(Oberliga/Selb) PM Die Selber Wölfe bestritten ein starkes Spiel am Fuße der Zugspitze, in dem sich beide Teams kaum etwas schenkten. Keine der beiden Mannschaften war wirklich überlegen, sodass das Spiel bis zum Ende offen und spannend blieb. Unsere Wölfe gingen zwar dreimal in Führung, doch zweimal gelang dem SC Riessersee der Ausgleich. Und so war die Ausgeglichenheit und Tiefe im Kader von Wölfe-Coach Herbert Hohenberger der entscheidende Faktor für den Auswärtssieg, denn es war die vierte Reihe, die unsere Wölfe kurz vor Schluss jubeln ließ.

 

Riessersee Selb 004

( Foto Mario Wiedel / Archiv )


 

 

Gleich im ersten Drittel zeigte sich, dass sich bei dieser Partie zwei Top-Mannschaften gegenüberstanden. Die Garmischer kreierten gleich nach Gewinn des Auftaktbullys zwei Chancen, die Weidekamp aber ohne Probleme parieren konnte. Nach gut vier gespielten Minuten zeigten die Hausherren dann einen weiteren starken Angriff, indem sie sich durch die Wölfe-Defensive durchkombinierten. Diese Aktion belohnte Arkiomaa nach Zuspiel von Vollmer für den SCR mit der 1:0-Führung – Wölfe-Goalie Weidekamp war hier chancenlos.

 

 

Das Team von Wölfe-Coach Hohenberger zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt, setzte sich anschließend immer wieder im Drittel des SC Riessersee fest und brachte einige gute Schüsse auf das Tor von Schneider. Die besten Chancen hatte die zweite Reihe in Person von Hammerbauer und Snetsinger aus dem Slot, am SCR-Keeper war allerdings kein Vorbeikommen, sodass Selb mit dem knappen Rückstand in die erste Pause gehen musste.

 

 

Auch ins zweite Drittel starteten beide Mannschaften offensiv stark, wobei vor allem unsere Wölfe viel Druck auf die gegnerische Defensive ausübten. In der 28. Minute sah Gare dann Miglio an der gegnerischen blauen Linie und bediente ihn mit einem Pass quer durch die neutrale Zone. Dieser zog mit von ihm gewohnt hohen Tempo vor den Garmischer Keeper Schneider, netzte eiskalt ein und brachte seine Farben somit das erste Mal auf die Anzeigetafel. Unsere Jungs übten weiterhin viel Druck aus, doch der SC Riessersee konnte auch immer wieder Gegenzüge fahren, bei denen sich Weidekamp einmal mehr unter Beweis stellen durfte. Als Eckl dann die erste Strafzeit des Abends für die Gastgeber absitzen musste, zog Wölfe-Kapitän Ondruschka im Powerplay von der blauen Linie ab und traf zur 2:1-Führung. In den letzten Minuten des Mittelabschnitts feuerten zwar beide Mannschaften nochmal einige starke Schüsse ab, doch es blieb vorerst beim Spielstand von 1:2 für die Gäste.

 

 


 


 

 

In die letzten 20 Minuten starteten beide Mannschaften mit einem Mann weniger, da beide zum Ende des Drittels noch eine Strafe erhielten. Wölfe-Coach Hohenberger musste auf Verelst, der nach der Hälfte des Spiels das Eis verletzungsbedingt verlassen musste, verzichten, auch Geisberger musste frühzeitig aufgeben. Als den Garmischern ein Powerplay zugesprochen wurde, nutze Soudek diese Gelegenheiten für seine Farben und stellte auf 2:2. Es folgte ein spannender, harter Kampf und man merkte, dass weder der SCR noch der VER als Verlierer vom Eis gehen wollte.

 

 

In der 51. Minute eroberte sich Snetsinger die Scheibe in der Rundung und spielte auf Linden, der den Puck von der blauen Linie auf das Tor der Heimmannschaft brachte. Diesen Schuss konnte Schneider zwar noch abwehren, den Abpraller ließ sich Hammerbauer jedoch nicht entgehen und brachte die Wölfe erneut in Führung. Doch die Freude hielt wieder nicht lang, da nur eine Minute später Vollmer erneut für Garmisch ausgleichen konnte. Schlussendlich zahlte sich in der kräftezerrenden Schlussphase die Tiefe des Wölfe-Kaders aus, denn es war Hohenbergers vierte Reihe in Person von Klughardt, die drei Minuten vor Schluss das Game-Winning-Goal erzielte und damit das 6-Punkte-Wochenende für seine Farben klarmachte.

 

 

SC Riessersee vs. Selber Wölfe 3:4 (1:0; 0:2; 2:2)

 

Tore

5. Min. 1:0 Arkiomaa (Vollmer, Maurer)

29. Min. 1:1 Miglio (Gare, Deeg)

35. Min. 1:2 Ondruschka (Gare; 5/4)

45. Min. 2:2 Soudek (Wachter, Chyzowski; 5/4)

51. Min. 2:3 Hammerbauer (Linden, Snetsinger)
52. Min. 3:3 Vollmer (Maurer, Arkiomaa)

58. Min. 3:4 Klughardt (Ondruschka)


Strafzeiten: Riessersee 6; Selb 8


Schiedsrichter: Erdle, Schütz (Egger, Kriebel)


Zuschauer: ----



 

 



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