(Oberliga/Hamburg) (Karsten Freese) 

 

18.11.2005 – DEL, Eishalle am Seilersee. Iserlohn Roosters gegen die Augsburger Panther, zweites Drittel beim Stand von 1:0 für Iserlohn in einem bis dahin müden und zähen Spiel: binnen 91 Sekunden erzielen Fagemo, Antons, Aab und Wolf 4 Tore (Endstand 5:1). Neuer deutscher Rekord der gute 14 Jahre Bestand haben wird.


13.12.2019 – DEB Oberliga Nord, Eisland Farmsen. Crocodiles Hamburg gegen ESC Wohnbau Moskitos Essen, letztes Drittel beim Stand von 2:1 in einem bis dahin müden und zähen Spiel: binnen 74 Sekunden erzielen Zuravlev, Witala, Gerartz und Saggau 4 Tore (Endstand 7:3). Neuer deutscher Rekord aber Iserlohn war auch nicht schlecht, challenge accepted.

 

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(Foto: Franziska Huke)

 


 

Alle Augen in der Halle waren auf den neuen gerichtet: Chase Witala, der 24-jährige Kanadier von den Jacksonville IceMen (ECHL), davor 2 Jahre bei den Starbulls Rosenheim unter Vertrag. Es war sicherlich noch keine Gala von dem Neuzugang, aber das konnte man im ersten Spiel sicherlich noch nicht von dem jungen Linksschützen erwarten. Was man aber sah, machte Lust auf mehr denn so einen Spielertyp kann das Spiel der Crocodiles sicherlich gut brauchen: schnell, gute Spielübersicht und ein brillanter, schon beinahe filigraner Techniker der sich gleich mit einem Tor und einem Assist am Hamburger Sieg beteiligte - gelungener Einstand.

 

Was sich ansonsten auf dem Hamburger Eis über 2 Drittel abspielte, konnte man getrost als ideenlos und langweilig bezeichnen. André Gerartz in der 7. Minute mit dem 1:0 und Thomas Zuravlev in der 19. Minute mit dem 2:0. In der restlichen Zeit spielte überwiegend Essen und das sah gar nicht mal schlecht aus, im Gegenteil. Ein schnelles System mit ständigen Scheibeneroberungen und frühe, gezielte Nadelstiche gegen den Hamburger Spielaufbau, der die Hausherren immer wieder vor Probleme stellte. Leider nützt auch der beste Essener Konter nichts, wenn einem 5 Meter vor Kai Kristian sämtliche Ideen ausgehen und so ging es mehr oder weniger verdient mit 2:0 in die erste Pause.

 


 


 

Das zweite drittel, der Hamburger Fluch – traditionell von den Fans eher gefürchtet als gefeiert, denn dort flacht das Spiel der Crocodiles regelmäßig etwas ab, bevor dann im Schlussabschnitt meist die tollen Dinge passieren und letztendlich stand Hamburg auch nach einer Serie von 8 Heimsiegen zwischenzeitlich in einer gewissen Pflicht. Gespielt haben aber in erste Linie die Moskitos und Lars Grözinger belohnte den Fleiß seines Teams in der 34. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 2:1. Das war weder etwas worauf man stolz sein oder sich gar ausruhen konnte aus Sicht der Hamburger aber das letzte Drittel hielt noch eine kleine Sensation bereit.

 

Begonnen hatte der Schlussabschnitt genauso, wie die vorherigen geendet hatten. Aber in der 49. Minute kam die Initialzündung in Form von Zuravlev, der einen Pass an der eigenen blauen Linie abfing und sich in gewohnter Kontermanier in Richtung Essener Tor davon machte. Kevin Beech versuchte noch, Zuravlev weit vor dem Tor zu stoppen, aber der Essener Blackout begann gleichzeitig mit dem Hamburger Rausch - in unter 2 Minuten von 2:1 auf 6:1. Essen zeigte auch in der Folge noch eine tolle Moral aber die Sache war erledigt, neuer Rekord und Heimsieg Nummer 9 in trockenen Tüchern. Enrico Saccomani brachte die Moskitos in der 52. Minute zwar noch einmal minimal heran aber ein 6:2 ist in dieser Phase der Partie kaum noch realistisch aufzuholen zumal Dominik Lascheit bereits eine Minute später auf 7:2 ausbauen konnte. Niklas Hildebrand markierte in der 58. Minute den Endstand zum 7:3, während von den Rängen schon das neuerdings sehr beliebte „ihr könnt nach Hause fahren“ erscholl. 2,5 Sekunden vor Schluss gab Kai Kristian dem über weite Strecken vermurksten Abend noch ein kleines Highlight on top als er einen Penalty von Dominik Patocka neutralisierte, dessen klare Torchance von Dennis Reimer verhindert worden war.

 

Die Crocodiles zieht es am Sonntag nach Duisburg, die Moskitos empfangen zu Hause die Icefighters aus Leipzig.

 

 

 



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