(DEL-München) Red Bulls gewinnen mit 3:2 | Über 400 Fans feiern beim Public Viewing im CinemaxX München

 

Mindestens für einen Mann beim EHC Red Bull München hatte das Auswärtsspiel in Berlin eine besondere Bedeutung: Trainer Don Jackson kehrte nach fünf Meisterschaft mit den Hauptstädtern und einem Jahr beim EC Red Bull Salzburg wieder nach Berlin zurück. Die Münchner gewannen dieses letzte Spiel vor der zweiwöchigen Länderspielpause mit 3:2 (1:1 l 2:0 l 0:1) und bleiben damit auf dem zweiten Tabellenplatz. Für den EHC trafen Yannic Seidenberg, Michael Wolf und Benedikt Brückner. In München feierten über 400 Fans den Sieg beim Public Viewing der ServusTV Hockey Night im CinemaxX am Isartor.


Mit viel Intensität und läuferischen Engagement begann die Partie, in der sich beide Mannschaften schwer taten, große Möglichkeiten herauszuspielen. Erst nach acht Minuten kam Berlins Antti Miettinen nach einem schönen Zusammenspiel mit David Ziegler zweimal zum Abschluss, doch Niklas Treutle im Münchner Tor parierte stark (8.). Die Antwort der Gäste gab es gleich im Anschluss: Florian Kettemer spielte die Scheibe mit viel technischem Geschick ins gegnerische Drittel und passte auf Yannic Seidenberg, der den Puck mit der Vorhand annahm und direkt mit der Rückhand zum 0:1 abschloss (9.). Toni Ritter hätte sogar noch erhöhen können, scheiterte mit seinem Schlagschuss auf das kurze Eck aber an Berlins Keeper Petri Vehanen (10.). Ähnlich aufgebaut war der Ausgleich für das Heimteam: Mark Bell schoss scharf auf Treutle, der die Scheibe abprallen lassen musste – Petr Pohl lupfte den Puck per Abstauber ins Netz (13.).

 



 

Nach einer überstandenen Unterzahl-Situation zu Beginn den Mittelabschnitts kamen die Red Bulls immer besser in die Partie. Sinnbildlich für das starke Zusammenspiel im zweiten Drittel war die erneute Führung: Garrett Roe erkämpfte sich die Scheibe an der Grundlinie und passte zu Richie Regehr an der blauen Linie. Der 31-Jährige sah, dass Michael Wolf in den Torraum gefahren kam und spielte ihn perfekt frei – Wolf umkurvte Vehanen und musste den Puck nur noch zum 1:2 einschieben (25.). Ähnlich fein war das Zusammenspiel sechs Minuten später, als wieder Roe die Übersicht behielt: Von Roe kam der Puck über Boyle zu Daniel Sparre, der allerdings die Scheibe vor Berlins Schlussmann nicht über die Linie brachte (31.). Einfacher machte es Benedikt Brückner: Der Verteidiger bekam den Puck von Roe an die blaue Linie gespielt, der Verteidiger versenkte den Puck genau unter der Latte zum 1:3 (31.). Nach einer großen Chance für den Berliner Sven Ziegler, der an Treutle scheiterte (32.), hämmerte Yannic Seidenberg die Scheibe an die Latte des Berliner Tors (37.).


Zu Beginn des letzten Drittels konnten die Hauptstädter wieder keinen Profit aus einer Überzahl-Situation schlagen. Die beste Möglichkeit gab es nach einen Schuss von James Sharrow, den Treutle abwehren konnte und dessen Abpraller sowohl Darin Olver als auch Mark Bell verpassten (43.). Der EHC verlagerte sein Spiel hauptsächlich auf eine starke Defensive, die Berlin kaum mehr überwinden konnte. Jullian Talbot kam aus kurzer Distanz nicht zum Torerfolg, nachdem ihm Marcel Noebels den Puck perfekt serviert hatte (53.). Erst durch Antti Miettinen gelang den Eisbären noch einmal der Anschluss. Der gebürtige Finne schoss direkt nach einem Bully-Gewinn von der blauen Linie und ließ Treutle, dem die Sicht versperrt war, keine Chance. Doch mehr war für Berlin nicht mehr drin – auch als Petri Vehanen das Eis zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verließ, blieb München defensiv stabil und entführt somit drei Punkte aus der Hauptstadt.

 

 

 


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