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(Oberliga/Waldkraiburg) PM Am Sonntagabend kamen die Löwen vom EHC Waldkraiburg gegen den EV Regensburg gewaltig unter die Räder. Trotz zwischenzeitiger 3:2-Führung nach einer guten halben Stunde und Standing-Ovations der eigenen Anhänger nach 40 Spielminuten, hieß es am Ende 8:3 für den Titelaspiranten aus der Oberpfalz. Grund war eine gewaltige Bauchlandung, die die Industriestädter im letzten Drittel hingelegt hatten und Trainer Rainer Zerwesz mehr als übel aufstieß.

 



„Die letzten 20 Minuten haben uns wirklich alles kaputt gemacht, was wir uns in den ersten 40 erarbeitet hatten“ erklärte ein sichtlich angesäuerter Löwen-Coach auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Dass man das Spiel noch mit 8:3 herschenkt, darüber müssen wir nochmal reden, denn das ist nicht meine Mannschaft“ so der 47-Jährige weiter. Zwar könne man ein Spiel gegen eine Klasse-Mannschaft, über welche Regensburg zweifelsfrei verfügt, verlieren, doch ging es Rainer Zerwesz besonders um die Art und Weise.

 


Sein Team begann vor imposanter Kulisse – gut 350 Fans waren allein aus Regensburg gekommen- stark, ging volles Tempo und kämpfte um jeden Zentimeter Eis. In den ersten drei Powerplays des Spiels -allesamt für die Löwen- hätte die Führung für die Hausherren fallen sollen, wenn sogar müssen. Doch Powerplay und der EHC, das ist derzeit ein Paar, das keine echte Zukunft hat. Nach einem Foul an Lukas Wagner gab es einen Penalty für die Löwen und da Wagner sich verletzt hatte, trat Max Kaltenhauser an. Daniel Fießinger machte dem EHC-Kapitän aber einen Strich durch die Rechnung. Wie Überzahl geht, zeigte Regensburg den Waldkraiburgern dann und Vitali Stähle stellte auf 1:0 für den EVR (15:34).

 

 





Im zweiten Drittel sollte die Halle zum Beben kommen. Nach gut 23 Minuten schickte Lukas Wagner, der wieder spielen konnte, einen Steilpass auf Jakub Marek. Der Tscheche tanzte Fließinger aus und traf zum umjubelten Ausgleich (23:40). Gut zwei Minute später sorgte Svatopluk Merka zwar für die erneute Führung (25:46), doch hatten die Löwen mit einer Kopie des 1:1 wieder die richtige Antwort parat: Diesmal schickte Thalhammer Michael Trox mit einem Traumpass auf die Reise und Trox verwandelte eiskalt zum 2:2 (28:15). Ganz 146 Sekunden später herrschte dann Ausnahmezustand in der Raiffeisen Arena und Martin Hagemeister war Schuld daran: Die Löwen starteten erneut einen schnellen Konter mit Christof Hradek, der Nico Vogl in Richtung EVR-Tor schickte. Vogl bekam Unterstützung von Hagemeister und nach dem perfekt gespielten Pass hieß es 3:2 für die Löwen (30:41). Nun waren die Industriestädter am Drücker und die Sensation lag in der Luft, doch Regensburg machte das, was eine Klasse-Mannschaft in solchen Situationen nun mal macht. Sie behielten die Ruhe, Coach Doug Irwin brachte Keeper Cody Brenner für Fießinger und Effizienz im Powerplay und Regensburg- DAS ist ein Paar mit glorreicher Zukunft. Traf Brandon der zweiten Regensburger Überzahl erst noch den Pfosten, klingelte es 30 Sekunden später und es hieß 3:3 (36:35). Doch waren die Zuschauer begeistert, die Sensation nach wie vor möglich und so erhob sich das Stadion von seinen Plätzen, als der EHC sich zum zweiten Pausentee verabschiedete.

 


In den muss aber jemand etwas gemixt haben, denn im Schlussabschnitt gab es einen mustergültigen Einbruch wie man ihn beim EHC in naher Vergangenheit nicht gesehen hatte: Nikola Gajovsky (44:31) brachte Regensburg wieder in Führung, Peter Flache (49:14), Marco Habermann in Überzahl (50:47) und Yannick Drews (52:32) schraubten das Ergebnis auf unwirkliche 7:3 für den EVR in die Höhe. Den Schlusspunkt setzte erneut Drews, mit seinem zweiten Tor des Spiels, zum 8:3-Endstand. „Im ersten und zweiten Drittel waren wir wirklich sehr, sehr gut. Das waren mit die besten, die ich in diesem Jahr gesehen habe. Aber dass wir dann so einbrechen ist extrem enttäuschend. Darüber müssen und werden wir sprechen“ erklärte Zerwesz nach dem Einbruch aus dem Lehrbuch.

 

 

Eishockey Oberliga Süd 2016/ 2017, 17.Spieltag. EHC Waldkraiburg – EV Regensburg 3:8 (0:1/ 3:2/ 0:5).

 

Tore: 0:1 15:34 Stähle V. (Gajovsky N., Noe B. PP1), 1:1 23:40 Marek J. (Wagner L., Paderhuber A.), 1:2 25:46 Merka S. (Gajovsky N., Stähle V.), 2:2 28:15 Trox M. (Thalhammer T., Hämmerle D.), 3:2 30:41 Hagemeister M. (Hradek Ch., Vogl N.), 3:3 36:35 Wong B. (Flache P.), 3:4 44:31 Gajovsky N. (Stähle V., Flache P.), 3:5 49:14 Flache P. (Habermann M., Wong B.), 3:6 50:47 Habermann M. (Flache P., Wong B. PP1), 3:7 52:32 Drews Y. (Brunnhuber T., Frankenberg Ch.), 3:8 55:09 Drews Y. (Böhm B., Habermann M).

 

 

Strafen: EHC Waldkraiburg 8 Strafminuten, EV Regensburg 4 Strafminuten.

Zuschauer: 1319.




Foto: Paolo del Grosso


waldkraiburg logo2015Mehr Informationen über den EHC Waldkraiburg erhalten Sie hier...

 

 

 

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