Interview mit Rekordmeister Mona Pink vom ESC Planegg (Fraueneishockey)

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(Interview) (Christian Diepold) Mona Pink ist der Kapitän des ESC Planegg und spielt seit 1997 beim amtierenden Rekordmeister in der Fraueneishockey Bundesliga. In der abgelaufenen Saison konnte sie den 7. deutschen Meistertitel gewinnen. In ihrer Karriere hat sie mit dem ESC Planegg allte Titel in der Vereinsgeschichte gewonnen.

 

7x Deutscher Meister

3x Pokalsieger
EWHL Sieger

2x EWHL Supercup

 

Die Erfolge von Mona Pink sind in der Geschichte des Fraueneishockey einzigartig und ein Karriereende ist für die 34jährige noch nicht in Sicht. eishockey-online.com hat sich mit Mona Pink nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft 2016/2017 unterhalten. 





 


Mona, Du spielst eine gefühlte Eweigkeit beim erfolgreichsten deutschen Eishockeyclub der Frauen ESC Planegg. Wie bist Du zum Eishockey gekommen?

 

Mona Pink: Meine erste Saison bei den Frauen war 1997-1998. Mit 14 Jahren musste man damals zu den Damen wechseln und durfte nicht mehr bei den Jungs auflaufen. Bis dahin habe ich beim TSV Trostberg gespielt. Zum Eishockey bin ich zum einen über meine Schwester gekommen, die mich immer zum Eisplatz mitnehmen musste, zum anderen dann über meine Cousins und die Freunde meiner Schwester die Eishockey spielten und mir das Schlittschuhfahren beigebrachte haben. Meine Schwester war oft am Eisplatz, sodass ich relativ gut Schlittschuhfahren konnte und dann gefragt wurde, ob ich nicht mal Lust hätte mit zu trainieren.

 

 


Mit Planegg hast Du alle Titel miterlebt, die es in der Vereinsgeschichte gab. 7x Deutscher Meister, 3x Pokalsieger, EWHL Sieger, 2x EWHL Supercup. Diese Saison war nach einem Jahr Pause wieder die deutsche Meisterschaft in der Vita zu lesen. Wird man da nicht „Titelmüde“?

 

Mona Pink: Titelmüde? Nein jeder Titel ist irgendwie anders aber immer ein tolles Gefühl! Am Anfang einer Saison ist es oft ein zusammengewürfelter Haufen und am Ende steht da ein Team das zusammen einfach viel geschafft hat. Neue Freundschaften sind entstanden und es sind immer wieder schöne Erlebnisse an die ich mich sicher gerne erinnern werde.

 

 

 

Wie waren die ersten Jahre in Planegg, im Fraueneishockey im Vergleich zu heute?

 

Mona Pink: Im Grunde hat sich nicht so viel verändert. Der Verein versucht seit jeher uns die bestmöglichen Bedingungen zu bieten.

 

 


Bislang hast Du in Planegg über 390 Spiele (101 Tore/242 Assists) erzielt, Du bist seit vielen Jahren der Kapitän des Teams, wie sehen deine sportlichen Pläne für die Zukunft aus?

 

Mona Pink:  Ehrlich gesagt mache ich mir nicht so viele Gedanken. Ich habe im Eishockey einen super Ausgleich zum Arbeitsalltag gefunden und so lange es sich vereinbaren lässt, mir Spaß macht und ich noch mitspielen kann schaue ich einfach von Jahr zu Jahr.

 

 


Was machst Du beruflich?

 

Mona Pink: Ich habe bis Ende letzten Jahres bei BMW Deutschland als Projektleitung im Sportmarketing für Motorsport gearbeitet und werde jetzt ab 01. April bei BMW Österreich die Leitung Sport- und Eventmarketing übernehmen.

 

 

 

Du hast auch einige Spiele für die deutsche Eishockey Nationalmannschaft der Frauen gemacht, bin ich richtig informiert, dass keine Weltmeisterschaft dabei war? 

 

Mona Pink: Ich war bei der B-WM 2009 in Graz, allerdings weiß ich nicht ob es dazu eine Statistik gibt…

 

 

 

 

Gibt es zu Deiner Rückennummer #23 eine Geschichte?

 

Mona Pink: Eigentlich habe ich immer mit der 11 gespielt als ich nach Planegg kam hatte Sandra Rumswinkel die 11 sodass ich mich für die 23 entschieden habe. Also kann man wahrscheinlich sagen, dass meine Geschichte hinter der 23 über das Eishockey beim ESC Planegg entstanden.



(Foto Richard Langnickel/eishockey-online.com)


 


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