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Harss Jenny Player 2013Die Olympischen Spiele in Sochi 2014 stehen unmittelbar bevor und zu den drei deutschen Torhüterinnen der Deutschen Eisockey Nationalmannschaft der Frauen zählt neben Viona Harrer (Tölzer Löwen), Ivonne Schröder (Tornado Niesky) auch Jenny Harß, die in der Bayernliga der Herren beim ERC Sonthofen spielt.

 

Beeindruckend ist, dass alle deutschen Goalies bei den Herren in der Oberliga und Bayernliga spielen. Auch die auf Abruf stehende Franziska Albl hat schon ihre ersten Einsätze in der Bayernligamannschaft des ECDC Memmingen gehabt.

 

Jenny Harß konnte während Ihres Studiums auf der Minnesota Duluth University im Jahr 2010 den NCAA Titel gewinnen, der im Amateursport mit dem Stanley Cup zu vergleichen ist.

 

Bislang bestritt sie 121 Länderspiele für Deutschland und nahm an 5 Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 2006 in Turin teil.Wir haben uns mit Jenny vor der Abreise nach Sochi zum Interview getroffen.

 

 

Jenny, nach Deinem Aufenthalt in den USA (Minnesota) hast Du letzte Saison in Königsbrunn (Bayernliga) gespielt und bist nach deren Auflösung nach Memmingen gewechselt. Wie war das in Königsbrunn für Dich bis zur Auflösung der Mannschaft?


Jenny Harß: Meine Rückkehr nach Deutschland hatte ich mir natürlich anders vorgestellt und aus sportlicher Sicht war die erste Hälft der Saison leider sehr enttäuschend. Jedoch hat sich das ganze noch zum guten gedreht mit dem Pokalsieg mit den Frauen des ECDC Memmingen und dem 5. Platz bei der Weltmeisterschaft in Ottawa.


 

Seit dieser Saison bist Du beim ERC Sonthofen in der Bayernliga aktiv und hast bislang auch schon 12 Spiele bei den Herren mit einem GTS von 2,40 gemacht. Wie bist Du mit dem Saisonverlauf und Deinen Leistungen zufrieden?

 

Jenny Harß: Ich konnte ja erst später in die Saison einsteigen, da ich mich bei unserem Vorbereitungsturnier in Meran am Knie verletzte und operiert werden musste. Ende Oktober habe ich mein 1.Spiel für den ERC gemacht und bisher läuft es im grossen und ganzen recht gut.



Welche Ziele hast Du in Sonthofen, bzw. wie lange geht Dein Vertrag noch?

 

Jenny Harß: Unser Ziel in Sonthofen ist ganz klar. Wir wollen die Meisterschaft gewinnen und in die Oberliga aufsteigen.



Du bist nach Deinem Auslandsaufenthalt in den USA auch wieder als Sportsoldatin im Rahmen der Sportfördergruppe angestellt. Bitte beschreibe unseren Lesern einmal wie das genau abläuft. Müsst Ihr „Frauen“ auch mit Helm und voller Montur durch den Dreck kriechen und die Schusswaffe benutzen?

 

Jenny Harß: Während der Saison können wir uns voll und ganz auf unseren Sport konzentrieren und im Frühling/Sommer müssen wir unseren militärischen Pflichten nachgehen und verschiedene Lehrgänge absolvieren. Da haben wir genauso wie die anderen Soldaten Grünzeug an und auch Schusstraining auf dem Übungsplatz. Für uns Eishockeymädels ist die Sportfördergruppe eine super Sache und riesen Unterstützung, da wir mit Fraueneishockey in Deutschland kein Geld verdienen können. Im Moment haben wir aufgrund der anstehenden Olympischen Spiele sehr viele Förderplätze zur Verfügung, was uns natürlich bei der Vorbereitung sehr hilft.


 

Wie sieht denn so eine normale Woche bei Dir aus?

