Entstehungsgeschichte Deggendorf

 

Geschichte:

Der Deggendorfer EC stieg innerhalb von nur wenigen Jahren von der Regionalliga bis zur 2.Eishockeybundesliga auf. Im Schnelldurchgang durchlief der Deggendorfer Schlittschuhclub, der seit Anfang der 70iger Jahre zunächst nur als Abteilung des Skiclubs Deggendorf existierte, munter die Spielklassen, bis man sich 1979 zum vorläufigen Abschluss des kometenhaften Aufstiegs plötzlich in der 2.Eishockey-Bundesliga wiederfand. Mit einer kanadisch angehauchten Mannschaft, neben den beiden Kontingentspielern, u.a. Richard Hindmarch, spiele so ziemlich jeder Deutschkanadier, der auf dem Markt zu haben war, mischte der Deggendorfer SC drei Spielzeiten lang an der Leistungsspitze der 2.Eishockeybundesliga mit und erreichte in der Spielzeit 1981/82 sogar die Aufstiegsrunde zur 1.Eishockeybundesliga.

 

Nach endlosen Quälereien mit dem Deutschen-Eishockey-Bund DEB e.V., es ging um den Spielmodus der eingleisigen 2.Eishockeybundesliga, wollte der finanziell angeschlagene Verein zunächst in der Oberliga-Süd weiterspielen. Als dieses durch den Deutschen-Eishockey-Bund e.V. nicht genehmigt worden war, machte der Vorstand des Deggendorfer SC reinen Tisch verzichtete gänzlich auf einen Start in der 2.Eishockeybundesliga und startete letztendlich in der Landesliga Bayern einen Neuanfang. Der Deggendorfer SC schaffte dann noch einmal den Sprung in die Bayernliga, ehe sich der Deggendorfer SC dann wegen erheblicher finanzieller Schwierigkeiten wenig später ganz auflöste. Am 21.März 1983 wurde dann der Deggendorfer Eissport-Club gegründet.

 



Der neue Verein führte eine andere Schiene ein, setzte auf einen gesunden Aufbau über den eigenen Nachwuchs. Doch bereits im Frühjahr 1985 war der Deggendorfer EC als Regionalligameister schon wieder in die Oberliga aufgestiegen, in der er auf Anhieb eine gute Rolle spielen und im Jahr 1988 auch die Relegation zur 2.Eishockeybundesliga erreichen konnte. Ein kurzer Höhenflug, denn schon ein Jahr später waren die Deggendorfer wieder in die Regionalliga abgestiegen, in der sie beinahe versauert wären. In der Aufstiegsrunde reichte es für den Meister nur zum vierten Platz, doch zusammen mit dem EHC Waldkraiburg und dem Heilbronner EC kehrte der Deggendorfer EC 1990 dennoch in die Oberliga zurück. Der Heilbronner EC hatte aufgrund finanzieller Probleme ein Jahr ausgesetzt, besaß aber ein Anrecht auf den Wiedereinstieg eine Spielklasse tiefer, und damit die Oberliga nun nicht unter einem schiefen Terminplan leiden musste, wurde die Oberliga eben auf 16 Vereine aufgestockt, so dass der Deggendorfer EC in der Oberliga starten konnte.

 

In der Folge geisterte der Deggendorfer EC bevorzugt in den mittleren und unteren Tabellenregionen der Oberliga herum, musste in die Abstiegsrunde der Oberliga, was angesichts der hohen Erwartungshaltung in der eishockeyverrückten Stadt ein unhaltbarer Zustand war. Mehrmals wurde kräftig der Kader ausgemistet. Mit Erfolg, den in der Spielzeit 1993/94 errang der Deggendorfer EC die Oberligavizemeisterschaft, wenngleich man dann schon im Play-Off Achtelfinale nach fünf Spielen am EC Wilhelmshaven scheiterte. Der Deggendorfer EC stand damals, was angesichts der anderen Vereine nicht allzu verständlich war, finanziell gut da, nicht zuletzt dank eines Zuschauerschnittes von 2.000 und der vorzüglichen Arbeit des großen Machers des Deggendorfer EC Franz Liebls. An der Bande standen im Übrigen Trainergrößen wie Klaus Auhuber, Martin Wild, Sepp Menauer und Kurt Schloder.

 



 

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