Interview mit Felix Schütz

Spätestens seit seinem Tor bei dem WM-Rekordspiel 2010 auf Schalke ist Felix Schütz ein Begriff im Deutschen Eishockey. Er war es der in der Overtime mit einem abgefälschten Schuss den 2:1 Erfolg über die USA und damit den ersten Meilenstein für eine bis dato nicht dagewesenen Weltmeisterschaft legte.

Felix Schütz begann bei den Jugendmannschaften des TSV Erding Eishockey zu spielen und wechselte dann im Jahr 2002 zu den Jungadlern nach Mannheim, wo der Stürmer in der Saison 2003/2004 die Meisterschaft in der DNL (Deutsche Nachwuchsliga) holte. Ein Jahr später spielte er beim EV Landshut in der 2. Bundesliga, wurde jedoch noch weiter verstärkt in der DNL Mannschaft eingesetzt.

Eigentlich sollte Felix Schütz im Jahr 2005 nach Ingolstadt gehen, entschied sich aber kurzerhand für den Wechsel nach Kanada in die Juniorenliga OMJHL zu den Saint John See Dogs. In Kanada konnte er sich schnell zu einem Leistungsträger der Mannschaft entwickeln und spielte eine ausserordentlich gute Rookie Saison. Zum Jahreswechsel 2006/2007 wurde er zu den Foreurs de Val-d Or transferiert.

(Foto - Quelle express.de / Klaus Michels)


Beim NHL Entry Draft 2006 wurde Felix Schütz von den Buffalo Sabres an 117. Stelle in der vierten Runde gewählt. Nach dem Drafterfolg kehrte der Oberbayer zum ERC Ingolstadt nach Deutschland zurück um dort eine DEL Saison zu spielen. Im darauffolgenden Jahr unterschrieb er dann in Buffalo einen Dreijahresvertrag und spielte bis zum Jahr 2010 beim Farmteam den Portland Pirates in der AHL mit Philip Gogulla zusammen.

Das Trainingslager 2010 bei den Buffalo Sabres war zugleich die letzte Chance auf einen Platz im Team des NHL Clubs und als dies nicht gelang entschied sich Felix den Weg zurück nach Deutschland zu nehmen und heuerte erneut beim ERC Ingolstadt an. Nach einer enttäuschenden Saison holte Ihn Uwe Krupp am 18.10.2011 an den Rhein zu den Kölner Haien.

Felix Schütz hat bisher an zwei Weltmeisterschaften für die Deutsche Nationalmannschaft teilgenommen und erzielte beim Rekordspiel 2010 auf Schalke den entscheidenden Treffer gegen die USA.







Wir haben den verletzten Neukölner Felix Schütz zu einem Interview getroffen.



Frage: Du bist in Ingolstadt nicht glücklich geworden. Was waren Deiner Meinung nach die Gründe dafür.


Felix Schütz: Ich hatte mir nach meiner Rückkehr nach Deutschland sehr viel vorgenommen, konnte aber irgendwie den Kopf nicht frei bekommen und kleinere Verletzungen hinderten mich immer wieder in eine gute Form zu kommen. Ich will aber keine Ausreden finden, es hat einfach nicht geklappt in Ingolstadt.


Frage: Wie kam der plötzliche Wechsel nach Kön zustande ?

Felix Schütz: Es hat in Ingolstadt einfach nicht mehr gepasst, meine Leistungen waren nicht Top und so haben wir uns zusammen mit den Verantwortlichen von Ingolstadt auf eine Auflösung meines Vertrages geeinigt. Kontakt mit Köln bestand zu diesem Zeitpunkt bereits, die Kölner um Uwe Krupp wussten, dass ich in Ingolstadt nicht glücklich bin und so kam der Wechsel dann zustande.


Frage: Wer ist für Dich der beste Deutsche Trainer ?

Felix Schütz: Das ist Uwe Krupp. Ich kenne Ihn bereits seit der U16 und habe mit Ihm meine ganze Nationlmannschaftskarriere durchlebt und komme mit seiner Art und seinem Eishockeyverständnis bestens zu Recht.
Uwe Krupp arbeitet mit vielen jungen Deutschen Spielern und gibt uns Jungen viele Chancen uns zu entwickeln. Er arbeitet immer sehr professionell, hart und ich kann für uns junge Deutsche Spieler sprechen, dass wir alle ein sehr gutes Verhältnis zu ihm haben.


Frage: Du hast Dich gleich im ersten Spiel in Köln verletzt. Wie schlimm ist die Verletzung und wann kannst Du wieder spielen ?

Felix Schütz: Das ist wirklich besch.... gelaufen, ich habe mir das Innenband angerissen und das dauert ca. 4-6 Wochen. Man kann da nicht viel machen und muss warten bis das Innenband wieder zusammen wächst bevor man wieder aufs Eis darf. In der Zwischenzeit muss ich halt Trockenübungen machen und schauen, dass ich in dieser Zeit nicht zu viel Muskelmasse verliere. Zum Glück ist der Deutschland Cup dazwischen, so dass ich dadurch wenigstens zwei Spiele weniger ausfalle als sonst.



Frage: Ist das Kapitel NHL für Dich erledigt ?

Felix Schütz: Momentan würde ich ja sagen, denn jetzt muss ich erstmal wieder gesund werden und in Köln zu meiner alten Form finden, erst danach kann ich mir wieder Gedanken machen ob es noch Möglichkeiten gibt in die NHL zu wechseln. Ich bin noch jung und im Eishockey kann immer viel passieren. Kontakte nach Amerika habe ich und als Free-Agent hätte ich auch die Möglichkeit mir einen Verein auszusuchen, sofern ich wieder in Topform bin und mich jemand haben möchte.


Frage: Was war Dein größtes sportliches Erlebnis ?


Felix Schütz: Das war die Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland und natürlich das Spiel auf Schalke. Es macht einen schon sehr stolz, dass ich der glückliche sein durfte, der das entscheidende Tor zu schiessen. Auch die Einladung zum ersten Trainingscamp in Buffalo war ein Highlight in meiner noch kurzen Eishockey Karriere.


Frage: Wen würdest Du gerne mal kennenlernen ?


Felix Schütz: Im Eishockeysport natürlich Wayne Gretzky und da gibt es noch viele andere Große Eishockeyspieler. Wenn ich mal vom Eishockey weggehe, dann würde mich ein Treffen mit Brad Pitt reizen. Es ist mit Sicherheit interessant wie er so privat ist, wenn er nichtgerade vor der Kamera steht.


Wir möchten uns bei Felix Schütz für dieses nette Interview bedanken und wünschen Ihm erstmal eine schnelle Genesung und viel Erfolg bei den Kölner Haien.












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