Interview mit Frank Spooren & Caro Walz von der Frauenmannschaft der Düsseldorfer EG

 

(Interview) (Christian Diepold) Die Frauenmannschaft der Düsseldorfer EG hat in der Spielzeit 2017/2018 die Premierensaison in der Deutschen Frauen Eishockey Bundesliga mit dem 5 Platz abgeschlossen. Letzte Saison konnte mit dem Gewinn der Meisterschaft in der 2. Bundesliga der Aufstieg ins Eishockey Oberhaus der Frauen erreicht werden. 

 

Deg Frauen 2018 3

(Foto: DEG)

 


Eine beachtliche Leistung, wenn man in der jüngsten Vergangenheit die "Neulinge" der Frauen Eishockey Bundesliga betrachtet, konnte sich die Düsseldorfer EG mit insgesamt 9 Siegen und 31 Punkten im Tabellenmittelfeld platzieren. Einen großen Anteil daran hat die Torhüteri Caro Walz, welche wir zusammen mit dem Teamleiter Frank Spooren beim DIDI HEGEN CUP 2018 an der Brehmstraße zum Interview getroffen haben.

 

 

Frank, ihr seid in Eurer ersten Saison in der Frauen Eishockey Bundesliga auf dem 5. Tabellenplatz gelandet, wie fällt dein Saison Resumee aus?

 

Frank Spooren: Ziel war der Nichtabstieg und die Mädels haben sich von Spiel zu Spiel gsteigert und so ist dieses sehr gute Ergebnis enstanden, wir sind damit natürlich zufrieden, weil wir damit auch nicht gerechnet haben.

 

 

Es gab in der jünsten Vergangenheit "Liganeulinge" die gleich auf dem Letzten Tabellenplatz ohne jede Chance abgeschlagen waren, warum war das bei Euch nicht der Fall?

 

Frank Spooren: Die Mannschaft ist zum größten Teil die letzten Jahre so zusammen und wurde dann noch gut verstärkt und das hat diesen Erfolg möglich gemacht, "gute Mädels halt" (schmunzelt).

 

 

Die Frauenabteilung in Düsseldorf gibt es noch nicht so lange, oder? Wie ist die Resonance für das Fraueneishockey?

 

Frank Spooren: Ende 2014 wurde die Abteilung gegründet und ein Jahr später der Spielbetrieb aufgenommen. Das Interesse hält sich in Grenzen wobei man sagen muss, dass wir hier im Vergleich zu anderen Standorten immer wieder ein paar hundert Zuschauer haben, oft wird das Fraueneishockey noch belächelt aber der Erfolg aus dem ersten Jahr lässt da für die Zukunft hoffen.

 

 

Der Stammverein ist die Düsseldofer EG, wie ist hier die Unterstützung für das Fraueneishockey? Wie sind die Bedingungen in Düsseldorf?

 

Frank Spooren: Die Unterstützung ist gut, wir haben unsere Daseinsberechtigung, natürlich fehlt es immer an finanziellen Mitteln, aber es läuft so weit ganz gut. Es wird auch für das nächste Jahr einen festen Ansprechpartner im Fraueneishockey geben und wir werden versuchen uns in der Bundesliga zu etablieren und dann sehen wir weiter. Die Mädels haben drei Eiszeiten in der Woche und wir haben wir an der Brehmstraße zwei Eisflächen, die wir abwechselnd benutzen können.

 

 

Was für Ziele habt Ihr für die nächste Saison?

 

Frank Spooren: Natürlich wieder der Nichtabstieg, man wird sicherlich am 5. Tabellenplatz des Vorjahres gemessen und die zweite Saison ist bekanntlich schwieriger, aber wir werden alles dafür tun um diesen oder mehr zu erreichen.

 



 

Caro Walz 2018 31

(Carol Walz, Foto: DEG)

 

 

Caro, Du bist Torhüterin, das erste Jahr 1. Bundesliga wie fällt Dein Saisonrückblick aus?

 

Caro Walz: Damit hatte keiner gerechnet. Wir haben ein gut eingespieltes Team und einige individuelle gute Spielerinnen, die dadurch unsere Qualitäten ausgemacht haben. Von Spiel zu Spiel konnten wir uns steigern und auch Spiele gegen vermeindlich bessere Teams gewinen, gegen den Deutschen Meister gab es eine knappe 2:3 Niederlage, ein tolles erstes Jahr ging zu Ende.

 

 

Wie siehst Du den Unterschied aus der 2. Bundesliga zur 1. Bundesliga?

 

Caro Walz: Auf jeden Fall ist hier ein großer Unterschied, in der 2. Bundesliga habe ich viele Spiele ganz wenig zu tun gehabt und dieses Jahr waren wir sehr viel im eigenen Drittel, ich hatte einige Spiele mit über 60 Schüssen auf mein Gehäuse, da bleibt dann diesmal wenig Zeit zum ausruhen.

 

 

Wie zufrieden bist Du mit den Statistiken der Saison 104 Gegentore, 77 erzielte Treffer, 9 Siege?

 

Caro Walz: Die vielen Gegentore kamen gerade vom Beginn der Saison, danach wurde es immer besser und zum Schluss haben wir dann nicht mehr so viele bekommen, sicherlich hätten wir noch ein paar Punkte mehr holen können, da waren wir teilweise nicht clever genug, es ist auf jeden Fall noch Luft nach oben für die nächste Saison:

 

 

Was machst neben dem Eishockey noch?

 

Caro Walz: Ich studiere hier in Düsseldorf BWL im vierten Semester.

 

 

Wie bist Du zum Eishockey gekommen?

 

Caro Walz: Mein Vater hab selbst Eishockey gespielt und so bin ich ganz früh auf Schlittschuhe in Neuss gestanden, habe dann beim Nachwuchs der DEG bei den Jungs gespielt und ein paar war ich im Skaterhockey aktiv, bis mich der Kai übberredet hat Fraueneishockey zu spielen. Es macht viel Spaß hier wurde etwas geschaffen und ich habe noch weitere Möglichkeiten bei der DNL zu trainieren.

 

 

Was sind Deine Ziele für die nächste Saison?

 

Caro Walz: Ich möchte auf jeden Fall weiter nach oben zu kommen, so dass wir z.B. beim Frauenpokal dabei wären, das traue ich uns auch zu und die Nationalmannschaft wäre natürlich auch etwas ganz Besonderes.

 

 

Vielen Dank Ihr beide für das nette Gespräch.




 

Weitere interessante Links:

www.deutschlandcup.de - Alle Informationen über den Eishockey Deutschland Cup seit 1987.

www.eishockey-deutschland.info - Alle Eishockey Weltmeisterschaften, Olympische Spiele seit 1910 bis heute.

 


 


 

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