PENNY-DEL (Iserlohn/MA) Straubing hatte den besseren Start, obwohl die Roosters auch gut unterwegs waren. Im Laufe des Spiels wurden die Gastgeber immer stärker und konnten sogar einen drei Tore Rückstand aufholen. Bei den Penaltys holten sich dann die Sauerländer den Sieg und haben mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Straubing kann sich trotzdem noch das Heimrecht am Freitag im letzten Hauptrundenspiel sichern.
(Foto: Citypress) Brandon Manning gab nach langer Verletzungspause sein Comeback
Spielverlauf:
Da dachten wohl einige Fans der Roosters, ich glaub mich tritt ein Pferd. Ein sehr dominantes Auftreten mit viel Zug zum Tor wurde nicht belohnt. Besser gesagt, teils kläglich vergeben. Eine 90-Sekündige fünf gegen drei Überzahl blieb ungenutzt, trotz guter Chancen.
Bei einem drei auf eins Konter konnten sich Aubin und Alanov nicht entscheiden, wer schießen soll. Die Gäste machte es besser. Zur Überraschung vieler gingen die Tigers in der Drangphase der Hausherren in Führung und nach einem Abwehrfehler von Freibergs samt Foul erhöhte St.Denis durch einen Penalty.
Sven Ziegler: “Gefühlt sind wir immer einen Schritt zu langsam. Die Pässe kommen nicht sauber genug, eine 5-3 Überzahl nicht genutzt und Straubing macht aus wenig, viel. Wir müssen mehr Zeit im Drittel des Gegners verbringen und hart spielen.”
Straubing fand zurück zu einem besseren Konzept und wurde von Iserlohn nicht mehr zu weit nach hinten gedrängt. Die Chancen waren ausgeglichen, aber die Niederbayern stellten sich etwas besser an. Die zwischenzeitliche drei Tore Führung konnte wieder verkürzt werden.
Coach Kleinendorst, der nach 30 Minuten seinen Torhüter auswechselte, aber musste den weiteren vergebenen Möglichkeiten nachtrauern. Bailey konnte davon ein Lied singen.
Sandro Schönberger: “Jetzt gegen Ende des Drittels waren wir hinten zu schlampig. Wir müssen den Puck wieder schneller herausbringen und von der Strafbank wegbleiben. Weiterhin sollten wir das Spiel einfach halten, den Puck tief bringen und dann machen wir den Sack zu.”
Das Tor kurz vor Ende des zweiten Drittels gab den Gastgebern noch einmal Zuversicht. Iserlohn konnte dann die Gunst der Stunde nutzen und aus einem drei Tore Rückstand die Verlängerung erzwingen. Ein schneller Anschlusstreffer und ein gutes Offensivspiel brachte den Ausgleich im letzten Drittel.
Dies bedeutete zugleich, dass die Roosters sich aller Abstiegssorgen entledigen konnten. In der Verlängerung traf noch einmal das beste Powerplay gegen das beste Unterzahlspiel aufeinander, aber auch hier blieben die Tigers wieder Sieger. Dennoch mussten sich die Gäste heute mit nur einem Punkt begnügen.
Ex-Tiger Acolatse besorgte mit einem sehenswerten Treffer im Penaltyschiessen den Zusatzpunkt für die Roosters. Iserlohn kann nun am Freitag gegen Krefeld befreit aufspielen und Straubing würde sich mit einem Sieg gegen Berlin zu Hause das Heimrecht in den Playoffs sichern.
(Foto: Citypress) Senna Acolatse traf den entscheidenden Penalty gegen sein altes Team
Stimmen zum Spiel:
David Elsner (Straubing): “Vielleicht wurden wir etwas müde. Wir waren jetzt eine Woche unterwegs und hatten drei harte Spiele. Da sind wir am Ende wohl auch etwas eingebrochen. Trotzdem war es ein geiles Spiel und wir wollen uns natürlich noch den vierten Platz holen.”
Hannibal Weitzmann (Iserlohn): “Ich bin davon ausgegangen, dass wir das heute schaffen. Es war aber mal wieder klassisch. Gut angefangen und dann in Rückstand geraten. Das Momentum hat sich dann aber auf unsere Seite verlagert. Das Thema Abstieg war heute aber auch nicht bei uns im Fokus.”
Torfolge:
0:1 (6.) Es war nur ein Entlastungsangriff, aber David Elsner sah von halbrechts die Lücke. Elsner entwickelt sich mit seinen frühen Toren bei den Tigers immer mehr zum Frühaufsteher. 0:2 (16.) - Freibergs konnte den Puck an der gegnerischen blauen Linie nicht behaupten, Elsner ging auf und davon und konnte nur noch durch ein Foul von Freibergs gestoppt werden. Den anschließenden Penalty verwandelte Travis St.Denis eiskalt.
0:3 (27.) - Straubing versuchte mit viel Verkehr vor dem Tor für Unruhe zu sorgen. Im Powerplay und diese Situation erkannte Ian Scheid und zog von der blauen Linie ab. 1:3 (35.) - Gewusel vor dem Tor, jeder stochert irgendwo hin, bis die Scheibe zu Eugen Alanov rutscht, der dann nur noch einschieben muss.
2:3 (42.) - Ryan O’Connor hatte Zeit, wartete geschickt ab und hämmerte den Puck in den Winkel. 3:3 (50.) - Es wurde bis zu Parks vor das Tor gespielt, dann wurde Iserlohn abgedrängt, aber Brent Aubin zog aus unmöglichen Winkel ab und hatte das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. 4:3 (65.) - Nachdem die Roosters in der Verlängerung im Powerplay nicht trafen, besorgte Senna Acolatse den Sieg im Penaltyschiessen.
Spiel vom 30.03.2022
Iserlohn Roosters - Straubing Tigers: 4:3 (0:2 | 1:1 | 2:0 | 1:0)
Tore:
0:1 |06.| Elsner (Schönberger, Brunnhuber)
0:2 |16.| St.Denis - Penalty
0:3 |27.| Scheid (Balisy, Leier) - PP 1
1:3 |35.| Alanov (Aubin, Labrie)
2:3 |42.| O’Connor (Freibergs, Alanov
3:3 |50.| Aubin (Freibergs, Alanov)
4:3 |65.| Acolatse - Penalty
Schiedsrichter: Rantala / Rekucki / Hancock II / Priebsch
Strafzeiten: Iserlohn 6 - Straubing 8
Zuschauer: 3.538
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