 

Jenny Harß: Mit dem ERC haben wir dreimal die Woche Abends Eistraining (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag) und zwei Spiele pro Woche (Freitag und Sonntag). Vormittags bin ich meistens auf mich alleine gestellt und trainiere im Kraftraum oder bin auf dem Eis mit einem Teil der Nationalmannschaft.



Bei der letzten Weltmeisterschaft in Ottawa hast Du gegen Finnland ein besonders starkes Spiel bestritten, welches bei TSN im kanadischen TV Live übertragen wurde. Die Kommentatoren konnten fast nur einen Namen immer wieder erwähnen „Jenny Harß“. Ihr habt das Spiel mit nur 0:1 verloren. Wie hast Du das selbst empfunden, war dies das beste Spiel Deiner Karriere?


Jenny Harß: Im Viertelfinale gegen Finnland haben wir ein gutes Spiel gemacht und es war ein super Erlebnis, da wir in Ottawa im NHL Stadion gespielt haben. Klar wäre ein Sieg noch schöner gewesen, aber ich denke wir können mit dieser Leistung zufrieden sein, denn wir haben Finnland das Leben bis zur letzten Minute sehr schwer gemacht.



Mit der Eishockey Nationalmannschaft der Frauen nimmst Du an den olympischen Spielen 2014 in Sochi teil, dies sind nach 2006 (Turin) bereits deine zweiten Spiele. Was wird Euch in Sochi erwarten?


Jenny Harß: Das weiss ich leider auch noch nicht. Ich war noch nie in Russland, aber ich bin mir sicher uns wird es an nichts fehlen und besonders bei den Olympischen Spielen herrschen top Bedingungen für alle Athleten.

 




Das Torhüter-Trio der Nationalmannschaft (Harrer, Harß, Schröder) spielen alle samt bei den Herren in der Oberliga und Bayernliga. Mit Viona Harrer (Bad Tölz) ist neben Dir auch noch eine Sportsoldatin aktiv. Wie ist es da mit dem Konkurrenzkampf bestellt, bzw. wie ist Euer Verhältnis?


 

Jenny Harß: Wir verstehen uns alle drei sehr gut. Natürlich gibt es Konkurrenzkampf, aber das ist im Sport normal und hilft uns allen täglich besser zu werden.


 

Bei den olympischen Spielen wird Sport1 die Vorrundenspiele übertragen. Wird dies für Euch eine zusätzliche Motivation sein, oder denkst Du dass diese Einflüsse den Druck auf die Mannschaft erhöhen? Nicht jede Spielerin von Euch ist ja so eine mediale Präsenz gewohnt.


 

Jenny Harß: Wir sind bei den Olympischen Spielen und das alleine ist schon Motivation genug. Es freut uns sehr dass die Spiele im Fernsehen übertragen werden und unsere Familie und Freunde sich die Spiele anschauen können, aber als zusätzlichen Druck sehe ich das nicht. Es ist auf jeden Fall positiv für das Deutsche Fraueneishockey und wir hoffen auf viele Zuschauer.


 

Hat sich durch die Teilnahme an den olympischen Spielen etwas im Fraueneishockey verändert? (Die Männer haben sich ja leider nicht qualifiziert)


Jenny Harß: Direkt verändert würde ich jetzt nicht sagen, aber man merkt dass wir im Olympischen Jahr sind und die Männer sich nicht qualifiziert haben. Das Medieninteresse ist deutlich grösser als sonst.



Du bist jetzt 26 Jahre alt und als Frau macht man sich doch sicherlich einmal Gedanken über eine Familie (Kinder), wie ist das bei Dir in der Planung?


Jenny Harß: Ja das stimmt als Frau muss man das natürlich auch bedenken. Im Moment gibt es aber noch keine konkreten Pläne. Ich möchte jetzt die Saison erstmal zuende spielen und dann sehen wir weiter.

 

Jenny Harss 2013

(Foto copyright eishockey-online.com - Jenny Harß in Ottawa 2013)

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