Oberliga – Playoff Serie ausgeglichen. Die Tilburg Trappers schlagen zurück

Freese PO Spiel2 Crocodiles 2

 

 

(Oberliga/Hamburg) (Karsten Freese) Am vergangenen Freitag startete die Playoff Serie zwischen den Tilburg Trappers und den Crocodiles Hamburg. Sensationell rangen die Crocodiles den klar favorisierten Tilburgern einen 3:4 Sieg in der Overtime ab wobei sich Goalie Kai Kristian mit einer Fangquote von knapp 96% als der sprichwörtliche Floh erwies, der den großen Tilburger Hund zum Schütteln brachte. Mit entsprechender Wut im Bauch reisten die Trappers gestern zum zweiten Spiel nach Hamburg an.

 

Getragen von ihrem Auswärtssieg starteten die Hamburger druckvoll in die Partie und es entwickelte sich ein temporeiches Spiel. Eine Überzahlsituation in der 6. Minute brachte dem Hamburger Powerplay leider keinen Erfolg. Im Gegenzug konnte Mitch Bruijsten sein Team in der 10. Minute mit 1:0 in Führung bringen nachdem die Trappers bis zu diesem Zeitpunkt erst zwei Torschüsse für sich verbuchen konnten. Die Hamburger ließen sich von diesem Rückschlag aber nicht aus der Ruhe bringen und spielten weiterhin auf Augenhöhe mit doch selbst 21 Torschüsse konnten Ian Meierdres im Tor der Trappers nicht überwinden und so ging es mit einem Rückstand in die Kabine.

 

Das zweite Drittel hatte dann so ziemlich alles zu bieten, was den Puls der 1955 Zuschauer im ausverkauften Eisland in Farmsen nach oben treiben konnte. Zwar gelang es Anton Zimmer in der 29. Minute durch einen überfallartigen Konter, den Gleichstand wieder herstellen und es keimte Hoffnung beim Gastgeber und den Fans auf, doch das Profiteam aus Holland legte nun noch eine Schippe drauf und zeigte ihr bestes Eishockey: hart, schnell und konsequent.

 



 

Kleinste Fehler und Nachlässigkeiten wurden direkt bestraft und es kam für die Hamburger knüppeldick. Es hagelte Strafen und Tore. 1:2 in der 30. Minute durch Ritchie van Hulten und in der gleichen Minute das 1:3 durch Reno de Hondt. Tilburg bekam nicht genug. Justin Larson setze in der 31. Minute noch einen drauf und erhöhte auf 1:4 für die Tilburger. Die Katastrophe nahm ihren Lauf. Als hätten die Hamburger in dieser Phase nicht schon genug Sorgen gehabt, erwies sich das Team um Schiedsrichter Razvan Gavrilas als streckenweise komplett überfordert und brachte mit z.T. haarsträubenden Fehlentscheidungen und eklatanten Lücken in der Regelkunde zusätzliche Unruhe ins Spiel. 3 Tore Rückstand und 22 Strafminuten nahmen die Crocodiles als Bilanz des zweiten Drittels mit in die Kabine. Das Spiel war im Grunde gelaufen.

 

Im Schlussdrittel ließ es der holländische Rekordmeister dann zwar etwas ruhiger angehen was aber nicht bedeutete, dass er die Zügel auch nur einen Millimeter aus der Hand gab. Jeder in der Halle versuchte dennoch an ein erneutes Playoff Wunder zu glauben. Darauf zu warten, dass den Tilburgern die Beine schwer werden ist allerdings so, als würde man einem Glas Wasser beim Verdunsten zuschauen. Kann man natürlich machen aber es ergibt einfach keinen Sinn und so erhöhte Ritchie van Hulten in der 45. Minute auf 1:6 für die Gäste. Das war die Entscheidung wenn es denn noch einer bedurft hätte. Topscorer Brad McGowan hatte in der 52. Minute noch das Trostpflaster für die Hamburger Fans auf dem Schläger und verkürzte auf 2:6 aber das war am Ende nur noch Makulatur. Enttäuscht und desillusioniert verließen die Hamburger das Eis und müssen nun am Dienstag zum dritten Spiel der Serie in Tilburg antreten.

 

(Text + Foto: Karsten Freese)




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