Mike Connolly (Straubing Tigers) - "Ich kenne hier keinen, der Zweiter werden möchte"

 

Interview (Straubing/MA) Als Mike Connolly 2015 zu den Straubing Tigers wechselte, ging es mit anderen Stabilitätsfaktoren wie Coach Tom Pokel, Goalie Jeff Zatkoff und Jeremy Williams immer weiter nach oben. Dadurch stieg auch die Erwartungshaltung im Umfeld der Tigers. Doch letzte Saison war für Mike Connolly eigentlich eine zum Vergessen. Wie sieht es heute aus, nur wenige Stunden vor dem ersten Spiel gegen die Adler Mannheim. 

 

 

(Foto Citypress: Mike Connolly ist der Dreh- und Angelpunkt im Team der Straubing Tigers)


Mike es sieht so aus, als ob du wieder Fit bist nach deiner langen Verletzung aus der letzten Saison. Hast du noch Probleme?

 

Ja ich fühle mich wieder komplett fit. Ich habe viel Zeit mit Gio (Giovanni Willudda anm. d. red.), unserem Athletik Trainer, verbracht und nach meiner Verletzung zuerst die Reha absolviert im Rehazentrum hier in Straubing. 

 

Du hast hier in Straubing 90 % mit Jeremy Williams auf dem Eis verbracht. Jetzt scheint es so, dass du mit Neuzugang Jason Akeson ein Duo bilden wirst. Wie klappt es mit deinem neuen Mitspieler?


Na gut, die Zeit mit Jeremy Williams hier in Straubing war eine sehr spezielle Zeit. Die Aufgabe mit Jason Akeson wird ähnlich sein. Wir müssen uns Chancen erarbeiten und in gute Schusspositionen kommen. Jason hat auch einen guten Schuss und wenn ich den Puck zu ihm bringe, wird es uns einiges ermöglichen. Außerdem arbeiten wir beide auch gut zurück und unterstützen die Defensive. Es macht viel Spaß mit ihm auf dem Eis. 

Mike die letzte Saison verlief für dich nicht so gut. Hast du dir auch mal Gedanken gemacht, was die Gründe dafür waren? War es der Spielrhythmus, oder die komplizierte Vorbereitung mit dem Auf und Ab, woran lag es deiner Meinung nach? 

 

Ein großer Punkt war die lange Pause. Wir hatten gut 10 Monate kein Spiel. So eine lange Pause hatte ich vorher noch nie in meiner Karriere. Noch nicht mal bei meiner schwersten Verletzung, die acht Monate dauerte. Aber ich muss sagen, dass ich wohl auch selber nicht genügend dafür getan habe, um Bereit zu sein. Natürlich hat mich das hin und her in der Vorbereitung auch etwas durcheinander gebracht. Wir haben uns immer auf ein Datum vorbereitet, dann mussten wir wieder unterbrechen und auf einen neuen Termin warten. Das war schwierig, aber ich suche keine Ausreden. Am Ende lag es an mir selber und das tut mir auch leid für die Organisation hier in Straubing. Ich bin seit sechs Jahren hier und fühle mich sehr wohl. Das Team hat mich dieses Jahr im Sommer bei der Reha und beim Krafttraining voll unterstützt und das freut mich wirklich sehr. Das war eine sehr lehrreiche Zeit für mich. 

 

Die Fans dürfen wieder ins Stadion, war es etwas ungewöhnlich am letzten Sonntag? 

Gott sei Dank waren wieder Zuschauer da. Ohne Zuschauer kann man es eigentlich vergessen, das ist kein Sport ohne diese Stimmung. Natürlich waren wir in dieser Phase froh, dass wir spielen durften. Aber mit den Fans kommt auch die Emotion, die du auf dem Eis brauchst, noch besser rüber. Wir haben da eine gute Verbindung im Spiel mit unseren Fans und das sind dann die letzten 10 % die du brauchst um Erfolg zu haben. 

 

Das letzte Ergebnis täuscht natürlich ein wenig, trotzdem haben die Aktionen im Team schon sehr gut ausgesehen. Wie weit seid ihr, nach der Vorbereitung? 

 

Am Sonntag war uns schon klar, dass die Vienna Capitals etwas müde waren. Aber das allein war es nicht, was den Sieg ausgemacht hat. Es war sehr schön, die Zuschauer im Stadion wieder zu spüren. Da hat sich wirklich das ganze Team darüber gefreut. Ich denke wir sind für die kommende Saison sehr gut aufgestellt. 

 

Man weiß jetzt natürlich noch nicht wo man steht, aber denkst du ihr werdet die Playoffs erreichen? Vielleicht sogar direkt, also Platz sechs? 

 

Die Erwartungen sind natürlich auch gestiegen. Ich sage nicht, dass wir wieder Platz drei erreichen, aber hier spielt keiner, um zweiter zu werden. Wir Spieler wollen natürlich auch einmal die Meisterschaft holen und da sind wir nicht allein. Die Leute im Büro arbeiten dafür, die Fans bringen ihren Teil dazu bei und die ganze Stadt steht dahinter. Top sechs ist schon ein Ziel, dass wir erreichen wollen in der Vorrunde. Es ist dann auch nicht immer so, dass ein anderes Team, welches drei oder vier Spiele mehr in der Saison gewinnt, auch das bessere Team ist. Gegen die können wir dann schon bestehen, wenn es darauf ankommt. 

 

Mike du bist leidenschaftlicher Golfspieler. Hast du nach Freddy Eriksson schon einen neuen Buddy im Team gefunden? 

 

Ok zuerst muss ich gestehen, dass ich wohl nie so gut werde wie Freddy. Zurzeit verbringe ich mit T.J. Mulock viel Zeit auf dem Green. Er spielt zwar nicht so gut wie Freddy, aber er bemüht sich besser zu werden. Außerdem haben wir ein paar neue Golfspieler im Team dazubekommen. Aber ich vermisse Freddy, ich hoffe er wird das lesen. 

Vielen Dank Mike für das Interview!

 

 

 




 

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