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Edfelders Blitztreffer leitet 6:1-Sieg gegen Riessersee ein

 

Oberliga Süd (Rosenheim/PM) Die Starbulls Rosenheim haben ihre Siegesserie in der Eishockey-Oberliga ausgebaut. Am 17. Spieltag feierten die Grün-Weißen ihren siebten Drei-Punkte-Erfolg nacheinander. Mit dem 6:1-Heimsieg am Freitagabend gegen den SC Riessersee revanchierten sich die Starbulls außerdem erfolgreich für die 3:4-Niederlage nach Verlängerung im Saisonauftaktspiel und untermauerten mit nun 43 Zählern den zweiten Tabellenrang, sechs Punkte vor dem Dritten Memmingen, zwei Punkte hinter Spitzenreiter Weiden. Mit Ausnahme der Minuten vor und nach der ersten Pause zeigte die Mannschaft von Cheftrainer John Sicinski gegen den oberbayerischen Rivalen aus Garmisch-Partenkirchen eine souveräne Leistung.

 

2020 11 29 rosenheim riessersee

 

( Foto eishockey-online.com / Archiv )

 


 

 

Pat Cortina, Headcoach der Gäste, konnte auf 20 Feldspieler zurückgreifen, nicht jedoch auf Stürmer Florian Vollmer. Der Rekordspieler des SC Riessersee musst krankheitsbedingt passen – und ohne ihren Leitwolf zeigten sich die zuletzt in Passau mit 6:1 siegreichen Gäste zahm und unsicher. Starbulls-Stürmer Manuel Edfelder nutzte das sofort aus, setzte sich an der Bande durch, zog nach innen und überwand Torwart Daniel Allavena technisch hochwertig und sehenswert aus spitzem Winkel zur Rosenheimer Blitzführung nach nur 33 Sekunden. Marc Schmidpeter traf im Powerplay den Pfosten (3.), Simon Heidenreich verzog aus Nahdistanz knapp (5.). Doch das 2:0 ließ trotzdem nicht lange auf sich warten. Zack Philipps nahm einen prima Pass von Max Brandl wunderbar mit und versenkte frei vor Keeper Allavena eiskalt (6.).

 

 

Mit Nachlässigkeiten und völlig unnötigen Strafzeiten brachten sich die Hausherren gegen Drittelende allerdings selbst in Bedrängnis und die zuvor sehr harmlosen Gäste ins Spiel. Beim zweiten Riesserseer Überzahlspiel rettete bei einem abgefälschten Schuss von Verteidiger Simon Mayr noch der Pfosten, mit Anbruch der 20. Spielminute sprang von eben diesem Pfosten ein weiterer Schuss von Mayr aber dann doch zum 2:1-Anschluss ins Rosenheimer Netz. Dominik Kolb hatte sich ohne Not im Spielaufbau verzettelt und Zack Philipps in der neutralen Zone nicht schnell genug reagiert, um den Fehler noch ausbügeln zu können. Bei einem Unterzahl-Gegenstoß hatte Christopher Chyzowski noch vor der ersten Pause sogar das 2:2 auf dem Schläger. Und auch in der Anfangsphase des zweiten Drittels waren die Gäste dem Ausgleichstreffer näher, als die Starbulls dem dritten Tor. Elias Lindner scheiterte ebenfalls am Pfosten (23.).

 

 

Ein geduldig und souverän gestalteter Rosenheimer Überzahlspielzug sollte sich schließlich als Schlüsselszene für den weiteren Spielverlauf erweisen. Brad Snetzinger chippte auf den im Slot stehenden Alexander Höller, der zwar die Scheibe nicht traf, aber Verteidiger Christopher Eckl irrittierte, von dessen Schlittschuhspitze das Spielgerät ins eigene Tor abgefälscht wurde – 3:1 (28.). Fortan hatten die Gastgeber wieder alles im Griff, zelebrierten schöne Kombinationen, kamen zu gefährlichen Abschlüssen und sahen sich selbst kaum noch nennenswerter Gegentorgefahr ausgesetzt. Dominik Kolb erhöhte mit einem überlegten Handgelenkschuss auf 4:1 (34.), Alexander Höller staubte nach einem abgeprallten Schlagschuss von Maximilian Vollmayer zum 5:1 ab (39.).

 

 

Im letzten Drittel hatten die Starbulls vor 518 Zuschauern, die trotz Test- und Maskenpflicht im ROFA-Stadion mit dabei waren, weiterhin mehr vom Spiel, die Gäste vom Fuße der Alpspitze aber ein leichtes Chancenplus. Der über die gesamte Spieldauer sehr sichere Andreas Mechel im Rosenheimer Tor konnte sich noch einige Male auszeichnen – und noch einmal mit seinen Vorderleuten jubeln: Erneut per Abstauber – diesmal nach einem Schuss von Tobias Beck – stellte Andreas Höller den Endstand zum 6:1 her (50.). Am Sonntag treten die Starbulls um 18 Uhr beim Tabellenneunten EV Lindau Islanders an. Das Spiel wird live auf www.sprade.tv übertragen.

 

 


 


Oberliga Süd

 


oberliga sued 200x200Die Eishockey Oberliga (OL) ist die dritthöchste Eishockey Spielklasse in Deutschland und ist war bis zur Saison 1957/1958 die höchste und bis zur Saison 1973/1974 zweithöchste Spielklasse im deutschen Eishockey. Seit der Saison 2015/2016 ist die Oberliga in die Gruppe Nord und die Gruppe Süd aufgeteilt.

 

Nach den Hauptrunden, spielen die beiden Gruppen in den Play-Offs den Oberligameister und zu gleich den Aufsteiger in die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL 2) aus. Die vierletzten Mannschaften der Hauptrunden Oberliga Gruppe Süd, spielen in einer Verzahnungsrunde gegen die acht besten Mannschaften der Bayernliga den Absteiger und Aufsteiger in die Oberliga bzw Bayernliga aus. 

 

 

Mehr Informationen über die Oberliga Süd & Nord erhalten Sie unter www.eishockey-statistiken.de 

 

 

 

 


 


 

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