Interview mit Marcel Müller von den Krefeld Pinguinen

Marcel Mueller Deb(Interview) Marcel Müller begann seine Eishockeykarriere bei den Jungadler Mannheim, bei denen er bis zum Jahr 2005 in der Deutschen Nachwuchsliga spielte, bevor er zur Saison 2005/2006 in seine Heimatstadt zu den Eisbären Berlin in die DEL wechselte. Im Jahr 2006 konnte Marcel Müller mit den Eisbären die Deutsche Meisterschaft gewinnen und unterschrieb im Sommer 2007 einen Vertrag bei den Kölner Haien.



Mit den Kölner Haien erreichte er in der darauffolgenden Saison erneut das DEL Finale, wo er jedoch an seinem ehemaligen Club den Eisbären Berlin scheiterte. Im Jahr 2010 wechselte er mit einem NHL-Einstiegsvertrag zu den Toronto Maple Leafs, für die er 2011 zu seinem ersten NHL Spiel gegen die Calgary Flames kam. Leider folgten nur noch zwei weitere NHL Spiele und so verbrachte er die beiden nachfolgenden Spielzeiten beim AHL Club den Toronto Marlies, mit denen er das AHL-Finale erreichte, welches aber verloren ging.



Nach zwei Jahren in Kanada wechselte er nach Schweden in die Eliteserie zu MODO Hockey, wo er in 58 Spielen 10 Tore und 16 Assists erzielte. In der nächsten Saison stand er dann erneut bei den Kölner Haien in der DEL auf dem Eis und erreichte unter Uwe Krupp wieder ein DEL Finale, welches gegen den ERC Ingolstadt verloren ging.



Im Oktober 2014 wurde er nach längerer Verletzungspause von der Geschäftsführung der Kölner Haie mit sofortiger Wirkung freigestellt und wechselte knapp einen Monat später zum Ligakonkurrenten den Krefeld Pinguinen.



Für die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft nahm Marcel Müller an 2 Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 2010 teil. Er bestritt bislang 56 Länderspiele und erzielte dabei 8 Tore.

 



 

 

eishockey-online.com Reporter Ralf Schmitt hat sich mit Marcel Müller nach dem Pre-Playoff Auftaktspiel gegen Wolfsburg zum Gespräch getroffen.

 

Hallo Marcel, der Weg von Köln nach Krefeld ist eher der Ungewöhnliche, umgekehrt waren es schon mehr Spieler die gewechselt sind! Wie kam es, daß du von den Haien „gegangen“ wurdest?


Marcel Müller: Ich war ganz am Anfang der Saison viel verletzt und bekam danach wenig Eiszeit. Auch, unter dem neuen Trainer änderte sich das nur wenig. Ja, dann kam die Suspendierung und damit mein „Aus“ beim KEC und die Möglichkeit in Krefeld zu spielen und siehe da wir haben noch Playoffspiele und Köln nicht mehr.


 

 

Wie kam der Kontakt zu den Krefeld Pinguinen zu Stande?

 

Marcel Müller: Der sportliche Leiter des KEV, Rüdiger Noack, übrigens ein Mensch den ich sehr schätze, kam auf mich zu und fragte, ob ich mir vorstellen könnte in Krefeld zu spielen. Nach einigen Verhandlungen kam es dann zum Vertrag.


 

 

Du hast in Krefeld eingeschlagen wie eine Bombe, als hättest du nie bei einem anderen Verein gespielt.

 

Marcel Müller: Das mag sein! Das ganze Team besteht aus super Typen und die haben mich sehr gut aufgenommen und so fiel mir die Integration in die Mannschaft auch sehr leicht!


 

 

Das erste Match der Pre Play-Off gestern Abend in Wolfsburg verlief nicht so wie gewünscht? Trotz dreimaliger Führung und zwei Toren von Dir hat es dann aber dennoch nicht gerreicht.


Marcel Müller: Der Ausgang war unglücklich für uns. Das Tor im Sudden Death hat uns eigentlich für ein Spiel auf Augenhöhe bestraft. Diese Scharte, müssen wir am Freitagabend ausmerzen und alles daran setzen am Sonntag in Wolfsburg ein drittes Spiel zu bekommen und ich bin mir sicher, daß wir das auch schaffen werden. Dann ist noch vieles möglich!


 


Thema Nationalmannschaft! Wie siehst du deine Chancen, wieder berufen zu werden?

 

Marcel Müller: Ich bin jetzt fast 1 ½ Jahre weg von diesem Thema. Der Trainer scheint eine andere Philosophie zu haben als seine Vorgänger. Aber, wenn man mich ruft, werde ich gerne kommen. Abgehakt ist das auf jeden Fall noch nicht.


 

Wie geht es bei dir sportlich weiter. Wirst du eventuell in Krefeld bleiben?

 

Marcel Müller: Ja, es gab schon Gespräche mit Rüdiger Noack, in denen er mich nach meinen sportlichen Plänen fragte. „Unter gegebenen Umständen könnte ich mir vorstellen weiter in Krefeld zu spielen“.Ich wohne ja mit meiner Freundin in Köln und somit ist der kurze Weg nach Krefeld natürlich auch sehr praktisch. Jetzt, sind aber erstmal die Pre Play-Off wichtig. Sollte die Saison zu Ende sein, werde ich ein paar Tage abschalten und dann Entscheidungen treffen.

 

Wir bedanken uns bei Dir für das nette Gespräch und wünschen Dir viel Gesundheit und weiterhin Erfolg!

 

 



 

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