Interview mit Lukas Lang

Lukas Langkrefeld PinguineIn Krefeld spielt die Nummer 1 wieder im Tor - nein, der Hexer kehrt nicht zurück aufs Eis, sondern sein Sohn Lukas Lang wechselte von den Schwenninger Wild Wings zu den Krefeld Pinguins und wird ausnahmsweise die Rückennummer 1 erhalten, die zu Ehren seines Vaters unter dem Hallendach hängt.

Lukas begann seine Eishockeykarriere 1993 in Stuttgart und feierte sein DEL Debüt im Jahr 2003 für die Eisbären Berlin. Danach wechselte er zu den Nürnberg Ice Tigers zurück, für die er bereits im Junioren Team spielte und kam in den folgenden drei Jahren zu 29 DEL Einsätzen und wurde mittels Förderlizenz in Weiden und Regensburg eingesetzt.

Nach zwei Jahren in Duisburg und der anschliessenden Insolvenz der Füchse wechselte er zu den Adler Mannheim und von dort aus zu den Grizzly Adams Wolfsburg. im Jahr 2012 zu den Schwenninger Wild Wings in die 2. Bundesliga, mit denen er in der Saison 2012/2013 Vizemeister wurde. Im Mai 2013 gaben die Krefeld Pinguine die Verpflichtung von "Luki" Lang bekannt.

 

 

 

 

 



 

 

Wir haben Lukas Lang in Krefeld zum Interview getroffen.

 

Lukas, wie wichtig war Dir ein Vertrag in Krefeld, nachdem ja hier Dein Vater als Legende verehrt wird?


Lukas: Ich habe diesen Sommer einige Angebote gehabt. Ein paar aus der zweiten Liga und ein paar aus der DEL.
Über das Angebot aus Krefeld habe ich mich sehr gefreut, nicht nur weil mein Vater dort Jahre lang gespielt hat, sondern weil es auch seit langer Zeit das Zuhause meiner Familie ist. Und Zuhause ist es bekanntlich am Schönsten!



Wie geht man damit um, als Sohn eines berühmten Vaters, immer mit diesem verglichen zu werden?

 

Lukas: Also in meiner ersten Profi-Saison 2004 in Nürnberg, war es erst drei Jahre her als mein Vater aufgehört hat. Da war es noch mehr Thema wie heute. Allerdings ist das ganze seitdem ich in Krefeld spiele wieder mehr in den Vordergrund gerutscht. Ich gehe damit aber locker um und lasse mich nicht unter Druck setzen. Ich gebe mein bestes um der beste Lukas zu sein, der ich sein kann! Es gab und wird immer nur einen Hexer geben in Krefeld, den werde ich und kein anderer ersetzen können. Krefeld hatte immer schon sehr gute Torhüter! Und ich möchte diese Saison meinen Teil dazu beitragen, um mit dem Team das höchstmögliche zu erreichen!



Dein Vater hat seine gesperrte Rückennummer #1 für Dich freigegeben, was bedeutet dies für Dich, wäre es nicht auch eine Alternative gewesen mit z.B. der #01 (wie damals Pavel Bure) zu spielen?



Lukas: Ob eine 01 überhaupt möglich gewesen wäre ? Ich denke ob ich jetzt die 1 oder die 99 genommen hätte, würde dieses Jahr keinen Unterschied machen. Es erfüllt mich natürlich mit Stolz diese Nummer in Krefeld tragen zu dürfen! Andererseits trage ich diese Nummer auch schon seit der Nachwuchszeit. Also ist sie auch ein Teil von mir.



Wie sind Deine Erwartungen für die neue Saison, auch im Hinblick auf den Konkurrenzkampf mit Tomas Duba?


Lukas: Ich kann mich nur im Training und Spiel zu weiteren bzw. vielen Einsätzen empfehlen und mache mir keine Gedanken über die Anzahl meiner Spiele oder über meinen Kollegen. Ich verstehe mich mit Tomas sehr gut und wir teilen uns Auswärts immer ein Hotelzimmer. Ich denke dass das eine sehr gute Basis ist, um die Mannschaft
nach vorne zu bringen!



Bislang hattest Du bereits einige Clubs in Deiner Laufbahn. Wird es nicht Zeit sesshaft zu werden?



Lukas: Das wechseln war niemals meine Art. Es hat sich immer so ergeben und damals war ich nach der Insolvenz vom EV Duisburg auch zum Wechseln unfreiwillig verpflichtet. Aus Mannheim ging ich auch nur weil ich der Meinung war, das mir Wolfsburg eine echte Chance geben möchte. Doch ich habe mich leider im Club getäuscht und war daher sehr froh, dass ich nach Schwenningen gewechselt bin! Und hätten sich die Wild Wings nicht zu lange Zeit gelassen, wer weiß, ich wäre auf jeden Fall sehr gerne geblieben. Doch nun habe ich meinen Heimatverein erwischt und darüber bin ich sehr froh!



Mit einer Förderlizenz hast Du früh DEL Luft geschnuppert. Was findest Du diese Regelung?



Lukas: Es ist so und so zu sehen. Junge Talente haben es nicht einfach wenn Sie zu früh den Schritt nach oben machen, da man generell nicht die meiste Eiszeit bekommt. Andersherum steht man nach der DNL vor der Wahl, was man denn jetzt machen soll und man ergreift die Chance in der höchsten Liga. Nur ist man etwas zu jung und unerfahren um von null auf hundert direkt durchzustarten. Selbst in der zweiten Liga ist dies nicht einfach. Ausnahmen bestätigen die Regel. Daher bin ich der Meinung, wie z.B. In Nordamerika, das Alter der Nachwuchsliga höher zu setzen, um reifere Spieler anbieten zu können. Würde auch den U-Nationalmannschaften helfen erfolge zu erzielen.



Die Pinguine spielten letzte Saison eine starke Saison. Wie sehen die Ziele für diese aus?



Lukas: Das Ziel ist erstmal einen guten Start zu erwischen und dann Step by Step sich zu einem Top Playoff-Platz hoch zu arbeiten. Unser Team hat trotz Verletzungen eine enorme Tiefe und Stärke, mit der wir diese Saison sehr gut aufgestellt sind.

 




 

 

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