Fraueneishockey - Bergkamen mit nur zwei Punkten aus Berlin zurück

 

(Frauen/Bergkamen) PM Das Wochenende stand bereits bei der Abfahrt unter einem schlechten Stern. Verteidigerin Sabina Florian musste die Auswärtsfahrt aus privaten Gründen kurzfristig absagen und Stürmerin Celina Belo ging krankheitsbedingt stark angeschlagen in das Wochenende.

 

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(Foto: Bergkamen Archiv)

 


Sie waren im Samstagabendspiel eigentlich die überlegene Mannschaft, hatten eine Vielzahl sehr guter Möglichkeiten, machten nur die Tore nicht. Nach dem ersten Drittel stand es noch 0:0. Im zweiten Drittel konnten dann die Gastgeberinnen der Eisbären Juniors Berlin durch Nina Kamenik den ersten Treffer der Partie erzielen und kurz darauf sogar mit 2:0 in Führung gehen. Diesmal war Reilly Fawcett erfolgreich.

 

 

Doch die Bärinnen ließen sich davon nicht entmutigen, spielten weiter genauso gut und druckvoll wie in den dreißig Minuten vor dem Doppelschlag. Und sie wurden belohnt. Nina Ziegenhals konnte noch vor dem Ende des zweiten Drittels den Anschlusstreffer erzielen. (36:44 Minuten; Vorarbeit: Alyssa Mae Wohlfeiler, Celina Belo). Mit diesem knappen Rückstand gingen die beiden Mannschaften dann in die letzte Pause des Tages.

 


Im Schlussabschnitt versuchten die Bärinnen alles um das Spiel noch zu drehen. Doch selbst die dicksten Chancen konnten nicht verwertet werden. Selbst als die Berliner Torhüterin eigentlich schon geschlagen war, bekam sie doch wieder den Schläger dazwischen. Lediglich Britta Schröder schaffte es den Puck im gegnerischen Tor zu versenken (43:03 Minuten), sodass die reguläre Spielzeit mit einem 2:2-Unentschieden endete. Da auch in der fünfminütigen Verlängerung kein Tor fiel ging es schließlich ins Penalty-Schießen. Hier behielt dann Alyssa Mae Wohlfeiler die Nerven und erzielte den entscheiden Treffer und den damit verbundenen Zusatzpunkt. „Das war ein sehr unglücklicher Punktverlust heute. Aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie haben unter diesen schwierigen Vorzeichen ein gutes Spiel gemacht.“ so Vorsitzende Ilona Pollmer.

 


Am Sonntag kam es dann sogar noch schlimmer für den ECB. Das Spiel ging nach einem ähnlichen Verlauf am Ende mit 3:2 nach regulärer Spielzeit an die Eisbären Juniors aus Berlin.



 

Dabei waren auch hier die Vorteile zu Beginn des Spiels eindeutig auf Seiten der Bärinnen. Wie schon am Vorabend wollten einzig und allein die Tore nicht fallen. Wieder gingen die ECB-Damen nach gutem Spiel im ersten Abschnitt mit einem 0:0-Unentschieden in die Kabine. Und wieder konnten die Berlinerinnen im zweiten Abschnitt den ersten Stich setzen. Nach der Hälfte der Spielzeit konnte Elisa Matschke die Eisbären Juniors in Front schießen. Diesmal schlugen die Bergkamener Bärinnen aber zurück. Alena Hahn egalisierte nur 2:58 Minuten später die Berliner Führung (33:07 Minuten; Vorarbeit: Nina Ziegenhals).

 

 

In der 37. Spielminute waren die Berlinerinnen dann wieder in Führung, Nationalspielerin Nina Kamenik traf. „Man hat ab Mitte des Spiels gemerkt, dass bei uns die Kräfte nachgelassen haben.“ meinte Trainer Robert Bruns nach dem Spiel. Die Ausfälle von Michelle Lübbert und Sabina Florian, die gesundheitlich arg angeschlagene Celina Belo und eine nach zwei Monaten Verletzungspause zum ersten Mal wieder richtig auf dem Eis stehende und daher nicht fitte Rebecca Graeve konnten nicht mehr so gut kompensiert werden. Die Bärinnen waren keineswegs chancenlos, aber die Berlinerinnen gewannen mehr und mehr Spielanteile hinzu.

 


Der ECB glich in Person von Alyssa Mae Wohlfeiler im letzten Drittel noch einmal aus (47:27 Minuten) um dann nach 52:12 gespielten Minuten in Unterzahl erneut und heute entscheidend in Rückstand zu geraten. Am Ende hat dann die Kraft gefehlt um noch entscheidend zurück ins Spiel zu kommen. So stehen also am Ende nur zwei weitere Punkte auf dem Konto der Bärinnen, die nun aber trotzdem sicher in den Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft stehen. Der Sprung auf den dritten Tabellenplatz ist aber wohl nur noch theoretisch möglich, da die dort platzierten Ingolstädterinnen in den verbliebenen drei Spielen nur noch zwei Punkte holen müssen.

 


Der ECB wird sich also in den Play-Off Spielen am 23. Und 24. Februar 2019 höchstwahrscheinlich auswärts mit dem ECDC Memmingen messen müssen. Die Memmingerinnen haben derzeit bei noch vier ausstehenden Spielen sechs Punkte Vorsprung, den sie sich nicht mehr nehmen lassen werden.

 

 

 



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