Jahren des Abstiegskampfes bald fest etablieren konnte. Wer glaubte, der EHC Klostersee wurde nun auf „Teufel komm raus“ den Aufstieg in die 2.Eishockeybundesliga anpeilen, sah sich getäuscht. Der Erfolg sollte in Grafing niemals auf die Schnelle und mit halsbrecherischen Mitteln wie in anderen Vereinen erzwungen werden. Man orientierte sich an der Politik der kleinen Schritte ganz langsam nach oben. Über viele Jahre hinweg prägten solides und vernünftiges Wirtschaften den EHC Klostersee, der seit 1957 auch nur vier Präsidenten verschliss. Lange Jahre führten zunächst der Bauunternehmer Dr. Kaefer sowie Manfred Rothe den Verein. Auf den Immobilienhändler Glonne-Ahne folgte schließlich der Vorsitzende Herbert Eder, ein Münchner Hotelbesitzer, der die Linie des EHC Klostersee allen Schwierigkeiten zum Trotz beibehielt.

 

 



 

Als Mitte der 80iger Jahre die Überdachung des Grafinger Eisstadions abgeschlossen war, gipfelte auch der sportliche Aufwärtstrend in Grafing. Der neue Trainer Eduard Derkits erwies sich als Glücksgriff für die junge Mannschaft, die überwiegend aus Grafinger Eigengewächsen bestand. Und auch in der 2.Eishockeybundesliga baute der EHC Klostersee weiter auf den eigenen Nachwuchs, der u.a. von einem eigenen Förderkreis unterstützt wurde. Im ersten Jahr in der 2.Eishockeybundesliga schaffte die Mannschaft den Klassenverbleib, doch als der ehemalige CSSR-Juniorenstürmer Michael Stejskal zum Schwenninger ERC wechselte und dazu gleich mehrere Leistungsträger (Kapitän Max Kreitmeier und Jim Quinlan) ausfielen, ging es sportlich abwärts mit dem EHC Klostersee. Am Ende der Spielzeit 1986/87 fehlten trotz der überragenden Kim Collins und Rick Nasheim drei magere Punkte zum Klassenverbleib der 2.Eishockeybundesliga. Gerhard Brunner konnte fortan eine neue schlagkräftigere Mannschaft aufbauen, deren Rückgrat die Kanadier Kim Collins und Kenneth Petrash bildeten. Und dennoch schafften die Grafinger im ersten Jahr in der 2.Eishockeybundesliga relativ souverän den Klassenerhalt, um im nächsten Jahr aus der 2.Eishockeybundesliga abzusteigen. In den nächsten beiden Jahren wurde der EHC Klostersee jeweils Vizemeister der Oberliga. Dennoch kam der erneute Aufstieg in die 2.Eishockeybundesliga im Frühjahr 1989 nach dem Konkurs des Heilbronner EC für den EHC Klostersee sehr überraschend. Innerhalb kürzester Zeit musste Trainer Gerhard Brunner 1990/91 eine Mannschaft zusammenstellen, um während der Spielzeit dann doch mit leeren Händen dazustehen.

 

Gerhard Brunner musste gehen. Auch der neue Trainer Vladimir Dzurilla konnte den erneuten Abstieg des EHC Klostersee nicht verhindern, zumal vor Beginn der Relegationsrunde auch noch wichtige Spieler verletzungsbedingt ausfielen. In der darauffolgenden Oberligaspielzeit hatte der EHC Klostersee nun erst einmal einen erheblichen Aderlass zu verkraften, so dass der EHC Klostersee nicht wie gewohnt in den oberen Tabellenregionen zu finden war. Die Mannschaft spielte zu unbeständig, auch wenn der neue pfeilschnelle Tim Schnobrich und der Frankokanadier Daniel Poudrier hervorragend einschlugen. Etwas besser wurde es erst, als Kim Collins auf die andere Seite der Bande wechselte und das Traineramt übernahm sowie der Rosenheimer Rainer Blum sensationell nach Grafing wechselte.

 

 



 

Erst 1992 gelang dem EHC Klostersee wieder der Sprung in die Meisterrunde der Oberliga. Danach wurde die Mannschaft auf vielen Positionen geändert. Die Leistungsträger wie Daniel Poudrier, Vitus Mitterfellner, Doroschuk, Hirtreiter und Kinzhofer verließen den EHC Klostersee. Dafür kehrten mit Walter Deisenberger und Christian Walleitner zwei Grafinger Urgesteine zurück. Ferner kamen Ludvik Kopecky und Glen Goodall zum EHC Klostersee. Für weitere Neuverpflichtungen fehlte in Grafing trotz einiger Sponsoren das Geld. Von daher setzte der EHC Klostersee fortan wieder verstärkt auf den eigenen Nachwuchs. Kurz darauf gelang dem EHC Klostersee auch wieder die Rückkehr in die Oberliga, doch plötzlich gab es wie bei anderen diversen unteren Eishockeyvereinen auch in Grafing erhebliche finanzielle Schwierigkeiten. Schon während der Spielzeit 2005/06 kreiste über der Grafinger Eissporthalle der Pleitegeier. Der EHC Klostersee konnte aus eigener Kraft nicht mehr den Unterhalt des Grafinger Eisstadion aufbringen, so dass der EHC Klostersee die Stadtverwaltung Grafing in der Pflicht sah, dass sich dieser am Unterhalt des Grafinger Eisstadion beteiligen und somit wieder einmal dem EHC Klostersee unter die Arme greifen sollte, wozu die Stadtverwaltung natürlich keine finanziellen Möglichkeiten sah, so dass die Fortsetzung des Eishockeysports sowie der Eishockeystandort Grafing südöstlich von München erheblich gefährdet war.

 

Zu Beginn der Spielzeit 2006/07 konnte der EHC Klostersee wieder in ruhige Gewässer geführt werden, so dass man sich im Vorort der bayerischen Landeshauptstadt München wieder vollständig dem Eishockeysport widmen konnte. Am 05.05.2016 folgte dann das bereits während der Saison 2015/16 doch Erwartete in einer Pressemeldung und der Rückzug aus der Oberliga-Süd wegen zu erwartentender Rückeinnahmen und der damit drohenden Insolvenz. Somit konnte man keine Spiellizenz für die Oberliga-Spielzeit 2016/17 beantragen .Alle Versuche der Verantwortlichen sowie der Mannschaft die Grundlage für eine wirtschaftlich vernünftige Lösung und eine wettbewerbsfähigen Oberliga-Mannschaft zu schaffen, waren zum derzeitigen Zeitpunkt gescheitert Um eine Insolvenz zu vermeiden, die durch das Antreten in der Oberliga nach jetzigem Stand überwiegend wahrscheinlich wäre, wird der EHC sich noch intensiver als schon bisher auf seine Nachwuchsarbeit konzentrieren sowie eine Seniorenmannschaft im Bayrischen Eissportverband aufbieten. In welcher Liga der EHC Klostersee antreten wird (warscheinlich Bezirksliga Bayern) ist derzeit noch unklar.

 

 


 

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