Interview mit Michelle Teucke (Mad Dogs Mannheim)

1798607 611442705575530 294539712 N(Interview) Michelle Teucke ist Eishockeytorhüterin bei den Mad Dogs Mannheim (EKU Mannheim), die aktuell in der Frauen Eishockey Bundesliga spielen. Mit nur 16 Jahren zählt sie zu den jungen deutschen Spielerinnen in der höchsten Spielklasse und musste leider in den ersten fünf Ligaspielen einige Gegentore verkraften.



Die ersten Bundesligaspiele bestritt Michelle Teucke letzte Saison bei der ESG Esslingen, die sich aus der Frauen Eishockey Bundesliga zurückzogen. Wir haben uns mit Michelle zum Interview getroffen.

 

 

 

 

 

 



 

Michelle, Du bist eine junge Torhüterin, die mit den Mad Dogs Mannheim dieses Jahr neu in der Frauen Eishockey Bundesliga spielt. Erzähl uns etwas über die ersten Spiele in dieser Liga.

 

Michelle Teucke: Die ersten Spiele waren wie erwartet sehr hart für uns, da wir generell eine sehr junge Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von 16,5 Jahren haben und uns einfach noch die Erfahrung fehlt.



 

Bislang gab es leider für Dich viele Gegentore, wie geht man damit um? Ist das nicht sehr deprimierend, dauernd den Puck aus dem Netz zu holen?

 

Michelle Teucke: Natürlich ärgert man sich bei einem Gegentor aber ich wusste ja was auf mich zukommt. Ich gebe in jedem Spiel mein Bestes und versuche das Ergebnis so klein wie möglich zu halten. Manchmal ist auch ein Torhüter machtlos. Und wenn man bedenkt dass ich bisher in jedem Spiel zwischen 60 und 95 Schüsse in einem Spiel aufs Tor bekam sind es gar nicht mehr „soo“ viele Gegentore.


 


Du gehst ja noch zur Schule. Wie sieht denn der weitere Plan für die Zukunft aus?

 

Michelle Teucke: Erstmal werde ich mein Abitur machen und danach auf jeden Fall in einer Eishockeystadt studieren, damit ich weiterhin Eishockey spielen kann.


 


Wie läuft denn so eine normale Trainings- und Spielwoche für Dich ab? Was bedeutet das für die Eltern/Familie?

 

Michelle Teucke: Ich fahre 2-3-mal die Woche direkt nach der Schule nach Mannheim ins Training und am Wochenende zu den Spielen. Hausaufgaben und lernen erledige ich im Auto, da wir einfach 140 Km nach Mannheim fahren. An den restlichen Wochentagen verbringe ich meine Freizeit im Fitnessstudio. Familienleben kommt ein bisschen zu kurz während der Saison, meine Mutter ist immer bei mir, sie fährt mich. Mein Vater betreibt selbst noch aktiv Sport und hat am Wochenende auch Wettkämpfe. Aber wir sind ein eingespieltes Team, das geht schon seit einigen Jahren so.

 



 

Bei der Frauen Eishockey Nationalmannschaft spielen mittlerweile alle Torhüterinnen bei den Männern. Wie sieht das ganze bei Dir aus, gibt es da auch die Möglichkeit bzw. den Wunsch dazu?

 

Michelle Teucke: Auf jeden Fall. Ich spiele schon seit ich klein bin bei den Jungs und mit der Bundesligamannschaft zum ersten Mal in einer reinen Damen-Mannschaft. Ich trainiere weiterhin mit den Jungs zusammen und mache auch dort  die Spiele die sich nicht überschneiden.

 

 


Das Frauen Eishockey in Deutschland wird leider nicht so wahrgenommen, wie das in anderen Ländern der Fall ist. Wie steht es damit in Mannheim?

 

Michelle Teucke: Auch in Mannheim findet das Fraueneishockey leider wenig Beachtung, was echt sehr Schade ist, da meiner Meinung nach Mannheim eine sehr Eishockey begeisterte Stadt ist. Es könnte vielleicht auch daran liegen, dass es jetzt ein paar Jahre kein Fraueneishockey mehr in Mannheim gab. Vielleicht gewinnt es in Mannheim ein wenig Anerkennung im Laufe der Saison.


 


Ihr trainiert ja in Mannheim auf dem Gelände der Adler Mannheim, ist der Rest der Organisation, auch so professionell?

 

Michelle Teucke: Leider Nein, wir sind nur ein kleiner Verein und können uns keine 5 Betreuer, 2 Ärzte und 3 Physiotherapeuten und Einiges mehr leisten. Aber es gibt einige Personen aus dem Profi Bereich bei denen wir uns am Ende der Saison bedanken werden.




Wer ist für Dich der beste Torhüter(in), hast Du ein Vorbild?

 

Michelle Teucke:  Mein großes Vorbild war schon immer „Robert Müller“ und wird es auch immer bleiben.


 


Du hast die Rückennummer 21, nicht gerade eine Standard Nummer für einen Torhüter, gibst es da besondere Gründe dafür?


Michelle Teucke: Ja, ich habe am 3.7. Geburtstag 3 x 7 =21





Warum bist Du Torhüterin geworden?



Michelle Teucke: Wahrscheinlich weil mein Stiefbruder Torhüter ist und ich immer seine viel zu große Ausrüstung angezogen und selbst Torwart gespielt habe.



 

Welchen Spieler würdest gerne einmal kennenlernen?

 

Michelle Teucke: Jeff Skinner


 

 


 

Hier geht es zu den weiteren Interviews von eishockey-online.com

Tabellen

Eho Austria

Dcup

Eishockeybilder

Transfers

 

 

Aktuelle Interviews

/modules/mod_raxo_allmode/tools/tb.php?src=%2Fimages%2Falle_clubs_spielfotos%2Ftoelz%2F2017_2018%2Frick_boehm_toelzer_loewen.jpg&w=125&h=125&zc=1
11. Juli. 2017

Interview mit dem neuen Trainer der Tölzer Löwen Rick Boehm

(Interview) (Christian Diepold) Rick Boehm ist ein ehemaliger Eishockey Nationalspieler, der in seiner aktiven Laufbahn fünf Jahre lang in der 2.… mehr dazu...
/modules/mod_raxo_allmode/tools/tb.php?src=%2Fimages%2Falle_clubs_spielfotos%2Fdeb%2Fwm2017%2Fyasin_ehliz_ca_2017.JPG&w=125&h=125&zc=1
10. Juli. 2017

Interview mit Nationalspieler Yasin Ehliz

(Interview) (Christian Diepold) Yasin Ehliz wurde in Bad Tölz geboren und durchlief in seiner Heimat die Nachwuchsabteilung der Tölzer Löwen bis er… mehr dazu...
/modules/mod_raxo_allmode/tools/tb.php?src=%2Fimages%2Falle_clubs_spielfotos%2Fstraubing%2F2017_2018%2Fsebastian_vogl2016_.JPG&w=125&h=125&zc=1
29. Juni. 2017

Interview mit Eishockey Goalie Sebastian Vogl von den Straubing Tigers

(Interview) Christian Diepold - Sebastian Vogl ist nach 5 Jahren im Norden Deutschland von den Grizzlys Wolfsburg zurück nach Bayern zu den Straubing… mehr dazu...

Banner Eol Deutschland2017 A

News Champions Hockey League

 Onlineshop

 

 

Eol Shop 300 254

https://stat2.eishockey-online.com/Openads/adview.php?clientid=13&n=ae143291

Gäste online

Aktuell sind 300 Gäste online