Interview mit Björn Krupp von den Grizzlys Wolfsburg

K 740KruppGW Björn Krupp

 

(Interview) (Ivo Jaschick) Der Kölner Björn Krupp (obwohl er in Buffalo, NY, geboren ist, sieht er sich als Kölner), Sohn des ersten deutschen Stanley Cup Siegers Uwe Krupp (schoss das Siegtor zum Cup Erfolg der Colorado Avalanche 1996 und jetzigen Trainer der Berliner Eisbären) wandelt in den Fußstapfen seines Vaters und ist aus der Abwehr der Wolfsburger Grizzlys gar nicht mehr wegzudenken.

 

 

2014/15 war er während der Saison von einem Hai zu einem Grizzly mutiert und macht seitdem den gegnerischen Angreifern das Leben sehr schwer! Wie es das Schicksal so will, führte es die beiden Teams im Playoff-Viertelfinale zusammen. Björn Krupp schaltete das Haie-Team im entscheidenden siebten Spiel mit 1:0 aus und Krupp spielte wie alle Grizzlys eine hervorragende Partie. Nach der „Schlacht“ gab der Wolfsburger erschöpft aber zufrieden ein kurzes Interview:

 

 

Zu allererst einmal herzlichen Glückwunsch – wie haben Sie diese Serie gesehen?


Björn Krupp: Ich muss schon sagen, dass es eine anstrengende Serie war – sieben Spiele sagt eigentlich alles, da kann viel passieren. Es war eine sehr hart geführte Serie! Es fing beim ersten Spiel an, es wurde sehr hart, aber fair auf den Körper gegangen. Die Serie wurde auch sehr defensiv geführt, auf beiden Seiten wurden nicht viele Tore zugelassen. Natürlich ist es immer schön, wenn man weiterkommt, aber jetzt muss der nächste Schritt kommen!

 

 


Sie haben es spannend gemacht – haben in der Serie schon 3:1 geführt, ehe die Haie vorgestern auswärts den Serienausgleich mit einem 1:0 Sieg schafften. Heute sind Sie mit demselben Ergebnis im Haifischbacken ins Halbfinale eingezogen! Wie kam es zu diesem spannenden Geschehen?


Björn Krupp: Es heißt ja so schön, dass das letzte zu gewinnende Spiel immer das schwerste ist! Köln, das muss ich neidlos anerkennen, hat einen super Job gemacht. Sie sind eine super Truppe und das war uns von Anfang an klar. Wir haben einfach probiert unser Spiel zu machen, uns auf uns zu konzentrieren und wir haben hinten echt gut gestanden – das macht uns aus!  

 





Sie sind unheimlich groß und heute konnte man wieder sagen, dass Sie der Turm in der Schlacht waren, Sie haben sehr gut in der Defensive gestanden!


Björn Krupp: Ich muss sagen, dass wir eine tolle Mannschaft haben, in der jeder jeden unterstützt und eine der wichtigsten Sachen ist, jeder muss seine Rolle erfüllen, keiner soll zu viel machen. Ich weiß, dass ich hinten defensiv sein muss und da versuche ich dann halt meinen Job so gut es eben geht zu erfüllen. Wir versuchen uns gegenseitig so gut es eben geht zu unterstützen, wobei jeder noch seinen Job zu erledigen hat, den er machen muss!

 

 


Sie haben die Haie in Köln geschlagen – ist dies für Sie etwas Besonderes?


Björn Krupp: Ja klar! Köln ist meine Heimat, hier hat alles angefangen! Meine Familie, viele meiner alten Freunde haben zugeschaut und ich kenne ja auch noch einige aus der Kölner Mannschaft! Hier zu spielen macht immer Spaß, die Stimmung ist überwältigend und die Arena hat gebebt!

 

 


Verfolgen Sie auch die Eisbären, die ja von Ihrem Vater trainiert werden?


Björn Krupp: Ja, die sind in Mannheim in der Verlängerung! Es ist ein Zeichen der Ausgeglichenheit der Liga, dass es drei siebte Spiele um den Einzug ins Halbfinale gibt. In „Spiel Sieben“ kann alles passieren.

 

 


Was wäre wenn Krupp Junior gegen Krupp Senior (Uwe Krupp, Coach der Eisbären Berlin) spielen würde?


Björn Krupp: Soweit ich informiert bin, könnte das erst im Finale der Fall sein – und soweit wage ich noch gar nicht voraus zu schauen. Nach der jetzigen Konstellation könnte es nur Nürnberg oder München sein (es wurde Nürnberg und München spielt gegen Berlin). Das müssen wir abwarten!

 

 


Aber das Finale könnte durchaus Krupp gegen Krupp heißen!


Björn Krupp: Mal sehen – erst einmal müssen wir regenerieren und den nächsten Schritt machen. Es wird schon schwer genug! Und auch die Eisbären müssten siegen!
Noch einmal meinen Glückwunsch und viel Glück!

(Foto eishockey-online/Archiv)


 


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