Interview mit Sebastian Furchner von den Grizzlys Wolfsburg

Furchner 2017 B

 

(Interview) (Ivo Jaschick) Die Grizzlys Wolfsburg haben nach dem dritten Playoff-Viertelfinals gegen Köln in der Lanxxess-Arena den Heimvorteil durch einen nie gefährdeten 4:0 Erfolg nach Wolfsburg geholt. Überragender Mann auf Seiten der Grizzlys war einmal mehr Sebastian Furchner, der kämpfte und rackerte und an jedem Tor beteiligt war. Das wichtige erste Tor schoss er selbst und die anderen drei bereitete er mustergültig vor. Nach dem Match fand er Zeit zu einem kurzen Gespräch mit eishockey-online.com:

 


Sebastian Furchner – herzlichen Glückwunsch zum heutigen Sieg (4:0) hier in Köln! Was für einen Stellenwert hat er?


Sebastian Furchner: Folgendermaßen: Wir liegen jetzt 2:1 in der Serie vorne! Wir wussten, dass wir hier einmal auf jeden Fall gewinnen müssen, um weiter zu kommen. Ja, jetzt haben wir uns den Heimvorteil geholt und mehr gibt es dazu im Augenblick nicht zu sagen!

 

 


Heimrecht geholt – in der Punkterunde war es aber so, dass beide Teams ihre Auswärtspartien gewonnen haben!


Sebastian Furchner:  Ja, das ist richtig! Jedes Match zwischen diesen beiden Teams ist unheimlich eng und da spielt es nur eine untergeordnete Rolle, ob wir zuhause oder auswärts spielen. Am Freitag, daheim, haben wir aber gesehen, was das für ein Hexenkessel war! Und ich bin da guten Mutes, dass es beim nächsten Spiel genauso wird – und dann wird es sehr schwer für die Haie!

 

 


Mit Ihrem 1:0 haben Sie den Weg für diesen Sieg geebnet – ist es immer wieder schön zurück in die Köln-Arena zu kommen und ein Tor gegen Ihr altes Team zu schießen?


Sebastian Furchner:  Nein! Ich muss ehrlich sagen, dass ich immer wieder gerne zurück nach Köln komme! Ich habe hier sechs schöne Jahre meiner Karriere verbracht und freue mich jedes Mal, wenn ich wieder hierhin zurückkomme. Wenn ich dann ein Tor schieße, ist nichts von wegen Schadenfreude oder Ähnlichem dabei – aber, und dies muss ich zugeben, es ist auch kein Spiel wie jedes andere!

 




Mit Björn Krupp, Gerrit Fauser und Ihnen haben noch zwei ehemalige Haie zugeschlagen – also drei der vier Tore durch Ex-Haie! Könnte ich sagen, dass sie die Kölner heute abgeschossen haben?


Sebastian Furchner: Ja, aber das ist reiner Zufall! Wie ich schon gesagt habe, keiner, aber auch wirklich keiner, redet in irgendeiner Weise schlecht über die Haie. Wir hatten alle eine sehr schöne Zeit hier und sind immer gut behandelt wurden. Es ist einfach so, dass wir jetzt Grizzlys sind und weiterkommen wollen! Dabei spielt es absolut keine Rolle, wie der Gegner heißt – ob Köln, Mannheim, Bremerhaven!

 

 


Sie haben heute wieder einmal geglänzt – vier Punkte in einem Playoff-Spiel!


Sebastian Furchner: Ja, das freut mich natürlich, aber es bedeutet nichts. Es spielt keine große Rolle! Wir haben heute als Mannschaft gewonnen – und nur das zählt! Einzelne Leistungen gehen dabei eher unter – was zählt ist das Team, der Erfolg!

 

 


Was war spielentscheidend?


Sebastian Furchner: Die Special Teams waren wohl spielentscheidend, wir haben getroffen, haben gut in Unterzahl gestanden und selber wenig Strafen genommen. Wir versuchen, unser Spiel zu spielen, unser System zu halten, denn nur so können wir eine so talentierte Mannschaft wie Köln schlagen.“


Vielen Dank!


(Foto Britta Koglin/eishockey-online.com) 


 

 


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