DEL2 - Eispiraten Crimmitschau müssen sich in Dresden mit 3:2 nach Verlängerung geschlagen geben

 

(DEL2/Crimmitschau) (EK) Für die Eispiraten Crimmitschau ging es am 42. Spieltag in die sächsische Hauptstadt nach Dresden. Im ersten Drittel konnten die Gäste früh in Führung gehen, ließen Dresden dann aber sehr viel Raum zum spielen und mussten daher auch noch den Ausgleich vor der ersten Pause hinnehmen. Ab dem zweiten Drittel waren beide Mannschaften sehr offensiv eingestellt und bescherten ihren Torhütern sehr viel Arbeit. Den Zusatzpunkt konnten sich die Blau/Weißen nach 15 Sekunden Overtime sichern.

 

 

(Foto:Ellen Köhler/eishockey-onnline.com)


Einen viel besseren Start in das Derby hätten die Westsachsen an diesem Abend fast nicht haben können, denn nach nur 52 Sekunden landete der Puck im Kasten von Riku Helenius. Mathieu Lemay war der erste Torschütze in diesem Spiel. Kurz darauf mussten die Gäste in Unterzahl agieren und konnten dank Ilya Andryukhov die Führung verteidigen. Das Team von Mario Richer zog sich in die Abwehr zurück und ließ Dresden sehr viel Freiraum. Ilya Andryukhov hatte alle Hände voll zu tun und da half es auch nicht allzu sehr, das in der 9. Spielminute Andrè Schietzold auf die Strafbank musste. Doch auch dieses Mal konnten die Eislöwen ihr Powerplay nicht für ein Tor nutzen. Die Minuten tickten von der Uhr und das Spiel fand nur im Drittel der Eispiraten statt. Es gelang dem Team nur selten mal ein Befreiungsschuss und die Dresdner schossen aus allen Lagen. Das 1:1 durch Toni Ritter in der 19. Spielminute war also nur Folgerichtig. Vor der Pause gab es dann keine weiteren Tore mehr, sodass das Spiel nach 20 Minuten vom Spielstand her ausgeglichen war.

 

Im zweiten Drittel zeigten die Westsachsen ein ganz anderes Gesicht. Man stellte sich nicht mehr hinter rein, sondern ging selbst in die Offensive und prüfte einige Male Riku Hekenius. Es war nun ein offener Schlagabtausch und beide Torhüter glänzten mit Paraden. Bei Fehlpässen gelang das Umschaltspiel, sodass es auf dem Eis munter hin und her ging. In der 33. Spielminute beging Vladislav Filin ein Stürmerfoul an Travis Ewanyk, sodass auch die Eispiraten in Überzahl agieren konnten. Sie konnten sich nicht ganz so gut festsetzen wie Dresden im ersten Abschnitt, hatten aber trotzdem ihre Chancen zur erneuten Führung. Kaum waren die Eislöwen wieder komplett, durfte ein Crimmitschauer vom Eis. Ohne Lukas Vantuch musste man 2 Minuten in Unterzahl agieren, doch auch das gelang in diesem Drittel wieder recht gut. Die Eislöwen konnten sich keinen Vorteil erspielen und so ging auch diese Strafzeit ohne ein Gegentor zu Ende. Die Minuten vergingen und die Goalies konnten sich in dem Spiel immer wieder auszeichnen, sodass der Spielstand nach 40 Minuten immer noch 1:1 lautete.

 



Der dritte Abschnitt wurde mit 4-4 begonnen, denn Kelly Summers und Jordan Knackstedt hatten sich mit Pausenpfiff etwas in die Haare bekommen und erhielten nun eine Auszeit in der Kühlbox. Roope Ranta nutze in der 44. Spielminute die Chance und brachte seine Eislöwen mit 2:1 in Führung. Crimmitschau war danach sehr bemüht den Ausgleich zu erzielen, doch Riku Helenius konnte den Puck immer wieder vor der Linie halten. Als Travis Ewanyk auf die Strafbank musste, konnten die Hausherren keinen weiteren Treffer erzielen und somit war für die Eispiraten immer noch die Chance auf den Ausgleich gegeben. 5:31 Minuten standen noch auf der Uhr, als Steven Rupprich auf die Strafbank musste. Die Westsachsen taten sich schwer in die Aufstellung zu kommen, doch kurz vor Ablauf der Strafzeit, gelang es Patrick Pohl die Vorarbeit von Mathieu Lemay in das 2:2 umzumünzen. Beide Mannschaften hatten in der Folgezeit noch die Gelegenheit den vollen Sieg einzufahren, doch es gelang kein weiteres Tor und somit ging es wieder einmal in die Overtime.

 

Das Team von Mario Richer konnte den ersten Angriff fahren, scheiterte aber am Goelie der Eislöwen. Nick Huard machte es auf der Gegenseite besser und konnte Ilya Andryukhov überwinden und somit den Zusatzpunkt für Dresden sichern.

 

Crimmitschau versäumte nach der schnellen Führung die Eislöwen weiter unter Druck zu setzen. Die Abwehr konnte dem Druck irgendwann nicht mehr standhalten und man kam im letzten Drittel sogar selbst ins Hintertreffen. Das man den Ausgleich in Überzahl schaffte, zeigt dass das Team an sich glaubt und man um jeden Punkt kämpfen will. Für die Westsachsen geht es am Donnerstag gegen die Kaufbeuren Jokers weiter.
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Spiel vom 14.03.2021

 

 

Dresdner Eislöwen - Eispiraten Crimmitschau 3:2 n.V (1:1|0:0|1:1|1:0)

 

Tore:
0:1 |01.| Mathieu Lemay ( Marius Demmler , Lukas Vantuch )
1:1 |19.| Toni Ritter ( Roope Ranta , Jordan Knackstedt )
2:1 |44.| Roope Ranta ( Jordan Knackstedt , Toni Ritter )
2:2 |57.| Patrick Pohl ( Mathieu Lemay , Timo Gams ) - PP1
3:2 |61.| Nick Huard ( René Kramer , Jordan Knackstedt )

 

Strafen:
Dresdner Eislöwen: 6 Minuten
Eispiraten Crimmitschau: 10 Minuten

 

Zuschauer:
0

 


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