Interview mit Goalie Sebastian Vogl (Grizzly Adams Wolfsburg)

Sebastian Vogl 25Sebastian Vogl begann seine Eishockeykarriere als Torhüter in seiner Heimatstadt in Landshut und spielte in der DNL (Deutsche Nachwuschliga) bei den Landshut Cannibals, bevor er im Jahr 2003 einen Vertrag beim ERC Ingolstadt in der DEL unterschrieb.

 

In dieser Saison wurde er überwiegend mit Förderlizenz bei den Kooperationspartnern Landshut, Regensburg, Heilbronn und EC Bad Tölz eingesetzt wurde.

 

Im Mai 2010 kehrte Sebastian Vogl nach Landshut zurück und wurde mit einer Förderlizenz für die Thomas Sabo Ice Tigers ausgestattet. In der Saison 2011/2012 konnte er mit dem EVL Landshut Eishockey die Meisterschaft in der 2. Bundesliga gewinnen.

Seit 2012 ist Sebastian Vogl beim DEL Club Grizzly Adams Wolfsburg aktiv.

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

Wir haben mit Sebastian Vogl ein Interview geführt. Lesen Sie mehr über den 27jährigen bayerischen Eishockeytorhüter.

 

 

Sebastian, Du spielst in Wolfsburg bislang eine sehr gute Saison, bist sogar in der DEL Statistik an 3. Stelle der besten Torhüter. Kann man das als Deine Saison bezeichnen?

Sebastian Vogl: Ich finde, dass diese Statistiken mehr auf die Abwehrleistung der Mannschaft hindeuten und nicht unbedingt auf die Leistungen des Torhüters alleine. Mit meinen Leistungen bin ich ganz zufrieden, es gibt aber sicherlich noch Luft nach oben.


 

Du bist jetzt seit 2012 in Wolfsburg, also weg von der bayerischen Heimat. Wie hast Du Dich im Norden eingelebt?

Sebastian Vogl: Meine Familie und ich fühlen uns hier in Wolfsburg sehr wohl und vermissen bis auf die Berge eigentlich nicht viel. Früher oder später werden wir sicherlich wieder nach Bayern zurückkehren, wir haben auch in meiner Heimatstadt ein Haus gebaut, jedoch ist es jetzt viel zu früh darüber zu sprechen, da meine Karriere noch hoffentlich lange weitergeht.


 

Auf Deiner Goaliemaske steht ein Spruch aus der Bibel "Hiob 38/11", was hat es damit auf sich?

Sebastian Vogl: Der Spruch bedeutet "Bis hierher sollst Du kommen und nicht weiter...“ Ich habe in Religion Abitur gemacht und darüber bin ich gestolpert und ich fand, dass dieser Spruch am besten zu einem Eishockeytorhüter passt und seitdem habe ich diesen Spruch seit mehr als 5 Jahren auf meinen verschiedenen Torhütermasken.


 

Gibt es bei Dir vor den Spielen ein Ritual oder hast Du einen Spleen für die Spielvorbereitung?

Sebastian Vogl: Ich habe nur eine kleine regelmäßige Gepflogenheit, dass ich an die Kabinentür im ersten Drittel einmal, im zweiten Drittel zweimal und im dritten Drittel dreimal klopfe.


 

Was war Dein bislang größtes sportliches Erlebnis, und welches das bitterste?

Sebastian Vogl: Die Playoffs und der Gewinn der Meisterschaft mit den Landshut Cannibals und die Wahl zum besten Spieler der Playoffs (MVP). Da gab es bislang zum Glück noch nicht sehr viele, aber die Zeit wo ich in Ingolstadt hinter Jimmy Waite auf der Bank sitzen musste, das war schon sehr ernüchternd und bitter.


 

Wer ist für Dich der beste Eishockeytorhüter aller Zeiten?

Sebastian Vogl: Patrick Roy, der hat eigentlich den Butterfly-Stil erfunden, den ich und sehr viele meiner Kollegen spielen und seine Leistungen waren sehr überragend.


 

Hat für Dich Deine Rückennummer #25 eine besondere Bedeutung?


Sebastian Vogl: Ich habe diese Rückennummer schon seit der Jugend, damals gab es nur Nummern von 1 - 25 und ich wollte immer mit einer möglichst hohen Nummer spielen und so blieb nur die 25 zur Auswahl und dabei bin ich dann während meiner gesamten Karriere geblieben.

 



 

Weitere Kurzfragen


Hobbies? Angeln und mein Hund

Lieblingsessen? Alles was meine Frau kocht :-)

Weißbier oder Pils? Weißbier

Was kannst Du überhaupt nicht leiden? Unehrlichkeit und Unpünktlichkeit

 

Sebastian Vogl 25 1

(Foto Heike Feiner)

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