(DEL/Wolfsburg) (Oliver Winkler) Nach der hohen Pleite der Mannschaft von Pavel Gross in Berlin traten die Grizzlys vor heimischen Publikum ins vierte Spiel an. Das Ziel war klar, der Serienausgleich musste her. Die Heimmannschaft startete stark in die Partie und gab sich in keiner Phase des Spiels auf. Die Eisbären Berlin waren am Ende aber deutlich effektiver und hielten dem finalen Druck der Grizzlys stand. Nach den Toren von Richards Bukarts, André Rankel und Louis - Marc Aubry gewinnen die Eisbären das Auswärtsspiel bei den Grizzlys Wolfsburg mit 1:3 und haben so am Freitagabend vor heimischen Publikum die Chance, ins Halbfinale einzuziehen.
(Foto: Heike Feiner)
Die Grizzlys Wolfsburg starteten gut ins Spiel und setzten die defensiven Reihen der Eisbären Berlin von der ersten Minute an unter Druck. Christoph Höhenleitner und Stephen Dixon kamen in den ersten vier Minuten zu vielversprechenden Möglichkeiten, scheiterten aber in beiden Fällen am Berliner Torhüter Petri Vehanen. In der vierten Spielminute kamen dann die Gäste erstmals gefährlich vors Tor. Die erste Möglichkeit konnte Jerry Kuhn noch parieren, bei Richards Bukarts musste er dann aber das erste Mal hinter sich greifen. Daniel Richmond zog ab, Bukarts fälschte unhaltbar ab und bescherte den Gästen die 0:1 Führung. Die Heimmannschaft gab sich nicht auf und führte das gute Spiel aus den ersten Spielminuten fort. Es dauerte nur ein paar Minuten und schon glichen die Hausherren aus. Zumindest bis zu dem Moment, in dem die Schiedsrichter auf Videobeweis entschieden. Alexander Weiss brachte die Scheibe zwar über die Linie, das Tor wurde aber zuvor verschoben: Die Schiedsrichter entschieden auf kein Tor für Wolfsburg. Die Mannschaft von Pavel Gross machte weiter Druck, musste aber immer wachsam bleiben, da die Berliner immer wieder gekonnt nadelstichartige Angriffe ausführte. André Rankel stellte in der vierzehnten Spielminute ein Bein und musste in die Kühlbox. Die Grizzlys nutzten diese Überzahlsituation aus. Alexander Weiss zog von der blauen Linie ab, Christoph Höhenleitner stand absolut perfekt und leitete den Puck hinter den Rücken von Petri Vehanen weiter. Dieses Tor zählte, nach dem ersten Drittel stand es somit unentschieden 1:1.
Im Mittelabschnitt waren die Gäste aus der Hauptstadt definitiv zielstrebiger und erarbeiteten sich im Laufe des zweiten Drittels unglaubliche Möglichkeiten, die letzten Endes auch verdient zum 1:2 Führungstreffer führten. André Rankel scheiterte erst an Jerry Kuhn, brachte die Scheibe dann aber etwas glücklich über die Linie. Stephen Dixon fuhr Sven Ziegler an die Bande und musste unter die Dusche. Die Eisbären spielten demnach fünf Minuten in Überzahl, schafften es aber nicht, diese unfassbar grandiose Möglichkeit für den Treffer zum 1:3 zu verwerten. Jerry Kuhn und alle Abwehrreihen der Grizzlys Wolfsburg leisteten enorme Leistungen und hielten die komplette Mannschaft im Spiel. Sebastian Furchner und Philip Riefers fanden sich sogar in eigener Unterzahl in einem starken Konter wieder, konnten die Scheibe aber nicht hinter Vehanen bringen. Die ganze Arena war auf den Beinen und peitschte die Grizzlys zum Ausgleich. Der konnte im Mitteldrittel allerdings nicht mehr gelingen. Die Eisbären gingen mit einer durchaus verdienten 1:2 Führung in die Kabine.
Im letzten Drittel bekam die Mannschaft von Pavel Gross zwei Power Play Situationen. 7 Minuten vor Schluss passte Frank Hördler nicht auf seinen Schläger auf und kassierte eine doppelte zweiminütige Strafe. Wolfsburg rannte an, kam zu Chancen und vielversprechenden Schusspositionen, konnte Petri Vehanen in den Schlussminuten aber nicht mehr überwinden. Jerry Kuhn verließ 1:27 Minuten vor Schluss sein Gehäuse, 34 Sekunden später rutschte der Puck in Richtung Wolfsburger Tor. Die Scheibe war zwar schon einen halben Meter hinter dem Tor, Marcel Noebels brachte den Puck aber geschickt vor das Tor. Louis - Marc Aubry kam im richtigen Moment und chipte die Scheibe ins leere Tor. Die Eisbären Berlin gewinnen damit das Auswärtsspiel bei den Grizzlys Wolfsburg mit 1:3 und gehen auch mit 1:3 in der Viertelfinalserie in Führung. Am Freitagabend kann die Mannschaft von Uwe Krupp damit bereits ins Halbfinale einziehen.
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Weitere interessante Links:
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www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910.
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